Posts by tomquenten

    Welches Auswertgerät nutzt du für den Sensor ?

    Ich suche auch noch so etwas.


    Ich nutze dafür LCN, wie im ganzen Haus. Ich wollte das ursprünglich mit dem 1-Wire Controller von Esera machen, aber der kann nur Spannung auswerten, der Sensor liefert mir aber mA. Daher hab ich von LCN den AD2 an ein vorhandenes Sensormodul (SR6) gehangen und werte die dortigen Daten dann mit der IPSymcon aus. Da bekommt man dann auch schöne Kurven raus. :) Ich messe also nur die mA und lasse dann per Script in der IPSymcon mir die Füllstände berechnen, sowohl in Liter als auch Prozentual. Der Sensor ist übrigends angekommen und macht einen soliden Eindruck.

    Die Aufbereitung von Brunnenwasser zu Trinkwasser ist aufwendig und hat natürlich seinen Preis.

    Der Gedanke war, da eventuell selbst was zu konstruieren, das kann ja kein Hexenwerk sein. Das BIRM Filtermaterial gibt es einzeln, deshalb frage ich ja in die Runde, ob es irgendjemanden gibt, der damit eventuell schon Erfahrungen hat.


    Ich hatte gestern noch mal mit der Annika telefoniert, wie die das mit den großen Aufbereitungsanlagen beim THW machen. Die haben dort Absetzbecken, und die machen ein Flockungsmittel rein. Diese Art ist aber vom Platzbedarf nicht meine Liga. :)

    Nur 30?

    Jetzt mal im Ernst.....ich WILL das Eisen da raus bekommen. Ich belese mich ja insgesamt nun schon mehrere Stunden dazu. Alles feste lässt sich ja relativ leicht filtrieren, aber gelöstes Eisen....ist schon etwas aufwändiger.


    Aktuell habe ich das hier gefunden

    Eisenfilter FEB - Enteisenungsanlage für Brunnenwasser FEB 350 BIRM


    Der Preis ist natürlich zum heulen....daher ja auch meine Fragen, ob mit diesem BIRM Filtermaterial schon irgendwer hier im Forum Erfahrungen hat. Ich überlege mir sowas selbst zu konstruieren, das Filtermaterial lässt sich auch einzeln kaufen.




    Bis dahin &

    Beste Grüße aus Cottbus


    tomquenten

    So lange hats gedauert, jetzt ist es endlich da! So wie ich es bisher verstanden habe, kann man das Wasser auch trinken, lediglich der Geschmack ist aufgrund des hohen Eisenanteils nicht so dolle. Aber Nitrit und Nitrat sind im unteren Bereich.


    Nun will ich das ganze feiner filtern und den Eisenanteil massiv nach unten bekommen. Hat da schon jemand Ideen, oder gibt es jemanden der das bei sich auch schon macht? Wenn ja wie? Hat da auch schon jemand Erfahrungen mit dem BIRM Filtermaterial?

    So, hier ein kurzer Zwischenstand. Die Wasserprobe ist abgegeben, ich bekomme das Ergebnis voraussichtlich kommende Woche per Mail.


    Aktuell habe ich noch einen 150 Mikron Filter in der Leitung. Nach ca. 6m3 Pumpenleistung habe ich mal reingeschaut. Ich komme mir ja vor wie im Goldrausch. :) Also der Filter wird auf jeden Fall beibehalten, eventuell sogar auf 60 Mikron verkleinert.


    Des weiteren habe ich das 3-Wegeventil eingebaut. So lässt sich jetzt per Knopfdruck entscheiden, ob ich das Wasser aus dem Brunnen oder aus der Zisterne sauge. Feine Sache. Für die Zisterne suche ich noch einen Sensor zur Füllstandshöhe. Aktuelle habe ich den hier bestellt. Ich warte noch auf die Lieferung. Hat da jemand eventuell schon Erfahrungen mit solch einem Sensor? Grund ist, das ich verhindern möchte, das die Zisterne leergesaugt wird, ich das nicht gleich mitbekomme, und die Pumpe heiß läuft.


    Auch habe ich bereits viel über Enteisungsanlagen gelesen. Hat da auch schon jemand Erfahrungen mit dem BIRM Filtermaterial?



    Bis dahin &

    Beste Grüße aus Cottbus


    tomquenten

    Hallo Jörg,

    Lasse mal dein Wasser auf Eisen und Mangan untersuchen ( gibt vielleicht auch Schnelltests zur groben Analyse für zu Hause ) dann kannst du nach einem entsprechenden Filter schauen.

    wie gut das ich mal beim THW war. Habe unsere Wasserspezialistin angerufen. Sie wird mir das Wasser analysieren. Das wird jedoch erst am 10.08.2022 der Fall. Im Nachgang werde ich hier an dieser Stelle berichten.


    Ihre Frage war ob der Gesamteisengehalt reicht oder die detaillierte Zusammensetzung wichtig ist. (Fe2, Fe3, Nitrat, Nitrit, etc.)



    Beste Grüße aus Cottbus


    tomquenten

    Zuerst einmal vielen, vielen Dank, das Ihr beide euch die Zeit nehmt um mir als Brunnenlaien zu helfen. Das ist nicht selbstverständlich.


    Als Elektriker sollte es für Dich kein Problem sein zu überprüfen, ob die Stromaufnahme des Motors seinen Nenndaten entspricht.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem stellt das in der Tat nicht dar, wenn ich die Zange nach dem Einzug ins Haus auch finden würde. Ich habe mir jetzt eine neue besorgt. Der Stromfluß ist höher als der maximal angegebene und damit zieht der Motor mehr als angegeben. Ein neuer Motor mit 1.5KW ist bereits bestellt und wird wohl heute noch versandt.

    Ich würde sagen dein Filter ist nicht zu klein sondern einfach nur zu fein.

    Da das Eisen im Wasser " gelöst " ist und erst in Verbindung mit Sauerstoff oxidiert ist der Filter nur für feste Partikel notwendig.


    :) :) :) :) Wenn ich das hier schreibe kommt Ihr vor lachen nicht mehr in den Schlaf. Nach Stundenlangem probieren (ein- und ausbauen, sowohl Saug als auch Druckseite) habe ich festgestellt.........*trommelwirbel*......das der Filtereinsatz verkehrt herum im Gehäuse war. Egal, ich kann auch über mich selbst lachen.


    Funktioniert NICHT da das Eisen im Wasser erst nach Sauerstoffkontakt ( Luft ) anfängt zu oxidieren , also erst wenn es aus der Wasserleitung auf dem Rasen ist

    Wenn du dieses verhindern möchtest mußt du dir einen professionellen Filterkessel, wie in den Wasserwerken verwendet, mit Kompressor zum Rückspülen aufbauen.

    Gruß Jörg

    Ja das habe ich jetzt in den letzten 2 Tagen auch beim weiteren durchstöbern des Netzes gefunden und gelesen. Auch habe ich dann bei dem ORPU Datenblatt der SK Serie gefunden, das es ein 1.5KW Motor für die 3 stufige benötigt. Das ist für mich eben alles Neuland. Ich bin lernwillig.


    Die Eisenfilter die ich gefunden habe sind dann für meinen Zweck aber doch zu preisintensiv. Ich bin nicht geizig, aber es sollte schon ein passendes Aufwand/Nutzen Verhältnis geben.


    Preiswertere Filter die ich gefunden habe wären hier zu sehen. Könntet ihr mir sagen, ob die für meine Zwecke auch ausreichend wären? Gelesen habe ich das Fe2 zu Fe3 werden muss und erst dann das Fe3 heraus gefiltert werden kann. Als Wasserdummie stelle ich mir die Frage, wie in einem geschlossenen Filtergehäuse Luft an das durchfließende Wasser kommen soll damit aus Fe2 dann Fe3 wird um es im Nachgang im gleichen Filter heraus zu bekommen.

    Welche Probleme waren beim Zusammen- und Einbau zu lösen ?

    Undichte Saugleitung, falsches Abdichtungsmaterial, zu kleine Schlüssel und Zangen...bei Messing habe ich jetzt Hanf und Dichtpaste, und nur noch bei Kunststoffleitungen Teflonband...hatte davor überall Teflon verwendet. Ich hatte auch nicht die passenden Zangen und Maulschlüssel. Aber das ist alles geordert und geliefert worden.


    Am Anfang ist man eben voller Euphorie an die Sache gegangen. Wenn man dann merkt, es hapert hier und da ist das schon frustrierend. Aber auch das wird alles werden. Gut Ding will Weile haben. Da ich den ganzen Tag im Büro sitze, ist das ausprobieren und selber bauen auch ein Ausgleich - und macht MIR ZUMINDEST Spass.




    Beste Grüße aus Cottbus


    tomquenten

    Hallo zusammen,


    ich habe eine SK32-3 generalüberholt vom Brunnenbaumeister erworben. Von meinem Papa habe ich dazu einen Motor bekommen. Beides habe ich am Wochenende eingebaut und getestet, es gab diverse Probleme die ich aber lösen kann. Aktuell sieht es so aus, das ich von der Saugleitung über eine Rückschlagklappe an die Pumpe gehe. Die Fördermenge ist okay. Gemessen habe ich dies, indem ich einen IPC Container volllaufen lies und die Zeit gemessen habe. Der Container fasst 1 m3 und war in 20 Minuten voll. Der Motor hat 1.1 KW.


    Wenn der Motor eine Stunde lief, ist er kochend heiß. Das kann nicht normal sein. Ich würde den Motor gerne ersetzen. Als Elektriker kann ich mir denken, das der Wiederstand den der Motor zu überwinden hat, zu groß sein dürfte, weshalb der Strom ansteigt und im Resultat eben der Motor heiß wird. Dazu habe ich nun seeeehr viel gelesen, zwecks Bauformen. Aufgefallen ist mir, das die Motoren immer 1500 Umdrehungen haben. Was wäre denn, wenn ich jetzt einen mit 2.2 KW und 3000 Umdrehungen vor die Pumpe schraube? Könnte das der Pumpe schaden? Oder könnte mir die Wassersäule abreißen, weil es dann doch zu viel des guten ist? Oder ist der Verschleiß dann höher, oder, oder, oder.


    Wir haben auch eisenhaltiges Wasser. Der oben genannte IPC wurde am Folgetag geleert und auf dem Boden kam dann die braune Eisenschicht zum vorschein. Dazu habe ich einen 10 Zoll Filter eingebaut mit 150 Mikronen. Beim einschalten der Pumpe hat sich das Schauglas auch mit Wasser gefüllt, auf der Druckseite jedoch kam nur ein Schluck raus und das war es dann. Ich denke der Filter dürfte zu klein sein. Meine Absicht war, die Pumpe vor schmirgelnden Bestandteilen zu schützen. Welche Filtergröße wäre hier besser?


    Ein weiterer Gedanke ist, den Filter auf der Druckseite einzubauen. (Aktuell alles noch ohne Kessel, der ist auf dem Weg zu uns) Damit würde ich zumindest die Bewässerungsanlage vor dem Rost schützen und das Gras sieht dann nicht ganz so braun aus...würde das funktionieren?




    Beste Grüße aus dem sonnigen Cottbus


    tomquenten

Brunnen selber bauen