Posts by klk

    Wie versprochen ein kurzes Update.

    Der Brunnen wurde Mitte Oktober ungefähr auf der Grundstücksgrenze gebohrt (23 Meter tief). Pumpversuch ergab 4000l/h.

    Als Brunnenstube dient ein KG-Rohr DN400 mitsamt Kunststoffdeckel. Von dort aus geht es demnächst zur Garage, in die dann ein Druckbehälter+Druckschalter eingebaut wird. Dort soll das Wasser über zwei Wasseruhren zum Nachbarn und zu uns aufgeteilt werden.

    Also ganz ohne Zisterne, und mit nur einer Pumpe.


    Danke für die vielen Tipps und Anregungen hier im Forum!

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen!

    Wenn ihr eine geeignte Pumpe auswählt, kann diese, bei Bedaf gleichzeitig, bei de Grundstücke versorgen.

    Was für eine Pumpe wäre das denn? Geht es lediglich um genug Leistung? Oder ein spezieller Typ?
    In meiner Vorstellung (Laie! :-)) wirkte es einfacher, wenn ein Hauswasserwerk die Entnahme "puffert" (so dass nicht jedes Mal die Brunnenpumpe anspringen muss wenn man mal ne Gieskanne voll Wasser braucht). HWW würde in der Garage stehen.


    Ich würde mich auch fragen wer denn den Strom für die Tiefbrunnenpumpe bezahlt bzw. wie er aufgeteilt wird. Auch hier kann es zu Streitigkeiten kommen.


    Ob sich der Brunnen einschließlich Zisterne und allem was dazu gehört letztendlich lohnt wage ich hier in frage zu stellen. Ich würde da dann doch lieber nur für mich eine 4 oder 6 m³ (je nach versiegelter Fläche) Zisterne anschaffen


    Eine Zisterne war tatsächlich die erste Wahl, klappt aber aus bautechnischen Gründen weder bei uns noch bei unseren Nachbarn (längere Geschichte... abgekürzt: ungünstige Leitungswege und viel zu tief verlegte Regenwasserleitungen).

    Wirtschaftlich lohnt sich das vermutlich erst nach 10-15 Jahren (wenn nichts dazwischen kommt), aber unsere Nachbarn wollen einen Teich und wir einen kleinen Rundpool (3,5x1,5m) damit füllen - dadurch hätten wir schon einen etwas höheren Wasserbedarf.

    Ihr könnt das ganze mit einer Pumpe und zwei Wasseruhren schaffen. Dazu noch en schriftlichen Vertag mit allen Rechten und Pflichten.

    So haben wir das vorgesehen. Die Brunnenpumpe würde an einem eigenen Stromzähler hängen, alle Kosten (Strom, ggf. Reparaturen, ...) würden wir anteilig zur Nutzung aufteilen.

    Die Bohrung würden wir ohnehin als GbR beauftragen (alleine aus Haftungsgründen), einen Vertrag würden wir vorbereiten - für den Fall dass jemand sein Haus verkauft soll eine entsprechende Grundbucheintragung erfolgen.

    Freut mich, dass wir diese Fragen auch vorab schon hatten :-)


    Ich fasse also zusammen: ist grundsätzlich wohl kein Problem, rechtliche Fragen und technische Details (Pumpe/HWW/...) wären noch zu klären.


    Die Brunnenstube würde ich dann tatsächlich als "Minimallösung" ausführen (ein DN400-Rohr mit Schachtdeckel über den Brunnenkopf). Da ich auch eine Beregnungsanlage baue und die eh vor Frostbeginn lüften muss, bekommen wir das mit den Pumpenleitungen sicher auch hin.


    Wenn alles klappt, werden wir in ca. 1-2 Monaten den Auftrag erteilen und weitere 1-2 Monate später die Bohrung machen. Über den Fortschritt und Erfahrungen werde ich dann berichten. :-)


    Viele Grüße & schöne Ostern noch!


    Klaus

    Hallo liebe Brunnenfreunde,


    ich bin neu hier :-) und würde gerne wissen, ob mein geplantes Projekt grundsätzlich machbar wäre.


    Konkret möchten wir mit unseren Nachbarn "gemeinsam" einen Brunnen bohren lassen (die Grundstücke sind relativ klein, je 150-200m² Garten). Grundwasser liegt bei rund -30m (wissen wir aufgrund von Wärmepumpenbohrungen).


    Wir stellen uns vor, dass eine Brunnenpumpe das Wasser aus dem Brunnen in eine kleine Zisterne (1000-2000 L) befördert (gesteuert über einen Pegelschalter o.ä.). In diese Zisterne würden dann sowohl unsere Nachbarn als auch wir je eine Saugleitung eines Hauswasserwerkes legen (die HWW stehen dann in der Garage bzw. im Schuppen). Das Hauswasserwerk versorgt dann die Gartenbewässerung (vorerst "manuell", später mal Beregnungsanlage).

    Die Zisterne würde nur über den Brunnen versorgt werden, also kein Regenwasser o.ä.


    Ich selbst sehe da bislang keine Probleme - sieht das jemand anders?


    In dem Zusammenhang: brauchen wir eine Brunnenstube? Aufgrund der Bohrtiefe sind die Kosten ohnehin schon hoch genug. :-(

    Ich stelle mir vor, um den Brunnenkopf herum einen "Mini-Revisionsschacht" (KG-Schacht DN 400) zu setzen, das PE-Rohr aus dem Brunnen läuft von dort aus direkt zur Zisterne.

    Im Winter brauchen wir den Brunnen natürlich nicht. Wenn sich die Leitungen irgendwie entlüften ließen, sollte Frost ja kein Problem sein...? Oder wir verbuddeln die PE-Leitung gleich in frostsicherer Tiefe.


    Bin für jegliches Feedback dankbar!


    Erfahrungen aus dem Projekt teile ich dann natürlich gerne hier im Forum :-)


    Viele Grüße


    Klaus

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