Beiträge von GeorgS

    Zitat

    Wenn du das Material schweißt wird die Härte verschwinden


    Hallo Volki,
    das ist meist nicht so. Meißel sind fast immer sog. "Lufthärter",
    Legierungen, die bei normaler Abkühlgeschwindigkeit
    an der Luft (ohne Abschrecken) hart werden.
    Trotzdem sollte man nicht allzu ängstlich deswegen sein.
    Versuch macht kluch.
    Hier im Forum hat auch schon mal jemand vorgeschlagen,
    das Schlagstück auf dem Rohr etwas anzubohren und
    einen nicht mehr allzu spitzen Meißel in den Abbruchhammer
    einzusetzen.
    Gruß
    Georg

    Zitat

    Das mit der leichenhaften Dichtung verbitte ich mir!


    Na gut,
    das leichenhaft nehme ich vollinhaltlich zurück.



    Zitat

    m Garten haben wir 10 amper


    Wie ich schon schrieb, bitte Bild dieser Sicherung!
    "10 amper" (oder meist du die, die in die Isar fließt?)
    sagt fast nichts, speziell im Hinblick auf Überlastung
    durch Ein/Ausschaltstromstöße.
    Mit FI ist ein FI-Schutzschalter gemeint, einen
    Hauptschalter hast du mit ziemlicher Sicherheit nicht
    im Haus.

    Zitat

    Man kann nur zwischen den Zeilen lesen, was Du für einen Brunnen hast.


    Man kann aber daraus:

    Zitat

    Von meinem Vorpächter wurde ein Brunnen gegraben der mit einer Wasserpumpe versehen ist


    Zitat

    wird das ein wortwörtlich Riesen Aufriss da ich wohl erst ein Ca 20 Meter tiefes Loch zur Pumpe graben müsste.


    entnehmen, daß der Poster keine Vorstellung von "bohren" hat.
    Außerdem wäre es interessant zu wissen, was für eine Art
    Stromnetz er hat und ob er evtl mit "Sicherung" einen FI meint.
    Auch die Daten der Sicherung wären interessante und wenige Worte
    (Bilder statt laienhafter Dichtung :=)
    Gruß
    Georg
    PS
    Sind diese "Tiefbrunnenpumpen" eigentlich schutzisoliert?

    Bevor du
    KG-Rohr mit dem original-Spalt verklebst, würde ich das
    mal mit einem kurzen Probestück versuchen.
    Tangit ist nicht dafür "gebaut" Spalte zu füllen.
    Übrigens habe ich zusätzlich Senkkopfschrauben M5 x 9
    in die Muffen nach dem Kleben eingedreht .
    Die schauen Exakt innen nicht heraus, wenn man den
    Senkkopf halb eindreht.
    Außen schaben sie im Gegensatz zu den Zylinderkopf-
    bzw Panheadschrauben nicht an dem 160 Bohrloch.
    In einer Tonschicht wollten die nicht durch.
    Gruß
    Georg

    Hallo Bernd,
    das Problem beim Verkleben von KG-Rohr ist
    das Spiel von einigen Zehntel mm, das die Muffen
    und das Rohr haben.
    Hast du mal PVC-Druckrohre verklebt? bei denen
    gibt es keinen Spalt, trocken gehen die etwas streng
    ineindander. Nach Reinigen mit dem Speziallösemittel
    und mit Kleber flutschen die dann wie geschmiert ineinander
    und sitzen dann praktisch sofort bombenfest.
    (10 Min sicherheitshalber warten wird empfohlen)
    Bei KG-Rohr kann man das annähernd erreichen, indem man
    die Muffe mit einem Heißluftfön erwärmt, bis sie sich etwas
    zusammenzieht. Mit einem Blinddeckel probiert man, ob
    dieser Punkt erreicht ist.
    Ich habe das einige Male gemacht, zuerst mal mit einem
    Kurzen Rohr geübt. Das Kleben flutschte dann wie bei
    den Druckrohren.
    Aber: meist fluchteten die Rohre nicht exakt, deswegen
    muß man die geklebten Rohre auf einen Rollbock legen und
    mit dem Heißluftfön richten.
    Gruß
    Georg

    Hallo Bernd,
    warum willst du das KG-Rohr wieder ziehen?
    Mit abgeschnittnen Dichtungsfalzen und vernietet
    bzw verklebt sehe ich keine rechte Verwertung
    für das Rohr.
    Es stört nicht, wenn du es drin läßt, später erleichtert
    es die Arbeit, wenn du das Brunnenrohr mal ziehen
    mußt.
    Gruß
    Georg

    Hallo,
    ein richtiges Sumpfrohr mit Gewinde aus Edelstahl
    wäre recht aufwendig herzustellen, vermutlich
    sehr teuer.
    Einfacher wäre eine Art Schuh aus Edelstahl oder Bronze
    oder Messing, der über das untere Ende des Sumpfrohrs
    geschoben würde. Dieser Schuh dürfte auch aus Normalstahl
    funktionieren, da er vom Filterrohr ein Stück entfernt ist.
    Das könnte evtl ein gut ausgerüsteter Bastler zustande
    bringen.
    Gruß
    Georg

    Zitat

    und eine Schutzverrohrung einzubauen.


    Hallo Volki,
    an so war hab ich auch schon mal gedacht.
    Gibt es so was? Ein kurzes Stück Rohr aus Edelstahl
    (20 bis 30 cm) mit scharfer Kante unten und
    passendem Gewinde oben zum Brunnenrohr wäre
    nicht schlecht. Sumpfrohre könnte man aus Edelstahl
    machen (das untere Gewinde weglassen)
    Auch in Sand könnte man das brauchen, auch da kommen
    immer wieder einzelne Kiesel oder Schichten mit
    Steinen vor.
    Gruß
    Georg

    Zitat

    Das wasser hat nach einem halben Jahr Gebrauch, das Material versprödet das der Kocher zusammengefallen ist.


    Da sieht man mal, wie gefährlich Wasser ist.


    Zitat

    Es ist sehr zweifelhaft das heutige Kunsstoffprodukte völlig unbedenklich sein sollen.


    Das hat niemend behauptet, erst spekulieren, dann kommen
    Unterstellungen.


    Zitat

    Ich denke da nur an Silikon Backformen"


    Die Gedanken sind frei, aber was weißt du über die Backformen?
    Georg

    Zitat

    Weitere Infos habe ich aber nicht wirklich gefunden


    ???
    Wenn man nach "Horizontalbrunnen" googelt und die ersten
    ca. 4 Fundstellen durchliest, bleiben eigentlich keine Fragen
    offen.

    Zitat

    jedenfalls wird der Gummi oder andere Teile mit der Zeit Spröde. Da muss ja etwas ausdunsten


    Hallo Volki,
    das ist ein sehr volkstümlicher Trugschluß. :=(
    Gummi (außer Hartgummi) leidet durch Oxidation,
    dabei wird die Vernetzungsdichte höher, was
    Versprödung bedeutet.
    Weichmacher gab es bei dem ausgestorbenen
    Celluloseacetat und noch bei Weich-Pvc, das aber
    auch immer seltener eingesetzt wird.
    Bei Leitungen wie NYM wird viel Weich-PVC verwendet,
    aber nur in Form sog. Polymerweichmacher, die können
    nicht verdunsten oder sonst migrieren.
    Somit hat man wie so oft einen völlig gegenläufigen Trend
    zwischen der Realität und der Angst vor Weichmachern.
    Gruß
    Georg

    Hallo Helmut,
    das kann mehrere Ursachen haben:


    - Metabo hat keine Lust (sieht keinen Gewinn darin),
    sich von irgendeiner Stelle die Eignung (regelmäßig) prüfen und
    bestätigen zu lassen.
    - Trinkwasserversorgung ist schon aus Gründen der geringen Tiefe
    von HWW-Brunnen problematisch, wenn das Wasser in der Pumpe
    bzw. Windkessel länger steht, kann sich sonstwas bilden.
    Du meinst, dein Rammbrunnen sei "eher tief". Das ist falsch.
    Nicht tiefer als 8 bis 9 Meter, und das ist bakteriell nicht sicher.
    Metabo schreibt also sicherheitshalber "ungeeignet" um Prozesse
    mit Kunden von vornherein auszuschließen.
    - In der Pumpe gibt es Kunststoffteile ( Phenolharz?) und im
    Windkessel eine Gummimembran. Letztere gibt für längere Zeit
    einen Geschmack ans Wasser ab. Du kennst das als
    Geruch von neuen Gummiteilen. Es handelt sich dabei um
    Vulkanisationsbeschleuniger und Antioxidationsmittel.
    Die sind in der Menge vermutlich gar nicht gesundheitsschädlich,
    aber der Geschmack ist nicht jedermanns Sache.
    Gruß
    Georg

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