Posts by BlackHawk1942

    Grüße!


    Ich bin endlich dazu gekommen den Brunnen klar zu pumpen. Die folgenden Werte entstanden unter folgenden Bedingungen:


    Ich sauge mit einer KSB Multi Eco 36.4 D (3 Phasen) aus einer Tiefe von 7m. Dazu kommt 0,5m Verrohrung. Bis zur Pumpe sind es also 7,5m. Danach wird gedrückt und es folgt ein 25m langer 3/4" Schlauch, welcher nochmal ca. einen Meter an Höhe überbrücken muss und den Rest horizontal verläuft. Was noch dazu kommt ist ein Vorfilter, der max 4000l/h filtern kann. Bisschen klein, werde ich noch wechseln. Derzeit geht das Wasser durch ein Rückschlagventil - klar. Am Ende werden es zwei sein. Mal sehen, ob das noch einen Einfluss hat.


    Gemessen wurden folgende Daten:

    4,37m - Pumpe aus

    4,44m - Kugelhahn halb geöffnet ; 10L - 25s

    4,52m - Kugelhahn ganz geöffnet ; 10L - 10s


    Bei voller Leistung habe ich max 15cm Absenkung gemessen.


    Mit 3600l/h bin ich so halb zufrieden. Ich tausche demnächst nochmal den Vorfilter gegen ein größeres Modell aber ansonsten ist das eben so. Mit dem Brunnen an sich bin ich jedenfalls zufrieden und habe hoffentlich lange Spaß damit. Ich würde es wieder machen. Nächstes mal mit Winde und dann noch etwas tiefer aber evtl in ein paar Jahren nochmal😅


    Was meint ihr?


    Noch was: das Wasser aus dem Brunnen kam von Beginn an glasklar. Mit dem Auge waren jedenfalls keine Verunreinigungen (Sand oÄ) zu erkennen. Auch nachdem das Wasser "abgestanden" war.


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Vielleicht gibt es Kiesbelagfilter in unterschiedlichen Qualitäten.

    Das kann sein. Kann ich jedoch leider nicht beurteilen, mangels Wissen.


    Aber viel Erfolg mit Deinen Filtern. Berichte mal, wieviel Wasser Du maximal ziehen kannst.

    Danke. Das wird gar nicht so einfach. Dazu müssten ich ja verschiedene Pumpen haben, um sagen zu können, wo die Grenze ist. Meine Derzeitige macht nur 4500l/h.


    Grüße,



    Felix

    Na, ob seine Filter trittfester sind?

    Die Aussage, dass im gewerblichen Bereich immer weniger Kiesbelagfilter genutzt würden kam nicht von Hr. Lotze. Jedoch machen die HDPE-Filter einen robusten Eindruck. Ich habe mich zwar nicht drauf gestellt, möchte aber meinen, dass sie meine 72Kg aushalten würden. Zudem habe ich die Filter auch auf dem Rasen das ein oder andere Mal "umhergeworfen". Nicht meterweit aber dennoch ein Stück. Nach Aussage meines Händlers für Kiesbelagfilter wäre das wohl nicht ohne weiteres mit einem Kiesbelagfilter möglich.

    Diese Aussage ist natürlich sehr interesssant:

    Hat er auch gesagt, welche Filter statt dessen im gewerblichen Bereich genutzt werden?

    Leider nein. Ich habe allerdings auch nicht danach gefragt. Jedoch meinte auch Hr. Lotze, dass die Nachfrage sehr gering sei und die Filter wohl sehr anfällig sein (wenn sie fallen oder aus Versehen jemand darauf tritt).


    An sich ist das logisch und sollte nicht passieren aber wer sich auf Baustellen auskennt, der weiß sicherlich, dass mit dem Material idR nicht zimperlich umgegangen wird.

    Grüß euch!

    Nach langer Zeit gebe ich wieder ein Lebenszeichen von mir.


    Die letzten Tage und Wochen waren ziemlich anstrengend. Hintergrund ist, dass ich weder eine Leiter/Gerüst aufstellen, noch eine Winde nutzen kann und die Auflast sehr schwer zu verteilen ist. Das liegt an der Platzwahl für mein Bohrloch. Das ist einfach kein Platz.


    Es war mir im Vorhinein bewusst, dass das ziemlich viel Arbeit wird aber der Platz war leider perfekt und so habe ich es auf mich genommen. Ich habe also alles per Hand gezogen/gehoben und keine technischen Hilfsmittel genutzt. Finger und Rück freuen sich natürlich nicht aber gut...


    Was ist in der letzten Zeit passiert? Ich habe mich dazu entschieden Das AR auf eine Tief von 13,70m zu verlängern und es auf eben jene Tiefe zu teufen. Das ging besser als gedacht. Die 140er Kiespumpe leistete beste Arbeiter und das 200er SN10 KG-Rohr musste eine Auflast von bis zu 550Kg (+ meine 72Kg Körpergewicht) aushalten, was ich beachtlich finde - für KG-Rohr.


    Das Rohr wurde, je Übergang, mit ca. 8 M6x16mm Schrauben verschraubt. Dabei wurde jeweils ein 5,5mm Loch vorgebohrt. Die Schrauben haben dann natürlich etwas in das Rohr geragt, was der Sache aber keinen Abbruch tat. Ich habe die Schrauben extra etwas länger gewählt, damit mehr Halt besteht, im Falle das Rohr beginnt zu bersten, was jedoch nie auch nur im Ansatz der Fall war.

    Aufbau was AR (von unten nach oben):

    4x3m

    2x1m


    Die 3m-Stücken waren für mich sehr schwer zu handhaben, wegen das geringen Platzes und der fehlenden Winde usw usw. Letztlich habe ich dadurch aber weniger Übergänge und im Erdreich damit weniger Reibung. Wie schon mal erwähnt, habe ich die Wulst für den Dichtgummi immer entfernt. Das Teufen der 3m-Stücken war also stellenweise ziemlich wackelig und auch abenteuerlich.


    Als Auflaust wurden Betonbordsteine genutzt. Davon hatte ich mir verschiedene geborgt. Alle waren einen Meter lang. Teilweise waren sie 50Kg schwer, andere nur 30Kg.


    Wie erwähnt wurde das AR auf eine Tiefe von 13,70m geteuft und zuletzt stand noch ca. 20cm Sand im Rohr. Diesen konnte ich nicht entfernen, weil er immer nachgedrückt wurde. Ich habe versucht per Schlauch das Rohr zu füllen, was teilweise auch gelang aber das Wasser floss so schnell ab bzw. der Pegel glich sich so schnell an, dass immer wieder Sand im Rohr war. Ich habe es also irgendwann aufgegeben.


    Übrig bleibt also eine echte Brunnentiefe von ca. 13,50m.


    Nach der letzten Frage hatte ich ja Kiesbelagfilter bei einem Berliner Händler angefragt (telefonisch und dann auf Bitte auch per Mail) und habe bis heute keinen Preis oder ein Angebot bekommen. Generell wurde mir aber telefonisch mitgeteilt, dass die Nachfrage wohl sehr gering ist und auch im gewerblichen Bereich diese Filter immer weniger genutzt würden (mein Händler ist auch ein Großhändler für die öffentliche Hand und andere Brunnenbauer), weil sie zu anfällig sein und gern kaputt gehen. Eigentlich ja kein Grund mir den nicht zu verkaufen aber gut.


    Parallel habe ich mich mit HDPE-Filtern beschäftigt. Dazu gibt es ja hier im Forum einen Thread von jemandem, der seine Brunnenleistung verdoppeln wollte und die Filter von Lotze nutzt. Weiterhin habe ich mich mal in US-amerikanischen Foren rumgetrieben und festgestellt, dass dort scheinbar sehr gern HDPE-Rohr verwendet wird. Dort sind es jedoch ganze Rohreinheiten, welche mittels Klebemuffe verbunden werden. Zudem sind das drüben auch keine Exoten, wie das bei uns der Fall zu sein scheint.


    Nach telefonischer Rücksprache mit Hr. Lotze persönlich habe ich mich dann für die HDPE-Filter von Lotze Wassertechnik entschieden und zwar für 4m.


    Der Aufbau meines Brunnens ist also wie folgt (von unten nach oben):

    Endkappe

    1m SR - DN100

    4m FR (HDPE-Filter) - DN100

    0,3m Übergang 4" zu 4,5"

    9m VR (4x2m + 1x1m) - DN115

    Brunnenkopf


    Es stehen ca. 0,6m Rohr (inkl. Gewindemuffe) über dem Boden heraus.


    Was mir Hr. Lotze empfohlen hat war, dass ich, um die Effizienz zu erhöhen, zusätzlich eine Kiesfilterschicht (0,71-1,25mm) in den Ringraum einbringen kann. Das habe ich auch gemacht. Natürlich habe auch dafür mit Abstandhaltern gearbeitet, um eine gewisse Gleichmäßigkeit zu erreichen.

    Ich habe auch schon begonnen das AR zu ziehen. Dazu habe ich die Holzzange locker am Rohr befestigt. Locker ist wichtig. Es kann im horizontalen Zustand von allein nach unten rutschen. Das war mir wichtig, damit ich die Holzzange nicht immer wieder neu festziehen muss. Liegt die Holzzange auf dem Boden auf, wird sie so weit nach oben gezogen, bis ein hydraulischer Wagenheber darunter passt (bei mir ein 23€ Modell von Amazon, welches max. 2000Kg heben kann). Danach langsam den Wagenheber anpumpen. Die Holzzange verkeilt sich leicht schräg am Rohr und rutschte bei mir nicht nach oben nach. Zu Beginn bedarf es etwas Kraft und Feingefühl. Das Rohr kam jedoch langsam aber sicher wieder aus dem Boden.


    Nachdem der Hubweg des Wagenhebers ausgeschöpft ist, wird dieser wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Im Anschluss ein kurzes Klopfen auf die Holzzange und diese rutscht bei mir von selbst wieder nach unten und verkeilt sich beim Anpumpen auf´s Neue. So geht das Spiel alle 35cm bei mir. Jemand mit mehr Platz und einen besseren Wagenheber hat, der kann natürlich leichter arbeiten aber ich habe das genommen, was da war ;-) Für ein 3m-Stück habe ich gestern, inkl. Abschrauben und Verbringen, ca. 25/30min. gebraucht.

    Es stehen jetzt noch 6m AR im Loch, wovon bereits 1,6m gezogen sind und das Loch an sich 4,35m tief ist. Soll heißen, dass ich den Rest jetzt mit Hilfe einer zweiten Person am Stück hochziehen muss. Das schaffe ich auch noch. Das KG-Rohr hatte beim Ziehen nie den Anschein gemacht, als würde es reißen oder brechen. Auch die Übergänge und Verschraubungen sehen top aus und weisen keinen Dehnungsriss auf. Insgesamt bin ich also mit dem SN10 Rohr sehr zufrieden gewesen, als AR.

    Danach noch klar pumpen und gut ist. Die Filterstrecke hat einen theoretischen Durchlauf von insgesamt 14m³/h. Mir würde in der Praxis ein Drittel davon reichen und ich denke, dass ich das auch erreichen werde. Das Schnelle Ablaufen des Wassers, welches ich beim Bau von oben zugeführt habe lässt mich auf eine gute Durchlässigkeit des Bodens schließen.

    Insgesamt haben ich ca. 4m Wasser über dem Beginn der Filterstrecke stehen. Von daher glaube ich, dass für die kommenden Jahre erstmal gut Luft ist.

    Wenn ich fertig bin und klar gepumpt habe, dann gebe ich nochmal ein Update.

    Danke bis hierher und Grüße!

    Ich habe noch eine Frage auf den Abend. Derzeit bin ich bei 11m. Bis ca 10,60m Tiefe war das Wasser in der Kiespumpe braun bis dunkelbraun und in der Schubkarre sah es aus wie ein kleiner Sandsturm im Wasser (laienhaft bezeichnet). Ganz kleine Teilchen die sich bewegten und zum Teil nach einer Weile (ca 10-20min.) abgesetzt haben, jedoch nicht alles. Nach 10,60m wurde das Wasser in der Kiespumpe glasklar. Sicher kam Sand hoch aber das Wasser war dennoch so klar, dass ich es hätte trinken können :-D


    Meine Frage ist nun, ob sich so Feinsand äußert oder es sich ggf um Eisen im Wasser handelt?


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Das klingt gut. Dann mache ich morgen die Mail fertig und frage ein Angebot bzgl 150er Kiesbelagfilter beim Händler an.


    Was mich noch interessieren würde, ist die Thematik HDPE-Filter von Lotze Wassertechnik. Hier würden mich Erfahrungswerte interessieren. Scheinbar ist die Durchlässigkeit ja vergleichbar.


    Wenn es hier aber nichts gibt, dann bleibe ich bei Kiesbelagfilter und bin vmtl auf der sicheren Seite. Den Preis bezahlt man ja - hoffentlich - nur einmalig :-D


    Grüße,



    Felix

    Wieviel m³/h brauchst Du?

    Ich hatte vor ca. 4m³/h zu fördern, für eine Beregnungsanlage. Es geht um ca. 800m² Garten, der bewässert werden muss. Mein Hauswasserwerk, dass im Moment an der Zisterne hängt, schafft theoretisch 4,5m³/h. Durch die Förderhöhe aus dem Brunnen (würde es zuvor mit Saugschlauch aus 6,5m Tiefe ziehen), wird sich die Menge und der Druck ja etwas relativieren, Ansonsten lasse ich den Kugelhahn, welche ich zum Klarspülen hier schon liegen habe, einfach drin und dreh die Fördermenge etwas herunter.


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Ok, habe mich mal durchgeklingelt. Händler gibt es in Berlin. Mich wundert, dass die Kiesschicht nur 1,6cm dick ist, wird doch bei Kiesschüttung min. 4-5cm empfohlen?! Ist eine weitere Kiesschüttung dan gänzlich überflüssig?


    Preislich sind die 115er Rohr mit ca. 133€ jetzt auch nicht so teuer, wie gedacht. Sie haben, laut Hersteller, eine theoretische Durchlässigkeit von 3m³ (115er) bzw. 3,5/3,6m³ (125er), bei 3cm/Sek Fließgeschwindigkeit. Angenommen sind 0,75er SW und Körnung 0,7-1,2mm.


    Nehmen wir bei jeder Möglichkeit mal nur die Hälfte an Durchlässigkeit, dann würden bei mir ja auch 3m Filterstrecke reichen. Oder sollte ich dennoch lieber bei 4m bleiben - zur Sicherheit?


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Ich empfehle immer in kritischen Böden Kiesbelagfilterrohre zu nehmen.

    Ich suche gerade aber Tante Google ist nicht sehr aufschlussreich. Habe zwar welche gefunden aber nur für kleine Rohrdurchmesser. Kannst Du mir sagen woher ich diese Art Filter für größere Rohre beziehen kann?


    Danke dir!

    Das letzte 3m-Rohr steht nun noch 1,75m über GOK. Mehr habe ich gestern nicht mehr geschafft.


    Seit kurz unter 10m (so ca. 10,20m) stoße ich derweil auf feineren Sand (siehe Anhang). Das Material ist dabei dauerhaft 1mm und kleiner. Ist dies nun der Beginn von Feinsandfiltern? Ich habe mich vorsorglich mal damit beschäftigt und stoße dabei auf zwei Fragen:


    1) Es gibt "normale" Gewebe-/Feinsandfilter und, zB von der Firma Lotze, spezielle Feinsanfilter mit HDPE-Filterkörper. Letztere sollen einen Durchlass bis max. 3,5m³ / h haben und Kiesschüttungen gar "unnötig" machen. Hat jemand damit Erfahrung? Ich halte mich mal zurück und vermute nicht haltbare Versprechungen.


    2) Ist es generell so, dass Feinsandfilter durch die größere Filterfläche, einen besseren Durchlass haben? Das suggeriert mMn Erdbohrer.de in der Beispielrechnung bzw. den "weiteren Infos" zu den Feinsandfiltern.


    Hintergrund der Fragen ist folgender: Wenn FS-Filter eine bessere Durchlässigkeit hätten und sich die Kiesschüttung (evtl. bis 1,5mm) verringern würde, warum nicht gleich diesen Aufbau wählen?


    Danke und Gruß,



    Felix

    Die sollten auch nicht lose rumliegen, sondern sich wohlverwahrt in Gläsern o.ä. befinden....

    Gruss

    kg49

    Würde ich einen klassischen Anfängerfehler nennen -.-" Lässt sich nun aber nicht mehr ändern. Da sich an der Bodenbeschaffenheit aber nicht viel geändert hat ist es nun nicht allzu tragisch ☺️


    Grüße



    Felix

    Ich hatte wohl Glück...


    Die Kiespumpe schlug unten in der Tat auf, wie auf einen Stein (vom Geräusch her). Nun wollte ich Deinen Rat befolgen - doch zuerst etwas probieren, um nicht alles wieder abbauen zu müssen.


    Ich habe also das Bohrgestänge auf die benötigte Länge erweitert und eingesetzt. Danach mir ziemlich viel Kraft maximal nach unten eingedreht. Im Anschluss bin ich auf die Konstruktion der Auflast und habe mir den Handgriff des Bohrer über die Schulter gelegt. Danach, aus der Hocke, mit Kraft aus Rücken und Beinen, den Bohrer rausgezogen und mich dabei auf der Auflast abgedrückt - siehe da, es ging weiter. Der 180er Bohrer hat im 190er Innenmaß des Rohres so viel Sog erzeugt, das unter dem Rohr alles nach innen gezogen wurde. Darunter auch einige größere Steine, wie sich mit der Kiespumpe später herausstellte. Ich denke, dass diese Ansammlung das Ganze blockiert hat.


    Jedenfalls ging es direkt mal 30/40cm runter. Heute hatte ich nur wenig Zeit, auch weil mich ein Regenschauer überrascht hat. Bin jetzt bei ca 10m versenktem Rohr.


    Leider hat der Regenschauer auch meine Haufen für das Schichtenverzeichnis völlig zunichte gemacht. Jedoch halb so wild... Es hatte sich eh nicht viel verändert, wie bereits beschrieben.


    Grüße,



    Felix

    Sooo... Mal wieder ein Lagebericht:


    Ich bin jetzt bei 9m AR, wovon 7,45m unter der GOK sind. Wasser steht bei ca. 4,35m und das Rohr ist jetzt bis ca. 8,60m mit der Kiespumpe ausgepumpt. Als Auflast habe ich bisher ca. 220kg + mein Körpergewicht. Sage wir also ca. 290/300kg. Im Moment geht es jedoch nicht weiter runter.


    Mit dem Bohrer und einer insgesamten Länge von 9m erreiche ich nichts mehr und kann damit auch keinen Sog mehr erzeugen. Mit der Kiespumpe hole ich zwar noch Material aus dem Boden aber das Rohr bewegt sich nicht mehr. Ich werde heute wohl Wasser von oben auffüllen, um den Druck etwas auszugleichen und im Anschluss weiter auspumpen. Zudem werde ich wohl noch zwei 50kg-Borde aufsetzen, um die Auflast zu erhöhen.


    Was das Material angeht, ist es fast die ganze Zeit, wie meine vorherigen Bilder. Teilweise wurde es grober, bis hin zu Steinen, die gerade so noch durch die Öffnung der Kiespumpe gepasst haben (in Einzelfällen)

    Verstehe ich nicht, was meinst Du damit?

    Meinst Du, dass ich im Zweifel, sollte ich nicht weiter runter kommen, auch mit einer 0,3er Schlitzweite arbeiten kann (ohne weiteres AR)?


    Da das Wasser nun bei 4,35m steht hatte ich folgenden Aufbau im Kopf:


    7m VR

    4m FR (hier mit Kiesschüttung, wenn das AR weiter runter geht)

    1m VR (als Sumpfrohr)

    Endkappe


    Wenn das AR nicht weiter runter geht, wollte ich ein 150er Rohr nehmen und würde wie folgt vorgehen:


    7m VR

    8m FR (0,3er Schlitzweite)

    2m VR (Sumpfrohr - mehr SR, um Feinsand absacken zu lassen)

    Quelltonstopfen


    Meint ihr das passt?


    Freundliche Grüße!

Brunnen selber bauen