Posts by annton

    nun noch ein letztes Update...


    nachdem wir also jetzt das Brunnenrohr mit 6m Filterstecke problemlos ohne Bodenkappe auf 18.50m gebracht haben, dann das Rohr durch plunschen aber leider nur noch 0.5m tiefer bekommen haben beschlossen wir das es eigentlich reichen müsste.
    Von der Oberkante bis Ende Rohr waren es mit dem Stück Sumpfrohr knapp über 19m.


    Wasser steht jetzt auf ca. 4 meter von Oberkante aus gemessen. Die Pumpe habe ich auf 11 meter gehänt, also 2meter über der Filterstrecke, könnte also noch 1meter tiefer...


    Der Brunnen fördert mittlerweile problemlos mehr als 3000 Liter die Stunde, Sand ist so gut wie keiner mehr drinnen und wasser klasklar....allerdings müffelt es noch ein wenig...


    Endlich Endlich fertig :)


    Gruß,Oli

    so, noch ein kleines Update...


    ich habe relativ problemlos den Stein bei 12.60m mit einem 135er Flügelbohrer durchbohrt und
    dann ging es recht problemlos mit einigen kurzen Unterbrechungen bis auf knapp 15m. dann hat sich der Bohrer einen ganzen Tag lang gequält und ich habe lediglich 2cm geschafft.
    Irgendwie hatte ich das Gefühl das sich irgendetwas einfach nur mitdreht....
    Ich habe dann einen Tag später Morgends vor der Arbeit in 30 min nochmals 2 cm geschafft und
    dann Abends durch den Stein und dann noch 50 cm Ton geschafft.
    Puh....Waren also auf gut 15.50m und wieder ein Stein....
    Zwei Tage später mit einem Freund weiter gebohrt...Der Stein war mit 124 Umdr. schnell durchgebohrt und es ging dann zügig abwärts.
    Haben nun viel Sand gespült, aber durch den Bohrzusatz lies sich der Bohrer problemlos heben und senken, was ohne nicht der Fall war...
    Dann durch Sand bis auf 21,50m gebohrt und erstmal Bohrer demontiert.
    Ca. 5m Sandschicht dürfte genügen...
    Hatte ja bis auf 12.60m trocken mit 155er Flügelbohrer und Krone gebohrt.
    Haben versucht das Filterrohr zu montieren, und bei 12.60 wieder Schluß, war auch zu optimistisch zu glauben das ein Muffenrohr mit ca. 1cm Luft bis auf 20m flutscht.
    Wollte mit Bodenkappe arbeiten...also Rohre wieder raus, Bodenkappe ab und wieder
    versenkt....und wieder an der gleichen Stelle Schluß.
    Ich habe also meine superlange Schneidschuhbohrkrone auf Spülgestänge umgeschweißt und dann alles in 4 Stunden bis auf 18.50m mit 155mm aufgebohrt..das sollte nun genügen....


    .......

    soooooooooooooo, nachdem der Frust so sehr an mir nagte und nagte, hatte ich mein Projekt 2013 wieder aufgenommen.
    Wir haben das Bohrgerät an einer anderen Stelle montiert und ich habe innerhalb von wenigen Stunden bis auf sechs Meter gebohrt....aber dann ein Stein....
    Aus Erfahrung heraus wusste ich ja das ich das Bohrgestänge mit der Bohrkrone einfach nur laufen lassen muss, denn die Zeit wird es richten...
    Na ja, etliche Tage später und etliche cm tiefer bazute ich auf die Bohrkrone um...
    Mit der Bohrkrone habe ich auch relativ zügig den Stein durchbohrt und er verkantete sich auch brav in der Krone....also weiter geht es...und ein paar cm später der nächste Stein.....
    Ich bohrte also wieder recht langsam weiter( langsam da der Motor nur knapp 20 Umdrehungen macht ) und mühsam ging es tiefer....
    Aufgrund von Zeitmangel musste das Projekt jetzt aber wieder ruhen....
    2014 ging leider nichts und das Loch ruhte weiter :)
    letztes Jahr habe ich das Projekt wieder aufgenommen, es war sehr mühsam und ich musste eine weitere Bohrkrone bauen...Im Ebay ersteigerte ich einen Schneidschuh und daran schweißte ich ein 70cm langes Rohr auf, somit hatte ich eine Bohrkrone die theoretisch einen Stein mit gut 70cm durchbohren kann...
    In der Realität ist es aber tatsächlich so das die durchbohrten Steine sich im Rohr verkanten und problemlos geborgen werden können.
    So habe ich auch einen Stein von 40cm durchbohrt und herausgeholt.
    Mühsam ging es auf 12.60m und wieder ein Stein....zwischen diesen Steinen habe ich auch eine Lehmschicht von zwei Metern gehabt, braucht auch keiner...


    Und wieder war ein Sommer vorbei...


    Die Planung für 2016 war gemacht, es musste ein Spülbohrgesänge,ein Spühlkopf, ein Bohrer, ein stärkerer Motor her.....


    Und damit ging es dann vor zwei Wochen weiter.....dies nur mal so als Update


    so, ich habe heute nochmals versucht die Bohrstangen zu trennen. Das Gewinde hat sich auch mit Schlägen an der Stange mit großem Kunsstoffhammer und richtig großem Vorschlaghammer nicht lösen lassen.
    Wir haben dann zwei Stangen auf einmal ausgebaut ,da da sich zum Glück das untere Gewinde dieser zweiten Stange lösen lies.
    Die restlichen Stangen liesen sich dann recht problemlos lösen :)
    Schwer ging dann nur noch die Stange vom Bohrer auf, diese hatte ich def. nicht gefettet.


    Habe die Bohrkrone kontrolliert und da ist alles OK.


    Jetzt werde ich erstmal bei allen verwendeten Stangen die Gewinde reinigen und wieder fetten, dies habe ich wohl zu nachlässig gehandhabt...


    Gruß,Oli

    Hallo Volker,


    danke für die schnelle Antwort...


    die Gewinde sind mit Molikote gefettet , Prellschläge hört sich gut an....



    das bedeutet ich setze den Schlüssel an und ziehe, und mein Kumpel schlägt dann seitlich auf das Rohr ?


    Ich benutze noch keinerlei Spülzusatz, ich habe hier bisher nur Lehm , Ton und Schichten die nicht zusammen fallen.....hatte letztes Jahr trocken bis auf 12.5meter gebohrt und nun bis auf 15meter.
    Nun hat sich aber die Spülbohrung zugesetzt und ich muss es demontieren.
    Ich bohre mit einer Bohrkrone, die Zermahlt die Steine,dauert nur ewig und rattert ganz schön...
    Ich denke dadurch haben sich die Stangen zusätzlich richtig zugezogen....


    Danke erstmal schon für die schnelle Hilfe :)


    Oli

    Hallo,
    nachdem ich jetzt begonnen habe mit dem Spülbohrgestänge zu bohren, immerhin aktuell auf 15meter mit sehr vielen Steinen dazwischen wollte ich nun das Gestänge demontieren.
    Die erste Stange habe ich noch relativ leicht gelöst bekommen, die zweite sitzt extrem fest und ich bekomme sie nicht gebrochen....
    Oben am Spülkopf löste sie sich leicht, unten dann keine Chance...
    Ich habe einen selbstgebauten 50er Schlüssel mit 80cm Verlängerung.
    Das Gestänge wird unten mit einem Rohschraubstock gehalten und dieser
    ist gegen Verdrehung gesichert....
    Wenn ich jetzt oben den Schlüssel ansetze und wie ein Ochse ziehe passiert einfach nur nix
    Ich würde jetzt eine weitere Verlängerung machen und dann wieder ziehen , wärend
    ein noch zu findender Helfer mit einem großem Hammer nachhilft....
    Mich würde interessieren wie ihr das macht ?
    Es handelt sich um ein Gestänge aus dem Bergbau , das Gewinde ist hier ja zu sehen....


    Gruß,Oli

    Danke für die Info, hast du denn eine Ahnung wo ich Adapter für die in Ebay angebotenen Bohrkronen bekomme....
    Könnte an eine Bohrstange auch normales Trapezgewinde anschweißen, doch dann muss ich ja auch wieder jede Krone bearbeiten und das Gegenstück anschweißen.
    Oli

    das Bohrgestänge selber ist von Schmidt Kraz . die Bezeichnung ist rag 60.3, dies ist wahrscheinlich die Bezeichnung auf der Zeche gewesen. Angeblich handelt es sich um Trapezgewinde.
    Dies ist die Aussage des Verkäufers..

    Hallo Volki,
    also 2 3/8Zoll ist es definitiv nicht , dies deutlich ja größer.
    die Maße habe ich ja aufgeschrieben, das Rohr hat einen Außendurchmesser von 59,5mm.
    Der größte Durchmesser vom Gewinde ist 48.5mm.


    ich möchte ungern eine Bohrstange opfern , nur um daraus einen Adapter zu schweißen, wäre ja
    im Grund kein Problem....


    Gruß,Oli

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