Posts by Karl


    Aber klar! für den Fall des Falles droht beim zu tiefen Bohren die volle ladung an Katastrophen, z.B.:
    - Du durchbohrst die wasserhaltende Schicht, und schaffst einen Abfluss für das Grundwasser in die darunter liegenden Schichten. (Das dürfet gerade im Badischen geschehen sein, dort is das ende einer kleinen älteren Stadt durch tausende von Bohrungen für Erdwärmegewinnung in vollem Gange).
    - Das Wasser verschwindet nach unten und dring in weitere Schichten ein - im günstigsten Falle in eine darunter liegende Grundwasserschicht, im ungünstigsten in ener Schicht, wo Wasser nichts zu suchen hat.


    Also, gesunde Vosricht ist angebracht - wie auch die Überlegung, die angebohrte wasserführende Schicht beim Verfüllen des Rohres wieder gegen das Oberflächenwasser abzudichten.

    Quote

    So, mittlerweile ist ein 150'er KG Rohr eingezogen. Das mit der Kiespumpe läuft nur schleppend, da ich noch nicht auf dem Grundwasser bin und eine Menge Fremdwasser brauche. Weil mir aber das Bohrloch immer wieder seitlich zusammenbricht, brauche ich das Stützrohr.
    Wenn ich das KG Rohr messe, so hat das einen Innendurchmesser von 153mm. Eigentlich könnte ich doch da mit einem 150'er Bohrer weiterbohren, bis das etwas wird mir der Kiespumpe.
    Spricht da etwas dagegen einen Bohrer zu verwenden? Oder ist ein 120'er Bohrer besser, obwohl dann das Rohr vermutlich nicht nachzuschieben ist?


    Für euren Input bedanke ich mich im Voraus


    Gruss Kuno


    3 mm Luft ist zu knapp - schon kleinste steinchen klemmen dir den Bohrer fest. Nimm den 120er, un schau einfach mal ob du vorwärtskommst - mit entsprechender Auflast müsste das gehen - heiist, das Rohr wird sich auch runterschieben.


    Als Höhe musst du rechnen von Wasseoberfläche bis Pumpe, und das dürften 4-5 Meter sein, wie du schriebst. Das würde ich noch von oben ansaugen.


    An max-werte wie 9 m glaube ich nicht - selbst wenn da wirklich nochwas kommt, liefert die Pumpe nur deutlich verringerte Menge. Das liegt einfach an der Physik, nicht an der Pumpe.


    @Plunschmeister, ich habe 0,3 mm SW, Unmengen Sand unten (es kommt aber keiner hoch ?) und wohl Wasser im Überfluss.

    Quote

    Hallo
    Da hat jeder seine Methode aber oft geht es daneben wegen der Filterschlitzweite. Was meintest Du mit Ummantelung ?
    Gruß Rammbrunnen


    Lies meinen Bericht....
    ich habe KG150 ohne Schlitze 2 m tief ins Wasser geplunscht. Damit kannte ich das Material in 2 m Tiefe. Dann Brunnenrohr DN 115 und die richtige Schlitzweite gekauft und in das stehende Rohr hineingepluscht.


    Das musste ich nur noch 2-3 m plunschen.


    Somit habe ich einen DN 115 - aber ohne Kiesschüttung nach Rosenberger.


    Was ist denn besser - DN 115 ohne Kies verglichen mit DN80 mit Kies? Bei 80 hats ziemliche Probleme, eine TBPumpe zu bekommen - ausser du kannst noch direkt ansaugen.


    (typos edited)

    Quote

    Hallo
    Warum die Rohre fest miteinander verbinden ? Die Zugschelle kommt an das Untere 5 Meterrohr so kann man die Rohre auch wieder verwenden.
    KG-Rohr besteht aus Kunststoffummantelten Beton und ist von daher sehr brüchig.
    Zum Thema Stützrohr es ist wesentlich einfacher ein KG-Rohr (5 Meter ohne Muffen) ein zu plunschen als Brunnenrohr des weiteren kann man nach dem Einbringen des KGs die Filterschlitzweite bestimmen.
    Gruß Rammbrunnen


    Ich habe bei meinem Brunnen beides kombiniert......2 m Stützrohr im Wasser, dann Brunnenrohr direkt geplunscht, keine Ummantelung.


    Wie du meinem Bericht entnehmen kannst, habe ich geschraubt - die Lochpositionen sind zur Zeit im Angebot von Ebäh zu sehen. 3 bzw 4 kurze dicke Schrauben, exakt vorgebohrt und die Spitzen so gekürzt, daß es innen bündig steht. Das hat genügt, um die Rohre knapp 2,5 m aus dem Boden herauszuziehen. Ob das allerdings bei größerer Tiefe und Schüttung reicht - ich würde auf jeden fall mehr Schrauben nehmen - 6 Stück? man kann ja malo rechnen - das Material des Rohrs ist 5 mm dick, jede Schraube ist 4 mm dick, macht 20 qmm Fläche pro Schraube. bei geratenen maximal 5 kg (?) pro qmm müsste jede Schraube also etwa 100 Kg halten. Wenn du mit 300 Kg rechnest, würde ich dann schon 6-8 Schrauben nehmen - nur zur Sicherheit.


    PS: warum bei mir das Quoting nicht geht - keine Ahnung
    PS2: Warum ihr mit Gewalt (bei Amateurmitteln) einen Brunnen mit Schüttung machen wollt...es gibt doch genügend Leute, die mit direkt geplunschtem Rohr Erfolg haben ? Aufwand und Stützrohrprobleme sind dann doch erheblich kleiner....


    "Abflußrohr KG 150 gebraucht"


    4mal 2m, 2 mal 50 cm.


    Halt - halt - erst lesen!


    Das Ziehen habe ich mit einem Dreibock aus schweren Holzprofilen und einem Kettenzug gemacht!


    "Mit Hand" bezieht sich darauf, daß ich keine motorbetrieben Maschinen eingesetzt habe.


    Grüße
    Karl

    Youri,


    ich habe unter fast gleichen Bedingunen (6 m Wasser, 11 m tief) mit Stützrohr KG 150 und mit DN115 Brunnenrohr gebaut, ausschließlich von Hand.
    Die Beschreibung ist sehr detailliert auf van-den-willis, und die KG-Rohre verkaufe ich gerade auf ebay...;-), falls du zufällig in Frankfurt vorbeikommst?

Brunnen selber bauen