Posts by GeorgS

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    Auch war oft das Bohrgut überhalb der Membrane.


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    Heißt 70 Sand im Rohr.


    Die beiden Dinge hängen zusammen. Das passiert, wenn man
    den Kolben der Kiespumpe zu weit (oberhalb der Entleerungsöffnung)
    hochzieht. Die Pumpe geht tiefer, der mit Schwung oben ausgetretene
    Sand begräbt die Kiespumpe von oben.
    Um das zu verhindern, habe ich bei meiner Pumpe eine Bohrung
    in der Kolbenstange angebracht. Ein durchgesteckter Federsplint
    verhindert, daß man den Kolben zu weit nach oben ziehen kann.
    Gruß
    Georg

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    Das sind Injektor Pumpen. 2/3 werden für die Nutzung abgeführt und 1/3 wird zur Injektion zur Beschleunigung der Saughöhe eingesetzt. Saughöhe bis 20 Meter. Ich emphele dir schmeiß das Gelumpe raus - Tiefenrohr Pumpe rein setzen und anschliessen. Auf 30 - 35 setzen und im Haus ist ruhe.


    So markig die Rede, so fehlerhaft.
    "Beschleunigung der Saughöhe" ist verbal seltsam und sachlich falsch.
    Keine Pumpe hat mehr als theoretisch 10, praktisch 8 Meter Saughöhe.
    Der Injektor unten im Brunnen ist schlicht eine druckwasserbetriebene
    Pumpe, der es erspart, Elektromotoren und "Normale" Pumpen in
    einen Schacht abzulassen.
    Üblich wird man den Injektor unterhalb des GW anordnen, somit hat er
    überhaupt keine Saughöhe zu überwinden.
    Schwierig am Injektor ist die Abstimmung der Leistung der Betriebspumpe
    im Keller mit der Förderhöhe und der Strömungsgeschwindigkeit.
    Das erfordert einen Fachmann.
    Das "Gelumpe" wurde traditionell aus Bronze angefertigt, ist somit
    unverwüstlich. Kalkablagerungen sind sind nicht zu befürchten,
    sollte das Wasser übersättigt sein, würde er unter dem scharfen
    Schergefälle im Injektor als feiner Schlamm ausfallen und mit
    nach oben kommen.
    "Auf 30 - 35 setzen und im Haus ist ruhe" Aha, GW ist auf 30 - 35,
    woher weiß Volker das?
    Auf keinen Fall eine "Tiefenrohrpumpe" setzen, denn das ist ein
    Gelumpe, aus der Not geboren, eine Pumpe in engen Bohrlöchern
    unterbringen zu müssen. Da dein Schacht befahrbar ist, hat du auf jeden
    Fall üppig Platz für eine normale Tauchpumpe mit gutem Wikungsgrad.
    Was den Injektor betrifft, ist möglicherweise auch das Fußventil undicht.
    Aber ob das/die Rohr(e) undicht sind oder das Fußventil, 50 m Rohre
    ziehen ist schon eine Aktion.
    Solltest du dich doch dazu entschließen, auf jeden Fall die Rohre durch
    PE-Rohr ersetzen und auf keinen Fall in den Schacht einsteigen, Lebensgefahr!
    Dazu müßte man erst belüften, eure Feuerwehr könnte das machen.
    Die Pumpe im Keller, nach der du eigentlich fragtest, ist eine ganz
    gewöhnliche mehrstufige Kreiselpumpe, wie sie in der Industrie und
    Gewerbe alltäglich ist. Es gibt viele Hersteller. Eigentlich müßte ein
    Schildchen auf der Pumpe/Motor abgebracht sein.
    Gruß
    Georg


    PS Diese Firma hat injektoranlagenn noch im Programm :
    http://vogelpumpen.at/vogdata/doc/DE/CF-Automat_12-im-de.pdf


    http://www.brunnenbau-forum.de…-auf-1-50-m-gesunken.html
    wird eine Gardena empfohlen, so was in der Art wäre richtig,
    wenn es zwei Pumpenstufen gäbe und die Förderhöhe passt.

    Hallo Storck,
    Lehm (zumindest was ich darunter verstehe), ist zu
    fest für einen Plunscher, selbst eine Kiespumpe
    bringt da nichts.
    Ich würde mit einem nicht zu kleinen Bohrer vorbohren
    und des Bohrgut dann mit einer Kiespumpe herausholen.
    Hier wurde auch schon eine an ein Bohrgestänge montierte
    Gartenkralle empfohlen
    Mit einem Plunscher zermatschst du das Bohrgut eher,
    du brauchst dann viel Wasser, um es herauszuholen.
    Bis auf eine besser wasserführende Schicht mußt du
    auf jeden Fall. Hast du evtl Hinweise aus der Nachbarschaft,
    wie es weiter unten weitergeht?
    Gruß
    Georg

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    interessant ist der Korb.


    Dachte ich auch.
    Meine Erfahrung im Feinsand war negativ.
    Ein feinerer Korb könnte was bringen, aber
    es bleibt immer das Problem, daß das Bohrgut
    auch über die Schneiden ablaufen kann.
    Außerdem ist die Konstruktion mit den beiden
    Randschneiden nicht ohne Risiko. Man kann sich
    damit unter dem Bohrrohr verhaken.
    Meiner Meinung nach ist das kein Ersatz für eine
    Kiespumpe.
    Gruß
    Georg

    Hallo,
    kann es sein, daß ein Bohrer für 25er Quadratrohr
    in 30er Gestänge passt? Umgekehrt auch?
    (evtl ist eine zusätzliche Bohrung für die Halteschraube notwendig?)
    Mir fiel auf, daß die 30er Gestänge die Tülle nach unten,
    die 25er aber nach oben gerichtet haben. Das könnte daran
    liegen, daß diese Mischverwendung vorgesehen ist.
    Gruß
    Georg

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    Die Steigung beträgt ungefähr 6mm....


    Das könnten 4 Gänge/Zoll sein. (6,35 mm)
    Gewindesteigungen in runden Gängen pro Zoll/inch sind
    bei britischen/amerikanischen Gewinde allgemein üblich.
    Wenn es zu solchen Gewinden keine DIN etc gibt,
    sind eigene "Normen" der Hersteller üblich.
    Woher kommt dein Bohrgestänge?
    Gruß
    Georg
    PS
    auch bei den frühen Schraubverschlüssen von Geschützen
    kamen solch stark konischen Gewinde vor.

    Da es sehr Wohl
    sein kann, daß ihr jetzt auf Sand in dem Loch seid,
    und der vom Bohrer abläuft, solltet ihr zuerst mal
    mit einer "Kiesbüchse" weitermachen.
    So was kann man auch bei Ebay-Kleinanzeigen
    leihweise bekommen.


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    Wir wissen also nicht weiter und können uns auch nicht erklären, warum das Wasser so schnell versiegt ist. Klar war der Brunnen total ungepflegt und nicht gereinigt, aber scheinbar hat er sich ja die letzten Jahre nicht durch das Stahlrohr sondern eher durch die Schlitze der Betonringe (sie sind allerdings nirgends gelocht) gespeist, oder seh ich das falsch?


    Das ist alles Spekulation. Wenn es trocken ist, kann alles passieren.
    Hanglage ist viel schwieriger als es in der Ebene ist.
    Habt ihr Indizien/Hinweise, wie tief das Stahlrohr geht?
    Es ist durchaus möglich, daß die Bohrung ,mit dem Stahlrohr auch in einem sehr trockenen Jahr niedergebracht wurde, aber
    aus irgendwelchen Gründen brach man ab und lies das Stahlrohr stecken.
    Gruß
    Georg

    Hallo Cloude,
    auf keinen Fall eine "Tiefbrunnenpumpe" !
    Die sind auf kleinen Durchmesser (Bohrloch) hin
    konstruiert, das geht nur mit vielstufiger Pumpe.
    Und das geht zu Lasten des Wirkungsgrades
    (neudeutsch "Effizienz", früher war das eine Anrede
    für Professoren :=) und der Lebensdauer.
    Wer eine Pumpenkennlinie zu lesen versteht,
    weiß das.
    Also die von Andreas vorgeschlagene Gardena oder
    etwas technisch ähnliches solltest du einsetzen.
    Gruß
    Georg

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    Dann den Rammbrunnen einsetzen und nicht einschlagen, sonderen mit Filterkies zwischen Brunnenrohrfilter und Schlagbrunnenfilter auffüllen?


    Grundsätzlich eine gute Idee, aber man sollte dazu nicht
    ein Rammfilter, sondern ein Gewebefilter 2" oder 3"
    nehmen.
    Gruß
    Georg


    Detlef-P :

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    . Es heißt, das im Rohr eine Wassersäule entsteht.


    Loriot-Mode /on
    Ach was!
    Loriot-Mode /off

    Hallo Futzi,
    (das ist die klassische Schreibweise und Aussprache!:=)


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    doch nur Quarzsand (oder einfach nur normaler feiner Sand)


    Landläufiger Sand besteht fast immer aus Quarz. Man spricht
    von Quarzsand aber nur, ẃenn er ziemich rein ist (>99,x %)
    Klassischer Mauerer-Sand enthält etwas Eisenoxid und evtl etwas tonige
    Anteile, die ihn "bindig" machen.
    Fluß-Sande, wie man sie für Zementestriche etc verwendet, sind
    gewaschen und praktisch reiner Quarz.
    Der Grund ist ganz simpel: Quarz ist der bei weitem beständigste
    Anteil von Urgestein und der Härteste.
    Er bleibt einfach übrig, wenn die Gebirge verwittern und Richtung
    Meer verfrachtet werden.
    Gruß
    Georg

    Hallo Futzi,
    (Kennst du Futzi-Filme? Dazu müsstest du mind. mein Alter
    haben, über 60. :=)
    Also, "Mangan" kommt im GW gelöst vor, und in keinen Konzentrationen,
    davon sieht man zunächst gar nichts, vor allem mit (Quarz-)Sand hat das
    gar nichts zu tun.
    Es ist (meist zusammen mit Eisen ) in oberflächennahem GW vorhanden
    und kann dann durch Luftsauerstoff oxidiert werden.
    Es entstehen dadurch schleimige (nach trocknen feinstpulverige) Ausfällungen,
    die von hellbraun bis dunkelbraun sein können und Ocker ähneln.
    Dies ist die sog. "Verockerung", der Rammbrunnen früher oder später zum
    Opfer fallen, vor allem wenn man sie überlastet.
    Gruß
    Georg

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