Posts by kg49

    Das KG2000 ist DN160

    Na, hoffentlich kommt kein Lehm oder Ton.

    Da Du noch nicht im Wasser bist, sollte ein einfacher Fallmeissel das Problem lösen. Also:

    1. mit Fallmeissel zertrümmern.

    2. mit Kiespumpe einzelne Bruchstücke bergen.

    3. Falls Bruchstücke zu gross, Steinfänger nehmen.

    Gruss

    kg49

    Wie es hier im Wiki sehr gut beschrieben ist.

    Ich weiss jetzt nicht, welche Beschreibung Du meinst, aktuell wäre folgende:

    Pumpenstärke

    Wählt man ohne nähere Kenntnisse oder mit einer schlechten Beratung eine Pumpe aus, so gibt es für deren Stärke drei Möglichkeiten:

    Zu stark,

    zu schwach,

    zufällig genau richtig.

    Um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und um eine optimale Auswahl treffen zu können, muss man zwei Werte bestimmen:

    1. Die maximale Wassermenge, die die Pumpe pro Zeiteinheit liefern soll

    2. Den erforderlichen Wasserdruck, der am Pumpenausgang bei der unter (1.) bestimmten Wassermenge anliegen muss.

    Am einfachsten ist dabei die Bestimmung der Wassermenge.

    Jeder renommierte Sprinklerhersteller gibt den Druck und die Wassermenge an, die für die Beregnung einer Fläche erforderlich ist. Bei unbekannten Verbrauchern kann man die Wassermenge mit Hilfe des Hausnetzes und einem Durchflussmesser (Wasseruhr) bestimmen oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen (Eimerfüllmethode). Allerdings ist die Anschaffung einer Wasseruhr sowieso auch für später sehr nützlich.

    Unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors erhält man nun eine bestimmte Wassermenge, z.B. 1800 L/h bzw. 1,8 m³/h.

    Die Bestimmung des erforderlichen Pumpendrucks ist etwas aufwändiger. Hier müssen drei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

    1. Druckverluste durch Höhenunterschiede

    2. Druckverluste durch Wasserströmung

    3. Betriebsdruck des Gerätes

    Die Druckverluste durch Höhenunterschiede bestimmt man durch den Höhenunterschied zwischen Grundwasserspiegel und dem höchsten Wasserentnahmepunkt (Die Tiefe, in der eine Tiefbrunnenpumpe hängt, spielt keine Rolle!).

    Beispiel: Grundwasserspiegel im Betrieb bei – 8m, höchster Entnahmepunkt + 13m, bezogen auf die Höhe des Brunnenkopfes bzw. dem Standort einer Saugpumpe. Daraus ergibt sich ein Höhenunterschied von 21m, was einem Druckverlust von 2,1 Bar entspricht.

    Druckverluste durch Wasserströmung bestimmen sich aus dem Querschnitt und Länge des Steig- (Ansaug-) rohres der Pumpe sowie aus Querschnitt und Länge der Verteilerleitungen.

    Die Berechnung ist so komplex, dass man diese nicht selbst durchführt, sondern auf Tabellen oder Berechnungprogramme zurückgreift. Z.B. www.druckverlust.de/onlinerechner .

    Hierbei muss nur beachtet werden, dass grundsätzlich der Innendurchmesser des Rohres eingegeben werden muss. Gerade bei PE Rohren führt das immer wieder zu Missverständnissen. PE 40 hat halt 32mm Innendurchmesser.

    Hat man Leitungen mit verschiedenen Durchmessern, so müssen diese einzeln berechnet und die Einzeldruckverluste am Schluss addiert werden.

    Zu den Druckverlusten der Leitungen kommen dann noch Druckverluste von Rückflussventilen, Wasseruhr, Filter, Presscontrol, Schieber, Hähne etc. hinzu. Hier kommt es auf Anzahl und Querschnitt an. Meistens kommt man mit einer Pauschalannahme von 0,5 – 1,5 Bar aus.

    Der Betriebsdruck des Gerätes (Sprenger etc.) steht im Datenblatt oder kann beim Hersteller angefragt werden.

    Diese Drücke von der Höhendifferenz, dem Strömungswiderstand und dem Betriebsdruck des angeschlossenen Gerätes werden addiert, z. B. erhält man 5,7 Bar.

    Kürzt man

    den Druck der Höhendifferenz mit PH

    den Druck des Strömungswiderstandes mit PS

    den Betriebsdruck eines Gerätes mit PB

    und den Druck des Arbeitspunktes mit PA

    ab, so gilt folgender einfacher Zusammenhang:

    PH + Ps + PB = PA

    Mit der im Beispiel angenommenen max. erforderlichen Wassermenge von 1,8m³/h erhält man jetzt den Arbeitspunkt der gesuchten Pumpe: 5,7 Bar / 1800L.

    Für diesen berechneten Arbeitspunkt ist jede Pumpe geeignet, deren Pumpenkennlinie genau durch diesen Punkt läuft.

    Man muss also bei Pumpen, die man aussuchen oder vergleichen will, die Pumpenkennlinien anschauen, ob sie (in etwa) durch diesen Punkt laufen.

    Oft geben Pumpenhersteller bei ihren Pumpenkennlinien einen Bereich an, in dem die Pumpe einen guten Wirkungsgrad hat. Dieser Bereich wird häufig durch zwei senkrechte Striche in der Pumpenkennlinie gekennzeichnet. Man sollte Pumpen bevorzugen, bei denen der berechnete Arbeitspunkt innerhalb dieses Bereiches liegt.

    Zuletzt darf man nicht vergessen sicherzustellen, dass der Brunnen überhaupt in der Lage ist, die berechnete Wassermenge zu liefern.

    Gruss

    kg49

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn sie 20 Jahre durchläuft, keinem aggressiven Wasser ausgesetzt ist, sandfrei betrieben wird und nicht verockert.

    Pumpen verschleissen ihre Lager durch den Anlaufprozess, nicht durch den Betrieb.

    Gruss

    kg49

    Pedrollo ist noch nicht allzu lange hier in Deutschland mit kleineren Brunnenpumpen vertreten, sodass wohl kaum Langzeiterfahrungen vorliegen.

    Für Pedrollo spricht, dass man noch nichts Negatives im Netz darüber gelesen hat und dass es auf Youtube einen vorbildlichen Film gibt, in dem die komplette Zerlegung gezeigt wird.

    Alternativ dazu gibt es folgende Pumpen in fast ähnlichem Preisrahmen:

    https://www.erdbohrer.de/Pumpe…pumpen-4-Zoll:::7_56.html

    Diese werden seit längerer Zeit von mehreren Vertreibern verkauft. Reklamationen sind ebenfalls kaum im Netz vorhanden.

    Nachteil beider Pumpen ist, dass der Betriebskondensator eingebaut ist.

    Gruss

    kg49

    Jetzt drückt mir das Wasser mit einer Menge Feinsand jedesmal etwa 1m ins Rohr

    Na, hoffentlich arbeitest Du dann mit einem Schutzrohr (Arbeitsrohr), um einen Feinsandfilter setzen zu können.

    Zum Problem:

    1. Auflast erhöhen, damit das Rohr max. absinkt.

    2. Gegendruck erzeugen, indem das Rohr vor bzw. bei jedem Plunschen mit Wasser gefüllt wird.

    3. Kiespumpe verwenden, die deutlich schmaler als der Innendurchmesser des Rohres ist, um die Sogwirkung beim Rausziehen zu verringern.

    Gruss

    kg49

    Das neben dem Druckbehälter verbaute Manometer zeigt leider nur bis maximal 4 bar an,

    Das sollte man gegen ein 10Bar Instrument austauschen.


    Da muss ich den Maximaldruck noch weiter erhöhen, nehme ich an.

    Das musst Du ausprobieren. Bei geringer Wasserentnahme taktet im Prinzip jedes System. Man kann die Taktintervalle nur vergrössern, indem man einen grösseren Kessel nimmt.

    Warum sollte ich den Vordruck auf 2,2 bar und den Einschaltdruck auf 2,5 bar einstellen?

    Du kannst den Einschaltdruck beliebig verkleinern, nur kommt bei niedrigen Druckwerten auch wenig aus dem Schlauch. Am Wasserhahn hat man oft 3 Bar, 2Bar ist da so ein Kompromiss.

    Gruss

    kg49

    Obwohl ich ein Freund von Berechnungen bin, lässt sich das wesentlich einfacher handeln, da Du die Pumpe ja für die Gartenbewässerung benötigst und nicht für die Toilettenspülung o.ä. Dafür wäre auch der Druckbehälter viel zu klein.

    Du stellst den Einschaltdruck zuerst mal auf ca. 2,5 Bar. Da kommt es auf ein paar Zehntel Bar nicht drauf an.

    Dann leerst Du den Behälter und pumpst ihn auf 2,5 x 0,9, also ca. 2,2 Bar auf.

    Den Abschaltdruck stellst Du so hoch ein, dass die Pumpe beim Rasenwässern durchläuft und nicht abschaltet. Schliesst Du jetzt die Wasserentnahme, so wird der Druck etwas höher steigen und die Pumpe wird abgeschaltet.

    Da Du den maximalen Druck Deiner Pumpe nicht angegeben hast musst Du darauf achten, dass der Maximaldruck Deines Behälters nicht überschritten wird.

    Funktionweise testen. Fertig.

    Zum besseren Verständnis:

    Der neue Bohrbrunnen

    Gruss

    kg49

    Auch wenn ich nicht der gewünschte Gesprächspartner bin, so gehe ich doch davon aus, dass ihr Hilfe sucht und keine Spökenkikerei.

    Wenn jemand euch mit den geringen Angaben, die ihr hier gemacht habt, sagt, warum der Brunnen kein Wasser liefert, so könnt ihr euch auch direkt die Karten legen lassen.

    Wenn euer Auto defekt ist, kann euch am Telefon auch nur jemand etwas zum Fehler sagen, wenn eine präzise Fehlerbeschreibung erfolgt. Ist das nicht möglich, bekommt ihr zu hören: Bringen Sie den Wagen vorbei, wir schauen dann nach.

    Da das bei einem Brunnen nicht geht, ist jedes Forum auf eine präzise und ausführliche Beschreibung aller (!) Fakten angewiesen.

    Das wurde euch übrigens auch schon im Nachbarforum gesagt.

    Da ihr dort zumindest den Grundwasserstand mit 9m angegeben habt (diese extrem wichtige Angabe fehlt hier komplett), wage ich mal euch an euren Physikunterricht zu erinnern. Dort dürftet ihr gelernt haben, dass man aus dieser Tiefe praktisch kein Wasser ansaugen kann.

    Wahrscheinlich ist der Grundwasserspiegel gefallen und der Brunnen deswegen nicht mehr funktionsfähig.

    Übrigens, alles was man wissen muss, um einen Brunnen beurteilen zu können, ist hier schon zig mal erklärt worden. Das Forum hat eine Suchfunktion und es ist, glaube ich, nicht zu viel verlangt, sich etwas in die Thematik einzulesen, statt eingeschnappt hier herumzujammern.

    Gruss

    kg49

    wir brauchen so dringen Wasser!!!!

    Wenn das so dringend ist, Fachmann vor Ort fragen, denn mit den wenigen Aussagen zum Problem kann man gar nichts anfangen.

    1. Wie ist der Brunnen überhaupt aufgebaut?

    Hier wäre ein Brunnenausbauplan recht nützlich.

    2. In welcher Tiefe liegt der Grundwasserspiegel in Ruhe und beim Pumpen?

    3.

    Der Filter schein uns verdreckt

    Von welchem Filter wird hier gesprochen?

    Ein Filter oben an der Pumpe oder unten am Ansaugschlauch?

    Welcher "Dreck" wurde festgestellt?

    Zusätzlich scheint uns, dass der Filter (2m Länge) in einer elfenbein/beige-farbenden Masse steckte (was ist das?).

    Ein Ansaugschlauch hat normalerweise keinen 2m Filter. Was ist gemeint?

    Da wir keine Farbenlehre nach Goethe betreiben, kann man mit der farblichen Beschreibung der Masse nichts anfangen.


    Da so wenig Informationen vorliegen und wir nicht vor Ort sind, empfehle ich wirklich, einen Fachmann vor Ort zu fragen.

    Gruss

    kg49

    Ich dachte so blauäugig, da bohrt jemand den Brunnen und fertig....

    Das ist sehr häufig der Fall. Die wenigsten sind bereit, sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen.

    Einen Brunnen zu bohren und in Betrieb zu nehmen ist ein Projekt, bei dem viel falsch gemacht werden kann.

    Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht sagen.

    Die Berichte hier im Forum über gescheiterte Brunnenbohrungen (auch von Firmen) sowie Versuche, den Brunnen einwandfrei in Betrieb zu nehmen, sprechen eine zu deutliche Sprache.

    Gruss

    kg49

    Die 9 m wären aber auch (vorerst) in Ordnung?

    Ja, der Wasserstand ist in Ruhe hoch genug. Hoffentlich auch beim Pumpen, aber das merkt ihr dann.

    Was kann einem Brunnen passieren, wenn man die falsche Höhe der Ansaugöffnung wählt?

    1. Dass Sand durch die Schlitze eingezogen wird.

    2. Das es durch Turbulenzen langfristig zu Verockerungen kommen kann.


    Das Wasser soll möglichst langsam und gleichmässig durch die Filterrohrschlitze strömen.

    Gruss

    kg49

Brunnen selber bauen