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  3. Colt

Posts by Colt

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • November 2, 2019 at 7:10 PM

    Hallo kg43,

    Der Filterkies sollte nur eine zusätzliche Barriere vor dem eigentlichen Feinsandfilter sein. Mir schwebt da ein Kiesklebefilter oder noch lieber ein gesinterter PE-Filter vor. Der wäre ja nicht schädlich, wenn ich den einbaue obwohl nicht unbedingt nötig, oder? Mit ist im Prinzip wichtiger, dass ich nicht laufen hin und her fahre. Wegen 5m Feinsandfilter geht Kostenmäßig nicht die Welt unter. Alleine der Sprit für einmal fahren entspricht einem Meter Filter... ;)

    Aber die Bodenproben werde ich alleine aus Interesse nehmen! ;)

    Euch beiden Danke für die Antworten! Ich werde auf jeden Fall berichten wie es weiter geht.

    Viele Grüße,

    Marc

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • November 1, 2019 at 11:48 PM

    Heute ging es los... Zuerst Platz schaffen und außen am Rohr runter graben bis zum ersten Gewinde.

    Das sieht mir nach Glattwand Brunnenrohr aus, oder irre ich mich?

    Dann haben wir mit einer Kiespumpe die unteren zwei mit Sand vollgelaufen Meter Rohr geleert.


    Das hier ist die Ausbeute:

    Beim letzten Hub kam einiges an feinem Kies mit, das dürfte das Material von unter dem Rohr sein.

    Der weitere Plan ist das Rohr weitere 5 Meter tiefer auf 19 Meter zu bringen, dann eine 3“ Filterstrecke mit von unten nach oben: Endkappe, 5 Meter Feinsandfilter und den Rest 14 Meter Brunnenrohr einbringen, den Spalt auf den unteren 5,5 Metern mit Filterkies auffüllen und das äußere Rohr dann bis auf diese Höhe zu ziehen. Die 3 Zoll Pumpe sitzt dann auf Höhe knapp oberhalb des obersten Filterrohrs.

    Nun meine drei Fragen:

    Das eingebaute Rohr, gehe ich recht in der Annahme, dass das Glattwand Brunnenrohr ist?

    Welche Körnung muss der Filterkies haben, bzw wie lege ich das fest. Dazu lese ich auch gerne was, irgendwie finde ich immer nur die Angabe, man müsse das aufgrund der Sandprobe festlegen, aber nicht wie man das macht. Eine Sandprobe kommt noch, der Sand muss mich trocknen...

    Damit die innere Filterstrecke nicht beim Zusammenbau auf Nimmerwiedersehen im Rohr verschwindet muss ich die irgendwie beim Anbau der einzelnen Segmente fixieren. Ich dachte an zwei Holz klammern, die im Wechsel immer im ein Rohrstück nach oben gesetzt werden. Oder hat jemand eine bessere Idee?

    Und nun freue ich mich über Antworten!

    Viele Grüße,

    Marc

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • October 21, 2019 at 5:35 PM

    Hallo zusammen und danke für die Antworten.

    Ich habe hier geschaut nach Bohrungen aus der Nachbarschaft:

    http://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_adb

    Der Standrort ist in BW, nicht das Brühl in NRW.

    Screenshoot:

    Da gäbe es sogar einige Bohrungen in der Nähe (z.B. Nr. 1195), aber irgendwie bin ich zu doof da zum Schichtenverzeichnis zu kommen. Geht das bei jemanden von euch?

    Die nächsten Bohrungen sind in der Region vom örtlichen Aldi ;)

    -> Mannheimer Landstraße 5C, 68782 Brühl


    Die Probenentnahme mit der Kiespumpe bzw. einem Plunscher (muss erst angeschafft werden) habe ich vorgeschlagen, mal sehen wie die Reaktion ist. Die Hardware braucht mein Freund sowieso, wenn er den Brunnen weiter abteufen will. Die Frage ist welchen Durchmesser er da wählen soll.

    Kann man mit einer kleineren Pumpe auch größere Rohre absenken? Wenn wir eine neue Bohrung mit neuem Arbeitsrohr machen müssen, wie groß muss dann das Rohr sein?

    Wie sieht dann der Aufbau eines neuen Rohrs bei feinsandigem Boden aus?

    Ein Arbeitsrohr DN125-150(?) bestehend aus von oben nach unten:

    11m Brunnenrohr

    3-4m geschlitztes Filterrohr

    0,5-1m Sumpfrohr

    unten verschlossen mit Dichtungston

    Und darin dann ein Brunnenrohr DN100-125 (?) mit

    11m Brunnenrohr

    3-4m Gewebefilter

    unten verschlossen mit einer Verschlusskappe

    Reicht dafür ein Gewebefilter? Die Kiesfilterrohre habe ich auf Erdbohrer.de nicht gefunden. Muss der Zwischenraum zwischen geschlitztem Filterrrohr und Gewebefilterrohr mit Filterkies aufgefüllt werden?

    Was meint ihr, ist es möglich die schon eingebauten 12m Brunnenrohr zu ziehen und wiederzuverwenden? Das ist ein blaues Brunnenrohr. Evtl. vielleicht sogar die vorhandene Bohrung? Soweit ich das sehen konnte (ich hatte einen knappen Meter außen am Rohr entlang gegraben), ist der oberste Meter komplett im trockenen Sand. (da steht aktuell ein Gartenhaus auf Pflasterfläche drüber und hält das Wasser von Untergrund ab) Das dürfte doch vollständig einbrechen, sobald ich das Rohr ziehe? Oder mal etwas weiter freigraben und ggf. den Sand nässen?

    Evtl. liege ich ja auch komplett falsch mit meinen Vorstellungen?

    Vielen Dank schonmal für eure Anworten!

    Marc

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • October 12, 2019 at 7:40 AM

    Also ist das bestehende Rohr im Prinzip verloren? Oder nehme ich das als Ausgangspunkt und bohre ein dn100 Arbeitsrohr? Aber wie baue ich dann den Filterkies und den Gewebefilter ein? Hat noch jemand eine Idee? Ich stehe gerade auf dem Schlauch...

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • October 10, 2019 at 8:15 AM

    Nächster Versuch. Hoffe man kann jetzt was erkennen. Wenn mir mal jemand gesagt hätte dass ich jemals Probleme haben könnte Sand zu fotographieren... ;)

    Images

    • IMG_20191009_195730.jpg
      • 1.43 MB
      • 2,560 × 1,920
    • IMG_20191009_195903.jpg
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  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • October 8, 2019 at 6:15 PM

    Die Sandprobe war eine schwere Geburt. Wir hatten zum Schluß eine mit Steinen beschwerte Dose runter gelassen und nach einigem hin- und her und auf und nieder dann einen guten Fingerhut voller Sand drin. Ich hoffe die Bildqualität ist gut genug um beurteilen zu können wie wir am besten vorgehen.

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • September 10, 2019 at 8:22 PM

    Hallo zusammen und danke für die Antworten!

    Bilder werde ich anfordern, aktuell steht da ein Gartenhaus drüber, und das Rohr steht schlicht ein paar Zentimeter aus dem Pflaster raus. Direkt neben dem Rohr fängt das abgezäunte Nachbargrundstück an, auf der anderen Seite in einem Meter Abstand die Garage, zum Haus sind es zwei Meter. Also alles etwas eng...

    Ich wohne übrigens auch noch rund hundert Kilometer entfernt. Ich versuche meinen Freund zu überzeugen die Pumpe nochmal anzuwerfen Und eine Probe des Sands zu nehmen.

    Mir kommen zu der Idee das Rohr als Arbeitsrohr stehen zu lassen noch ein paar Gedanken bzw Fragen. Verarbeite ich die Gewebefilter wie die normalen Schlitzfilter? Dann würde ich das Gartenhaus abbauen, ein Dreibein o.ä. Schweißen, ein Brunnenrohr mit (von unten nach oben) einem Sumpfrohr, drei-vier Gewebefilterrohre und den Rest bis zu einer Gesamtlänge von 14-15 Meter mit normalem Brunnenrohr einbauen?

    Ich habe jetzt ein Brunnenrohr mit gemessenem Innendurchmesser von 125 mm. Ist da ein DN100 Rohr zu dick? Rechnerisch wäre noch Luft, aber nur wenig. Gibt es die Gewebefilterrohre auch für die schlankeren Rohre? Ich habe im Shop keine gefunden.

    Viele Grüße,

    Marc

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • September 10, 2019 at 12:04 PM

    Servus,

    laut Rechnung ist der 14 Meter tief. Mehr kann ich leider nicht mit Bestimmtheit sagen. Auch das Nachmessen ergab 14 Meter. So ganz genau weiß ich das aber erst wenn wir das Rohr ziehen würden.

    Viele Grüße,

    Marc

  • "Geerbte" Bohrung ohne Filterrohre mit Feinsand

    • Colt
    • September 10, 2019 at 11:11 AM

    Hallo zusammen,

    ich (bzw. ein Freund) habe das Problem, dass eine von einer "Fach"-Firma vorgenommene Brunnenbohrung ohne Filterrohr (!) erstellt wurde. :cursing: Diese Bohrung fand aufgrund der beengten Verhältnisse vor dem Hausbau statt, d.h. der Brunnen wurde nicht gleich in Betrieb genommen. Die Firma ist natürlich (und auch verdienterweise) pleite...

    Die Tiefpumpe zieht nun Wasser von unter dem Rohrende, welches natürlich Mengenmäßig nicht ausreicht und zudem mit sehr feinem Sand vermischt ist. Wir würden die Bohrung gerne retten um nicht einen neuen Brunnen bohren zu müssen.

    Die Rahmenbedingungen wie ich sie vorgefunden habe:

    blaues Brunnenrohr DN125

    Bohrtiefe 14m

    Wasserstand ca. 12,5m bis 12,80m unter der Erdoberfläche

    der oberste Meter ist sehr sandig, mehr konnte ich vom Untergrund bisher nicht in Erfahrung bringen (Standort Brühl)

    die Tiefpumpe und der daran angeschlossene Schlauch verstopfen sehr schnell, ein freispülen ist nicht möglich (und wegen der Ausschwemmung auch nicht ratsam)

    der geförderte Sand ist sehr fein (Probe leider nicht mehr vorhanden)

    Meine erste Idee:

    Ein neues blaues Rohr DN100 in das vorhandene Rohr einbauen und 1-3 m weiter bohren:

    Unten 0,5-1m Sumpfrohr, dann 3 m Feinsandfilter und den Rest mit normalem blauen Brunnenrohr bis an die Erdoberfläche ausführen.

    Nun meine Fragen:

    1. Ist das überhaupt ein gangbarer Weg oder verstopft der feine Sand den Filter sofort wieder?

    2. Muss das alte Rohr unbedingt gezogen werden?

    3. Was brauche ich zusätzlich an Material? Das neue Rohr ist klar, mir fallen noch Dichtungston, Kiespumpe, Holzzange und entsprechende Seile ein.

    Wir würden die alte Bohrung wirklich gerne retten. Nach dem Hausbau kommen wir nicht mehr mit schwerem Gerät an die Bohrstelle, selbst ein Dreibein hat nur mit viel Einfallsreichtum Platz. Da fällt mir noch eine 4. Frage ein: wie hoch muss das Dreibein mindestens sein um einigermaßen ordentlich arbeiten zu können?

    Viele Grüße,

    Marc

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