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  3. 11wave

Posts by 11wave

  • 6,5 bar Druck - Zuviel?

    • 11wave
    • July 20, 2012 at 11:29 PM

    Hallo Brunnengemeinde!
    Nachdem ich meinen Brunnen fertiggestellt habe und nun nochmal 1 Woche lang die Versorgungsleitungen im Keller installierte habe ich heute meine Brunnenpumpe (Tiefpumpe) endlich sauber und ordentlich ins Brunnenrohr gehängt.
    Die Pumpe hat eine Leistung von 1500 Watt.
    (Ist eine alte Pumpe meines Vaters - war aber kaum in Betrieb und funktioniert meines erachtens viel zu gut)
    Der Druckschalter zeigt 6,5 bar an.
    Für die 3 Ausenarmaturen mag das ja i.O sein aber ich habe im Keller
    noch ein Ausgussbecken und ein WC in meiner Hoppywerkstatt mit angeschlossen und nach der Inbetriebnahme der Pumpe musste ich gleich mal das Füllventil des WC`s tauschen da dieses nicht mehr "schloss".
    Das neue funktioniert jetzt zwar aber zufall kann das nicht sein und das Fliesgeräusch in der Leitung bzw. im Spülkasten ist auch recht hoch.
    Würdet ihr einen Druckminderer einbauen oder sind 6,5 bar noch in Ordnung?
    Eigenlich sollten ja solche Spülkästen und die Küchenarmatur über meinem Ausgussbecken mind. 10 bar aushalten

    Danke für eure Antworten:rolleyes:

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • July 4, 2012 at 11:15 PM

    Danke Unix
    Also - sieht nach diesem Tag so aus.
    Brunnenbau-Projekt für mich erst mal abgeschlossen mit folgendem Ergebnis:
    Ich habe heute weitergebohrt.
    Bin noch ca. 60 cm durch dieses weisse Gestein gekommen.
    Als wir den Bohrer rausgeholt hatten war die Spitze aber schon wieder "tiefgrau" - auch das geplunschte Wasser war nicht mehr "milchig" sonder grau-schwarz (wahrscheinlich wieder dieser extrem harte "Burgfels" - man hat es auch etwas am Bohrfortschritt gemerkt - ging nicht mehr so schnell und einfach).
    Kurz erschrocken - dann wieder gepumpt.
    Folgendes Ergebniss:
    Gesamttiefe: 11 Meter
    6,5 Meter Sand und Lehm
    2,7 Meter Fels
    0,3 Meter Lehm
    1,2 Meter Sandstein
    0,3 Meter Fels
    Es wird mit einer normalen ESPA selbstansaugenden Pumpe - genauen Typ müsste ich ablesen - ist aber nichts besonderes - hat Standardleistung
    das Wasser hochgeholt - der Saugschlauch hängt von Grasnarbe ab 9 Meter im Brunnen)
    Der Wasserstand fällt nach ca. 10 Minuten von 5 auf 8 Meter ab.
    Dann hält er sich aber konstand (die Pumpe ist 2 Stunden gelaufen).
    Das Fußventil hängt also 1 Meter unter dem Wasserstand.
    Der Wasserdruck vom Gartenschlauch geht einigermaßen - aber ich denke bei dieser Ansaughöhe ist das normal.
    Wasserqualität: Wirklich gut (fast schon kristall klar)
    Ich belasse es nun dabei - bin zufrieden - morgen kommen die Brunnenrohre (2 Meter Filterstrecke und eben die Vollrohre DN115) noch rein und gut iss.
    Was mich aber noch wundert - schaltet man die Pumpe aus dauert es keine 2 Minuten und der Wasserstand liegt wieder bei 5 Meter.
    Aber denke dass passt schon so.

    Danke nochmal an alle für eure Hilfe!!!
    Ich freu mich erst mal (und meine Frau erst) :)

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • July 3, 2012 at 10:33 PM

    Neuster Stand - ich denke es wird langsam:rolleyes:
    Wollte schon meinen Gasanschluss kündigen und Öltanks in den Keller stellen aber nach nun ca. 9,80 Meter wirds denke ich wieder Wasser.
    Das Grundstück ist absolut unverkäuflich -- mein Traumgrundstück - sorry Ollispapa -- aber nicht umsonst mache ich mir die Mühe und bohre einen Brunnen.
    Also - nun mal zum aktuellen Stand.
    Den Fels haben wir endlich hinter uns gelassen.
    Anschließend kam bei ca. 9 Meter eine 30 cm dicke rote Lehmschicht und nun eine hartes weisses Gestein durch dass wir 50 cm durchgedrungen sind (ging aber bedeutend schneller als der Fels). Das müsste dieses Gestein sein was mein Nachbar mir beschrieben hat.
    Für 50 cm haben wir mit der Maschiene ca. 3 Stunden gebraucht.
    Die Strecke schafften wir im Fels nicht mal an 3 Tagen.
    Nach dem plunschen und wenn sich das weisse Zeugs in der Schubkarre etwas abgesetzt hat sieht es aus wie Sand/Kies.
    Man kann aber nur die 50 cm plunschen -anschießend ist der Untergrund wieder hart so dass man bohren muss.
    Könnte es Sandstein sein?
    Aber nun das wichtigste.
    Nach einem Pumpversuch reist das Wasser nicht mehr ab
    Erst kam drübes Wasser - dann ziemlich klar.
    Das Problem ist nur dass der Wasserspiegel beim pumpen von ca. 5 auf 9 Meter fällt. Bei dieser Tiefe hält er sich konstant.
    Wir haben ca. 1 Stunde lang gepumpt.
    Ich denke das ist nicht in Ordnung oder?
    Es kommt auch am Anfang des Pumpvesuches mit vollem Druck aus dem Schlauch "geschossen" - fällt der Wasserstand dann "plätschert" es nur noch aus dem Schlauch.
    Würdet ihr weiterbohren oder sagen - passt doch
    hauptsache Wasser das nicht abreist.:confused:

    Danke nochmal für eure Antworten

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • June 26, 2012 at 11:07 PM

    Also - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
    Wir sind bei ca. 8,30 Meter angelangt:)
    Zum Glück hat mein Helfer so viel Gedult und Zeit - ich hab seit heute keinen Urlaub mehr.
    Möchte euch noch eine Frage stellen.
    Habe mich mit einem Nachbar unterhalten.
    Er ist mit seinem Brunnen ca. 9 Meter tief und hat in einer
    "weissen Schicht" zu bohren aufgehört.
    Das Material sah aus wie "weißer Hausputz" aber liefert klares Wasser und für seine Anforderungen in ausreichender Menge (1/2" Schlauch läuft zwar nicht mit Volldruck - liegt vielleicht auch an der Pumpe - aber läuft über Stunden ohne Probleme)
    Da es mein direkter Nachbar ist hoffe ich nun endlich auch einmal durch den Fels zu kommen.
    Falls diese weiße Schicht kommt - aufhören oder weitermachen bis Kies / Sand kommt?
    Angeblich hat ein anderer Nachbar weitergebohrt und ist in 10 Metern tiefe auf eine Schicht gekommen bei der sein Brunnen nur schwarzes dickflüssiges Wasser fördert. Er hat zwar noch bis 14 Meter weitergebohrt aber hat auch nichts gebracht.
    Also - falls diese weisse Schicht kommt - aufhören?

    Danke für eure Antwort!!!

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • June 23, 2012 at 9:36 PM

    Hallo Brunnengemeinde!
    Ich habe euch ja gesagt dass ich berichten werde wie es weiter gegangen ist.
    UND ICH BRAUCHE EUREN RAT.
    Zufälligerweise habe ich einen sehr sehr netten Menschen kennengelernt. Er ist Rentner und sein Hobby ist Brunnen zu bohren.
    Er hat sogar einen elektr. Brunnenbohrer d.h.
    Gestell mit 2 Motoren (einer hebt das Gestänge 230V - Der andere dreht das Gestänge ganz langsam mit Starkstrom)
    Er hat Erdbohrer und sogar einen Felsenbohrer.
    Also - ich hab vorsichtshalber die kpl. Woche Urlaub genommen und mich total auf das Brunnenbohrer gefreut.
    Nach einer Woche kommt jetzt die Ernüchterung.
    Wir kamen ganze 1,05 Meter weiter und nun geht gar nix mehr.
    Grund: Ich habe euch ja berichtet dass ich mit meiner Handbohrung nach 6,5 Metern nicht mehr weiter kam.
    Ich weis jetzt auch wieso. FELS - und ich denke es ist eine Felsplatte. Das Zeug ist so hart dass sich Felsbohrer mm weise in den Fels geschraubt hat (pro Tag ca. 15-20cm) und heute waren es nur noch 5 cm - und das Teil ist den ganzen Tag gelaufen.
    Er kratzt auf ca. 7,8 Meter rum - es gibt Schläge aber bewegen tut sich nichts mehr.
    Nur damit ihr euch mal den Bohrer vorstellen könnt.
    Er ist ca. 1,20 Meter lang und hat einen Durchmesser von ca. 120-140 (passt gerade so in das 150er KG Rohr)
    Vorne auf der Spitze ist eine "Pilotenschneide" (so nennt es jedenfalls mein Rentner) und umlaufend sind vorne am Bohrer 6 kleine Aufsätze die mit einem kleinen Splint befestigt werden und so was ähnliches wie Kunststoffeinsätze oder Keramikeinsätze haben. Genau weis ich selbst nicht was das genau ist.
    Habt ihr eine Idee wieso es ca. 1 Meter funktioniert hat und jetzt überhautp nicht mehr?
    Auf ca. 9 Meter müsste ich in eine Wasserschicht kommen - bin ja jetzt schon auf 8 Meter und am verzweifeln!
    Danke für eure Antwort

    11wave

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • May 16, 2012 at 9:29 PM

    ok
    danke für eure hilfe.
    ich versuche es so wie beschrieben (aber erst in 1-2 wochen) da ich vorher leider keine zeit habe (die frau will dass ich den garten weiter begrüne:( und dann werde ich euch auf alle fälle informieren was passiert ist.

    Gruß 11wave

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • May 16, 2012 at 6:08 AM

    Hallo Rammbrunnen,

    als wir das Gestänge beim bohren immer wieder rausgezogen haben war die Eisenstange unten immer ca. 1,5 Meter nass / sauber.
    Also denke ich dass dieses auch in diesem Loch ansteht.
    Einen Pumpversuch habe ich noch nicht gemacht (wir haben es versucht mit einer ESPA Gartenpumpe - einem Druckschlauch und einem Fußventil) - es kam etwas Wasser aber dann war Schluss.
    Grund: wie schon geschrieben vielen diese 1,5 Meter beim einlassen des 150er Rohres wieder ein - wir haben 7 Meter ROhr zusammengebaut und uns bei 6,5 Meter einen Strich gemacht. wir kamen ca. 5 Meter ohne Probleme rein und die letzten 1,5 Meter musste mit einem Hammer leicht nachgeholfen werden um durch den Sand zu kommen - 0,5 Meter stehen jetzt noch aus dem Boden oben raus (im Moment sind also von oben gesehen 5 Meter frei und die letzten 1,5 Meter sind wahrscheinlich voll mit Sand). Den müsste ich natürlich erstmal rausbekommen aber ich wollte eben erst weitermachen wenn ich genau weis ich ich es anpacken sollte.
    Die Schlitze welche wir in dieses 7mm starke Rohr gemacht haben sind ca. 2,5mm breit und der Länge nach oben auch ungefähr 1,5 - 1,8 Meter.

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • May 15, 2012 at 8:56 PM

    Danke für Deine Antwort Bohne
    Und Hallo Ollispapa
    Ich spiele niemanden falsche Tatsachen vor!
    Wie ich schon geschrieben habe hat es ein Brunnenbauer (dieser hat schon bei 2 Freunden einen Brunnen gebohrt und funktionieren) es versucht (Dreibock und Handbohrer (immer schön im Kreis laufen).
    Er gab dann nach 5 Metern auf mit der Begründung: Fels (grüne Teilchen im Sand)- er kommt nicht weiter und ich solle es vergessen. Dieses Bohrloch hat wunderbar gehalten und ich musste es sogar wieder zuschütten - nichts ist eingebrochen.
    Ich wollte es aber nicht vergessen - hab mir einen 180er Bohrer mit 10 Meter Gestänge gekauft und meinen besten Kumpel gefragt ob wir es nicht nochmal an einer anderen Stelle probieren wollen.
    Also fingen wir am letzten Samstag an.
    Nach ca. 5 Metern kam auf einmal das erste Wasser.
    Wir bohrten weiter und durften nach ca. 5,5 Metern keine längeren Pausen mehr machen (das Bohrloch brach immer wieder ein).
    Dann nach 6,5 Metern war Schluss (wir holten zum Schluss noch ein paar Kieselsteine raus - einer war dabei - der war Kartoffelgroß) aber nichts ging mehr - kein Zentimeter.
    Sogar mein Nachbar stellte sich auf den Handgriff (hat ca. 100kg Körpergewicht) aber es ging nicht mehr.
    Also wie schon gesagt:
    Brunnenbauer kam 5 Meter und kein Wasser
    Ich kam 6,5 Meter und ca. 1,5 Meter Wasser.
    Ich dachte ja nicht mal im Traum dass ich es soweit schaffe (Ohne Dreibock,.....) nur mit "Urkraft" und ich muss zugeben - ich war darauf nicht vorbereitet.
    Warum soll ich im Vorfeld auch noch viel Geld für Brunnenrohre und Filter ausgeben wenn doch ein Profi sogar meint ich solle es vergessen. Gut - den 180er Bohrer habe ich gekauft aber den kann ich noch für vieles andere verwenden (Zaun,....)
    Also haben wir und kurzerhand entschieden wenigstens da Loch zu sichern. Dass man KG Rohre nicht verwenden soll hab ich ja gewusst. Mein Kumpel ist Installateur und hatte ein Schallschutzrohr mit 3 Metern Länge (7mm dick) auf einer Baustelle rumliegen. Wenigstens dieses haben wir dann schnell geholt und im Baumarkt dann den Rest aus KG.
    Und warum wir Schlitze reingemacht haben - wir dachten einfach besser als Nix.
    Also jetzt siehts eben so aus:
    Insgesamt 6,5 Meter bestehend aus:
    3 Meter Schallschutzrohr DN 150 (1,5 Meter stehen im Wasser bzw. als wir das Rohr reingelassen haben in 1,5 Meter Sand da ja in der Zwischenzeit diese Meterzahl wieder zusammengebrochen ist)
    und dann noch 3,5 Meter KG ROhr DN 150.
    Ziehen kann ich diese Meterzahl definitiv nicht mehr da wie ich schon geschrieben hab das Bohrloch mitlerweile wieder zu ca. 60 % zusammengebrochen ist.
    Also - ist halt so gelaufen aber jetzt will ich noch retten was zu retten ist (und nicht nur "Pfuscherhaft sonder wenn möglich ziemlich Profesionell) und deshalb brauch ich eure Hilfe.

    DANKE!!!

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • May 14, 2012 at 10:47 PM

    Was ich noch sagen wollte!
    Nicht alles ist mit KG gemacht
    Die unteren 3 Meter habe ich ein Geberit db20 Rohr DN150 noch schnell auftreiben können (dies hat eine Wandstärke von 7mm) also nur 3,0-3,5 Meter KG obendrüber.
    Aber natürlich alles nur damit mein Bohrloch nicht wieder einstürzt bis ich weitermache.
    Und eigentlch denke ich dass es besser war als nichts da das Loch heute schon nur noch 2 Meter tief gewesen wäre.

  • Bitte um kurze Hilfe bevor ich weitermache

    • 11wave
    • May 14, 2012 at 9:55 PM

    Hallo Brunnenprofis,
    ich will euch die ganze Vorgeschichte erst gar nicht erzählen (würde viel zu lange dauern).
    Letzten Samstag habe ich selbst (nachdem schon ein Brunnenprofi es versucht hat und nach 5 Metern auf Fels gestoßen ist) mit meinem Kumpel und einem DN 180er Erdbohrer es geschafft ein 6,5 Meter tiefes Loch zu bohren.
    War nicht leicht - vorallem weil die Wände des Loches immer wieder durch eindringen von Wasser zusammengefallen ist (5 min. Kaffepause gemacht und aus 5 Metern waren es nur noch 3)
    Egal - wir sind also bis 6,5 Meter gekommen (Verschiedene Schichten hauptsächlich Sand und Lehmschichten)
    - dann kamen die ersten Kiesel"STEINE" - Kartoffelgroß und auf einmal war Schluss - Nichts ging mehr.
    Da ich Angst hatte die ganze Arbeit vom Samstag wäre umsonst gewesen (Bohrwände brechen wieder zusammen...) bin ich schnell in den Baumarkt gefahren und hab 150er KG Rohr geholt um die 6,5 Meter zu sichern - unten habe ich auf 1,5 Meter Länge mit der FLex einfach mal Schlitze gemacht... (Ich weis wie Ihr zu KG Rohr und dieser Methode steht aber Brunnenrohr hatte ich keines und meine Frau "gab mir kurzfristig nur diesen Samstag mal Zeit ;)
    Wie würdet Ihr nun weiter machen?
    Kiespumpe und in das 150er KG Rohr nochmal ein 100er oder 115er Brunnenrohr mit Filter - also halt so wie man es eigentlich macht - setzen oder hat das alles keinen Sinn da ich dann nicht genügend Füllmasse zwischen dem Brunnenrohr und dem KG Rohr bekomme. Ich wollte eigentlich den Brunnen mit einer Grundfoss Unterwasserpumpe betreiben (so um die 80mm Durchmesser hat das Teil)
    Ich müsste (wenn ich mit dem Nachbar vergleiche) ca. 8,5 Meter tief rein.

    Vielen Dank für eure Antworten

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