Posts by kg49

    habe ich gedacht das es bei dir auch so oder so ähnlich ist.

    Das ist vollkommen richtig, die Aussage des Threadstarters, dass man einen Windkessel nicht mit Luft füllen kann, ist so nicht richtig. Zumindest beim Systemstart muss er mit Luft gefüllt werden.

    Der Belüfter dient normalerweise dazu, schwindende Luftmengen zu ersetzen. Näheres dazu sollte man der Bedienungsanleitung entnehmen.

    Gruss

    kg49

    Was verstehst Du unter Erfahrung?

    Ich betreibe selbst seit knapp dreissig Jahren einen 50L Windkessel und habe in dieser Zeit auch einige Beiträge zu Membran- und Windkesseln geschrieben.

    Meiner Meinung nach wurde diese Thematik erschöpfend hier im Forum schon durchdiskutiert, sodass eine weitere Diskussion keine neuen Erkenntnisse bringen dürfte.

    Gruss

    kg49

    Ich meine mal etwas von 5% gelesen zu haben, kann die Quelle aber nicht wieder finden. Sind es dann Volumen % oder Masse %.

    Keine Ahnung, von einer solchen prozentualen Angabe habe ich noch nie etwas gehört. Vom physikalischen Verständnis her halte ich aber diesen Wert

    >0,063mm

    (also grösser(!) 0,063mm) für viel zu klein. Der Anteil an grösseren Sandkörnern sollte deutlich höher sein.

    Gruss

    kg49

    Welche weiteren Möglichkeiten habe ich mit den anstehenden Baugrund?

    Eigentlich keine, wenn der Bodengrund ungeeignet ist, kann man keinen Bohrbrunnen bauen.

    Für solche Verhältnisse müsste man über einen Schachtbrunnen nachdenken.

    Gibt es andere Filter die für den feinen Boden geeignet sind?

    Nein, Schluff lässt sich nicht wirksam filtern.

    Tja, der "Sand" auf dem mm-Papier lässt zwar die Grösse der teile gut erkennen, nicht aber die Körnigkeit.

    Wie verhält sich denn der trockene Boden, wenn man ihn zwischen den Fingern zerreibt?

    Und wie verhält er sich beim Zerreiben, wenn er nass ist?

    Gruss

    kg49

    meinst du das Rohr einplunschen?

    Ja.


    Was wäre da ein praktischer Ansatz,

    Ist eigentlich egal, da nur eine geringe Bohrtiefe geplant ist. Man sollte sich nicht quälen und ausserhalb der Betonringe arbeiten und schauen, mit wieviel Auflast das Rohr sicher absinkt.

    Um die WP problemlos betreiben zu können, sollte man sorgfältig prüfen, ob ein Feinsandfilter gesetzt werden muss. In diesem Fall zuerst ein passendes Arbeitsrohr setzen.

    Gruss

    kg49

    Der Plan ist eine Grundfoss sq 3-40 mit 3000l/h einzusetzen.

    Unmöglich, Fördermenge viel zu hoch.


    Würde mir mit der Zeit der Kiesbelagfilter zusetzen?

    Wahrscheinlich ja.


    Ich gehe davon aus, dass ein solcher Filter in den feinsten Bodengegebenheiten eingesetzt werden kann.

    Es ist ein FeinSANDfilter. Der damit gemeinte Sand ist körnig, quarzig, auch wenn die Körner klein sind. Merkt man, wenn man das Bohrgut zwischen den Fingern reibt.

    Gruss

    kg49

    Ich habe mal die groben und feinen Anteile separat auf mm-Papier dargestellt,

    Die Bilder sind o.k., schön wäre noch ein Bild gewesen, welches den Bodengrund in seiner ursprünglichen Zusammensetzung zeigt, also "ungesiebt".

    Es ist ein Grenzfall, hängt auch etwas davon ab, wieviel Wasser pro Filterrohrlänge gefördert werden soll. Bei geringer Gesamtförderung (1 - 2 m³/h) könnte ich mir vorstellen, dass der Brunnen nach einigen m³ sandfrei wird.

    Willst Du mehr fördern und auf Nr. Sicher gehen, würde ich einen Feinsandfilter setzen.

    Gruss

    kg49

    und es sieht weiterhin alles nach Sand aus.

    Wenn Feinsand vorliegt, muss ein Feinsandfilter gesetzt werden, wozu zwingend ein Arbeitsrohr erforderlich ist.

    Ohne Körnungsangabe des Sandes ist keine weitere Stellungnahme möglich.

    Gruss

    kg49

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