Posts by Michel

    Hi Alex,


    vielleicht versuchst Du erstmal die Steine mit einer Spitze am Gestänge´zu lösen, um dann weiter zu bohren.
    Wenn Du eine Kiespumpe hast, gäbe es noch die Möglichkeit mit Gartenschaluch ganz unten Wasser einzubringen und dann zu versuch die Steine zu einzusaugen und zu fördern. Sollte aber der letzte Versuch sein.
    Wie sieht Dein Bohrer den aus? Kannste mal ein Bild einstellen?
    Immer wieder mit etwas Geschwindigkeit drehen. Besser es kommt kaum was hoch, als gar nichts.


    Viel Glück noch...


    Gruß Michel

    Hallo Thomas,


    wieso sollte die Membro 1800 nicht für diese Tiefe ausgelegt sein?
    Das Problem bei den Membran-Pumpen ist höchstens, dass sie recht laut sind, aber bei der Tiefe dürfte das kein Problem sein.
    Bei 1,20m wirst Du meines Erachtens genug Nachfluss haben, um auch eine stärkere Pumpe einsetzen zu können. Bis mit der Membranpumpe der Eimer voll ist, das dauert, jedenfalls aus der Tiefe, da kommt oben nur ein Wässerchen raus.
    Die Firma Membro kannste mal anfragen, die haben letztens eine Pumpe zum Vorführen gehabt, allerdings die stärkere 3000 für 158€, statt der 200€, wenn Du denen was von Afrika erzählst und auch Bilder zeigst, bekommst Du sie vielleicht noch billiger...


    Übrigens: mit einer 0,37Kwh verbrauchenden Pumpe (8-flügelig) hättest Du oben 2,5m3/h und da gibt's auch Pumpen, die etwas Sand (<120g/m3) vertragen.


    Was noch nicht angesprochen wurde, ist ein Presskontroll, was natürlich auch elektrisch angeschlossen werden muss. Das heißt: jemand öffnet den Hahn, das Gerät bemerkt den Druckabfall, schaltet die Pumpe ein und das Wasser läuft. Problem hierbei ist, dass die meisten Pumpen das nicht vertragen, wenn sie dauernd eingeschaltet und wieder ausgeschaltet werden, daher wäre es schlau, ein Ausgleichgefäß (Windkessel) zu haben.
    Gibt's auch hier im Online-Geschäft, soweit ich weiß. Weiß natürlich nicht, wie es da mit den Kosten aussieht.


    Den Afrikanern beizubringen, die Pumpe nicht so oft ein und auszuschalten ist wahrscheinlich ein hoffnungsloses Unterfangen, oder?


    Auf jedenfall sollte man an die Zukunft denken: z.B. Felder bewässern und entsprechende Ausmaße bedenken.


    Ein gutes Händchen beim Einkauf und vergiss die Anschlüsse an Pumpe, Schlauch, Rückschlagventil, Kugelhahn, Hanf! zum Abdichten der Verbindungen, den wasserhan und dergleichen nicht... ;-)


    Gruß Michael

    Hallo Thomas,


    kannst Du nicht noch mehr Infos über den Brunnen aus Deiner Schwiegermutter kitzeln?
    Wenn ich das jetzt richtig umrechne, hat der Brunnen ab etwa 20m Tiefe Wasser und ist etwa 23,30m tief.
    Mmh, knapp 3m Wassersäule. Welchen Durchmesser hat das Rohr und kannst Du rausbekommen, welche Filterart verwendet wurde, welches Material, welche Filterschlitzweite?
    Vorher kann man nicht viel sagen.
    Wenn Du eine Pumpe reinbringst, wird das Wasser garantiert erstmal stundenlang schmutzig sein, da eine Pumpe natürlich wesentlich mehr fördert, als per Hand möglich und erstmal Sandbestandteile durch den Filter gezogen werden, aber das kommt natürlich letztlich auf den eingebauten Filter an.
    Ich denke, dass es sinnvoll ist eine sandverträgliche Pumpe zu verwenden, die aber auch nicht mehr als 2m3/h pumpen kann. Dann bist Du eher auf der sicheren Seite und brauchst, falls der Wasserspiegel sinkt nicht die Pumpe durch ein Ventil drosseln.
    Wichtig auf jedenfall erstmal mit halber Leistung pumpen (2-3 h) und dann langsam Pumpenleistung durch Kugelhahn o.ä. steigern, dabei den Wasserspiegel mit Lot überwachen. Wasserspiegel sollte möglichst nicht fallen. Lass mal weitere Infos rüberwachsen, sonst wird das ganze ein Spiel mit Risiko...


    Liebe Grüße nach Afrika


    michael

    Versuch mal das Rohr zu drehen und dann weiter zu plunschen.
    Wenn das nicht hilft: Rohr 10cm ziehen und mit Winkeleisen am Bohrgestänge da unten mal so einen richtigen Rabatz machen. Anschließend wieder Kiespumpe runterlassen und schauen, ob Du ein paar Steine gefischt hast. Wenn "ja" Rohr wieder ablassen und mit Gewicht weiterplunschen. Grundsätzzlich müsste erstmal das eigene Körpergewicht reihen, da Du bisher ja erst 0,5m Reibung hast, wenn ich das richtig erfasst habe.


    Falls keine Steine gefischt, könntest Du vielleicht mal einen bohrer runterlassen, falls Du einen haben solltest, das könnte vielleicht helfen.
    Eventuell Prozess nochmal wiederholen mit dem Winkeleisen oder vielleicht spürst Du auch mit dem Bohrgestänge, obe da vielleicht sogar ein größerer Stein unten liegt. Wenn Du oben mit einem Hammer drau haust, federt das Bohrgestänge. Bei reinem Sand dürfte das nicht passieren. Logo, oder?


    Viel Glück noch.


    Gruß Michael


    P.S. Hast Du unten in das Rohr zacken eingeschnitten? Wäre nicht schlecht, um eventuell Steine ins Loch zu drehen...

    Hi P.,


    ich habe alles nötige Equipment.
    Es selbst mit eigener Muskelkraft machen ist außerdem erstrebenswerter, find ich.
    Außerdem bekommt man keine Schnecken im Ausmaß DN250 für da Geld, nee, nee, selbst ist der Mann.
    Hätte jetzt ein Angebot von einer Firma die mir ein Rohr angfertigen würde, so daß ich mein blaues Brunnenrohr DN150 noch nützen könnte.
    Maße DN200, 2m lang, muffenlos (also außen 225mm), 10mm WS, die untersten 150cm geschlitzt (0,5mm SW) + Anschlußstück oben auf DN150 (das ist der teure Teil) für 290€ :cry: einschließlich Mwst. und Versand.
    Damit würde es sehr wahrscheinlich funktionieren...


    Glückwunsch zum gebohrten Brunnen, hoffentlich klappt das mit dem Pumpen, denk dran: langsam anfahren....


    Gruß Michael

    Hallo Marionov,


    erstmal: ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Zu Deinem Brunnenvorhaben:


    Fast richtig. Die Frage ist, ob Du, wenn Du schon Filterkies einfüllen willst nicht auch eine größere Schlitzweite nehmen solltest.


    Da ich davon allerdings nicht so viel Ahnung habe, habe ich hier einen Link für Dich, wo einige Infos zu Rohren und Durchlässigkeiten zu finden sind:


    http://www.der-brunnen.de/bohrbrunnen/f ... rrohre.htm


    Dann noch was: mit was für einem Bohrer willst Du den bohren?
    Du bräuchtest mindestens einen 280mm-Bohrer.
    Die Firma Mofix hatte früher Brunnenbohrer in den Maßen bis DN 300, aber ich glaub, die vertreiben sie nicht mehr.
    Ich würde Hr. Giebner von Erdbohrer.de fragen ob er Dir was mit der entsprechenden Größe machen würde, kost halt ein bißchen mehr. Ich würde Dir den Bohrer abkaufen, wenn Du fertig wärst (Neupreis: 114€ + Versand). Was hältst Du davon? Überlegs Dir, aber vielleicht hast Du ja schon eine andere Möglichkeit gefunden.
    Ehrlich gesagt: Du könntest Dir auch einen fetten Bagger holen und Dir einen Schachtbrunnen machen, dann hättest Du eine gesicherte Ergiebigkeit.


    Gruß michael


    Mail: Michelman@gmx.de

    Hallo Guldukath,


    geht nicht, gibts nicht.


    Im Brunnenbaugeschäft gibt es sogenannte Red-Stücke von einem Rohrformat auf das andere, das wäre 'ne Möglichkeit.


    Grundsätzlich sollte man eigentlich drumherum eine Filterkiesschicht haben von 50mm, dass ist bei Dir natürlich nicht mehr zu machen.
    2cm ist natürlich besser, als gar keine...


    Du kannst natürlich erstmal 2- 3 Jahre lang eine sandverträgliche Membranpumpe wie die Membro3000 oder eine Aquamarathon nehmen (die "fressen" Sand), bis kein Feindsand mehr gefördert wird und dann eine richtige Pumpe nehmen, aber irgendwie ist das auch blöd...


    Mmh, ein Bild einer zeichnung der Bodenverhältnisse wäre nicht schlecht, kannst Du sowas posten?


    Gruß Michel

    Hallo Experten,


    vielleicht hättet Ihr Lust, meinen neuen Bohrversuch mit zu planen?
    Ich kenne die Bodenschichten bis 15,50 m.
    Ihr könnt mir aber nur helfen, wenn Ihr Euch den werdenden Brunnen freundlicherweise aufmalt.


    Es geht los / geplant ist:


    - bis 5,30m bohren bis zu trockener Kies-/Lehmschicht mit bis zu faustgroßen Kieseln über einen 270er!-Bohrer (selbstgebaut).
    - Wickelfalzrohr einstellen (DN250) - Kosten: 10m = 142,50 € 5 Muffen = 13 €.
    - Mit 250er Bohrer von Erdbohrer.de, ggf. etwas kleiner geflext , durch Rohr bohren und mit Gewichten an dem noch zu bauenden Auflager, Rohr bis auf ungefähr 8,70 m bringen (kritisch: die Kiesel!!!)
    - Weiterbohren mit DN240 durch Tonschicht bis auf 11,10 m --> Grundwasserleiter (gespannt) beginnt / normaler Sand.
    - Aus meiner "Probebohrung" :D weiß ich, dass da ungefähr 1,20 - 1,30m normaler Sand mit gespanntem Grundwasser langläuft (der Sand schob sich damals knapp 1m nach oben).
    - Rohrkonfiguration: kein Sumpfrohr!, 2m-Stück Filterrohr DN175 mit Schlitzweite 0,5mm, Gewinde abgesägt und kleine Zacken eingeflext, Red-Stück auf DN150 unter Berücksichtigung der verschiedenen Wandstärken, DN150 Vollrohr bis oben (ist vorhanden) --> Kosten sind noch nicht abgeklärt, aber mit ca. 100€ muß ich rechnen.
    - Wo häng ich da meine Tiefbrunnenpumpe hin? Sie kann aufgrund der Gegebenheiten nur unter dem Grundwasserleiter hängen. Darum habe ich überlegt, mit einem 140er Bohrer 2,5m tief in die 2. Tonschicht zu bohren und im Anschluß 2m Vollrohr DN115 mit Abschlusskappe (alles schon vorhanden) zu versenken (müsste das Rohr von oben mit Wasser füllen, um es versenkt zu kriegen, ist ja überall dicht. Beim Ablassen würde ich die untersten 2m nicht anschrauben, sondern nur mit silbernem Klebeband zusammenkleben (das Rohr hätte ja außen keine Reibung) und würde sie durch Rechtsdrehung einfach voneinander trennen und den Rest wieder hochholen
    und verkaufen. :lol:
    - Tja, dann mit einer Membranpumpe langsam klarspülen, Brunnendeckel DN150 aufsetzen und zum Schluss mit reduzierter Pumpenleistung ungefähr 2 - 3 Wochen den Brunnen anpumpen, bis die volle Pumpenleistung hergestellt ist.
    Meine Pumpe (außen 99mm) verträgt Sand im Bereich bis 120g/m3. Denke nicht, dass das zum Klarpumpen reicht, ohne sie kaputt zu machen.
    - Wenn dat alles funzt, dann will ich mir noch eine 1m tiefe Brunnenstube bauen und eventuell einen Windkessel (mindesten 24L) mit einbauen, da die Pumpe nur 20x pro h eingeschaltet werden darf. Im Winter soll da nichts einfrieren können...


    Nun, was sagt Ihr dazu? Die kritischen Momente sind das Bohren durch Lehm mit DN270, das Durchbringen des äußerst dünnen Wickelfalzrohres, eventuell große Steine, die weder der Bohrer, noch die Kiespumpe schafft, das Bohren durch den Ton mit DN 240, das Abkoppeln und Versenken des DN115er Rohres und schließlich dass der Filterbereich nicht überfordert wird und der Wasserspiegel sinken könnte.


    Stelle meine Pläne auch in andere Foren ein, mal sehen, ob dass so gehen kann. Die zusätzlichen Kosten veranschlage ich so auf knapp 300 - 400 €.


    Freu mich auf Rückmeldungen. Ist das Vorhaben so durchführbar? Habt Ihr Bedenken?


    Vielen Dank


    Gruß Michael
    (Mail: Michelman@gmx.de)

    Hallo Peter,


    danke für Deine Ergänzungen, ich bin der Meinung, dass er das ganze Rohr noch ziehen kann, indem er nach den Schlitzen des zweiten 5m-Rohres "angelt", wobei er das Rohr wegen der umliegenden Filterkiesschicht wahrscheinlich nicht mehr mit der Hand rausziehen könnte!


    Ansonsten bliebe da nur noch ein DN115er Brunnenrohr.
    Das hat über den Muffen 131mm, könnte also geradeso reinpassen.
    Kommt aber auf den Durchmesser der Pumpe drauf an.


    Merkste was Frank?


    Brunnenbau ist ne Wissenschaft für sich.


    Aber freu Dich, dass keine Tonschichten hast, so wie ich...


    Gruss Michael

Brunnen selber bauen