Posts by kg49

    Habt ihr weitere Ideen?

    Jede Menge.

    Ohne Kenntnis des Brunnenaufbaus sowie des Brunnenzustandes ist das jedoch Stochern im Nebel, was überhaupt nicht mein Ding ist.


    Auf dem Foto sieht man ein oben verschlossenes KG(?) Rohr, in das ein Stahlrohr führt. Dahinter können sich alle möglichen Brunnentypen (vielleicht ausser Schachtbrunnen) verbergen.

    Ein sachlich fundierter Ratschlag ist unter diesen Bedingungen nicht möglich.

    Gruss

    kg49

    6. Stomaufnahme kann ich leider nicht messen. Kein Gerät hierfür

    Das ist natürlich ungünstig, da die Stromaufnahme ein wichtiger Messwert bei defekten Pumpen ist.

    Würde fast ein Problem mit dem Thermoschalter vermuten.

    Tja, ohne Strommessung kann man nicht sagen, ob die Pumpe ihre Normwerte überschreitet.

    So ganz ist eine Überhitzung für mich nicht nachvollziehbar, da die Pumpe im Betrieb die höchste thermische Belastung hat und dabei ja durchläuft.

    Man könnte mal im Betrieb die Wasserförderung am Ausgang auf den kleinsten noch zugelassenen Wert drosseln und schauen, ob sie dann auch weiter durchläuft.

    Weiter könnte man die Pumpe wie bisher betreiben, ausschalten und sofort wieder einschalten und schauen, ob sie dann weiterläuft oder stoppt.

    Wenn sie weiterläuft könnte man versuchen festzustellen, wie lang die Pausen sein können, bis sie nicht wieder anläuft.

    Für rekonstruierbare Messwerte sollte die Pumpe vorher genau 15Min. durchgelaufen sein.


    Im Hinterkopf denke ich dabei an einen möglichen Hitzestau in der Motorenwicklung, der bei Stillstand, wenn die Kühlung ausfällt, zu einem Ansprechen des Thermoschalters führen könnte.


    Schön wäre noch die genaue Pumpentypenbezeichnung.


    Gruss

    kg49

    Welche Typenbezeichnungen haben die zwei Pumpen?

    An welcher Wasserversorgung (Brunnen, Tank) sind die Pumpen angeschlossen?

    Falls an einem Brunnen:

    Was für ein Brunnen ist das?

    Mit welchen Leitungen sind die Pumpen angeschlossen?

    Ggf. von allem Fotos machen und hier einstellen. Dabei nicht mit Fotos sparen, kostet ja nichts.

    Gruss

    kg49

    Was heißt denn die Pumpe zu ziehen???

    Wir reden hier doch von einer Tiefbrunnenpumpe, die in einem Brunnenrohr steckt, oder?

    Für bestimmte Messungen bzw. Untersuchungen muss die Pumpe halt nach oben aus dem Brunnenrohr raus gezogen werden.

    Ich bin immer offen für Vorschläge...

    Schaun wir mal...

    Ich habe das Fehlerbild wie folgt verstanden:

    Wenn man die Pumpe abschaltet, läuft sie danach nicht wieder an, wenn man sie einschaltet. Richtig?


    Unabhängig davon sind folgende Informationen erst einmal wichtig:

    1. Welchen Durchmesser hat das verbaute Brunnenrohr?

    2. In welcher Tiefe hängt die Pumpe?

    3. In welcher Tiefe liegt der Grundwasserspiegel?

    4. Befindet sich in der Pumpe ein RV?

    5. Befindet sich sonst noch in der Anlage ein RV?

    6. Wie hoch ist die Stromaufnahme der Pumpe, wenn man sie einschaltet und sie nicht anläuft?

    7. Wie lange muss man warten, bis die Pumpe wieder anläuft?

    Bitte die Fragen in der gleichen Reihenfolge beantworten.

    So, fürs erste mag das reichen.

    Gruss

    kg49

    hat denn jmd sein problem auch mal gelöst bekommen?

    Obwohl das Fehlerbild ( nicht anlaufende Pumpe) in allen Schilderungen gleich zu sein scheint, hat doch niemand mal systematisch(!) versucht, die Fehlerursache zu finden. Die Schilderungen, unter welchen Bedingungen die Pumpe wieder anläuft, sind nicht zielführend, da jede Verbindung zu elektrophysikalischen Eigenschaften von Asynchronmotoren fehlt.


    Ziemlich gleichlautend wird geschildert, dass der Hydraulikteil nicht klemmt, sondern freigängig ist. Die Ursache ist demzufolge nach beim Motor zu suchen.


    Bei Interesse und der Bereitschaft, die Pumpe bei Bedarf auch zu ziehen, könnte ich Dir Vorschläge machen, den Fehler systematisch einzukreisen. Damit ist aber nicht gesagt, dass der Fehler auch beseitigt werden kann...

    Gruss

    kg49

    hätten wir Gardena.

    Auch kein Qualitätsmerkmal.


    Woran kann man denn erkennen, dass der Presscontrol hinüber ist?

    Indem man ihn ausbaut und die Anlage ohne betreibt.

    Mit dem nötigen Fachwissen kann man natürlich den Presscontrol ausgebaut sehr gut überprüfen, das sage ich aber nur der Vollständigkeit halber ohne diese Vorgehensweise empfehlen zu wollen. Aber ausbauen sollte auch für einen Laien machbar sein.

    Gruss

    kg49

    Verständlicher Erklärt?

    Mühsam, denn da gibt es einen Widerspruch:

    ich werde momentan mehr Wasser fördern als zeitgleich von Grundwasser in das Brunnenrohr nachläuft.

    Wenn dem so wäre, müsste die Pumpe jede Menge Luft ansaugen, was mittelfristig zur Beschädigung der Pumpe führen würde.

    Sollte dem nicht so sein (Luft- Wassergemisch aus der Pumpe), so könnte man den Sachverhalt wie folgt beschreiben:

    Beim intensiven Pumpen sinkt der Wasserspiegel im Brunnenrohr (Absenkungstrichter) , ohne dass Luft über das Filterrohr eintritt. Bei Beendigung des Pumpens steigt die Wassersäule im Brunnenrohr wieder an, wobei Luft am Brunnenkopf austritt.


    Soweit der von mir verstandene Sachverhalt.

    Jetzt überlege mal, was passiert, wenn der Brunnenkopf luftdicht abgeschlossen ist.


    Gruss

    kg49

    Könnte ich also auch Erfolg haben, wenn ich mich runtertraue und das Lehm/Tonhaltige Zeug wegschaufle?

    Ich glaube nicht, dass diese Vorgehensweise von Erfolg gekrönt sein wird.

    Zum einen ist ein Durchmesser von 70cm nicht besonders für Arbeiten im Schacht geeignet.

    Zum anderen weisst Du nicht, wie tief Du ausschachten musst.

    Weiterhin dürfte die stützende Seitenwand beim weiteren Ausschachten fehlen.

    Du könntest probieren, mit einem Hilfsrohr tiefer zu bohren und dann bei Beginn des Grundwasserspiegels einen Rammbrunnen hineinzuschlagen.

    Sollte eine Bohrung stabil bleiben und nicht einfallen, könnte man auch auf das Hilfsrohr verzichten.

    Gruss

    kg49

    Doch falsch?

    Richtig falsch, zumindest bei dem Untergrund, bei dem ein Stahlrohr am geeignetsten wäre.

    Steinfänger gibt es in unterschiedlichsten Bauformen. Meistens sind sie dafür entwickelt worden, einen Stein herauszuholen.

    Hier steht das Rohr auf einem Haufen Steinen. Welcher Steinfänger dafür am geeignetsten ist, kann ich Dir nicht sagen, da ich einen solchen Untergrund noch nicht bearbeitet habe.

    Hier ist innovatives Denken angesagt. Es nützt ja auch nichts, einen Stein herauszuholen, das Rohr muss sich ja auch absenken. Ich sehe die Gefahr, dass, wenn einzelne Steine gefördert werden, andere von unten oder der Seite nachdrücken und das Rohr sich nicht absenkt.

    Man sollte brainstormmässig alles in Erwägung ziehen, kein Gedanke darf verworfen werden, egal wie verrückt er sich anhört.

    Ich könnte mir, da Wasser sofort abläuft, auch vorstellen, dass man mit einer hochviskosen Flüssigkeit und einer Kiespumpe arbeitet, laienhaft müsste die Flüssigkeit breiartigen Charakter haben. Natürlich umweltkonform. Z.B. Haferbrei oder Kartoffelbrei. Nur so als Gedankenspiel.

    Du solltest auch einen neuen Thread aufmachen, geeignete Überschriften sollten " Bohrmethode für sehr groben Kies gesucht" o.ä. lauten.

    Vielleicht gibt es ja ein Forenmitglied mit Erfahrungen.

    Gruss

    kg49

    Werkzeug aktuell Erdbohrer im 125er KG-Rohr

    Alles gut ausser dem KG-Rohr. Doch nicht alles zum Brunnenbau gelesen?


    Kann ich dennoch mit einer Kiespumpe/KIesbüchse weitermachen

    Nein, funktioniert nur mit Wasser, solltest Du gelesen haben.


    Muss ich jetzt etwa Stein für Stein mit einem Steinfänger herausholen??

    Das wäre eine Möglichkeit.

    Alternativ dazu könntest Du einen Bohrer selbst schweissen, der für diese Steine geeignet ist. Länge der Spitze, Durchmesser, Steigung und Wendelanzahl müsste man ausprobieren.

    Gruss

    kg49

    Damit deutest Du an, dass so ein Schaltautomat (Du nennst ihn immer noch Druckschalter obwohl Du den Unterschied sicher kennst) nur richtig funktionieren würden, wenn da zusätzlich ein Ausdehnungsgefäß installiert ist.

    Nein, sondern damit möchte ich sagen, dass es RV gibt, die nur unter Druck dichten.

    Im Gegenteil, einige Hersteller warnen sogar ausdrücklich davor, zusätzlich ein MAG zu installieren.

    Ist mir bekannt, jedoch warte ich immer noch auf deren technisch-physikalische Begründung. Ich habe dazu einen längeren Artikel hier im Forum verfasst.

    Und dass die nur abdichten, wenn sie unter Druck stehen. Wie kommst Du da dauf?

    Wie gesagt nicht alle, aber einige. Gemachte Erfahrungen sowie die Bauart, wenn man sie sich im Detail betrachtet.

    Es gibt genügend Berichte hier und in anderen Foren, wo verzweifelte User erst nach Einbau eines Druckbehälters Ruhe hatten.

    Gruss

    kg49

    Ich glaube da komme ich hier nicht weiter und sollte jemanden beauftragen ?!?

    Das kommt darauf an, wie Du Deine handwerklichen Fähigkeiten und Dein physikalisches Wissen einschätzt.

    Solltest Du im Bekanntenkreis jemanden haben, der tatsächlich fit ist, o.k.

    Hier im Rhein-Main-Gebiet würdest Du für einen solchen Kleinstauftrag zur Zeit keinen Handwerker finden.

    Wie schon gesagt, bau einen Druckbehälter ein, dann funktioniert das auch wenn "ungenau" gearbeitet wurde.

    Gruss

    kg49

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