Posts by GeorgS

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    Seit einem Jahr ist der Kessel weg und ein Agora-Tec Pumpen Druckschalter AT-DW-10 für 30€ dran.
    Kein Takten mehr. Pumpe läuft immer, wenn Wasser entnommen wird. Für den Garten super.


    Hallo Andreas,
    war da vorher kein Druckschalter am HWW? Ist eigentlich
    sonst üblich.
    Bei einer halbwegs angepassten Abnahme per Regner ist
    der Windkessel kein Störfaktor. Bei geringer Abnahme
    kann es zum Takten kommen, aber das würde ich nicht
    überbewerten.
    Der Windkessel bei den HWW mit Jetpumpen (die gängigste
    Variante) hat nämlich noch eine zweite, bei lösbarer Verbindung
    zum Saugrohr wichtigere Funktion: eine Reserve für den
    Ejektor, wenn der mal etwas mehr Luft wegpumpen muß.
    Ansonsten haben diese Jetpumpen in der Regel eine schöne
    Hyperbel als Pumpenkennlinie, was gewährleistet, daß bei
    geringer Förderung nur die Reibungsverluste gedeckt werden müssen.
    Miß doch mal die Leistungsaufnahme der Pumpe beim Füllen
    des WC-Spülkastens oder. gegen ganz geschlossenen Ausgang.
    Gruß
    Georg


    PS kann mir jemand erklären, was dieses "Masscontroll" sein soll? Wenn ich danach google, finde ich irgendwelche Internetspiele.
    Wenn ich die "s" und "l's" streiche, finde ich eine Fa. Mascontrol, die Druckschalter herstellt, mit Durchflusswächter zumindest teilweise. Zum Thema passt das aber auch nicht so richtig.

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    So, habe beide Bauteile jetzt mit einem M5 Gewindestift verbunden.


    Hallo Carsten,
    quer durchgebohrt und Gewinde eingeschnitten?
    Ist die Schraube irgendwie gesichert?
    Gruß
    Georg

    Hallo BirdofWoe,
    grundsätzlich ja, aber so eine Zeile in den Daten:


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    Einschaltdruck: 1,5 bar


    heißt doch, daß der Einschaltdruck nicht einstellbar ist.
    Es gibt eine Menge solcher Druckschalter, an jedem
    "Hauswasserwerk" ist so ein Ding dran.
    Es wäre noch darauf zu achten, welches Anschlußgewinde
    der Druckschalter hat.
    Gruß
    Georg
    PS
    Hier:
    http://www.hsk.co.at/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=17&Itemid=64
    gibt es jemand, der lange bei Garvens gearbeitet hat.
    Frag den mal an, ob er Rat weiß bzw evtl Ersatzteile hat.
    Ich würde den Druckschalter abschrauben und von
    unten her zerlegen. Unter der goldenen Grundplatte gibt
    es eine Membran aus dünnem Blech oder Gummi,
    evtl sitzt zwischen unterem Gehäuseteil und der Membran
    nur irgendein verfestigter Schlamm oder Sand oder was immer.
    Der könnte die Membran daran hindern, nach unten (=ein)
    zu gehen. Beim Zerlegen größte Vorsicht, damit keine
    Dichtungen ruiniert werden.

    Hallo Andreas,
    gratuliere! Der Brunnen sieht richtig gut aus, bis auf:
    einen Deckel, du weißt, das Kind im Brunnen, aber auch
    ein Besucher bei euch kann reinfallen.
    Wie nennen sich diese Kunststoffrohre,
    wo bekommt man die?
    Gruß
    Georg

    Hallo subraid,
    das erste Angebot ist nicht weiter Ernst zu nehmen.
    "in der Rheinebene" und der Ausdruck "Fließsand"
    sind von (oder für) Laien gedacht.
    Ich vermute, denen ist der Auftrag zu lausig.
    Das zweite Angebot klingt gut, wenn die auch
    das KG-Rohr wieder ziehen. Das geht oft schief,
    laut einiger Beiträge in Brunnen-Foren.
    Das dritte Angebot geht schief, wenn Feinsand
    gefunden wird. Den gibt es in der Rheinebene häufig,
    das weiß man erst nach dem Bohren.
    Gruß
    Georg

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    Aber der Brunnen ist ja nur 4,5m tief. Und ein Teil des im Wasser gebundenen Gases sollte auch Sauerstoff sein?


    Die
    Dichte von CO2 bestimmt das Risiko, nicht die Tiefe des Brunnens.
    Wenn ein flotter Wind darüber weht, kann der oberste Meter
    des Schachts durch die Tubulenz belüftet sein, mehr nicht.
    Und wie soll Sauerstoff gegen den CO2-Gradienten nach unten kommen?
    Senke eine Kerze in den Brunnen und berichte hier...

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    Aber was ich erstaunlich finde: Bei einem Wasserstand von ca 5cm fängt es um die Pumpe herum an zu sprudeln. Nach kurzer Zeit breitet breiten sich die Gasblasen gleichmäßig über die gesamte Fläche der Brunnensohle aus.


    Das dürfte
    einfach Ausgasen des Wassers sein, vermutlich ist das CO2.
    (Sind CO2-Säuerlinge nicht gängig in eurer Gegend?)
    Im Ausgangszustand ist das Wasser an der Oberfläche
    im Gleichgewicht mit der Brunnenatmosphäre (Gefahr!),
    wenn frisches Wasser nachströmt ist dieses übersättigt und
    sprudelt auf.
    Teste doch einfach mal, indem du eine Kerze in den Brunnen
    absenkst. Und in Zukunft nur noch nach gründlicher Belüftung
    den Brunnen befahren.
    Gruß
    Georg

    Axialspiel war auch mein erster Gedanke, aber
    den hab ich wieder verworfen, denn es kann nicht sein,
    was nicht sein darf :=(
    Ich hab mir jetzt mal die Explosionszeichnung
    http://www.brunnenpumpen.com/PDF_Datenblatt/Oliju%20CMH.pdf
    angeschaut, vielleicht doch Axialspiel?
    Peter, versuch mal folgendes:
    Schau dir das Wellenende am Motor an. Wenn das glatt oder
    mit einem Zentrierbohrer angebohrt ist, dann versuche es mit einem
    Werkzeug (Nagel, Ahle, Körner) hineinzudrücken, wenn die
    Pumpe anläuft.
    Zu deiner Sicherheit halte das Werkzeug aber keinesfalls in der
    Hand, packe es mit einer kräftigen Zange.
    Wenn Axialspiel der Grund ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
    Entweder kommt das kräftige Pumpen früher/sofort,
    oder aber gar nicht, so lange du hineindrückst.
    Was von beiden der Fall ist, kann ich rein aus der Zeichnung
    nicht ablesen.
    Das Ganze funktioniert aber nur unter der Vorraussetung, daß
    die Pumpenwelle und die Motorwelle kein Längsspiel gegeneinander
    haben. Das ist zwar recht unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen.
    Gruß
    Georg

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    "Nach ca. 5000 Zyklen"


    Kommt mir suspekt vor, wenn mit Zyklen
    einmal Ein- und Ausschaltdruck gemeint ist.
    Was ein Druckmessgerät ruinieren kann, sind
    Druckstöße (Jukowski-Stoß), die im Leitungsnetz
    auftreten können.
    Hast du einen Windkessel? Hast du irgendwo
    Rückschlagventile?
    Gruß
    Georg

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    wenn dein Beitrag etwas Ironisches beinhaltet hatte, würde es mich freuen wenn du es mir mit klaren Worten sagen würdest.


    OK, nächstes mal werde ich die "Ironie" mit Etikett versehen...


    Was deine Idee betrifft, könnte es schon sein, daß die zig-Milliarden
    Poren im Sand/Kies, durch die das Grundwasser zu deinem Brunnen fließt,
    mit Rückschlagklappen ausgerüstet sind.
    Herrje, das war ja schon wieder Ironie....

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