Posts by Cannon

    Hat man die Möglichkeit, Wasser ohne Abwassergebühr zu beziehen (2. Zähler), so lohnt sich ein Brunnen meistens nicht, es sei denn man hat ein grosses Grundstück mit entsprechendem Wasserbedarf (Sandboden etc).


    Der Wasserbedarf ergibt sich ja leider auch durch den Klimawandel. Es regnet ja kaum noch. Aber ich habe nur 400 m² die bewässert werden, was sich sicherlich in Grenzen hält. Die Hecke mit 40 m braucht allerdings auch nicht so wenig. Eine komplette Bewässerung schlägt mit mehr als 4 m³ zu Buche, was ich schon recht beachtlich finde. Dennoch habe ich einen separaten Aussenwasserzähler und die Frage ist in der Tat, ob sich das wirklich lohnt?

    Ob das die richtige Entscheidung zum Sparen ist? Der Ausgleichsbehälter kann überall stehen, z.B. im Keller.

    Mit einem einfachen Druckminderer und vor allem der richtigen Pumpenwahl lässt sich das Problem umgehen, solange keine Tröpfchenbewässerung geplant ist.

    Für mich ist die Frage Aufwand/Nutzen. Und für mich stellt sich ohnehin die Frage überhaupt einen Brunnen zu bohren oder nicht. Das heißt aber auch, dass der Ausgleichbehälter in der Garage, die nicht frostsicher ist, stehen könnte?

    Da ich mit einen möglichen, künftigen Brunnen meinen Garten mittels Spinkler bewässern möchte, wollte ich fragen, ob es Tiefbrunnenpumpen gibt, die einen einstellbaren bzw. sich selbstregulierenden Betriebsdruck haben?


    Hintergrund ist folgender:


    Derzeit habe ich ein Spinklersystem an meiner Wasserleitung installiert. Der Betriebsdruck darf aber nicht über 2,1 Bar steigen. Gleichzeitig habe ich gelesen, dass es ungünstig ist, wenn die Pumpe ständig
    ein- und ausschaltet. Einen Ausgleichbehälter will ich mir sparen, weil das einen wesentlich größeren Installationsaufwand bedarf (frostsicher, Schacht graben, usw.).


    Mir erscheint es logisch, dass es Pumpen geben kann, die die Drehzahl und damit den Druck automatisch einstellen können. Gibt es sowas?


    Und natürlich kann ich mehrere Sprinklerkreise auch gleichzeitig betreiben, um die Druckabnahme zu regulieren. Aber insgesamt dürfen es auch nicht mehr als 6 Bar auf den Schläuchen sein, soweit ich mich erinnere.

    Brunnenbau ist mehr als nur ein Loch in den Boden zu machen...

    Das war mir ehrlich gesagt nicht bewusst. Ich hatte mir das einfacher vorgestellt.



    . Ein guter Brunnen ist sandfrei.

    Ja, aber auch ein der normalen Wasserleitung der Stadt habe ich einen rückspülfähigen Filter drin. Und ein bisschen Sand kann ja immer mal kommen. Ärgerlich, wenn der dann de Düsen verstopfen würde.


    Du könntest eine Brunnenstube mit Schachtringen bauen die 2m tief ist, dann wärst du frostfrei!

    Bei einer Bewässerungsanlage macht ein Druckbehälter aber schon Sinn, sonst schaltet dir die Pumpe zu oft.


    Horror! Noch ein riesiges Loch. ;-)


    Von welcher Höhe ist hier die Rede? Von der Grundwassertiefe?

    Ja.


    Wenn Du Deine Komponenten nicht frostfrei installieren kannst (das geht vielen so), dann musst Du Deine Anlage so installieren, dass Du sie im Winter entwässern kannst. Da der Brunnen die tiefste Stelle ist, reicht ein leichtes Leitungsgefälle sowie Entleerungshähne an Stellen, die nicht leerlaufen können.

    Ja, dass erscheint mir logisch. Das würde auch mit einem Druickbehälter gehen? Der sollte ja auch selbst leer laufen oder? Denn das Wasser läuft ja ohnehin irgendwann nach unten.

    Ich habe mir bei Erdbohrer.de das Brunnenbohr-Buch gekauft, weil ich darüber nachdachte einen Brunnen selbst zu bohren. Nun bin ich mir da gar nicht mehr so sicher, weil so viel beachtet werden muss, was mir vorher nicht wirklich bewusst war.

    In diesem Zusammenhang habe ich ein paar Frage, wo ich mich über Hilfe freuen würde.


    Mein Plan war einen Bohrbrunnen zu bohren, der wohl (laut Nachbar ca. 8m (Grundwasserstand) sein muss. Ich plane auch eine Tiefbrunnenpumpe. Mit dem Brunnen soll mein Garten (Sprinklersystem, Wassersteckdosen) versorgt werden.


    1. Aus dem Buch ging hervor, dass die Unterbringung der Kompontenten (Druckbehälter, Filter usw.) frostsicher sein soll. Das kann ich aber gar nicht realisieren, weil meine Garage daneben nun mal im WInter kalt ist. Den Druckbehälter braucht man aber anscheinend nicht unbedingt. Sinn macht aber ein Filter, idealerweise ein Rückspülfilter. Gibt es diese denn auch frostsicher, dass heißt ich kann die dann irgendwie in die Brunnenstube (im Außenbereich) einbauen? Das trifft ja auch für die Leitungen usw. zu. Die Bewässerungsleitung des Gartens blase ich mit Druckluft aus und beim Brunnen sollte das Wasser ja von selbst zurücklaufen, wenn alles offen ist oder?


    2. Mein Nachbar hat auch einen Brunnen. Laut Handbuch braucht man bei der Höhe allerdings eine Tiefbrunnenpumpe. Wie geht das denn? Er hat aber eine externe, also ein "Hauswasserwerk". Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er im Winter kein Problem, weil da kein Wasser drin ist. Im Frühjahr muss er die aber "angießen".

Brunnen selber bauen