Posts by swamp

    So herzlichen Glückwunsch, das Steigrohr ist gebrochen. Oder war es vorher schon? Keine Ahnung.


    Hätte nicht gedacht, dass die Dinger so "zerbrechlich" sind?! Habe dann Wasser und Druck abgelassen, Ein O-Ring dazwischen gesetzt. Keine Chance übrigens, hält nicht. Jedenfalls steckt ein Stück des Rohrs jetzt oben drin. Falls wer nen schlauen Tipp hat, das zu fixen, gerne.


    Sonst wird Morgen wohl der Fachmann angerufen und ein Notruf wird abgesetzt. Ärgerlich!!!! Und richtig ätzend aktuell. Aber, dass der Kessel vorher Druck verloren hat macht mich dennoch stutzig! Ob es da einen Zusammenhang gab, auch da: keine Ahnung.

    Hallo nochmal.


    Kurzes Feedback die Befüllung und das Ablassen waren soweit erfolgreich. Man war da viel Wasser drin. Jetzt hab ich aber eine kurzfristige mittelschwere Katastrophe verursacht.


    Nachdem ich also fertig war. Hab ich mir gedacht "Mensch macht das Steigrohr (flexibel) einen Bogen." Wollte es mal versuchen, wirklich nicht zu doll - zurückzubiegen. Na und was ist passiert, jetzt ist es oben nicht mehr ganz dicht. Es entweicht permanent Druck oder wahlweise Wasser.


    Dort gibt es ja zwei Schrauben, einen der das Rohr unten hält. Da entweicht ja auch die Luft. Und die andere Schraube steuert quasi nochmal den druck. Egal wie fest, es bleibt undicht. Dort ist auch KEINE Dichtung oÄ verbaut. Vielleicht muss das auch so.


    Habe es versuch mit etwas Klebeband abzudichten. Bei 2 bar und mehr bringt das natürlich nicht viel. (siehe Bild)


    Hat jemand eine Idee wie ich das Ding da dicht kriege?? Bin für schnelle Hilfe dankbar. Aktuell pfeift es ;)


    LG Fabien

    Zu spät gelesen....

    Dann ist ja nnoch einfacher. Pumpe aus und Wasser auf dieses Level ablaufen lassen; Druck per Kompressor anpassen. Fertig.

    Das klingt nach einem machbaren Plan. So werd' ich's machen.

    Und im Anschluss werde ich:

    - den untersten "Einschaltdruckpunkt" ebenfalls markieren.
    - prüfen wie schnell sich die Luft verflüchtigt.
    - ggf. schauen ob alles dicht ist. Wie gesagt, der Kessel ist mist neu...
    - nach einem vorhandenem oder auch nicht vorhandenem Schnüffelventil gucken

    Vielen dank für eure Hilfe.

    Die Sache ist eigentlich überhaupt nicht kompliziert.

    Man muss nur wissen, was man macht...

    Ja scheint mir auch so. Man muss das Prinzip dahinter auch erstmal verstehen. Wenn sowas jahrelang einfach so funktioniert dann interessiert es einen auch nicht.
    Ich wundere mich nur, wieso einem das nicht erklärt wird, wenn man so einen Kessel installiert bekommt. Also, dass der Behälter idR Luft verliert. Über das Wasser, oder wenn kein Schnüffelventil/Luftwächter vorhanden ist.

    Ich werde nachher mal so vorgehen und versuchen (die bereits markierte Stelle ;) ) zu treffen. Aktuell ist die Wassersäule jedenfalls nicht einsehbar.. auch weil das Steigrohr gar nicht so hoch montiert ist.

    Abschließende Frage vielleicht noch: Die Montage des neuen Druckschalters und die Einstellung des Ein- und Abschaltdrucks war am 20.04. Letztes Wochenende empfand ich die Laufzeit der Pumpe als extrem (also schneller Druckabfall). Sind dann quasi 1 - 1,5 Wochen zwischen Normallauf und diesem schnellem Nachpumpen Normal? Kann in so einer Zeitspanne soviel Luft "entweichen" oder sich durchs Wasser verflüchtigen?

    LG und vielen Dank nochmal!
    Fabien

    Danke nochmal! Sehr spannend. Da das ja anscheinend Jahrelang ohne Zutun funktioniert hat, müsste ja sowas wie ein Schnüffelventil an der Pumpe eingebaut sein. Ich werde mir das nachher mal anschauen. Vielleicht kann man dieses Ventil auch verstellen oder sogar zudrehen (im Zuge des Austausches und der langwierigen Fehlersuche evtl. passiert)?

    Wenn ich das also laienhaft verstanden habe, würde ein Schnüffelventil bei jedem "Wasserhub" ein bisschen Luft mit in den Kessel geben. Vorausgesetzt das Ventil ist offen? Falls es kaputt, nicht vorhanden oder nur geschlossen ist, dann würde das ja erklären, wieso das Wasser immer mehr und die Luft immer knapper wird.


    Das Thema ist jedenfalls, wie ich stetig merke, komplexer als gedacht.

    Sobald ich das mit dem Ventil geprüft habe, versuche ich mal etwas Luft auf den Kessel zu kriegen.

    Reguläre Vorgehensweise scheint doch im Zweifel zu sein:
    - Pumpe ausschalten

    - Wasser und Druck komplett ablassen

    - 0,8 bar x Einschaltdruck (also bei 2 bar Einschaltdruck => 1,6 bar Vordruck geben)

    - Pumpe wieder einschalten

    - Im Idealfall sollte der Kessel dann ca. zur Hälfte mit Wasser gefüllt sein, wenn die Pumpe bei 4 bar abschaltet?

    Sorry für die blöden Fragen. Meine Frau und ich haben ein kleines Kind zu Hause und die Situation ohne fließend Wasser stresst da schon ungemein. Da will man natürlich nicht wieder alles "verschlimmbessern". :D :D

    Danke für die schnelle Antwort!


    Mhhh vor dem Austausch lief eigentlich ca. 2 Jahre lang alles ohne große "Probleme", also ohne, dass ich groß was daran machen musste. Kein Auffüllen oder Ablassen..?


    Aber ist ja auch egal. Muss ich ich bei diesem regelmäßigen Auffüllvorgang alles entleeren und neu einstellen. Davor graut es mir etwas... Und das wäre ja ziemlich aufwendig, wenn man das "regelmäßig" machen müsste. Also ich hab halt oben das Luftablass- und Auffüllventil und einen Kompressor noch neben dem Kessel stehen.


    Ich könnte jetzt A: warten bis der Druck in Richtung 1-2 bar geht. Pumpe abschalten und dann mit dem Kompressor auf 4 bar aufpumpen von oben. Pumpe wieder anschalten.

    oder B: warten bis der Druck auf 4 bar steht. Pumpe abschalten. Wasser ablassen bis der Druck Richtung 1-2 bar geht. Pumpe wieder anschalten.


    Aber bringt mich das voran?

    Es ist doch zum verzweifeln.


    Kurz zur Vorgeschichte: Vor ein paar Wochen war der Windkessel nach 16 Jahren kaputt. Hatte ein Loch. Und wurde jetzt gegen ein baugleiches Modell ausgetauscht. Heider 300l. Rückschlagventil wurde auch erneuert.

    Als der dann getauscht war, machte der Druckschalter Probleme. Druck viel komplett ab. Pumpe sprang nicht an usw.

    Also wurde der auch getauscht.

    Pumpe: OSNA LG 100. Druckschalter: Condor MDR 5/5.


    Alles schien nun zu laufen wie früher auch. Einschaltdruck ca. 2 bar und Ausschaltdruck knapp 4 bar.


    Den Füllstand konnte man im Rohr auch noch sehen. Nun seit ein paar Tagen pumpt die Pumpe wohl fleißig Wasser nach und regelt den Druck. Alles läuft. Aber die Abstände werden immer geringer. Manchmal benutzt nur ein paar mal die Klospülung bzw. wäscht sich die Hände und schon pumpt die Pumpe wieder. Meistens auch nur für eine kurze Zeit.


    Mir scheint (als Laie) das Luft und Wasser Verhältnis passt nicht mehr.


    Meine Frage, kann ich nun einfach etwas Wasser unten ablassen und schaue dass ich den Druck wieder eingepegelt kriege? Oder soll ich mit einem Kompresser von open "nachdrücken"?

    ich würde ungern den ganzen Kessel entleeren müssen... oder den Druckschalter wieder "anfassen". Zur Not wird nochmal mein Heizungsbauer angefragt. Eigentlich ist ja bis auf die Pumpe nun alles "neu" ;)


    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps.


    LG Fabien

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