Posts by Pumpenheini

    Da wollte ich mich nachher ausstatten, er hat wohl relativ viel und gutes Equipment. Ich bin schon gespannt. Mache ich etwas bei 3 m Filterstrecke und DN 150 Rohr falsch?

    Nein, aber Du machst Die viel mehr Arbeit wie nötig. Es sei denn Du möchtest Reis anpflanzen und benötigst eine dauerhafte Wasserentnahme von 10m³/h. ;)

    Beim Fachhandel im o.g. Stadtteil wurde mir empfohlen so tief zu plunschen, wie nur möglich. Ist das erforderlich?

    Nein, bei uns wird der Wasserstand durch die LINEG reguliert, da ist mit nennenswerten Wasserschwankungen nicht zu rechnen. 5m Wasser reicht.


    Und denke drann: Ab 100m Bohrtiefe brauchst Du eine bergamtliche Zulassung.:)

    An dieser Beispieladresse, allerdings einer kleineren Hausnummer war der Wasserstand gemessen von Gok im Jahr 2004 bei 7,80m. Die Strasse fällt aber, soweit ich mich erinnere zu den größeren Hausnummern ab. 5m könnten also in etwa stimmen.

    Warum kein Sumpfrohr: Weil Du es nicht brauchst. Du machst 4-5m Wasser und hängst die Pumpe knapp über das Filterrohr. Du hast an dieser Adresse ausschließlich mit Gobkies und Grobsand zu tun. Die Absenkung war damals 0,60m bei einer entnahme von 5,5m³/h bei Brunnenrohrdurchmesser DN 125 mit 0,5mm Schlitzweite. Das ist gemessen an den hier oft besprochenen erbärmlichen Bodenschichten das Paradies.


    Du brauchst kein Mantelrohr.

    Bohren bis auf, oder in die Nähe vom Wasser, Brunnenrohr rein und plunschen bis auf Endtiefe.

    Es gibt einige Maschinenverleiher in Deiner Umgebung, in Mo- Genend, V.- Vl., oder Ka- Li. Google ist Dein Freund.

    Viel Erfolg

    Bei 5m ab Gok kommen eigentlich nur Repelen, Meerfeld oder Teile von Eick- West bei dieser PLZ in Frage. In Utfort und Eick- Ost ist das Wasser deutlich tiefer, ca. bei 8m GoK. Alles auch für den Laien machbar.
    Empfehlung von mir: 5“ Rohr, 2m Filter mit 0,5mm Schlitzweite. Kein Sumpfrohr. Bohre bis ca. 10 m und du hast Wasser ohne Ende. Im Durchschnitt liegt die Absenkung bei 5m/h Entnahme bei ca. 60 cm.

    Viel Erfolg.

    Ich könnte wetten du kommst vom linken Niederrhein, so etwa Moers oder Umgebung.
    Du hast da eine extrem seltene und traumschöne 3kolbige Pannenpumpe. Der alte Pannen ist längst gestorben und Ersatzteile gibt es lange nicht mehr. Das einzige was du machen kannst um die Pumpe noch lange am Leben zu halten ist die Kolben ab und zu mit Rizinusöl zu schmieren und darauf zu achten das die Öler immer voll sind und funktionieren.

    Der PC schaltet die Pumpe auf zwei Arten:

    1. Wenn der Druck unter 1,5 bar sinkt.

    2. Durch einen Strömungssensor der sich direkt unter dem oberen 1" Gewinde verbirgt.

    Das Verhalten deiner Anlage ist also normal.

    Das ein- und ausschalten bei der ersten Inbetriebnahme hat mit dem vorgeschaltetem Kessel zu tun und ist auch normal.

    Druck und Menge stehen immer in einem Verhältniss.

    zu 1.: Aus einer undichten Verschraubung tropft oder spritzt ETWAS Waser, im Verhältniss zur Fördermenge ist das aber Pillepalle. Die Pumpe MUSS Druck aufbauen. Beispiel: Ich hatte mal eine längs gerissene Steigleitung aus PE, PE100 SDR 11. Der Kunde bemängelte weniger Druck. Der Riss blieb bis ca. 2 Bar geschlossen und öffnete sich dann.Oben konnte man aber immer noch 2,5 bar messen. Nach Ausschalten schloss er sich wieder. Sehr hinterhältig vom Rohr. Will sagen: Selbst bei Deiner Mickeymauspumpe muss genug Wasser an den Undichten vorbeiströmen um Druck zu erzeugen.

    zu 2.: Ich gehe jetzt mal davon aus das Du die Steuerung richtig herum eingebaut hast. Da ist bekanntlich ein Rückschlagventil verbaut. Wenn Du diese Frage ehrlich mit JA beantworten kannst bin ich raus, da ist per Ferndiagnose nix zu machen.

    Eine undichte Verbindung ist unschön, kann aber nicht die Ursache für die von dir beschriebene Störung sein.

    Ich vermute aus der Ferne zwei mögliche Ursachen:

    1. Die Pumpe bringt zwar Volumen aber keine ausreichede Förderhöhe. Evtl. Schrott ab Werk. Ich hatte das mal bei einer Turbinell. Da ist nur ein Laufrad aus Messing verbaut und die Schleißplatten hatten zu viel Spiel. Es kam ein satter Wasserstrahl aber den Schlauch konnte man mit den Finger zuhalten.

    2. Motor läuft falsch rum. Ist selten, kommt aber vor.

    Wenn Dein Brunnen seit mehreren Jahren ohne Probleme läuft lasse die Finger davon. Sollte der Sand mal irgendwann so hoch kommen das Du ihn merkst, entferst Du ihn und hast wieder jahrelang Ruhe.

    Denk drann: Never touch a runnig system.

    Und vergiss das Bergamt nicht. Das kommt ab einer bestimmten Bohrtiefe auch ins Spiel. Und ich kann Dir versichern: Die sind sehr humorlos bei verschiedenen Sachen.

Brunnen selber bauen