Beiträge von Pumpenheini

    Wenn das Kabel nicht ordnungsgemäß an der Steigleitung befestigt ist kann es sich zwischen Pumpe und Brunnenrohr verklemmen und dann geht nichts mehr.

    Versuche mal die Pumpe etwas abzulassen und gleichzeitig (zweiter Mann/Frau/Es) ordentlich am Kabel zu ziehen.

    Sollte die Pumpe im Schlamm stecken versuche den Schlamm zu lösen- aufzuwirbeln und gleichzeitig die Steigleitung unter Zug zu halten.

    Selbstansaugend heißt in dem Fall das die (Kreisel)Pumpe eine Luftverdünnung in der Saugleitung erzeugt. Und zwar solange bis das Wasser in der Pumpe ist. Solange hat die Pumpe Nullvörderung. Ist die Pumpe komplett voll mit Wasser beginnt die eigentliche Förderung. Kommt dann wieder Luft z. B. durch eine undichte Saugleitung in die Anlage bricht dieser Kreislauf sofort zusammen und der Spass begint von neuem.

    Was ich mit diesen blumigen Worten sagen will ist: Vergiss es.


    Eine Kolbenpumpe wäre eine Alternative, die reagiert nicht so empfindlich, ist aber preislich wohl jehnseits von Gut und Böse.

    Klar kann ich.

    Zuerst einmal: natürlich kann eine Kolbenpumpe als Dauerläufer betrieben werden, vorausgesetzt es wird genau soviel Wasser abgenommen wie gefördert wird.

    Jetzt zu dem was ich meine:

    Keiselpumpen bringen um so weniger Wasser je höhen der Druck ist der im System ansteht. Hast Du z. B. eine ZDS Pumpe 2-50 kannst Du bequem zwei Rechteckregner der bunten Plastikfirma betreiben. Es fließen dann bei 5bar ca. 1200 l/h, die Pumpe könnte aber 2000l/h. Steuert der Presscontrol die Anlage hält er die Pumpe sowieso immer am Limit . Normal. Steuerst Du aber über Druckschalter/ Kessel musst du den Punkt finden wo bei genau dieser gebrauchten Wassermenge die Pumpe durchläuft und am Druckschalter einstellen denn nichts ist schlimmer für die Leute als ein Regner der mal 2meter hoch (Pumpe aus), oder 4m hoch (Pumpe an) sprengt. Du suchst diesen Punkt und stellst dabei sicher das die Pumpe bei Nullförderung zuverlässig ausgeht.

    Kolbenpumpen bringen aber IMMER ihre Nennleistung. Denen ist egal ob 2 bar oder 5 bar im Kessel sind.

    Und jetzt kommts: Kolbenpumpen haben ein Kurzschlussvertil zwischen Saug und Druckseite. Das verhindert das die Pumpe oder der Kessel bei Versagen des Druckschalters platzen.

    Duch Druckspitzen die bei der Umkehr des Kolben enstehen sollte der maximale Druck ca. 1bar unter dem Nenndruck der Pumpe liegen. Wenn das Kurzschluss- oder Sicherheitsventil nach 20 Jahren in Betrieb zum ersten mal öffnet (z. B. durch einen falsch eingestellten oder versagenden Druckschalter) und hat es der Betreiber nicht 1x im jahr händisch betätigt (und das tuen 99- 100% der Nutzer nicht) ist der Windkessel der Pumpe (da sitzt es nämlich) da wo die Sonne nie hinscheint.

    So, und jetzt habe ich

    1. krumme Finger und

    2. Feierabend

    Das heisst, die Pumpe taktet. Das ist ungünstig. Ein- und Ausschaltdruck bei einem Kessel sind so einzustellen, dass die Pumpe bei maximaler Last durchläuft.

    Kolbenpumpen sind Verdrängerpumpen und müssen takten.

    DerKessel ist wohl ausreichend dimensioniert Bei Kolbenpumpen rechnet man 10% des Volumenstroms als Kesselinhalt.

    Ich an Deiner Stelle würde die Pumpe abdichten und mich mal um die Elektrik kümmern. D. h. die Stromaufnahme des Motors messen. Wenn die ok ist wechsele den Motorschutzschalter, die werden im Alter müde und lösen dann einfach aus (wie im richtigen Leben;)). Schraube den Druckschalter auf und schaue nach ob er von innen verschlissen oder verbrannt aussieht, wenn ja auch erneuern. Und das A& O bei der ganzen Sache: Luftpolster im Kessel kontrollieren: 2/3 Wasser- 1/3 Luft.

    Du spannst die Pumpen mit der abgeflachten Seite (am Anschlussgewinde) in den Schraubstock und drehst den Motor (der dann nach oben steht) nach links. Zur Not mit einem Filterbandschlüssel. Die Welle kannst du dann einfach rausziehen. Beim Wiedereinbau musst du die Welle beim reinschieben etwas drehen damit sie in die Distanzstücke rutscht.

    Wenn ich die beiden Posts richtig verstanden habe, wurden Rohre aus nicht-EU Ländern als negativ beurteilt.

    Ob heute, nach fast drei Jahren, immer noch die Farbe dafür ein Kriterium ist, ist fraglich.

    Ne, ist nicht fraglich.

    Die Indischen Rohre sind tiefblau und klingen dumpfer als die deutschen.

    Auch heute noch.

    Sie sind im übrigen leicht an dem gelben Aufdruck zu erkennen. Den Namen klemm ich mir hier mal.

    Wobei mein Kenntnisstand der ist, das diese Rohre aus allen möglichen zusammengewürfelten Kunststoffen bestehen und durch den Extruder geschossen werden. Dadurch sind sie nicht ansatzweise so vernetzt wie die Markenrohre.

Brunnen selber bauen