Posts by PeterB

    Also, wenn du, deine Installation gerade von Grund auf neu planst, würde ich auf alle Fälle zu einem Pumpen-Inverter raten. Durch den dann kleineren Druckausgleichbehälter und die gesparten Stromkosten (aus dem Bauch heraus: Stromersparnis von 40 bis 60 PRozent), hast du die Mehrkosten des Frequenzumschalters gegenüber einem konventionellen Druckschalter sehr schnell drin. Die Frage ist dann eher, ob es sich in "Monaten" oder erst nach "Jahren" rechnet.

    Das hat Thoralf mal an seiner Pumpe nachgerechnet:


    Inverter/Frequenzumrichterbetrieb mit Grundfos SP16-12 Brunnenpumpe - das unabhängige brunnenbauforum

    Ich vermute, es reicht der RV im Automat.


    Was ich hier so lese, dann wird so gut wie immer ein RV in der Leitung zwischen Pumpe und Steuerung installiert ist. Ich vermute, weil man sich über den RV in der Steuerung nicht im klaren ist.


    Einfach probieren.


    So ein RV lebt auch davon, dass da ein Druckunterschied zwischen den beiden Seiten besteht. Wird auf der Eingangsseite der Druck durch einen 2. RV gehalten könnte es sein, dass der RV in der Steuerung nicht richtig schließt. Was aber mE egal sein sollte, weil der Druck ja dann vom anderen RV gehalten wird.


    Gruß

    Peter

    Muss ich mir jetzt nochmal Gedanken machen über die Wahl des Schaltautomaten, oder kann der Verbau zweier Rückschlagventile trotzdem vernachlässigt werden?

    Jeder Schaltautomat hat ein integriertes RV. Ich weiß, dass manche Brunnenbesitzer das RV aus der Pumpe entfernen und ein RV am Brunnenkopf installieren um im Winter die Druckleitung wasserfrei zu bekommen. Auch mit einem Schaltautomat. Da hab ich noch nie von Problemen gehört.


    Ich komme von der Regenwassernutzung. Wenn ich da eine Tauchpumpe in einer Zisterne mit einem Schaltautomaten instaliert habe, war der RV im Automat immer der einzige. Das sollte eigentlich auch bei einem Brunnen funktionieren.


    Gruß

    Peter

    Hallo Markus,


    Du hast da keinen "Druckschalter" sondern einen "Schaltautomat". Den interessiert nicht der Enddruck sondern die Fließgeschwindigkeit. An der orientiert er sich wenn er ausschalten soll.

    Kritisch kann es werden, wenn da nur eine Tröpfchenbewässerung laufen sollte. Alles andere ist ihm egal.


    Hier die Unterschiede der beiden Systeme.


    Und hier die Funktionsweise so eines Schaltautomaten. Der hier beschriebene ist technisch anders aufgebaut, die Funktion ist aber die selbe.


    Gruß

    Peter

    Die Pumpe an sich scheint mir aber die gleiche zu sein ( technische Daten fast identisch )

    Das sollten von der Technik 2 unterschiedliche Pumpen sein. Das eine eine mehrstufige Kreiselpumpe, das andere eine Jet-Pumpe.

    Was nutzt es zu wissen daß bei 4m der Wasserspiegel ist aber der Brunnen an sich vielleicht nur 5-6m tief ist.

    Wenn ich vor der Wahl stehe, Saug- oder Tauchpumpe, sind die 4m ein wichtiges Kriterium. Da kann man noch saugen.


    Was die Gesamttiefe des Brunnens für einen Einfluss auf die Wahl hat ob saugen oder drücken, dazu fällt mir im Augenblick nichts ein.

    zur privaten Gartenbewässerung nutzen

    Ist da geplant eine feste Bewässerung zu installieren? Dann macht es Sinn, genauer zu rechnen und auch zu prüfen, ob der Brunnen die geforderten Mengen liefern kann.


    Willst Du da einen Gartenschlauch anschließen zum gießen und eventuell 1 oder 2 Rasensprenger bedienen, bist Du mit einer Pumpe die ca 4 bar liefert, gut bedient. Viel weniger sollten es nicht sein. Mehr schadet nicht, kostet halt mehr.


    Ist eine Tröpfchenbewässerung geplant sollte man das von vorneherein berücksichtigen. Dafür ist nicht jede Steuerung geeignet.

    Gruß

    Peter

    Das sind die Daten für diese Pumpe.

    Hallo Jörg,


    kleine Korrektur: das sind die Werte der BP 5 Home


    Das ist ein normales Hauswasserwerk mit einem Druckschalter und MAG.


    Die Pumpe, die man Herbert vorgeschlagen hat hat ist die BP 5 Home&Garden


    Das ist ein Hauswasserautomat mit integrierter Steuerung.


    Sollte ich hier eine Unterwasserpumpe verwenden oder lieber eine Saugpumpe im Schuppen?

    Bei ca 4m Saughöhe lassen sich problemlos beide Systeme einsetzen, unabhängig davon, für was das Wasser verwendet werden soll. Davon ist dann die ausgewählte Pumpenleistung abhängig.


    Für welches System man sich hier entscheidet hängt davon ab, wo man selbst die Prioritäten setzt.


    Entscheidungshilfen:


    Soll die Pumpe automatisch fördern sobald ein Verbraucher geöffnet wird, muss eine Pumpensteuerung her.


    Die klassische Methode ist die mit einem Druckschalter und MAG, wie sie von Jörg oben aufgezeigt wurde.


    Eine Alternative ist die Steuerung mit einem Schaltautomat.


    Hier habe ich die beiden Systeme gegenüber gestellt


    Bei den Pumpen mit Schaltautomat gibt es 2 Varianten.

    - Schaltautomat in der Pumpe integriert, wie in der Home&Garden

    - Schaltautomat als extra Teil außerhalb der Pumpe wie diese.





    Das gibt es sowohl bei Saugpumpe als auch bei einer Unterwasserpumpe.


    Vorteil integrierte Steuerung: Bei einer Saugpumpe ist der einzige Vorteil, es sieht kompakter aus. Bei einer Unterwasserpumpe braucht man die Pumpe nur an den Strom anzuschließen. Fertig. Will man da eine externe Steuerung, ist das mit einem etwas höheren Montageaufwand verbunden.


    Großer Nachteil: Das erste was irgendwann defekt wird ist die Steuerung. Dann fällt die ganze Pumpe aus.


    Bei einer externen Steuerung wird die, wenn sie ausfällt, gegen eine x-beliebige andere ersetzt. In der Zwischenzeit kann die Pumpe manuell betrieben werden. Eine externe Steuerung ist immer meine Empfehlung.


    Bei einer Unterwasserpumpe käme die Steuerung in den Schuppen. Von dort würde dann das Wasser verteilt werden.


    Hast Du Dich für eine Steuerungsart entschieden, bleibt die Frage Saug- oder Druckpumpe.


    Eine Druckpumpe ist in Handling einfacher als eine Saugpumpe. Bei der Saugpumpe ist die Saugleitung die "Schwachstelle" und muss "ordentlich" ausgeführt sein. Da hat man schon mal Probleme wenn man da Fehler macht.


    Dafür ist eine Unterwasserpumpe bei vergleichbarer Qualität teurer. Da muss schließlich die Elektrik gegen Wasser geschützt werden.


    Besteht die Gefahr, dass Bodensatz angesaugt wird, stellt man die Pumpe in einen Eimer.


    Das Wasser entnehmen kurz unter der Oberfläche macht Sinn bei einer Regenwasserzisterne, bei der die Schwebstoffe absinken und oben der sauberste Bereich ist. Bei einem Brunnen sollte das kein Thema sein.


    Gruß

    Peter

    bin für ein paar Tage nicht Zuhause und schalte dem kompletten System den Strom ab.

    Was passiert, wenn ein paar Tage der Strom nicht abgeschaltet und die Pumpe nicht gestartet wurde?

    Bei wieder einschalten des Stroms sind immer noch alle Verbraucher geschlossen

    Was passiert, wenn vor dem Einschalten ein Verbraucher geöffnet wurde?

    Bei wieder einschalten ... die Pumpe schaltet sich direkt ein

    Das ist normal. Der PC resettet sich, wenn er Strom behommt, startet die Pumpe und schaltet dann ab, wenn kein Durchfluss erfolgt.

    Soweit funktioniert das System auch ohne Probleme.

    Bedeutet, Verbraucher wird geöffnet, Pumpe liefert, Verbraucher wird geschlossen. Dann wird er wieder geöffnet, Pumpe liefert usw.

    Wenn ich allerdings das ganze System von meiner Garage aus ausschalte

    Was genau machst Du da.


    - Verbraucher ist geschlossen, Druck ist auf dem System. Du stellst den Strom ab?

    - Verbraucher ist offen, Pumpe läuft. Du stellst den Strom ab?


    Wenn Du wieder Strom auf den PC gibst, ist da ein Verbraucher offen oder geschlossen.


    Was ändert sich, wenn Du den Rückflussverhinderer ausbaust? Du brauchst ihn nicht Im PC ist schon einer.


    Gruß

    Peter

    Frage : nach welchem Prinzip arbeitet dann der Trockenlaufschutz ?

    Normalerweise über die Motorstromüberwachung oder auch über die Fließgeschwindigkeit

    Der Trockenlaufschutz ergibt sich automatisch.


    Verbraucher wird geöffnet. Druck sinkt auf den Einschaltdruck, System erwartet Wasser>Zisterne leer, kein Wasser kommt innerhalb einer definierten Zeit>Fließgeschwindigkeit bleibt 0>Abschalten.


    Pumpe läuft und liefert Wasser>Zisterne leer, kein Wasser kommt, Fließgeschwindigkeit=0>ein paar Sekunden warten, dann Abschalten. Genau so wie beim Schließen des Verbrauchers.


    Es gibt mittlerweile Modelle, die zusätzlich den Wert des Motorstroms verarbeiten. Aber nicht diese 08/15-Schaltautomaten

    Der Druck müßte auf dem Manometer langsam ansteigen bis der eingestellte Ausschaltdruck erreicht ist ... Ausschaltdruck kann ich aus der Beschreibung nicht erkennen

    Lass mich das ein bisschen korrigieren:


    Es gibt bei diesem Schaltautomat keinen Ausschaltdruck, bei dem, wenn er denn erreicht ist, die Pumpe abgeschaltet wird.


    Ausschalten wird bei dieser Steuerung ausschließlich über die Fließgeschwindigkeit geregelt.


    Unterschreitet die einen definierten Wert, startet der Ausschaltvorgang. Eine "Stoppuhr" läuft ca 10 sek. Dann wird abgeschaltet, egal, wie hoch der Druck in diesem Moment ist.


    In dieser Zeit soll die Pumpe ihren maxmöglichen Druck aufbauen. Der wird im Zusammenhang mit solchen Schaltautomaten als "Ausschaltdruck" bezeichnet.


    Dieser Druck hat für das Ausschalten keine Bedeutung. Er wird immer so hoch sein, wie die Pumpe ihn in dieser Nachlaufzeit erzeugen kann.


    Gruß

    Peter

    wollte ich ja den Druckschalter. Den werde ich jetzt erstmal weglassen, damit es nicht zu teuer wird

    Da kannst Du jeden x-beliebigen montieren. Gibt es im Netz ab 25,-- (Chinaware), um die 80,-- (EU-Produktion) und teilweise diesselben unter einem Pumpenhersteller-Namen als dessen "Eigenprodukt" für 180,--

    wieso 2,3 bar?!

    gut nicht 2,3 sondern ca 2,5bar maxDruck für SP9.

    wieso sollte das ein Brunnen nicht hergeben?

    Von Brunnen habe ich keine Ahnung. Soviel aber habe ich mittlerweile mitbekommen, dass man die maxAbnahmemenge eines Brunnens auf seine Fähigkeit Wasser "Einzusammeln", abstimmen muss.


    5m3 sind eine gängige Größe einer Regenwasserzisterne in einem EFH. Ich stell mir vor, die in einer Stunde auf dem Rasen zu verteilen. Das ist schon eine Hausnummer.

    ja, so wie in meinem Screenshot, da liegt der Punkt nahezu auf der Linie?....


    ....Entnahme ~ 6,5m³/h

    Druck - 6-8Bar

    Aber woher kommen die Werte 6,5m3/h und 6-8bar? Da hat KG schon mal vorsichtig angefragt, wer das wohl ermittelt hat.


    Es fällt mir schwer Verbraucher im Haus oder Garten vorzustellen mit diesem Betriebspunkt.

    ich check nicht was du mit deinem Post sagen willst. :?:

    Dass ich vermute, dass da ein Missvertständnis vorliegt über den Zusammenhang Anlagen- und Pumpenkennlinie und ich mit dem Beispiel der Anlagenkennlinie mit den 5 Sprengern zeigen wollte, dass selbst für die mit dieser hohen Abnahmemenge/h diese Pumpe zu groß ist.

    Das Tool zur Auslegung auf der Grundfos Website schlägt folgende Pumpen vor,

    Nach welchen Kriterien hat das Tool diese Pumpen zwischen 2,3 bar und 8 bar ausgesucht?


    Ich hab hier in das Diagramm als Betriebspunkt der Anlage als Beispiel 5 Rechteckregner mit je 1m3 und 3bar bei 17m Höhendifferenz eingetragen ohne Zuleitungen zu berücksichtigen. Alle liefern gleichzeitig.


    Ob das ein Brunnen hergibt, davon hab ich keine Ahnung.




    Ein Kriterium für eine zu der Anlage passende Pumpe ist der Abstand der beiden roten Kreise. Die sollten ua möglichst nah beieinander sein.


    Die hier wäre weit überdimensioniert.


    Gruß

    Peter

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