Posts by PeterB

    Ich habe noch nie gehört daß jemand mit einer Druckleitung in sein Hauswasserwerk pumpt.

    Das ist eine gängige Methode, will bzw muss jemand ein HWW im Haus montieren, die Saugleitung zur Zisterne wird aber zu lang oder er kann sie nicht fachgerecht verlegen.


    In den meisten Fällen hilft dann eine einfache Entwässerungspumpe als "Schiebehilfe". Man kann aber auch eine Drucktauchpumpe verwenden, muss dabei dann nurbeachten, dass sich die Drücke der beiden Pumpen addieren.


    Uli kam bisher ohne zusätzlicher Unterwasserpumpe aus. Mal sehen, warum er sein System jetzt umwandeln möchte.


    Gruß

    Peter

    meine Pumpe hat einen Trockenlaufschutz. In der Zisterne ist ein Schwimmerschalter.

    Hallo Rainer,


    da frag ich mal ganz vorsichtig nach: Du weißt das bzw hast es gesehen oder Du hast die Anlage übernommen und man hat es Dir erzählt.


    Hintergrund meiner Frage: "normalerweise" läuft so ein Kabel zusammen mit den anderen Verbindungen zur Zisterne. Wenn wie in Deinem Fall PE-Rohre verlegt sind die vermutlich nicht in einem KG-Leerrohr sondern in der Erde liegen, würde man das Kabel im TW-Rohr verlegen. Ob das so ist, kann man auf dem Bild nicht sehen. Die Steckdose zumindest ist eine Standardsteckdose ohne Zwischenstecker wie man ihn bei einem Schwimmerschalter erwarten würde. Die Verdrahtung mit einem Schwimmerschalter müsste also irgendwo anders erfolgt sein.


    Zum Thema Trockenlaufschutz. Ein Schwimmerschalter hilft nur bei mangelndem Wasserstand. Ein anderer "Standardmangel" ist ua ein irgendwann nicht mehr richtig schließender Rückflussverhinderer in der Saugleitung. Dann bildet sich dort ein Luftpolster. Wenn das so groß wird dass die Pumpe es nicht "wegschafft", wird uU der Abschaltdruck eines analogen Druckschalters nicht erreicht. Die P. wird nicht abgeschaltet. Auch eine "selbstansaugende" P wie die Deine hat da ihre Grenzen.

    Zu Deiner Anlage. Eine derart ordentlich aufgebaute Anlage sieht man leider nicht immer.


    Ich weiß, Du hast Dich jetzt auf einen Windkessel eingeschossen weil Deine momentane Anlage nicht funktioniert. Dabei arbeiten solche Anlagen zu tausenden zufriedenstellend. Allerdings mit einem Druckschalter. Ob die Fehlfunktion mit dem Schaltautomat zusammen hängt, vermute ich, weiß es natürlich nicht.


    Was war denn in den von Dir genannten Anlagen aus Deinem "früheren Leben" verbaut. Auch Schaltautomaten oder Druckschalter?


    In der Zwischenzeit hat sich unten (obwohl ein Vorfilter eingebaut ist) soviel Schmutz abgelagert, dass beim Öffnen des Ablasshahnes kein Wasser mehr austritt

    Dass sich da Schmutz angesammelt hat, ist das eine Vermutung/Schlussfolgerung oder weißt Du das. Könnte es noch einen anderen Grund geben, warum da kein Wasser raus kommt?

    kein Wasser mehr austritt und eine Wartung nicht mehr möglich ist.

    ? Bist Du Dir sicher, dass zur Wartung das Wasser abgelassen werden muss? MW reicht es, die Anlage wasserseitig drucklos zu machen nd dann oben am Ventil den Druck zu messen bzw zu ergänzen

    weil die Membran ständig Druck verlosen hat

    Da wiederhole ich mich. Wenn die Membrane Druck verloren hat, ist sie oder das Ventil defekt. Das hat mit dem System nichts zu tun und muss, kann abgestellt werden.


    Wie hat sich der Druckverlust gezeigt? Hast Du den Druck oben am Ventil gemessen?


    Ich fände es schade, ein vorhandenes, bewährtes System, das im Augenblick seine Macken hat, bedingt möglicherweise durch die Verwendung von ungeeigneten Komponenten zu ersetzen durch ein anderes, ebenfalls mit einer ursprünglich nicht dafür vorgesehenen Komponente, dem Schaltautomat.

    Es geht mir hier nicht um den Druckschalter oder sowas - die Anlage hat nen Fluidcontrol und wenn ... das Ventil im Spülkasten dicht macht läuft sie kurz nach bis der Ausschaltdruck erreicht

    Lass mich das etwas korrigieren. Die Pumpe wird abgeschaltet nicht weil ein Ausschaltdruck erreicht wurde sondern weil die Durchflussmenge einen definierten Wert unterschritten hat. Dann gibt es noch eine Nachlaufzeit von ein paar Sekunden in der die Pumpe ihren maxmöglichen Druck erreichen soll.


    Dieser Unterschied kann dazu führen, dass die Funktion eines zusätzlichen Ausdehnungsgefäßes, egal ob MAG oder Windkessel (WK)l, zunichte gemacht wird.


    Wird der Verbraucher geschlossen und die "Ausschaltgeschwindigkeit" unterschritten startet die Nachlaufzeit. In dieser Zeit muss das maxmögliche Wasservolumen gegen den Druck einer Membrane im MAG oder eines Luftpolsters im WK in den Behälter gedrückt werden.


    Wird das in der Nachlaufzeit nicht komplett erreicht, wird das beim nächsten mal wieder etwas weniger sein und beim nächhsten mal wieder weniger.


    So weit die Theorie. Es gibt Nutzer in den Foren die behaupten, bei ihnen funktioniert das reibungslos. Dann gibt es Hersteller, die begrenzen ein zusätzliches MAG auf zB 25 Liter. Das mag wohl auch an unterschiedlichen Nachlaufzeiten liegen.


    So wie Du Dein Anlagenverhalten beschreibst, hört sich das verdächtig genau nach dieser "Fehlfunktion" an. Wenn das so ist, wird das mit einem WK nicht besser.


    Wenn Du unbedingt einen Druckspeicher haben willst wäre es eventuell sinnvoller, den Schaltautomat gegen einen Druckschalter zu tauschen. Der und ein Speicher gehören seit altersher zusammen. Druckschalter gibt es mittlerweile auch in elektronischer Ausführung. Die haben dann auch einen Trockenlaufschutz.


    Aber achte darauf, dass es sich auch wirklich um einen Druckschalter handelt. Der Begriff "elektronischer Druckschalter" wird gerne fälschlicherweise für Schaltautomaten wie Du jetzt einen hast verwendet.

    Diese Ausdehnungsgefäße sind normalerweise Wartungsfrei wenn eine Membran verbaut ist

    Eben nicht. Deshalb sollte der Druck 1-2 mal jährlich kontrolliert werden

    einfach Druck nachpumpen ( empfohlen wird meistens ein Vordruck von 1,5 bar hinter der Membran

    Der Vordruck ist abhängig vom eingestellten Einschaltdruck(ED). Er muss immer niedriger als der ED sein. Als Fausformel findet man ED x 0,9. Der Wert 0,9 variiert leicht (jeh nachdem wer wo abgeschrieben hat ;)

    100 L Membran-Ausdehnungsgefäß eingebaut. Da das Gefäß nur unten einen Anschluß hat - hat er hier über ein T-Stück einen kleinen Ablasshahn mit eingebaut - damit man Wasser Ablassen kann und die Membran mit Stickstofffüllamatur den richtigen Druck kontrollieren kann.

    Kannst Du von der Anlage ein Bild einstellen? Auf der Seite auf der man Stickstoff oder Luft nachpumpt, kann man kein Wasser ablassen und umgekehrt. Sehr kurios. Oder hab ich da was nicht verstanden?

    Leider hat mich diese Lösung nicht überzeugt, weil die Membran ständig Druck verlosen hat und alle 4 Wochen gewartet werden musste.

    Dass da alle 4 Wochen nicht mehr genug Druck auf dem System war, kann eigentlich nur daran liegen, dass da etwas falsch läuft. Normal ist das nicht. Was sagt denn der Installateur dazu. Der hat das schließlich geliefert und sollte sein Gewerk fehlerfrei übergeben. Alle 4 Wochen kein ausreichender Druck ist eindeutig ein Mangel.


    Zum Belüfter kann ich Dir leider nicht helfen, windkesselmäßig bin ich nicht firm genug.


    Gruß

    Peter

    Hallo turbodeny,


    zuerst zu deinem Stromverbrauch. Du bist dir sicher, dass die Pumpe der Übeltäter ist? Wurde deren Verbrauch gemessen?


    Von der Leistung her ähneln sich beide Pumpen. Dass da jetzt soviel weniger als vorher geliefert wird, könnte vielleicht nicht an der Pumpe liegen.


    Deine neue Pumpe ist in meinen Augen ein "Hightech"-Gerät, vollgestopft mit Elektronik, die etliches an Einstellungen zulässt. UA kann man den maxDruck ändern. Ich weiß nicht, wie da die Grundeinstellung ist.


    Deine vorherige Pumpe war eine Jet-Pumpe, die jetzige eine mehrstufige Kreiselpumpe. Die reagieren oft empfindlicher auf Luft in der Leitung. Auch wenn du meinst, alle Anschlüsse sind dicht, wenn du hier Bilder von der Saugleitung zeigst, erkennt man eventuelle Schwachstellen, die man nachbessern sollte bevor man eine neue Pumpe installiert.


    Gruß

    Peter

    Wenn du den Saugschlauch fertig gekauft hast, sollte man erst mal annehmen, dass der auch richtigt dicht montiert wurde.


    Den Schlauch nicht abschneiden. Vielleicht hängt er nur an der Wand fest. Versuch mal, ihn mit einer Stange so zu bewegen, dass er einfach nach unten fällt. Das macht er normalerweise. WEnn sich da Luft gesammelt haben sollte, wird die ihn aufschwimmen lassen. Wenn er mit Wasser gefüllt ist, sinkt er normalerweise automatisch ab.


    - Panzerschlauch am Saugstutzen der Pumpe. -


    Wenn du dir nicht sicher bist, ob der unterdruckfest ist, tausch ihn aus.


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    Du kannst natürlich auch einen normalen Saugschlauch aus dem Baumarkt nehmen. Dann brauchst du noch Tüllen und Schlauchschellen.


    Der Vorteil vom Panzerschlauch: man kann bei der Montage (fast) nichts falsch machen ;)


    Wenn ich das (erst jetzt) richtig sehe, hast du die Überwurfmutter vom Panzerschlauch eingedichtet. Das darf man so nicht machen. Jetzt ist zwar das Gewinde am Doppelnippel dicht, nicht aber unbedingt auch die Verbindung zwischen der Mutter und dem Schlauch.


    In der Mutter ist ein Dichtring der vom Gewindenippel gegen ein Auflager am Schlauch gepresst werden soll. Damit wird der Schlauch abgedichtet. Das Teflon könnte verhindern, dass das Gewinde weit genug eingeschraubt wird um den nötigen Druck auf den Dichtring zu erzeugen.


    Hast du dich an die Betriebsanleitung gehalten? Da werden bei der Erstinstallation ein paar Nickeligkeiten erwähnt abhängig davon, wie die Druckseite aussieht.

    Ich gehe davon aus daß der Entnahmeschlauch jetzt auch auf dem selben Niveau über dem Boden hängt so wie vorher das entfernte Saugrohr montiert war.

    siehe Bild Saugrohr: Zisterne leer

    siehe Bild Saugschlauch: Zisterne voll

    Eine schwimmende Entnahmestelle macht für mich eigentlich keinen wirklichen Sinn sondern ist für mich nur eine zusätzliche Störquelle.

    siehe Google: Aufbau Regenwasserzisterne

Brunnen selber bauen