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Posts by qubruner

  • Zisterne mit Pumpe im Winter

    • qubruner
    • November 7, 2021 at 7:13 PM

    1.)Die Pumpe kann im Wasser bleiben, sollte jedoch regelmäßig eingeschaltet werden, z.B. immer um 2 Uhr nachts für 1 Minute. d.h. alle 24 Stunden für 1 Minute.Es muss nicht nachts sein.

    Das Wasser kann auch "im Kreis" gepumpt werden, also wieder zurück in die Zisterne.

    2.) Es ist besser wenn das Rohr entleert wird, auch wenn der Frost das Wasser "herausdrücken könnte".

    Es könnte eine Weiche verbaut werden, so daß das Wasser gleichsam aus der Leitung zurück fliessen kann in die Zisterne, als auch der Abgang da wäre für die Intervallschaltung .

    Die Weiche müsste evtl. manuell bedient werden, wie bei den alten Handschwengelpumpen.

    Die Bezeichnung "Weiche" wurde stellvertretend für entsprechende Ventile, Armaturen und Schieber gewählt.

    Zum Entleeren tut es wohl auch ein in die PE-Leitung gesetztes Schrägsitzrücklaufventil, aus dem dann zu Saisonende der Ventileinsatz herausgeschraubt wird.

    Dann läuft die Leitung komplett leer, vorausgesetzt die Leitung steigt zu den Verwendungstellen an.Vorher alle Hähne und oder Armaturen öffnen.

    Und gleichzeitig würde das Wasser, welches alle 24 Stunden gefördert wird um die Pumpe vor dem "Festgehen" zu schützen nur bis zum "offenen" Schrägsitzrücklaufventil kommen , und sodann wieder in die Zisterne zurück gelangen.

    Selbst wenn das Wasser durch den Förderdruck noch etwas in die PE-Leitung fliessen würde, flösse es dann wieder raus.

    Wem es zu riskant ist, dass das gefördete Wasser in die PE-Leitung gelangt, der kann auch noch einen Absperrhahn nach dem Ventil verbauen, und diesen nach dem Entleeren der Leitung schliessen.

    Nebeneffekt ist eine Bewegung des Wassers in der Zisterne zum einen und die Zisterne braucht auch nicht entleert werden.

    Das ist u.U. Wasserverschwendung und birgt auch die Gefahr ,daß die Zisterne aufgetrieben wird durch drückendes Wasser von unten.

    Das Wasser der Zisterne sollte prinzipiell gefiltert sein, oder über den Winter auch dezent behandelt, aber natürlich nur mit legalen Mittelchen und nicht etwa mit "Don Klarix" oder so...

    das , dann für den Einsatz, manipulierte Schrägsitzrücklaufverhinderungsventil wird , auf Deine Zeichnung eingehend, oberhalb des höchst möglichen Wasserstandes in der Zisterne verbaut. dann gelangt auch immer Luftsauerstoff mit in das Zisternenwasser und verlangsamt einen möglichen Fäulnisprozess durch Laub, Kleintiere, etc. im Eingangswasser.

    Hat die Zisterne eigentlich einen Notüberlauf auf der linken Seite, oder ?

    Was für Wasser gelangt in die Zisterne?

  • Schachtbrunnen wieder in Betrieb nehmen? / reinigen? / Wasserstand steigt langsam

    • qubruner
    • October 15, 2021 at 1:24 AM

    Glaub auch eher an einen ehemaligen Entlastungsschacht oder Sickerschacht.

    Nicht jedes Betonringlochloch im Erdreich ist ein Brunnen.

    Glaube Brunnen, Bor, Quelle! das heisst ein Brunnen hatte immer etwas von einer Quelle, wenn auch in der Tiefe.

    Erst mit Strom und Tiefbrunnen, Rohrbrunnen kam es zur Verdrängung der Verbindung Brunnen und Quelle.

    Also, das sieht denn ja nach Wasserloch aus.

    Wenn der Schacht dann wirklich einen Boden haben sollte und keine seitlichen Wasser-Eintrittslöcher in der Schachtwand für Wasser kann es auch als "undichte Zisterne" betrachtet werden.

    Bin sicher der unterste Ring ist offen!

    In dem Schacht sammelt sich wahrscheinlich einfach etwas Umgebungswasser, und hilft oder half mal das Fundament eines nahegelegenen Gebäudes trocken zu halten.

    Mach mal die Kappen ab von den KG und schaue, ob die mal abgesägt wurden, daß würde die Vermutung nähren es wurde mal Niederschlagswasser von Gebäudedächern eingeleitet.

  • 21m Spülbohrung selbst geschafft - wie tief nun weiter bohren / plunschen?

    • qubruner
    • August 27, 2021 at 10:59 PM

    Sehr fleissig schaut das aus, dank der Bilder.

    Nochmal drei Anmerkungen seien mir bitte gestattet:

    Ein Verjüngungskonus auf 600mm innen um kosten zu sparen ist nicht ganz zeitgemäß-

    Die Norm besagt 800mm innen Mnimum ( wir haben zugenommen ...).

    Ein Bodenplattebetonring und dann teuer ein 100mm Loch reinbohren ist teurer als ein 1000mm Deckel.

    Also, mein Tip für das nächste Mal:

    nur 1000mm Innen Ringe -neue Din-, wegen des besser abzudichtenden Falzes/nut zwischen den Ringen.

    Da gibt es sogar Gummidichtungen .

    In den nach unten offenen Schacht gehört dann nach Einbringung sämtlicher Rohre, Schläuche und Kabel eine gute Dicke Betonschicht, gern mit Wasserdichtzusatz und auf Wunsch paar Eisen.

    Für die Abdichtung zum Rand des Betonringes, darf gerne im unteren Bereich der Betonschicht noch ein Dichtband eingelegt werden.


    Das Aufbringen von Dichtschlämme in schwarz aussen an den Ringen und am Konus , auch wenn es bitumenfrei ist ist bei Brunnen etwas riskant. Als Alternative dann lieber Flexkleber Fliesen streichfähig auftragen 2 dünnere Lagen.

    Das soll nicht schlaumeierisch klingen.

    Ist natürlich auch besser, falls Wasser hochdrückt so ein Betonring mit Boden!

    Bin gespannt ob es noch weitergeht.

  • 18 meter tiefer brunnen mit verfaulendem holzstamm

    • qubruner
    • July 18, 2021 at 12:05 AM

    Sicher 18m tief?

    Normal sind die Brunnen mit Hohlstammansaugung wegen der "8m Ansauggrenze" auch nur ca. 8m tief.

    Es könnte ein gut 20 mm Durchmesser bekommendes Loch mit einem entsprechendem Holzbohrer mit ca. 30 cm Abstand zum oberen Ende gebohrt werden.

    Dadurch wird dann ein Stahlseil gefädelt, welches zur Schlaufe gebunden, es somit ermöglicht den Stamm mit Radlader o.ä. rauszuziehen.

    Oder Dreibein mit STARKER Winde.

    Viel Spass

  • Schachtbrunnen aus den 60er wie in Betrieb nehmen (wurde nie benutzt)

    • qubruner
    • April 22, 2021 at 11:00 PM

    Das klingt für mich nach "Notwasservorrat" in einer unten offenen ,"erdbodenberührenden" Betonringzisterne zum Sammeln des oberflächennahen Wassers.

    Weniger nach einem echten Brunnen.

    In das Keramikrohr in der Mitte würde ich den Ansaugschlauch mit Filterkorb hängen.

    Bzw. Steigleitung Schwengelpumpe.

    Bei Strompumpe: Schwimmergesteuerte Schaltung zu einem unterirdischen Tank.

    Im Tank auch eine Füllstandsbegrenzung ( Stromunterbrechung der Pumpe ), und/oder natürlicher Überlauf, falls starke Hangneigung in der Nähe.

    Für den Tank wird eine zweite Pumpe benötigt, da geht zum Beispiel Tauchdruckpumpe, wenn es nur für Garten sein soll zum Giessen bei einer Abnahmestelle.

    Je nach Tankgrösse wäre dann ein weit grösserer Vorrat möglich.

    Wenn das Wasser im Sommer 50 cm tief im Brunnen steht ( ein Ring mit 1000mm Innen), was soll das bringen?

    In den unterirdischen Tank könnte dann, entsprechende Filterung ratsam, auch Regenwasser von Dachflächen geleitet werden.

    Daumendicke Löcher sind früher mal industriell vorhanden gewesen,.heute eher40mm und nur 4 pro Ring teilweise bei 50 cm Höhe.

    Wenn es 5 Ringe übereinander mit Löchern hat, deutet es auf wenig Wasser.

    Ganz vielleicht könnte es jedoch auch ein Entlastungsschacht gewesen sein ursprünglich, dieses jedoch wohl nur wenn es grössere Grundwasserspiegelabsenkungen gegeben hat.

    Zu guter letzt noch der Hinweis von mir:

    Um bessere Antworten zu verfassen, wären mehr Detailinfos gut, wie Grundwasserstand z.B.

    P.S. 4m tief is gar nichts, Das Keramikrohr könnte doch auch dazu dienen, da hinein zu vertiefen, ca. 3-4 m, und mit Glück den Nachschub zu steigern.

    Falls es dann im Rohr versickert, etwas Quellton rein.

    Glück Auf!

  • Schachtbrunnen Schlamm entfernen

    • qubruner
    • April 10, 2021 at 9:36 PM

    Betonringe gibt es seit 1934 auf jeden Fall. Die dünnen nach alter Norm.

    Es ist gängige Vorgehensweise bei alten Schachtbrunnen Betonringe einzulassen und den Zwischenraum mit "Filterkies" zu verfüllen.

    Vielleicht mal an einer Stelle aussen am Rand in die Tiefe graben, bis zur alten "Original"- Steinlage.

    Diese Arbeit könnte sich lohnen, wenn dann der ursprüngliche Durchmesser wieder ermittelt werden kann.

    Muss ja mindestens 1200 mm Durchmesser gehabt haben, wenn es jetz "100" er Ringe sind.

    Wenn der Brunnen wirklich tiefer als 7-8 m ist, erkennbar an "Sickerringen", dann ist es ein interessantes Objekt.

    Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, nach der Reinigung wieder etwas mehr Wasser zufließen zu sehen.

    Da damals ja ein recht grosser Aufwand betrieben wurde- wenn er wirklich mehr als 16m tief ist.

    Also, ich würde zuerst versuchen die ursprüngliche Tiefe zu ermitteln.

    Erstmal OHNE Abstieg!

    Eventuell Aufzeichnungen von der Umgebung.

    Oder direkt einen Bohrbrunnen erstellen, wenn es nur ums Wasser geht.

    Jedenfalls kann ich mir schlecht vorstellen, daß die Betonringe nicht bis zum Grund gehen.

    So runtergehen ist ja etwas gefährlich.

    Echte 400 V Profi Pumpe leihen, vom Grubenbau oder Grossbaustelle.

    Das kostet wohl etwas.

    Wenn in der Nähe Plaz ist kann das Grobe ja dahin gepumpt werden, das ist im Prinzip ein wertvoller Inhalt im Schacht, um zu düngen oder Kompost anzusetzen.

  • Geka Schnellkupplung wackelt und ist undicht

    • qubruner
    • March 26, 2021 at 10:10 AM

    Statt der teuren Saugkupplung lassen sich auch zusätzliche Dichtringe einbauen.

    Diese, mit entsprechendem und passenden Innen - und Außendurchmesser, werden zuerst in das Kupplungsteil eingelegt, vor der Originaldichtung.

    Natürlich gern aus Silikon .

    Dann klemmt das Ganze besser, lässt sich zuweilen jedoch nur noch mit der Zuhilfenahme von Zangen bedienen.

  • Filter schnell voll (Hauswasserwerk mit Brunnenwasser)

    • qubruner
    • January 25, 2021 at 11:27 PM

    Hallo,

    auf dem Foto der Anlage steht ja die Pumpe.

    Anhand des Typenschildes läßt sich herausfinden, aus bis zu welcher Tiefe die Pumpe überhaupt fördern kann.

    Länger wird das Rohr wohl nicht sein, an dem das Filtersieb offensichtlich hinüber ist.

    Wenn der obere Filter mit der "Wartungsblinkleuchte" so dreckig ist wird auch das Dehngefäß wohl eine Reinigung benötigen.

    Wenn man von oben Wasser in das Rohr gibt, lässt sich auch ungefähr die Tiefe bestimmen.

    Je nach Durchmesser passt ja eine gewisse Wassermenge auf eine gewisse Länge.

    Also, sagen wir mal beispielsweise bei 1,25 Zoll Innendurchmesser gehen auf 3cm 50ml.

    - Nur als Beispiel-.

    Oder von oben mal mit Luftdruck arbeiten, ca. 2 bar raufgeben und lauschen ob es unten gluggert.

    Dabei sollte auch Kenntnis erlangt werden können, ob unten ein Rückschlagventil verbaut wurde.

    Und dann mal Wasser direkt pumpen, ohne Dehngefäss, in einen Eimer .

    Wurde der Bohrbrunnen eventuell mal sehr gequält in den letzten Sommern?

    Muss der Druckschalter an der höchsten Stelle verbaut sein, und ohne Flex- Schlauch?

    Warum ist kein Flexschlauch verbaut nach der 90° Biege VOR der Pumpe?

    Es scheint sich um eine 400V Pumpe zu handeln.

    Vermutlich müssen alle Leitungen , auch nach dem Wartungsfilter mit Blinkleuchte, ordentlich gespült werden.

    Ob der Bohrbrunnen gerettet werden kann durch vertiefen und Austauschen der Steigleitung weiss ich leider nicht.

    MfG

  • Rammbrunnen in schachtbrunnen?

    • qubruner
    • January 4, 2021 at 1:20 PM

    Ja, nur Mut.

    5m sind noch nicht so kritisch zu sehen, zumal die Betonringe sogar vermörtelt wurden.

    Trotzdem natürlich vorsichtig sein und öfters mal hochkommen zum Durchatmen, war mein Vorgehen.

    Und: Besser zu zweit, na klar.

    Ach ja, zu letzt noch die Info:

    Betonringschachtbrunnen wurden ja ab ca. 1930 rum gebaut, meines Wissens.

    Da wurde der Boden des Brunnens gerne mit Naturkieseln ca. 30mm für ca. 20 -30 cm aufgefüllt.

    Falls dann beim Graben nach unten solche kleinen Steine gehäuft hervorkommen, oder auch mehrere im Laufe der Zeit hineingefallenen Gegenstände, ist das ein gutes Indiz es dann bald geschafft zu haben.

    Viel Erfolg!

  • Rammbrunnen in schachtbrunnen?

    • qubruner
    • January 4, 2021 at 12:11 AM

    Hallo, aufgrund der Bilder im Beitrag gehe ich davon aus, daß der Betonringschachtbrunnen ursprünglich noch tiefer war.

    Der Brunnen scheint ja mit einem Ring zu enden unten, der ein Tritteisen besitzt und keine Sickerlöcher.

    Normal sind ja eher unten ein zwei Sickerringe mit Löchern, damit das Wasser auch seitlich eintreten kann.

    Das verrostete Rohr sieht mir eher nach verrosteten Resten der alten starren Saugleitung aus.

    Meine Vorgehensweise wäre somit erst einmal Gewissheit über die Tiefe des Brunnens zum Zeitpunkt der Erbauung zu erhalten.

    Durch Entfernen des Inhaltes im Schacht, immer tiefer. Bis zum untersten Ende des letzten Betonringes.

    Wenn dann immer noch kein Wasser eintritt, insbesondere nach Regengüssen oder in der dunklen Jahreszeit, wird der Grundwasserstand abgesenkt sein oder das (Regen-)Wasser fliesst nach sogar unten ab.

    Beides wäre schade.

    Da würde eher ein Bohrbrunnen im Schachtbrunnen, als ein Rammbrunnen im Schachtbrunnen helfen.

    Aber nur weil es Bohrkosten spart , da ja dann 5- 8 m gespart werden.

    Vom Standort her kann es ja sein, daß im Umkreis ein besserer Punkt für die Bohrung gefunden wird.

    Also, der Sand auf den Bildern macht mich etwas unsicher, ob er durch Stressen eingespült wurde, oder Bruch der Schachtwand weiter unten?

  • Druckgefäß Dimensionierung anhand Pumpenkennlinie

    • qubruner
    • November 18, 2020 at 1:13 AM
    Quote from Lumpi

    Wie KG49 schon öfter erwähnte, liegt das nutzbare Volumen eins Ausdehnungsgefäßes in der Regel unterhalb der Hälfte des Gesamtvolumens. Ich gehe noch etwas weiter... ich setzte grob 1/3 des Gesantvolumens als nutzbar an.

    Das mit dem Drittel effektiv zu nutzender Wassermenge würd ich so auch unterschreiben.

    Bei mir hat das Dehngefäß Brutto 60 Liter - Netto 45 Liter-, und die Pumpe haut es mit knapp 2 Litern pro Sekunde ( 116 Liter /min) in 13 Sekunden vom Einschaltdruck 3.4 bar auf 6.0 bar.

    Das wären also gut 25 Liter. Somit in Nähe von 1/3.

    Es spielt wohl eine Rolle wie hoch die jeweiligen Drücke sind, bzw. die "?Spreizung" der Hysterese.

  • Druckgefäß Dimensionierung anhand Pumpenkennlinie

    • qubruner
    • November 17, 2020 at 6:53 PM

    Hallo,

    und Danke für die Blumen.

    Zu 1.

    1/4 Zoll Anschluß ist normal bei den Druckschaltern.

    Passend wird es dann durch Reduzierstücke bzw, Adapter von 1/4 Zoll auf die gewünschte Größe.

    Es gibt auch Druckschalter mit 1/2 Zoll Anschluß.

    Es spielt also bei Wasser - nicht komprimierbar- keine Rolle.

    Die Hauptleitung kann also ruhig 1 1/4 Zoll haben.

    Zu 2.

    Prinzip des Strömungswächters: Der Strömungswächter besteht aus einer Lamelle und einem Reedkontakt (Schließer).Ist eine Strömung vorhanden, schließt der Strömungswächter magnetisch den Kontakt. (siehe HAG TLS 18).

    Wünsche somit weiterhin Freude an der Entwicklung der besten Lösung.

  • Druckgefäß Dimensionierung anhand Pumpenkennlinie

    • qubruner
    • November 15, 2020 at 1:26 PM

    Mein Beitrag zu "stueckgold", und der Frage nach der "richtigsten" Größe des Dehngefäßes lautet:

    Allgemein wird bei der Dimensionierung des Dehngefäßes auch die Wasserqualität berücksichtigt; ist es Rohwasser, Brauchwasser, Trinkwasser usw..

    Auch die Verweildauer des Wassers im Dehngefäß spielt eine Rolle, d.h. wie oft die Toilettenspülung betätigt wird bzw. wie häufig die Waschmaschine waschen soll.

    Das Dehngefäß sollte vorzugsweise ein Durchströmventil besitzen.

    Über eine etwa vorhandene Vorfilterung oder die Wasserqualität ist mir nichts bekannt.

    Generell sollte auch der maximal mögliche Durchfluß pro Stunde, den das Dehngefäß - bzw. die Membran- verkraftet, bekannt sein.

    Da ja die höchstzulässige Ein-Schalthäufigkeit der Pumpe pro Stunde, bzw. die Auswirkung auf die Lebensdauer selbiger bereits besprochen wurde und mir aus den bisherigen Antworten keine perfekte Lösung ersichtlich wurde kommt hier noch eine Idee:

    Bei der Idee liegt die Annahme zu Grunde "stueckgold" möchte das vorhandene "Presscontrol" benutzen und sich nicht mit der Variante Pumpe- Dehngefäß- Druckschalter- Strömungswächter beschäftigen.

    Zuerst kam mir die Idee eines Elektromagnetischen Ventils als "Weiche" wo sich die Leitung teilt in "Garten" und "Haus".

    Danach tauchte plötzlich nochmal der Druckminderer auf als Lösungsansatz, wohl begünstigt durch die Beschreibung einer Installation von "kg49".

    Also, ist es möglich ein eher kleineres Dehngefäss HINTER der Abzweigung "Garten - Haus" und Hinter dem Druckminderer zu verbauen?

    Der Druckminderer und der Vordruck des Dehngefäßes sollten zueinander passen, so etwa zwischen 2.9 bar und 4 bar, je nach Höhe des höchsten Entnahmepunktes, Leitungszustand etc..

    Und je nach Abschaltdruck "Presscontrol".

    In der Praxis sollte dann folgendes passieren:

    Wenn der Garten gesprengt wird, dann läuft die Pumpe ständig, derweil das Dehngefäß wenn dann nur einmal am Anfang gefüllt wird, bzw. wenn das Wasser aus der Hausleitung entnommen wird.

    Somit wird das Gartenwasser OHNE Dehngefäß benutzt, also die normale Nutzung des "Presscontrol".

    Nur beim "Hauswasser"- Gebrauch nach dem Durchfliessen des Druckminderers tut sich dann etwas im Dehngefäß , bzw. beim ersten Öffnen der "Garten" Leitung.

    Das wäre die Idee, wenn es nicht ganz so teuer werden soll.

    Natürlich kann ein Rückflussverhinderer die Installation verbessern bzw. erst ermöglichen.

    Dieser sollte dann wohl ca. 25 cm hinterm Druckminderer verbaut sein, +/- (je nach Leitungsdurchmesser).

    Das kostet etwas mehr..

    Zu der Frage nach der optimalen Größe des Dehngefäßes im Verhältnis zu der Pumpenkennlinie oben gibt es wohl nicht die goldene Antwort.

    Aufgrund der Angabe von drei Toiletten gehe ich von häufigerem Waschen aus, tendiere deshalb auch zu einem Dehngefäß mit mit Nettoinhalt zwischen 60 und 80 Litern.

    Dann wären wohl ca. 38 bis 48 Liter nutzbar bevor die Pumpe einschaltet.

    Somit wünsche ich etwas geholfen zu haben mit dieser Idee der Aufteilung in die Teile " Garten" und "Haus".

  • Fragen zu einem neu gebohrten Brunnen.

    • qubruner
    • October 23, 2020 at 12:05 AM

    Hallo adam51, wenn Toenne schreibt, daß Du Deinen Bohrbrunnen - Rohrbrunnen- ruinieren könntest mit einer stärkeren Pumpe und einer höheren Wasserentnahme aus dem Erdreich besteht die Gefahr einer Zerstörung des Untergrundes um die Brunnenrohre herum.

    Wenn die Pumpe nicht sowieso vorher schutzabschaltet mangels Strömung.

    Durch den Sog der zu starken Pumpe wird die Umgebung der Filterstrecke überstresst, dasst heisst die Pumpe will alles fördern, egal was : Wasser, Schlamm, Kies, Sand Lehm, etc. und schwupps sind zum Beispiel die Filter verstopft.

    Dann ist eine vorfristige Regeneration des Bohrbrunnens fällig.

    Die Pumpe sollte eher zu schwach sein als zu stark.

    Wenn Dein Brunnen nicht schnell genug Wasser liefert wäre ja eventuell eine grosse Zisterne eine Option. Mit zwei 230 V Pumpen ( eine Tiefbrunnenpumpe zum Füllen der Zisterne und eine Pumpe zum Sprengen) kann man da schon etwas erreichen.

    Das schreibe ich hier, um Dir eine alternative Option vorstellbar zu machen.

    Zum Beispiel gibt es hier nebenan einen Tiefbrunnen mit 18 m Tiefe.

    Die Filterstrecke ist zwischen Meter 12 -15 ( 3 Meter).

    Das Wasser läuft von alleine raus aus dem Brunnenvorhof in einen etwas tiefer liegenden Graben, ohne Strom.

    ( Ansonsten wird der Brunnen noch nicht genutzt)

    Durch leicht artesischen Druck.

    Es laufen sicher mehrere Tausend Liter pro Tag raus aus dem Bohrloch - gebohrt 1996/1997-.

    Wenn nun dieses Wasser in einer Zisterne gesammelt werden würde?

    Wenn nun allerdings eine 230 V Tiefbrunnenpumpe bei ca. 11 m Tiefe eingeschaltet wird, geht die Pumpe wegen Trockenlaufschutz nach kurzer Zeit aus.

    Das Prinzip zu Deiner Situation ist ähnlich.

    Wenn Du mehr Wasser brauchst: tiefer bohren, woanders bohren oder Zisterne als Zwischenspeicher.

  • Büchse fehlt. Diagonalziegel gelegt, 1370mm Durchmesser.

    • qubruner
    • August 14, 2020 at 1:48 AM

    Hallo, hier war eine Frage nach Bildern vom Boden :

    "Ist es dir möglich, von der unteren Steinlage ein Foto oder eine Skizze zu fertigen?" von H20 Kopf."

    Nun die Bilder vom 22 07 2020.

    Da könnten in den Spalt noch ulmer Marmorkiessteine rein, oder Juraperle.

    Mal sehen, noch ein Jahr beobachten.

    Bis jetzt alles sauber unten, kommt fast kein Sand mehr nach.

    Vielleicht helfen die Bilder ja um sich besser vorzustellen was da noch rein kann in den " Ringspalt".

    Meine Idee mit Marmorkies ca. ab 20 mm bis 40mm Durchmesser soll den PH-Wert ja leicht erhöhen, obwohl das Material sich abnutzt.

    Images

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