Posts by Michel

    Hi Frank,


    also ich muss schon sagen, dass ist ein ganz´schön dolles Chaos.
    Der Brunnenbauer muss ein echter Chaot sein!


    Ich glaube, das Wichtigste wäre jetzt erstmal für Dich Deine Nachbarn auszuquetschen, wie bei denen die Schichten waren und welche Rohrmaße bei Ihnen verwendet wurden, besonders der Brunnen in 5m Entfernung wäre entscheidend.


    Vielleicht könnte der Brunnenbauer (wo hast Du den Mann eigentlich her?) auch nochmal was zu den Schichten sagen. Für 1000€ wäre er Dir das wenigstens schuldig, Mann hat der gut verdient, oder war die Pumpe mit Schlauch im Preis inbegriffen???


    Dann brennt mir noch eine Frage in meiner Neugier auf'm Herzen: Er hat mit einem 200er Bohrer ohne Stützrohr 10,5m tief gebohrt, ohne dass das Loch in sich zusammengefallen ist? Wenn ja, dann habt Ihr wirklich bescheidene Schichten bei Euch. Oder hat er mal ne Kiespumpe benutzt?
    Dann hätte erjedenfalls nicht bis 10,5m gebohrt!!!


    Dein Nachbar hat 14m? Dann müsste ja die Lehmschicht da unten bald aufhören und hoffentlich eine grundwasserführende Sandschicht kommen!


    Ich denke, Dein Brunnenbohrer hat das erkannt und hat darum soviele Meter geschlitzt, um möglichst viel Oberflächenwasser "einzusammeln".
    Hat er das Rohr erst nach der Bohrung geschlitzt? Sehr wahrscheinlich.


    Hat er auch die Pumpe runtergelassen? Normalerweise hängt man die Pumpe oberhalb des Filterbereichs ins Vollrohr, aber da würde die Pumpe partiell die Filterschlitze verstopfen und darum hat er vielleicht auch noch 1,5 m in den Lehm gebohrt und die Pumpe da reingestellt. Du solltest die Pumpe wenigstens ein wenig über den Boden aufhängen, am besten mit Abstandhaltern, dass sie mittig hängt.


    Aber so ganz kapier ich das nicht, was er gemacht hat...


    Etwas leichtfertig der Mann.


    Ich fürchte, Du mußt noch ein paar €uronen investieren, was bist Du bereit da noch reinzustecken???


    Gruß Michael

    Also Frank, ich würde das Rohr jetzt erstmal noch nicht zuschütten, bis Dein Problem gelöst ist.
    Hab mir mal Deinen Brunnensystem aufgemalt nach den Angaben, die Du hier gemacht hast und da sind noch offene Fragen.


    1. Wenn ich es richtig verstanden habe, steht ein KG-Rohr als Bohrrohr DN200 wie tief im Loch? Oder hat der Brunnenbauer das auch geschlitzt und es steht tatsächlich 10,5 m tief?


    2. Das Wasser steht angeblich ab 6,5m im Loch, demnach hättest Du eine Wassersäule von 4 m, das ist bei DN150 im Grunde genommen ausreichend. Da drängt sich mir noch die Frage auf, wo Du die Pumpe hingehängt hast?


    3. Von oben gesehen:ab wo beginnt die Sand-/ Kiesschicht, die das Wasser führt?


    4. Und ab wo beginnen die 3m geschlitze Rohre?


    5. Kannst Du nochmal die Brunnentiefe ausloten? Mich interessiert, ob Du einen Sandeintrag hast, der die Schlitze vielleicht blockieren könnte.


    6. Wie hat der Brunnenbauer das DN 150er KG-Rohr miteinander in den Muffen verbunden? Wegen eventuellem Ziehen des Rohres.


    7. Kannst Du mir sagen, warum die Partikel, die Du im Filter (was für ein Filter eigentlich?) fandest, schwarz sind?


    8. Wenn Deine Schlitze 1 - 1,5m im Lehm stehen, dann kannst Du diesen Filterbereich eigentlich vergessen, oder gibt es ganz unten auch ein Stück Sumpfrohr (meine einen ungeschlitzten Bereich)?


    9. Könntest Du im Zwischenraum der Rohre ausloten, wie tief die eingeschüttete Filterkiesschicht steht? 3 Eimer a 10Liter? kommen mir etwas wenig vor, aber vielleicht täusche ich mich da auch.


    10. Solltest Du die 3m Filter von unten her haben, dann wäre es doch so, dass der Filterbereich erst ab 7,50m, von oben gesehen, losgeht. Bei vielleicht 9 m beginnt die Lehmschicht. Demnach hättest Du nur 1,5 m (maximal 2m) effektiven Filter, wobei das Wasser 1m in die Vollrohre nach oben gedrückt wird. Kannst Du diese Überlegung bestätigen?


    10. Wo wohnst Du? (Ich wohne im Frankfurter Westen 2 km vom Main entfernt)


    Wenn Du diese Fragen beantwortet hast, können wir Dir garantiert mehr über das Problem sagen. Am besten malst Du Dir Deinen Brunnen mal selbst auf, einschließlich eines Schichtenverzeichnisses.


    Dann braucht man nur logisch überlegen, was da unten passiert und korrigiert ggf. das Problem.


    hast Du vielleich Fotos, die Du mal hier reinstellen könntest, vielleicht auch als der Brunnenbauer mit den Rohren hantiert hat?


    Also: ich warte auf Deine Antworten!


    Gruß Michael (bisher erfolgloser Brunnenbohrer)

    Hallo Fred,


    habe schonmal was von einer Methode gehört, die folgendermaßen aufgebaut ist.
    In einem zu untersuchenden Areal werden an verschiedenen Positionen Schallsensoren in den Boden gesteckt.
    Dann wird ein lauter Ton oder eine Explosion in der Mitte erzeugt und aus den Schallwellen, die den Boden durchdringen ein dreidimensionales Bild erzeugt, leider weiß ich den Namen des ganzen nicht, könnte ich aber herausfinden.
    Auf dem Bild kan man die Gesteinsformationen und ihre Anordnung sehen und eventuell eine geeignete Bohrstelle ermitteln.


    Ist jetzt aber auch nicht das Gelbe vom Ei, da man darauf nicht den Grundwasserzufluß sehen kann.


    Im folgenden Forum könntest Du aber sicher mehr darüber erfahren:


    http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?seite=1&tin=&begriff=&kategorie=1-1-


    Habe mal gefragt, was das kostet: 200€ bei uns in Frankfurt a.M.


    ... noch was: vergiss Wünschelrutengänger. Sowas ist okkult und man sollte sich nicht damit befassen.


    Gruß Michael

    0,3er Schlitzung, naja, wenn man nicht weiß, was kommt, geht man auf Nummer sicher. Außerdem kann einem beim Klarspülen unter Umständen schnell mal die Pumpe verrecken!
    Darüber hinaus hat ein Nachbar bei sich in 17m Tiefe sehr feinsandiges Material hochgeholt...


    350€ ist bei uns ein Traum. Eine ansässige Fa. nimmt hier schon pro meter 150€!!! Und wir brauchen hier mindestens 13m!!!


    Gruß aus Frankfurt


    Michael

    Hallo Rammbrunnen,


    sorry, war mißverständlich. Ich habe bei mir mindestens 2. Tonschichten.
    Daher würde ich es jetzt so machen: 200er KG-Rohr bis 8,50m auf die Tonschicht stellen. Dann mit 170-er Bohrer Tonschicht durchbohren (2,30m). KG-Rohr DN 160 (5m=22€) einstellen, runterplunschen (1,30m) bis 2. Tonschicht.
    Durchbohren mit 150er-Bohrer (vermutlich 4m, weiß ich noch nicht). Blaues Brunnenrohr DN115 mit mindestens 3m Filterstrecke und Schlitzweite 0,3mm einstellen. 4 - 5 m runterplunschen. Rohr verschließen, fertig = 3 - 4 Wochen.


    Nachvollziehbar?


    Gruß Michael

    Nein, 2 Mann, die durch Lehm bohren mit einem Bohrer, der "nur" 150mm ist selbst bei Lehm kein Problem, wenn der Bohrer richtig gebaut ist. Und Euer Problem ist ganz klar, dass Ihr nicht seitlich schneidet. Dadurch müsst Ihr den Lehm seitlich beim Ziehen zum Reißen bringen. Es wird mit deer Schneide wesentlich einfacher gehen, glaubt mir.


    Andere Frage: kennt Ihr die Geologie in Eurer Gegend?
    Falls Ihr Tonschichten habt, dürfte ein 125er-Rohr zu schmal sein.
    Fangt dann lieber mit einem 200er Bohrrohr (KG) an und baut erst blaues Brunnenrohr ein, wenn Ihr definitiv auf Sand steht.


    Gruss Michael

    Hallo Mario,


    Danke, habe jetzt mit dem Plunschen mittels Kiespumpe fast einen Meter geschafft und bin jetzt bei 6,20m. Die Hand tut schon weh vom Reißen! Vielleicht sollte ich mal ein Stück Holz ins Stahlseil drehen und damit ziehen? Ist auf jedenfall ein klasse Gefühl, wenn das Rohr mittels Körpergewicht und Rohrgewicht Stück für Stück runter geht!!!


    Etwas Dummes ist mir passiert: der Rückstopper am Haken hat sich verbogen und ließ netterweise die Kiespumpe unten stehen, echt toll. Beim Rettungsversuch habe ich noch ein Hakensystem verloren, welches ca. 21 cm lang war. Supi echt! Nach einer halben Stunde habe ich dann endlich die Kiesbüchse wieder rausgehabt. Ein Magnet konnte aber meinen Haken nicht wieder holen, weil dieser sich inzwischen unterm Rohrrand verklemmt hatte. Ich habe dann das abgeschnittene Stück vom Sumpfrohr mit Löchern versehen, auf das oberste Rohr gedreht und das Rohr mit dem Seilhebezug leicht gezogen, dabei wurde der Haken zugeschüttet.


    Guter Rat teuer, was jetzt? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Kiespumpe (außen 102mm) den Haken einsaugen würde. Also haben wir mit den Kindern gebetet, dass GOTT uns bei dem Problem helfen möge.


    Und siehe da, nach dem 4. oder 5. Pumpen rutschte auch der Haken, ganz verbogen zwar, raus!!! Danke HERR!!!


    Heute gehts weiter auf die 7m-Marke zu. Mein Schwiegervater schweißt mir gerade einen Aufsatz zurecht für die Gewichte.


    Gruss Michael

    Also mein 170mm-Bohrer nahm solche Steine auf, aber die waren zum Glück auch nur vereinzelt da... äh, wie gross ist Deine Faust??? ;-)
    Das Problem ist ja auch, dass man die Steine nicht unbedingt sieht, darum auf jedenfall erstmal mit dem Bohrer lockern, bevor Du sie mit Deinem "Konstrukt" rausholst.


    Was hast Du übrigens für ein eine Rohrgröße vorgesehen? Ich habe 150er genommen, auch wenn der Aussendurchmesser statt der angegebenen 165mm sage und schreibe 174mm über den Muffen betrug. Aber es passte und hat auch sogar noch Spiel drumherum.



    Beim späteren Plunschen wackelt dann das Rohr auch nicht so sehr und Du hast mehr Wassereintrag durch eine größere Filteroberfläche. Aber ich glaube die Filterrohrschlitzung gibts nur mit 0,5mm.


    Viel Glück noch beim Bohren!


    Gruss Michael

    Hallo Marg,


    habe bei Euch auch eine Kiespumpe gekauft.
    102mm Außendurchmesser der Kiespumpe für ein 150er Rohr sind vielleicht auch nicht so günstig,
    aber ich habe jetzt das Rohr auf 5,20m stehn, habe Wasser ins Bohrrohr gefüllt und ein paarmal gezogen. Am Anfang kam vielleicht ein Kilo grober Kies mit Lehmgemisch raus, aber danach nichts Nennenswertes mehr.
    Was ist da los?


    Ist die Sogwirkung nicht stark genug?
    Ist der Boden durch das Fremdwasser noch nicht genug eingeweicht gewesen?
    Muss ich den Boden für diese Schicht immer erst auflockern?
    Habe ich vielleicht nicht plötzlich genug gezogen? (Habe die Sogwirkung mittels Seilhebezug erzielt--> 10 m / min. / Immer hoch und runter)


    Kann mir jemand einen Rat geben?


    Es eilt!!!


    DANKE


    Gruss Michael

    Hallo Marg,


    habe bei Euch auch eine Kiespumpe gekauft.
    102mm Außendurchmesser der Kiespumpe für ein 150er Rohr sind vielleicht auch nicht so günstig,
    aber ich habe jetzt das Rohr auf 5,20m stehn, habe Wasser ins Bohrloch gefüllt und ein paarmal gezogen. Am Anfang kam vielleicht ein Kilo grober Kies mit Lehmgemisch raus, aber danach nichts Nennenswertes mehr.
    Was ist da los?


    Ist die Sogwirkung nicht stark genug?
    Ist der Boden durch das Fremdwasser noch nicht genug eingeweicht gewesen?
    Muss ich den Boden für diese Schicht immer erst auflockern?
    Habe ich vielleicht nicht plötzlich genug gezogen? (Habe die Sogwirkung mittels Seilhebezug erzielt--> 10 m / min.).


    Kann mir jemand einen Rat geben?


    Es eilt!!!


    DANKE


    Gruss Michael

    Hallo,


    habe eine Frage, die mir unter den Fingernägeln brennt.
    Bin gerade dabei einen Bohrbrunnen zu bauen.
    Jetzt muss man natürlich auch Vordenken: was für Anschlüsse brauche ich dahinter?


    Dabei kam mir die Idee, auch das Haus mit Wasser aus dem Brunnen zu versorgen. Allerdings erst in einem zweiten Schritt. Muss erstmal sehen, ob ich Sandeintrag habe und vor allen Dingen: wieviel.


    Was mir klar ist:


    - Die Pumpe muss auch im Winter verwendet werden können.
    - Brunnenschacht mit Brunnenkopf und den nachfolgenden
    Anschlußteilen, sowie die Leitung zum Haus müssen jeweils frostsicher
    sein.
    - Ich habe zusätzliche Kosten für das Verlegen der neuen Leitungen.
    - Ich kann nicht einfach das Brunnenwasser nur durch Absperrventile
    von der Trinkwassereinspeisung trennen (verboten).
    - Ich brauch wenigstens für die Küche eine neue Rohrverbindung zum
    Trinkwassernetz, da ich sonst halbjährlich 50€ für das Montoring des
    Brunnenwassers berappen müsste.
    - Brauche zusätzlich ein Hauswasserwerk, um den notwendigen Druck
    erzeugen zu können (6 bar wegen Leitung von Keller bis 2. Stock).
    - Das alles ist mit einigem zeitlichen und arbeitstechnischen Aufwand
    verbunden.


    Meine offenen Fragen dazu: Wie sichere ich den Brunnenschacht im Winter vor Frost? Der Schacht wird etwa 70cm tief sein und nur durch einen beschichteten Stahldeckel geschützt sein. Reicht hier zum Beispiel eine zurechtgeschnittene Styroporplatte, 10 cm, die über die Anschlüsse in den Schacht geklemmt wird???


    Kann ich mit meiner Tiefbrunnenpumpe, die 2 - 2,5 bar bringt das Hauswasserwerk ausreichend mit Wasser speisen oder benötige ich auch noch ein Vorrats- / Ausgleichsgefäß dafür???


    Danke schonmal für die Antworten!


    Gruss Michael

    Hi,


    kann man eigentlich statt eines Blindstopfens mit Tonpellets auch einfach eine Filterkiesschüttung in das Sumpfrohr einbringen, um das Rohr vor Sandeintrag abzudichten?
    Man könnte ja dann auch noch zusätzlich einen Puck aus VA-Stahl mit einem etwas kleineren Durchmesser drauffallen lassen, oder?


    Gruss Michael

    Hi Mario,


    habe letztens von Euch einen 170mm-Bohrer gekauft.
    Leider haben 5 von den Stangen zwar übereinandergepasst, aber die Löcher waren falsch gebohrt.
    Das war für mich sehr ärgerlich, weil ich neue Löcher bohren musste, was mich einiges an Zeit und Aufwand gekostet hat (Der Bohrer ist jetzt stumpf trotz Kühlung!).
    Habe jetzt das Gestänge numeriert, damit es auf jedenfall passt und sich schnell zusammenstecken lässt.


    Bitte achtet bei der Herstellung mehr darauf, dass die Vierkant-Rohre immer in der gleichen Tiefe ineinandergesteckt werden können, damit die Löcher für die Verbindungsschrauben immer passen.


    P.S. Gibt es eine Möglichkeit die Bohrer absolut rostfrei und abriebfest zu präparieren? Immer Salatöl draufschmieren ist etwas aufwendig ;-) !
    Hatte auch erwartet, dass der Bohrer so aussieht, wie dargestellt.


    Danke und nichts für ungut.


    Michael

Brunnen selber bauen