Posts by hedgehog

    habe nach etlichen Fehlversuchen endlich meine al-ko 4800/8 auseinanderbekommen.
    ...Sand war nicht nur in den Pumpenrädern, sondern auch in dem Gewinde um das Ganze auseinanderzubekommen.


    Bis dahin stand die Pumpe mehrere Monate "auf dem Kopf" in meiner Werkstatt und hat dabei offenkundig eine kleine Menge Öl verloren (jetzt auf dem Boden).


    Jetzt rätsle ich wo wieviel Öl wieder rein muss.
    Der Motor hat offenbar 2 Kammern. Eine große (oben) in der Rotor und Stator untergebracht sind und darunter (da wo die Welle rauskommt) eine kleinere. Die hat auch eine mit Schraube verschlossene "Öleinfüllöffnung".
    Hypothesen:
    - der eigentliche Motor (Stator und Rotor) laufen trocken (das ist im Widerspruch zu dem hier im Forum irgendwo ziterten Youtube Video, wo der komplette Motor mit Öl gefüllt zu sein scheint, was m.E. nicht so sinnvoll sein kann, wenn man sich den schnell rotierenden Rotor in einer viskosen Ölpampe vorstellt)
    - Öl ist nur in der unteren Kammer - wohl zur Schmierung der (Keramik?) Dichtung der Welle in den "nassen" Teil / den Turbinenrädern
    - das Öl ist Weissöl


    Fragen:
    - seht ihr das auch so
    - in der Füllung der Ölkammer ist Wasser dabei, ich würde bei der Gelegenheit einen "Ölwechsel" machen. Aber wieviel? Derzeit sind ca. 200 ml drin.

    Hallo Brunnenbohrer,


    nach sehr erfolgreichem Abschluss meines Bohrprojekts und vielen Kubikmetern Gartenbewässerung, hat meine Alko 4800 den Geist aufgegeben.
    ...durch Sand steckt offensichtlich der Rotor fest....
    Ausgiebiges Spülen hat zwar einiges an Sand zu Tage gefördert, aber der rotieren tut immer noch nichts.


    Ich würde die Pumpe also gerne zerlegen.
    ...aber wie...
    Die Rohrkonstruktion bietet nachdem man den Auslasskopf mit dem Rückschlagventil und das Einlaufsieb am unteren Ende abgebaut hat, wenig Anhaltspunkte wie's weitergeht.
    Irgendwie muss man die "Innereien" aus dem Rohrkörper ziehen.


    Hat da jemand know-how, wie das geht. Ich möchte ungern etwas kaputt machen um dann hinterher schlauer zu sein.


    Meine Mechaniker-Kenntnisse würde ich nüchtern als fortgeschritten bezeichnen - habe auch schon an Zylinderköpfen etc. erfolgreich gearbeitet.


    Weiß wer wie's geht. Brauche ich irgendein Spezialwerkzeug (z.B. einen Abzieher) oder muss ich nur an einer ganz bestimmten Stelle drücken, ziehen, drehen oder hämmern??


    Bin für jeden Fingerzeig dankbar.

    ...da sagst Du was. Ich finde auch keinen passenden Knopf für eine PN.


    Starte Morgen den zweiten Versuch in Sachen Bohren. DN125 Brunnenrohr liegt parat.
    Könnte mir vorstellen, dass je früher ich anfange zu plunschen, desto besser das Rohr nachrutscht.
    Der Bohrer bohrt ca. DN160. Das sollte also gut klappen, solange das Loch nicht wieder zufällt.
    Habe bislang fast nur Sand gesehen...


    Will jetzt hier keine email reinschreiben (brauche kein Viagra oder Afrika Kredite), daher lieber meine Telefonnummer: null eins fünf eins zwei sieben sechs fünf null zwei drei fünf
    Bin Morgen ab 7 Uhr "auf der Brunnenbaustelle" und erreichbar.


    ...grade meine "Einstellungen" angepaßt. Da war "Emails von anderen Nutzern" nicht angehakt. Jetzt sollte ich PNs kriegen können (weiß aber immer noch nicht wie man sie schickt).

    Nee. Die haben nur das eine und selbst das ist wiegesagt nicht die versprochenen 10m lang.
    Für kommenden Samstag checken sie das mit dem Nachbarbauhaus in LU, die haben 5m.
    ...das müsste dann auf jeden Fall bis zum Grundwasser reichen...

    warum denn nicht? Es wird nur an nüchterne, erwachsene Menschen verliehen.
    Am Ende sollte doch jeder selbst wissen was er kann und was er besser bleiben lassen sollte.
    Ich war jedenfalls froh drum. Hätte auch 7m nicht von Hand ochsen wollen - und da muss die Spindel nicht nur einmal raus... :)

    nein kein Sechskant.
    Konus + Mitnehmernut, das Ganze mit Durchsteckkeilen gesichtert.
    Bild vom ganzen Aufbau kommt siehe unten. Hab leider kein Detail von der Spindel (und der Kram ist jetzt schon wieder zurück bei Bauhaus).


    Inspiriert von guten Ideen in Henriks Bohr-Odyssee, habe ich mir jetzt gedacht eine fette "Klemme" mit zwei Kanthölzern zu bauen. Eine Seite mit Gewindestange, andere Seite Gewindestange plus Verzurrgummis. Das klemm ich dann unten auf die Spindel.
    Ist Fail- und Vibrationssicher durch die Gummis - im Zweifelsfall klemmt das Ding und geht nicht auf (wie z.B. ein Zwinge).
    Damit würd ich mir nächsten Samstag auch das Absenken der hoffentlich längeren Spindel zutrauen (also nicht vorher das Loch wieder zuschütten)

    da der Druck in einem (nicht allzu verteilten) Wassersystem an allen Stellen gleich ist, könntest Du den Presscontrol mit nur einem 1" Anschluss an Dein dickes 5/4" Rohr anschliessen. Z.B mit einem 5/4-1-5/4 T-Stück. Die übrigen Anschlüsse der Presscontrol machst Du mit Blindstopfen zu.


    Aber das ist alles Theorie. Ausprobiert habe ich das nicht.

    ...es waren nur 7 Stangen.


    Mal 1m gibt 7 Meter. Keine 10.


    Mist, Mist, Mist.


    Also erstmal Feierabend. 16 Uhr. Angefangen mit Bohren hab ich ca. 10 Uhr. Runter ging schnell, höchstens 2 Stunden, hoch die restlichen 4 Stunden.
    Wenigstens ist das Bohrgestänge komplett wieder am Tageslicht.
    Aber wie geht's jetzt mit dem Brunnen weiter?


    Den ganzen Kram zurück zu Bauhaus. Jetzt ist der da, der sich mit dem Ding auskennt. Ist bestürzt, dass mir keiner gesagt hat, dass Stangen fehlen.


    Deal: ich bekomm die Maschine und Anhänger und Co. nochmal 'nen Tag (umsonst) und vorher organisiert noch ein paar Stangen in der Filiale Ludwigshafen.


    So wird wenigstens mein Brunnen fertig, meine Arbeitszeit is' ja Hobby... Egal. Wichtig ist was hinten rauskommt.


    Für den nächsten Einsatz habe ich mir vorgenommen das mit der "Restgestänge-Sicherung" cleverer und wenigier Zeitaufwendig zu machen....
    Aber wie.
    Wisst Ihr was, wie habt Ihr's gemacht?
    Irgendeine Klemmvorrichtung mit zwei Brettern wäre eine Idee.
    Am besten eine Lösung mit einer zweiten unabhängigen Fixierung. Wenn A ausfällt, hält B. Ich will einfach kein Bohrgestänge durch ein Mißgeschick verlieren (Haftpflicht-Versicherung zahlt übrigens Schäden an geliehen Gegenständen NIE)


    Und noch was: gibt es eine cleverere Lösung als meine "Drahtseil durch die Ösen" Fummelei zum Rausziehen ohne Drehen? Irgendeine Art Doppelhaken. Oben am Kopf, untem am Gestänge einhängen und fertig. Haken dürfte so maximal 5mm dick sein um in die Öse zu passen.


    Werde wohl auch das jetzige Loch wieder auffüllen, sonst hab ich beim nächsen Mal wieder das "Aufpassen, dass der zu kurze Bohrer nicht verschwindet" schon im Abwärtsgang.
    Da geht Auffüllen und easy Runterbohren schneller....

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