Posts by Pumpenheini

    Eine undichte Verbindung ist unschön, kann aber nicht die Ursache für die von dir beschriebene Störung sein.

    Ich vermute aus der Ferne zwei mögliche Ursachen:

    1. Die Pumpe bringt zwar Volumen aber keine ausreichede Förderhöhe. Evtl. Schrott ab Werk. Ich hatte das mal bei einer Turbinell. Da ist nur ein Laufrad aus Messing verbaut und die Schleißplatten hatten zu viel Spiel. Es kam ein satter Wasserstrahl aber den Schlauch konnte man mit den Finger zuhalten.

    2. Motor läuft falsch rum. Ist selten, kommt aber vor.

    Wenn Dein Brunnen seit mehreren Jahren ohne Probleme läuft lasse die Finger davon. Sollte der Sand mal irgendwann so hoch kommen das Du ihn merkst, entferst Du ihn und hast wieder jahrelang Ruhe.

    Denk drann: Never touch a runnig system.

    Und vergiss das Bergamt nicht. Das kommt ab einer bestimmten Bohrtiefe auch ins Spiel. Und ich kann Dir versichern: Die sind sehr humorlos bei verschiedenen Sachen.

    Ich verbaue standartmäßig seit mehreren Jahren Telab Pumpen. Die sind nicht billig, aber zuverlässig und robust. Bisher nicht einen Ausfall.

    Bei deinen Anforderungen würde ich die TG 2-35 oder maximal 3-35 empfehlen. die 3-50 hat einen zu hohen Druck und wäre bei dir permanent unterfordert.

    Wenn es wirklich dieses Rv ist (es gibt sie auch mit Nylonteller) ist es unwahrscheinlich das es daran liegt. Das ist mein Standard Rv und sehr zuverlässig.

    Nochmal: setze das Rv direkt an das Pe- Rohr und danach den Flexschlauch und Filter.


    Zur örtlichen Bodenbeschaffenheit kann ich im Moment nur sagen, dass ich mich im Zentrum dreier Wasserwerke befinde, die das Wasser aus EINEM Einzugsgebiet fördern.

    Bedenkenmodus an.

    Wenn das so ist wie du schreibst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das du dich in einer Wasserschutzzone befindest. Und da ist m. W. der private Brunnenbau strickt untersagt. Selbst Unternehmen haben da u. U. Schwierigkeiten eine Genehmigung zu bekommen. Ich würde das Projekt also nicht an die große Glocke hängen und große Sorgfalt auf die Abdichtung des Brunnens legen.

    Bedenkenmodus aus.

    Die Reihenfolge ist: Schutzkappe aus Gummi, Haltering auf der Welle, oberer Lagerdeckel gehalten von 3 Schrauben und darunter die Ausgleichsmembran. Wenn alles weggebaut ist kannst du die Welle ziehen. Unten sitzt dann noch das Axiallager, das ist nur eingelegt und kann einfach entnommen werden, aber aufgepasst: ist aus Kohle/Keramik und kann leicht beschädigt werden.

    Wenn sich die Welle nicht ziehen lässt ist die die Motorwicklung hoch gegangen und du kannst den Motor vergessen.

    Ein Brunnenbauer der als billige Alternative KG Rohr anbietet ist für mich schon raus. Und “ordentliche Rohre“ sind im Vergleich zu KG schon erheblich teurer.

    So einen Spezialisten hatten wir in unserer Gegend auch mal, der hatte hier alle gutgläubigen (“ist ja schließlich ne Firma“) und Unwissenden abgegrast und war dann einfach weg.

    Und da habe ich dann viel Elend gesehen. Aber dein Eindruck zählt, du mußt ja auch bezahlen.

    Ich gehe jetzt mal auf deine Überschrift ein:

    Du hast in dem Hitzejahr 2018 40m/3 verbraucht. Stellt sich die Frage: Ist das eine geeichte und abgenommene Wasseruhr von deinem Versorger, oder eine die du z. B. aus dem Baumarkt hast.

    Ist die Uhr von deinem Versorger zahlst du nur das Frischwasser, aber kein Abwasser.

    Frischwasser liegt bei uns z. Zt. bei ca. 1,60 €/ 1000l. Du würdest also 64 € zahlen.

    Mit Abwasser sind wir bei ca. 5 €/1000l = 200 €/Jahr

    Investitionskosten rechnen wir mal defensiv alles zusammen ca. 3000 €. Dazu kommen noch verschleißende Pumpen und Steuerungen, Ärger weil zu wenig oder gar kein Wasser kommt (bei deinem Schichtenprofil nicht unwahrscheinlich) Ärger weil evtl. Sand im Wasser ist. Stromkosten und was weiß ich noch.

    Und jetzt rechne Dir das mal selber aus......

Brunnen selber bauen