Posts by qubruner

    Hallo,

    auf dem Foto der Anlage steht ja die Pumpe.

    Anhand des Typenschildes läßt sich herausfinden, aus bis zu welcher Tiefe die Pumpe überhaupt fördern kann.

    Länger wird das Rohr wohl nicht sein, an dem das Filtersieb offensichtlich hinüber ist.

    Wenn der obere Filter mit der "Wartungsblinkleuchte" so dreckig ist wird auch das Dehngefäß wohl eine Reinigung benötigen.

    Wenn man von oben Wasser in das Rohr gibt, lässt sich auch ungefähr die Tiefe bestimmen.

    Je nach Durchmesser passt ja eine gewisse Wassermenge auf eine gewisse Länge.

    Also, sagen wir mal beispielsweise bei 1,25 Zoll Innendurchmesser gehen auf 3cm 50ml.

    - Nur als Beispiel-.

    Oder von oben mal mit Luftdruck arbeiten, ca. 2 bar raufgeben und lauschen ob es unten gluggert.

    Dabei sollte auch Kenntnis erlangt werden können, ob unten ein Rückschlagventil verbaut wurde.

    Und dann mal Wasser direkt pumpen, ohne Dehngefäss, in einen Eimer .

    Wurde der Bohrbrunnen eventuell mal sehr gequält in den letzten Sommern?

    Muss der Druckschalter an der höchsten Stelle verbaut sein, und ohne Flex- Schlauch?

    Warum ist kein Flexschlauch verbaut nach der 90° Biege VOR der Pumpe?

    Es scheint sich um eine 400V Pumpe zu handeln.

    Vermutlich müssen alle Leitungen , auch nach dem Wartungsfilter mit Blinkleuchte, ordentlich gespült werden.

    Ob der Bohrbrunnen gerettet werden kann durch vertiefen und Austauschen der Steigleitung weiss ich leider nicht.

    MfG

    Ja, nur Mut.


    5m sind noch nicht so kritisch zu sehen, zumal die Betonringe sogar vermörtelt wurden.

    Trotzdem natürlich vorsichtig sein und öfters mal hochkommen zum Durchatmen, war mein Vorgehen.

    Und: Besser zu zweit, na klar.

    Ach ja, zu letzt noch die Info:

    Betonringschachtbrunnen wurden ja ab ca. 1930 rum gebaut, meines Wissens.

    Da wurde der Boden des Brunnens gerne mit Naturkieseln ca. 30mm für ca. 20 -30 cm aufgefüllt.

    Falls dann beim Graben nach unten solche kleinen Steine gehäuft hervorkommen, oder auch mehrere im Laufe der Zeit hineingefallenen Gegenstände, ist das ein gutes Indiz es dann bald geschafft zu haben.

    Viel Erfolg!

    Hallo, aufgrund der Bilder im Beitrag gehe ich davon aus, daß der Betonringschachtbrunnen ursprünglich noch tiefer war.


    Der Brunnen scheint ja mit einem Ring zu enden unten, der ein Tritteisen besitzt und keine Sickerlöcher.


    Normal sind ja eher unten ein zwei Sickerringe mit Löchern, damit das Wasser auch seitlich eintreten kann.


    Das verrostete Rohr sieht mir eher nach verrosteten Resten der alten starren Saugleitung aus.


    Meine Vorgehensweise wäre somit erst einmal Gewissheit über die Tiefe des Brunnens zum Zeitpunkt der Erbauung zu erhalten.

    Durch Entfernen des Inhaltes im Schacht, immer tiefer. Bis zum untersten Ende des letzten Betonringes.


    Wenn dann immer noch kein Wasser eintritt, insbesondere nach Regengüssen oder in der dunklen Jahreszeit, wird der Grundwasserstand abgesenkt sein oder das (Regen-)Wasser fliesst nach sogar unten ab.


    Beides wäre schade.


    Da würde eher ein Bohrbrunnen im Schachtbrunnen, als ein Rammbrunnen im Schachtbrunnen helfen.


    Aber nur weil es Bohrkosten spart , da ja dann 5- 8 m gespart werden.


    Vom Standort her kann es ja sein, daß im Umkreis ein besserer Punkt für die Bohrung gefunden wird.


    Also, der Sand auf den Bildern macht mich etwas unsicher, ob er durch Stressen eingespült wurde, oder Bruch der Schachtwand weiter unten?

    Wie KG49 schon öfter erwähnte, liegt das nutzbare Volumen eins Ausdehnungsgefäßes in der Regel unterhalb der Hälfte des Gesamtvolumens. Ich gehe noch etwas weiter... ich setzte grob 1/3 des Gesantvolumens als nutzbar an.

    Das mit dem Drittel effektiv zu nutzender Wassermenge würd ich so auch unterschreiben.

    Bei mir hat das Dehngefäß Brutto 60 Liter - Netto 45 Liter-, und die Pumpe haut es mit knapp 2 Litern pro Sekunde ( 116 Liter /min) in 13 Sekunden vom Einschaltdruck 3.4 bar auf 6.0 bar.

    Das wären also gut 25 Liter. Somit in Nähe von 1/3.

    Es spielt wohl eine Rolle wie hoch die jeweiligen Drücke sind, bzw. die "?Spreizung" der Hysterese.

    Hallo,

    und Danke für die Blumen.

    Zu 1.

    1/4 Zoll Anschluß ist normal bei den Druckschaltern.

    Passend wird es dann durch Reduzierstücke bzw, Adapter von 1/4 Zoll auf die gewünschte Größe.

    Es gibt auch Druckschalter mit 1/2 Zoll Anschluß.

    Es spielt also bei Wasser - nicht komprimierbar- keine Rolle.

    Die Hauptleitung kann also ruhig 1 1/4 Zoll haben.


    Zu 2.

    Prinzip des Strömungswächters: Der Strömungswächter besteht aus einer Lamelle und einem Reedkontakt (Schließer).Ist eine Strömung vorhanden, schließt der Strömungswächter magnetisch den Kontakt. (siehe HAG TLS 18).


    Wünsche somit weiterhin Freude an der Entwicklung der besten Lösung.

    Mein Beitrag zu "stueckgold", und der Frage nach der "richtigsten" Größe des Dehngefäßes lautet:


    Allgemein wird bei der Dimensionierung des Dehngefäßes auch die Wasserqualität berücksichtigt; ist es Rohwasser, Brauchwasser, Trinkwasser usw..

    Auch die Verweildauer des Wassers im Dehngefäß spielt eine Rolle, d.h. wie oft die Toilettenspülung betätigt wird bzw. wie häufig die Waschmaschine waschen soll.

    Das Dehngefäß sollte vorzugsweise ein Durchströmventil besitzen.


    Über eine etwa vorhandene Vorfilterung oder die Wasserqualität ist mir nichts bekannt.


    Generell sollte auch der maximal mögliche Durchfluß pro Stunde, den das Dehngefäß - bzw. die Membran- verkraftet, bekannt sein.


    Da ja die höchstzulässige Ein-Schalthäufigkeit der Pumpe pro Stunde, bzw. die Auswirkung auf die Lebensdauer selbiger bereits besprochen wurde und mir aus den bisherigen Antworten keine perfekte Lösung ersichtlich wurde kommt hier noch eine Idee:


    Bei der Idee liegt die Annahme zu Grunde "stueckgold" möchte das vorhandene "Presscontrol" benutzen und sich nicht mit der Variante Pumpe- Dehngefäß- Druckschalter- Strömungswächter beschäftigen.

    Zuerst kam mir die Idee eines Elektromagnetischen Ventils als "Weiche" wo sich die Leitung teilt in "Garten" und "Haus".

    Danach tauchte plötzlich nochmal der Druckminderer auf als Lösungsansatz, wohl begünstigt durch die Beschreibung einer Installation von "kg49".


    Also, ist es möglich ein eher kleineres Dehngefäss HINTER der Abzweigung "Garten - Haus" und Hinter dem Druckminderer zu verbauen?

    Der Druckminderer und der Vordruck des Dehngefäßes sollten zueinander passen, so etwa zwischen 2.9 bar und 4 bar, je nach Höhe des höchsten Entnahmepunktes, Leitungszustand etc..

    Und je nach Abschaltdruck "Presscontrol".

    In der Praxis sollte dann folgendes passieren:


    Wenn der Garten gesprengt wird, dann läuft die Pumpe ständig, derweil das Dehngefäß wenn dann nur einmal am Anfang gefüllt wird, bzw. wenn das Wasser aus der Hausleitung entnommen wird.

    Somit wird das Gartenwasser OHNE Dehngefäß benutzt, also die normale Nutzung des "Presscontrol".

    Nur beim "Hauswasser"- Gebrauch nach dem Durchfliessen des Druckminderers tut sich dann etwas im Dehngefäß , bzw. beim ersten Öffnen der "Garten" Leitung.


    Das wäre die Idee, wenn es nicht ganz so teuer werden soll.

    Natürlich kann ein Rückflussverhinderer die Installation verbessern bzw. erst ermöglichen.

    Dieser sollte dann wohl ca. 25 cm hinterm Druckminderer verbaut sein, +/- (je nach Leitungsdurchmesser).

    Das kostet etwas mehr..


    Zu der Frage nach der optimalen Größe des Dehngefäßes im Verhältnis zu der Pumpenkennlinie oben gibt es wohl nicht die goldene Antwort.


    Aufgrund der Angabe von drei Toiletten gehe ich von häufigerem Waschen aus, tendiere deshalb auch zu einem Dehngefäß mit mit Nettoinhalt zwischen 60 und 80 Litern.

    Dann wären wohl ca. 38 bis 48 Liter nutzbar bevor die Pumpe einschaltet.


    Somit wünsche ich etwas geholfen zu haben mit dieser Idee der Aufteilung in die Teile " Garten" und "Haus".

    Hallo adam51, wenn Toenne schreibt, daß Du Deinen Bohrbrunnen - Rohrbrunnen- ruinieren könntest mit einer stärkeren Pumpe und einer höheren Wasserentnahme aus dem Erdreich besteht die Gefahr einer Zerstörung des Untergrundes um die Brunnenrohre herum.

    Wenn die Pumpe nicht sowieso vorher schutzabschaltet mangels Strömung.

    Durch den Sog der zu starken Pumpe wird die Umgebung der Filterstrecke überstresst, dasst heisst die Pumpe will alles fördern, egal was : Wasser, Schlamm, Kies, Sand Lehm, etc. und schwupps sind zum Beispiel die Filter verstopft.

    Dann ist eine vorfristige Regeneration des Bohrbrunnens fällig.

    Die Pumpe sollte eher zu schwach sein als zu stark.

    Wenn Dein Brunnen nicht schnell genug Wasser liefert wäre ja eventuell eine grosse Zisterne eine Option. Mit zwei 230 V Pumpen ( eine Tiefbrunnenpumpe zum Füllen der Zisterne und eine Pumpe zum Sprengen) kann man da schon etwas erreichen.

    Das schreibe ich hier, um Dir eine alternative Option vorstellbar zu machen.

    Zum Beispiel gibt es hier nebenan einen Tiefbrunnen mit 18 m Tiefe.

    Die Filterstrecke ist zwischen Meter 12 -15 ( 3 Meter).

    Das Wasser läuft von alleine raus aus dem Brunnenvorhof in einen etwas tiefer liegenden Graben, ohne Strom.

    ( Ansonsten wird der Brunnen noch nicht genutzt)

    Durch leicht artesischen Druck.

    Es laufen sicher mehrere Tausend Liter pro Tag raus aus dem Bohrloch - gebohrt 1996/1997-.

    Wenn nun dieses Wasser in einer Zisterne gesammelt werden würde?

    Wenn nun allerdings eine 230 V Tiefbrunnenpumpe bei ca. 11 m Tiefe eingeschaltet wird, geht die Pumpe wegen Trockenlaufschutz nach kurzer Zeit aus.

    Das Prinzip zu Deiner Situation ist ähnlich.

    Wenn Du mehr Wasser brauchst: tiefer bohren, woanders bohren oder Zisterne als Zwischenspeicher.

    Hallo, hier war eine Frage nach Bildern vom Boden :


    "Ist es dir möglich, von der unteren Steinlage ein Foto oder eine Skizze zu fertigen?" von H20 Kopf."


    Nun die Bilder vom 22 07 2020.

    Da könnten in den Spalt noch ulmer Marmorkiessteine rein, oder Juraperle.

    Mal sehen, noch ein Jahr beobachten.

    Bis jetzt alles sauber unten, kommt fast kein Sand mehr nach.

    Vielleicht helfen die Bilder ja um sich besser vorzustellen was da noch rein kann in den " Ringspalt".

    Meine Idee mit Marmorkies ca. ab 20 mm bis 40mm Durchmesser soll den PH-Wert ja leicht erhöhen, obwohl das Material sich abnutzt.

    Hallo,

    um die Ergiebigkeit zu steigern kann es helfen, den Brunnen an Arbeit zu gewöhnen.

    Das heisst Pumpen pumpen pumpen. Bis ans Limit, das heisst , mehr als die max. Tagesdosis ( Durchmesser mal Tiefe )

    Dazu den Schachtboden und die unteres Schachtringe reinigen, um feststellen zu können wie es dort aussieht.

    beim Stresspumpen stoppen, wenn dann mehr Sand reinkommt.


    wenn der Brunnen nicht viel tiefer geht als 6,50m dann geht es sogar mit Saugschlauch .

    Zum Plastikrohr:

    Es wäre interessant ob es sich um die Verlängerung einer Rammspitze handelt, oder um ein Saugrohr mit Siebkorb und oder Rückschlagventil.

    Das herausziehen des Rohres könnte gute Rückschlüsse auf die weitere Beschaffenheit des Bodens erlauben. Dazu sollte der Brunnen möglichst ganz leer sein beim Ziehen des PE Rohres.

    Wenn das Rohr aussen eher grauschwarz aussieht ist der Boden recht dreckig wahrscheinlich.

    (Tote tiere, Pflanzen, Magnetitschlamm u.ä. wie im Teich)

    Eine Schmutzwasserpumpe kann auch gehen, mit gutem Schlauch nach oben. Das geht meist schneller und es kann mehr aufgerührtes Schlammwasser gefördert werden, als mit Siebkorb und Ansaugschlauch.

    MfG

    hallo,

    ich glaub man sollte erstmal gucken wie lange der schachtbrunnen braucht um wieder bei 9m wassersäule zu stehen, nach dem kompletten abpumpen.

    Pumpversuch.

    Gern auch im Winter , nach starkem Regen, um Unterschiede im Jahreslauf oder der witterung zu erkennen.

    Dann erst die pumpenstärke entscheiden, im zusammenhang mit anderen parametern.

    zum beispiel gewünschter Druck in bar der Hauptleitung.

    Auch Dank des Forums hier und der Mithilfe von engagierten verkäufern von v2a teilen konnte etwas realisiert werden - siehe foto-.

    das ist eine 400v tiefbrunnenpumpe mit kühlmantel, betongewicht, ansaugstrecke mit schutz-sieben und Seil zum Heben

    durch das gewicht von hier ca 70 kg brutto (ca. 50 kg beton), steht die pumpe fast senkrecht und der ansaugbeginn ist bei den sieben etwas oberhalb des oberen pumpenendes.

    Eventuell kann es Dir als Bild helfen, etwas kleinerews zu entwickeln.

    Im Beton befinden sich noch zwei 90 Grad Bögen jeweils am Rand links und rechts und ein T-Stück in der Mitte.

    Laut Display im Steuerkopf 116 l Minute max., weiss nicht ob es stimmen kann.


    Dazu wurde ein Strömungswächter verbaut.

    Das schreibe ich hier, da 9m Wassersäule GANZJÄHRIG , bei 2 m Schacht -Durchmesser doch nicht nichts ist. MfG

    Glaube ja, dass die Mitlesenden gerne Bilder hätten von der ehemaligen Holzbüchse.

    Die Holzbüchse bestand aus Eschen- und Eichenholz, war unregelmäßig verlegt.

    Teils Stangen 1m lang, Enden unter der ersten Ziegellage.

    Die Ziegel wurden übrigens in einer Endlosspirale verlegt, nicht in Lagen.

    Der Hauptgrund des Schreibens dieses Textes ist jedoch die Mitteilung über die Lösung der ursprünglichen Fragestellung.

    Es wurde ein GFK- Schachtrohr in 1220mm Länge erworben mit 1360mm Innen- und 1430mm Aussendurchmesser.

    Von diesem Schachtrohr wurden ca. 250mm abgetrennt.

    Dann wurde vertikal ca. 150mm herausgetrennt.

    Nun passte es für den Schachtdurchmesser des Ziegelbrunnens ungefähr.

    Unter Spannung wurde dann mit Hilfe des herausgetrennten Stückes und 6 Bolzen/12 U-Scheiben/Muttern nach Bohren der Löcher 12mm in das GFK dieser "hauteng" passende GFK-Ring mit leicht verschiebbaren Durchmesser ( Langlöcher horizontal) vorbereitet.

    Angegurtet an Winde mittels dreier Taue in 120° Abstand ( Sicherung) konnte der Ring dann erfolgreich mit viel Krafteinsatz ( Vorschlaghammer "Bello") bis zur gewünschten Position gebracht werden.

    Die jetzige Position:

    Oberkante Gfk-Ring ca. 4cm bis 12 cm über dem Beginn der Ziegelwandung, entsprechend ca. 21cm bis 13 cm unterhalb der Ziegelwandung Unterkante.

    Durch diese Massnahme des angepassten GFK-Ringes auf 1340/1350 Innen mit ca. 250mm Höhe und 35mm Wandstärke des GFK- Materials fühlt es sich wirklich besser an, herunterzusteigen.

    Ein Nebeneffekt ist eine etwas reduzierte "Nachfließgeschwindigkeit" seitlich um ca. geschätzt 10 bis 15 %.

    Das macht aber nichts, da es sich ja um einen leicht artesischen Quellbrunnen handelt, der ca. 100 cm unter GOK einen Ab- bzw. Überlauf besitzt.

    Die Sinnhaftigkeit der Massnahme "Ersatz Holzbüchse durch GFK-Ring" wird vielleicht nachvollziehbar, wenn mitgeteilt wird, dass nun aufgrund von physikalischen Bewegungen und Druckausgleichen etwas Kies und Sand nachgespült wurde in den Leeraum, der enstanden war nach vorsätzlicher Entnahme der Holzteile.

    Mir ist bekannt, dass diese Lösung die Ziegelwandung nicht aktiv von unten stützt zum jetzigen Zeitpunkt und ein Nachbau deshalb auf eigene Gefahr erfolgt.

    Es befindet sich der Ring schon seit ca. 8 Monaten unten und danach konnte der Boden mit gutem Gefühl ganz gesäubert werden ( Magnetitschlamm).

    Hier sind zwei Bilder von oben. Mit solchen Diag-Formsteinen geht es weiter bis unten in Lagen , lose verlegt.

    Im anderen Forum war eine Zeichnung einer Büchse mit senkrechten bis zu 200cm langen Dauben, so könte es ja hier beim Übergang von Ziegeln zur Büchse auch aussehen.

    Ein Holzkranz unter den Ziegeln.

    Das würde erklären weshalb jetzt noch gar keine Filterkieselschicht zum Vorschein gekommen ist.

    Mal sehen ob es nochmal runter geht um zu prüfen ob da noch etwas in der Art Büchse unter den Steinen entdeckt werden kann.

    Dann geht es mit Kamera und Gebetsbuch runter..brunnenbau-forum.de/cms/attachment/4521/brunnenbau-forum.de/cms/attachment/4522/

    Ja, der Film ist es wirklich wert.

    Es soll ja keine neue Sperrbüchse aus Holz rein und auch keine Hohlstamm- Hand Schwengelpumpe wie im Film.

    Soll nur die Schachtwand stabilisiert werden unten.

    Die Fachfirma will direkt Kiesfilterschüttung machen je nach Ergebnis des Wassertestes im Labor ( zuerst Betonringe 1200 Aussendurchmesser, zwischen alte Schachtwand und Betonring aussen auch Filterkies.

    Kann erst Bilder von ganz unten machen wenn ganz abgepumpt wird von der Fachfirma.Die lade ich dann hier hoch.

    Im Moment gehe ich nicht so gerne runter, seit die unterste Lage freigeschaufelt wurde.

    Habe jetzt erstmal vor ein Stück GFK-Rohr mit 1280mm Aussendurchmesser und 26,2mm Wandstärke und ca. 600mm Höhe zu bestellen.

    Nochmal zu der Steinlage: Jede Lage besteht aus gleich vielen Steinen, wie Kuchenstücke nur vorne abgeschnitten. Dadurch entsteht jeweils ein stabiler Steinkreis pro Lage gegenüber dem Druck von der Umgebung.

    Vielleicht reicht erstmal ein Bild von oben, das geht schon Morgen.

    Danke für den Hinweis mit dem anderen Forum.;)

    Hallo Forumsmitglieder,

    nach längerem "Nur-lesen" hier eine Darstellung des Ist- Zustandes eines Ziegelschachtbrunnens.

    Frage: Wie lässt sich der Bereich unter der letzten ("ersten"( Lage Diagonalziegel - B1 130mm*L 260mm*B2 200mm* H60mm - in 5310mm Tiefe stabilisieren?

    Siehe dieser Beitrag: Holzbohlen am Brunnenfuß morsch


    Etwas zum Brunnen:

    Erbaut mindestens vor 130 Jahren, ehemals mit Hohlstamm Ansaugung.

    Die Schachtwand besteht aus lose gelegten roten niedriggebrannten Ziegeln, evtl. wurde minimale Schicht Lehm-

    Ton-Sand Gemisch ( max. 2mm) als Mörtel benutzt.

    Oben fehlt bereits ca. 1000mm - 1500mm der Schachtwand, so dass die letzte oberste Lage zur Zeit ca. 800 bis 850mm unter Geländeoberkante endet.

    Über der Baustelle ist ein stabiles Zelt, es kommt kein Regen, Laub etc. heran.

    Es gibt ein stabiles Gestell mit elektr. Seilwinde max. 125 kg doppelt/250kg einfach.

    Der Brunnen gab und gibt reichlich Wasser, zur Zeit werden täglich ca. 3000 Liter abgepumpt.

    Die Sohle oder Büchse fehlt leider.

    Es wurde bereits viel Schlamm, Steine, lose Holzstücke herausgeholt, bis zur untersten Lage Diagonalziegel.

    Um zu untersuchen ob es einen Kiesfilter gab/gibt, die Tiefe zu bestimmen und um die Wasserqualität zu verbessern.


    Jetzt hat ein Fachmann den Brunnen besichtigt und war der Ansicht dieser Brunnen sei erhaltungswürdig, da eh kein richtiger Grundwasserleiter vor Ort vorhanden ist und ein neuer Tief -Bohrbrunnen- wenn überhaupt- kein wesentlich besseres Wasser fördern würde( Ausser Nitrat).

    (Sehr Eisen- und Manganhaltig).

    Das heisst zur Trinkwassergewinnung ist eine gleiche aufwendige Filterung erforderlich, egal ob aus 6m oder 30m Tiefe.

    Es soll jetzt eine Mengenbestimmung mit Pumpe und ein Wassertest im Labor gemacht werden.


    Nun soll bevor die Firma ihre starke Schmutzwasserpumpe mit C4 Schlauch zum Einsatz bringt der unterste Bereich zumindest für diese Pumpaktion der Firma stabilisiert werden, damit die Pumpe nicht so viel festes wegsaugt, dass womöglich die Ziegelsteine kippen.


    Der Fachmann meint dann später Brunnenringe aus Beton rein, falls das Wasser genug und qualitativ ausreichend.


    Meine Idee bis jetzt war wie im Beitrag oben ( Link) ähnlich:


    Zur Vermeidung von Instabilität der untersten Lage Ziegel ( liegen jetzt wohl direkt auf dem gewachsenen Boden, ohne Holzkranz o.ä.), eine (zwei verbundene) kreisrunde ca. 1000mm hohe und biegsame Platte(n) einbringen. Umfang wäre ca. 4500mm.


    Als Material dachte ich an die dünnen Siebdruckplatten für Schalungsarbeiten, sie sind max. 5mm dick und lassen eine Biegung ausreichend zu.


    Das wäre nur für das Pumpen zur Wassermengenbestimmung der Firma.


    Aber was nehmen für dauerhaft, statt Holz; und so bauen, daß es evtl. noch etwas tiefer gehen kann, ohne Gefahr?

    Damit wirklich der letzte Rest Dreckschlamm sicher geborgen werden kann.


    Konische Schalung, dann Beton giessen in Wunschgrössendurchmesser?


    Habe schon viel überlegt, auch GFK Rohr mit 1229mm Durchmesser Aussen und 22,4 mm Wandstärke.


    Betonringe sind weder sehr schön, dazu gibt es sie meist nur mit 1000mm Innendurchmesser und 100mm Wandstärke.

    Dann ist der Charakter des Schachtbrunnens doch stark verändert und es kann sich weniger Wasser sammeln.


    Es dringt auch Wasser durch die Ritzen der Ziegelsteine, ab ca. 3m unter GOK zur Zeit, jedoch das allermeiste drückt von unten hoch.


    Über eine Antwort zur provisorischen und oder dauerhaften Absicherung würde ich mich sehr freuen.

Brunnen selber bauen