Posts by tivi

    Hallo zusammen,


    in meinem anderen Beitrag zu meinem Brunnenbau geht es aus zeitgründen frühestens ab nächste Woche weiter, aber ich habe noch einmal eine grundsätzliche Frage zum Verhalten des Erdreichs am Filterrohr:


    Wenn ich im Bereich des des Filterrohres (z.B. mit z.B. 0,3mm SW) eine Sandgemisch anliegen habe, von dem ca. 3/4 der Bestandteile die Filterschlitze passieren können und 1/4 der Bestandteile nicht passieren können würde mich intressieren, ob bei einer Wasserentnahme dann ein natürlicher "Kiesfilter" um das Filterrohr entstehen würde und der Filter damit auch dauerhaft arbeiten könnte?!


    Mir ist schon klar, dass in so einem Fall vermutlich einige kg an Sand gepumt würden, auf der anderen Seite dürfte es aber auch keine Ewigkeit dauern, bis sich um 2 oder 3m Filterstrecke eine 1-2 cm dicke natürliche Filterschicht aus dem nicht passierbaren Sand gelegt hat, oder nicht?


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo zusammen,


    ich hätte noch eine Frage zum Thema Feinsandfilter.


    Welche Variante wird denn empfohlen bzw. hat sich bewährt:


    -die teuerste Variante wäre ein mit HDPE-Filterkörper. Hier stört mich ein wenig, dass dieser offenbar nur mit Rohr-Feingewinde zu bekommen ist und ggfls. mit einem extra Adapter auf Trapezgewinde versehen wird
    -ein Gewebefilter fertig kaufen
    -oder einen Filterrohr selber mit Gewebefilterschlauch versehen. Hier kann man ja zwei, drei Lagen nehmen und die Frage wäre, ist diese preiwerteste Lösung auch vernünftig?


    Danke und viele Grüße,
    Stefan

    Vielen Dank,


    dann sieht mein weiteres Vorgehen voraussichtlich so aus:


    -ich bestelle 4m DN100 nach (wären dann zusammen 13m) und versuche im ersten Schritt, ob die Bodenverhältnisse besser werden.
    -Danach Plan B und DN80 kaufen und in das Rohr ablassen.
    -Ich würde dann allerdings das DN 100 komplett ziehen, da es mir ja später auch nichts mehr bringen würde und versuche es, in der Bucht zu verkaufen.


    Noch eine Fragen zu Plan B:
    -Sollten im Feinsand denn 2m Filterstrecke DN80 mit Sandfilter reichen oder lieber 3m nehmen? Mein Wunsch wäre mind. 1.500l die Stunde


    VG, Stefan

    Hallo zusammen,


    ich wohne im schönen, aber derzeit nassen und ar...kalten Hamburg :-)...


    Die beiden letzten Vorschläge haben ja beide etwas, und der von Renatus wäre ja fast die Idee von mir, im jetzt bestehenden DN100 Brunnenrohr ein zweites DN80 einzubringen.


    Das jetzige DN150 KG-Schutzrohr (bislang ja 5 Meter im Boden) allerdings noch weitere 5m in den Feinsand plunschen, ist doch vermutlich mehr als Knochenarbeit, wenn überhaupt möglich? Ich habe nur eine 90mm Kiespumpe.


    Noch weitere 3 o. 4 Meter DN100 Vollrohr versenken, ist vermutlich schon eher machbar. Mit Glück habe ich dann groben Sand oder Kies, wenn nicht dann nichts gewonnen....


    Glaubt ihr denn, das durch die derzeitige 3m Filterstrecke (SW 0,5) des DN100 dauerhaft genug Wasser an das dann innenliegende zweite DN80-Brunnenrohr mit entsprechendem Sandfilter kommen würde??
    Natürlich wäre vermutlich sehr kurzfristig der Zwischenraum zwischen den beiden Rohren mit dem Feinsand gefüllt, aber die Frage ist, ob das sehr viel schlechter wäre, als wenn der neue DN80 Sandfilter direkt im Feinsand steht....


    Was meint ihr?


    VG, Stefan

    Hallo KG49,


    und erst einmal vielen Dank für Deine Antwort und das viele Schreiben....


    Wie ich schon geschrieben habe, ich hatte bereits gut 14 Tage gelesen und mich schlau gemacht, aber ich denke, wer sich zum ersten Mal an einen Brunnenbau wagt, wird nie alles Fachwissen gleich zu Beginn parat haben können....


    Ich habe mal den Sand mit einer Micrometerschrube gemessen, er hat eine Körnung von ca. 0,15mm.
    Insofern hat sich dann auch zumindest der Gedanke an einen neuen Filter mit einer geringeren SW von 0,3 erledigt.....


    Mit der Verlängern des Rohres um z.B. weitere drei Meter tue ich mich ein wenig schwer, da ich nicht sicher sein kann, dann immer noch den gleichen Feinsand zu haben. Ich hatte übrigens im Vorwege bei der Anzeige meines Brunnenbaus beim Amt nach der Bodenbeschaffenheit erkundigt, aber die konnten mir nicht helfen und Nachbarn im näheren Umkreis von 200 m haben leider keinen Brunnen....


    Da man die Feinfilter ja leider nicht einplunschen kann habe ich nun folgende Idee (bitte nicht schon wieder schlagen, wenn naiv und mal die Zusatzkosten außer acht gelassen):


    Ich pumpe allen Sand aus meinen 9m Rohr (dann natürlich mit einigermaßen hoher Wassersäule im Rohr :-) ) und verschließe dann zügig den Boden mit Tonpellets, Quellstopfen etc..


    Dann lasse ich ein neues DN80 Brunnenrohr mit 2 oder 3 Metern HDPE-Filterkörper/Feinsandfilter und Bodenkappe in das jetzt verbaute DN100 ein und die kleinen zwischenräume verfülle ich mit Filterkies.


    Kann das funktionieren oder ist das Murks?
    Lassen die äußeren DN100 Filterrohre mit 0,5 SW dann trotz Feinsand genug Wassen zum innenliegenden Filterrohr durch?
    Oder sollte ich dann lieber das DN100 Brunnenrohr ziehen (wenn es klappen sollte)?


    Vielen Dank und Grüße,
    Stefan

    [FONT=&quot]Hallo zusammen,


    nachdem ich 14 Tage hier in diesem tollen und superguten Forum gestöbert habe bin ich nun ein frisch angemeldeter Benutzer und habe bei meinem ersten Brunnenbau gleich mein erstes Problem, an dem womöglich mein Projekt gleich zu Beginn scheitern könnte....


    Ich plane folgenden Brunnen:
    -Brunnen zur reinen Gartenbewässerung, 1.500-2.000 l/Std. würden mir reichen
    -Bohrbrunnen mit 180mm Handbohrer
    -5m Brunnenarbeits-/Stützrohr KG DN150/160, welches ich gerne dauerhaft im Boden lassen möchte, falls man das Brunnen- rohr noch mal ziehen oder erneuern muss (mein Gedanke ist, dann spare ich mir viel Schweiß....) und das Pumpen geht bestimmt auch leichter+schneller
    -Brunnenrohr DN100 bestehend aus 0,6m Sumpfrohr, 3m Filterstrecke, 5,4m Vollrohr
    -Pumpe noch nicht entschieden, abhängig vom Grundwasserstand


    Nun habe ich erst vor vier Tagen mit dem Bau begonnen und ich bin sehr begeistert gewesen, denn alles ging bislang wie geschmiert und nach einer Arbeitszeit von 8 Stunden wäre ich theoretisch eigentlich schon fertig.....:
    -in knapp drei Stunden mit den 180er Handbohrer bis auf 4,60m gekommen, dann schon Grundwasser, was deutlich früher als erwartet war. Bohren ging damit nicht mehr, haben dann das KG-Rohr versenkt, 50cm schauten noch raus.
    -dann erst das Brunnenrohr bestellt, wie oben beschrieben
    -die Kiespumpe hatte ich schon vorher im Netz bestellt, kam gestern an: Aus meiner Sicht ein Desaster, was ich in einem anderen Beitrag noch einmal beschreiben werde, um andere vor Fehlkäufen und Bauernfängerei zu schützen..... Interessant dabei ist, das dies von einem bekannten Brunnenbauanbieter kam....
    Also hektisch für 50,- Pumpenteile beim Eisenhandel gekauft, im Netzt wären es 35,- gewesen aber ich wollte die Pumpe gestern fertig haben....
    -Dann heute um 15:00 Uhr begonnen, erst das KG bis 10 cm unter Geländeoberkannte zu plansche. Meine Selbstbaupumpe arbeitet wie der Teufel, nach 15 Min. die 50cm versenkt.
    -Und Achtung: Sozusagen mit dem Grundwasser beginnt auch eine neue Fein-/Fließsand-Schicht, vorher beim Bohren war alles mögliche vorhanden: grober Sand, mit und ohne Kies, Ton und zum Glück nur Steine bis 8cm, die der super Bohrer perfekt gemeistert hat.
    -Brunnenrohr wurde dann heute Morgen aus Berlin geliefert, ich habe leider nach Rücksprache mit dem Dealer bei den drei Metern Filterrohr eine SW von 0,5 genommen, leider??
    -dann die ersten 5,5m Brunnenrohr in das KG-Rohr gestellt und mit der Kiespumpe, nein Sandpumpe losgelegt
    -nach knapp 5 Stunden habe ich dann heute die ganzen 9m Rohr versenkt[/FONT][FONT=&quot][/FONT][FONT=&quot]!
    -und jetzt kommt das Aber und damit mein Problem:
    Der gesamte Bereich ab Grundwasserspiegel, heißt ca. 4,40m, bestehen ausschließlich aus feinstem Sand/Fließsand.
    Es war nicht ansatzweise ein Korn von 1 oder 2mm dabei.
    Und das führ nun zu folgendem Ergebnis:
    Nachdem ich das komplett Rohr drin hatte, gemessen: Grundwasser wie erwartet bei ca. 4,6m, Boden im Rohr bei ca. 7,15!!
    Also weiter ohne Last auf dem Rohr weiter gepumt. Ich dachte, das lieget daran, dass das Rohr ja unter dem Gewicht (max. hatte ich 150kg drauf) tiefer in den Sand rutsch und ich diesen nun nur noch hoch hohlen muss. So meine Theorie....
    Also weitergepumt und 19:15 Uhr tatsächlich bis auf 8,8m Meter Grund gekommen! Freude? Nur kurz....
    Weiter gepumt, ich wollte bis zum Abendbrot die 9,0m haben....
    Um 20:00 Uhr gemessen, nur noch 8,2m!!!
    Abendbrot gegessen und noch mal gemessen: Sch...., nur noch 7,4m!!!!


    Damit war für mich klar: Nach meiner Theorie läuft mit dem Wasser sehr viel feiner Sand durch die Schlitze und füll nicht nur Wasser, sondern auch wieder Sand auf.....


    Und nun die Frage an euch, was soll ich machen???


    Weitere 3m Vollrohr kaufen und hoffen, dass der feine Sand irgendwann aufhört? Gibt es Erfahrungswerte, wie dick diese Feinsandschichten in der Regel sein können?


    Rohr ziehen, und 0,3mm SW bestellen? Ich bin aber sicher, dass der Sand auch hier durchkommt!?


    Oder 2 Meter von dem sündhaft teuren Sandfilter (109,-€/Meter) kaufen? Bekommt man den auch gut in den Boden, geht das auch mit der Kiespumpe??


    Derzeit wäre bei meinen 9 Metern eine Wassersäule von ca. 4,4 Metern möglich sein, heißt rund einen Meter über dem Filterrohr.


    Ich danke euch für eure Rückmeldungen und Hilfe!


    Viele Grüße,
    Stefan

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