Posts by kg49

    wenn Du mit Arbeitsrohr arbeitest, brauchts du kein Sumpfrohr, weil die Arbeitsrohre sowieso alle Vollwand sind.

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    Was hat das Arbeitsrohr mit dem Sumpfrohr zu tun?


    Sumpfrohr, Absetzrohr, Vollrohr am unteren Ende eines Brunnens, nach unten durch eine Kappe, einen Stopfen oder ggf. ein Rückschlagventil (erlaubt spätere Durchspülung) abgedichtet. Es dient zur Aufnahme von Feststoffen, die in den Brunnen gelangen und im Sumpfrohr abgelagert werden können, ohne Filterstrecken abzudichten.

    Quelle: Spektrum der Geowissenschaften


    Für professionelle niederländische Kunden (400mm Durchmesser):

    https://www.vrm.nl/de-de/pvc-z…andvang%252f%26count%3D20


    Beispiel für eine Ausschreibung für einen Brauchwassserbrunnen (mit Sumpfrohr):

    https://www.bauportal-deutschl…asserbrunnen_1211900.html


    Im hobbymässigen Brunnenbau kann das Sumpfrohr drei Aufgaben erfüllen:

    1. Wie im professionellen Brunnenbau die Aufnahme von Sedimenten, die u.U. während des Pumpbetriebes anfallen.

    2. Platz für eine Pumpe zu schaffen, wenn diese aus ungünstigen Voraussetzungen nicht oberhalb des Filters platziert werden kann.

    3. Schutz des Filterrohres gegen mechanische Beschädigungen beim Plunschen.

    Die letzte Aufgabe entfällt logischerweise bei Verwendung eines Arbeitsrohres.

    Gruss

    kg49






    Kann es sein, dass der Sand/Kies von unten in das Rohr gedrückt wird?

    Das kommt relativ häufig vor. Gründe dafür sind dass das Wasser >Dir Sand reindrückt oder die Kiespumpe bzw. der Plunscher einen hohen Sog erzeugen.

    Jetzt hast Du ja eine Kiespumpe. versuche die Kiespumpe normal abzulassen, pumpe dann und ziehe danach die Kiespumpe ganz sachte und vorsichtig hoch. wenn zwischen Kiespumpe und Rohr noch ein gehöriger Spalt ist, sollte es gelingen, einen Sog zu vermeiden.

    Gruss

    kg49

    Steine?

    Volltreffer!

    Das kann ein Stein oder eine Steinplatte sein, an dem oder der das Rohr ganz dicht vorbeigedrückt wurde, sodass eine minimale Eindellung entstand, die sich jetzt beim Herablassen des Ventibohrers und dem Nichtabsinken der Rohres bemerkbar macht.

    Ein Ziehen und erneutes Ablassen kann etwas bringen, muss aber nicht,

    Das Rohr ziehen und mit eine Kamera nachschauen, vorhandenes Wasser vorher abpumpen.

    Gruss

    kg49

    Spricht etwas dagegen das alte Rohr zu ziehen (wenn es gelingt) und dort zu bohren (Position im Garten bietet sich einfach an)?


    Die einzige Frage, die eindeutig beantwortet werden kann: Nein, es spricht nichts dagegen.

    Oder lade ich mir das pdf runter und gehe es an? Der Münchner Boden ist ja schon recht steinig, gibt es Erfahrungswerte wie viel Zeit und Kosten man veranschlagen muss?

    Wenn Du über einem alten Flussbett mit dicken Kieseln, Wackern liegst, halte ich ein Selbstbohren für unmöglich.

    Auch ein Brunnenbauer wird seine Mühen haben bzw. muss grosses Gerät auffahren.

    Die Kosten dafür sind regional sehr unterschiedlich. Alles um 100 € pro Meter würde ich als günstig ansehen.

    Gruss

    kg49

    Ich sehe für Dich drei Möglichkeiten, unter den gegebenen Bedingungen (evtl. Absenkung des Grundwasserspiegels) weiterzumachen:

    1. Der Königsweg: noch 2 - 3m tiefer gehen, falls dort noch Kies zu finden ist.

    Mit 2m Filterrohr 0,5mm wäre die gewünschte Wassermenge leicht erreichbar.

    Siehe: S. 5

    http://www.gwe-gruppe.de/expor…roducts/PVC_Ansicht_D.pdf


    2. Du setzt Deine Planung um, mit dem Risiko, manchmal nur 1m Wasser zu haben.


    3. Du gehst ohne die 1m Schutzzone mit 3m Filterrohr 0,3mm runter.

    Der abgebilkdete Sand ist in seiner Konsistenz so, dass ich es für denkbar halte, mit sorgfältigem entsanden über einen längeren Zeitpunkt den Brunnen sandfei zu bekommen.

    Du könntest auch 1m 0,5er, 1m 0,3er und 1m 0,5er Filterrohr nehmen, um aus dem Kies die max. Menge zu fördern.


    Wenn nicht die Gefahr der Grundwasserabsenkung wäre, würde ich Deinen angedachten Weg beschreiten, so bin ich etwas skeptisch.


    Gruss

    kg49

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