Posts by unimatrix

    Hallo kg49,


    das ging schnell, vielen Dank für die ausführliche Antwort!


    Um es perfekt zu machen, gebe ich dir absolut Recht. Es führt kein Weg an einem Arbeitsrohr vorbei.


    Ein Arbeitsrohr aus Brunnenrohr DN250 / DN300 bringt wiederum ein Bohrunterhemen (da kosten dann c.a. gleichauf sein sollten) auf den Plan. Wie realistisch ist der Widerverkauf von 15 m DN300?

    Ein KG-Arbeitsrohr DN315 würde ich aufgrund von Dir häufiger vorgebrachten grundsätzlichen Nachteile eher nicht verwenden wollen.


    Wirtschaftlich ist die Erstellung in Eigenleistung (als hobbyprojekt ohne Garantie auf funtionstücktigkeit) offenbar nur ohne Arbeitsrohr.

    Die geringste Schlitzweite welche ich auf Anhieb bei DN150 Rohr finde, ist 0,3 mm.

    Also im Anschluss freipumpen und hoffen ...


    Vielen Dank und Gruß


    UNI

    Guten Morgen zusammen,


    ich plane derzeit einen Bohrbrunnen für die Bewässerung unseres und des Nachbarn Gartens anzulegen.

    Da eine parallele Entnahme von mindestens zwei Rasensprängern gewährleistet sein sollte, gehe ich derzeit von einer maximalen Entahme von 2-2,5 qm/h aus.


    Ich habe ein Schichtenprofil unserer Erdwärmebohrungen (2 Stück). Beide weisen ein gleiches Bohrprofil auf.

    Der Brunnen soll in ca. 10 m Abstand zu einer EW-Sonde entstehen. Die Bodenverhältnisse sind also mit hoher Wahrscheinlichkeit analog.


    Die in direkter Umgebung liegenden Grundwassermesstellen hatten einen minimalen Wasserstand von ca. 25,00 mNHN2016 und einen maximalen von 26,70 mNHN2016.

    Der Grundwasserleiter hat eine Mächtigkeit von ca. 9-10 Metern.

    Grundwasserkörper scheint von hoher Güte zu sein (Chemische Untersuchung):

    https://www.elwasweb.nrw.de/el…tnr=040100091&frame=false


    Baugrundgutachten bis 5m, Oberkante Gelände ca. 32,5 mNN:

    0,00 - 0,10 m Grasnarbe

    0,10 - 0,80 m Auffüllungen (Sand, schwach Humos - Humos, Schwach Schluffig, mit Zigelspuren)

    0,80 - 1,75 m vermutlich aufgefüllt / umgelagert (Schluff, schwach tonigmit Humos Spuren, einzelne Kiese, stark erdfeucht bis naß)

    1,75 - 3,60 m Fein - Mittelsande, schwach grobsandig, teilweise schwach schluffig, von 2,7 - 2,9 m schwach kiesig, mitteldicht, ab 3 m mitteldicht bis dicht.

    3,60 - 5,00 m Mittlsand und Mittel bis Grobsand, schwach kiesig, teilweise schwach schluffig, einzelne Schluffbänder, mitteldicht bis dicht.


    Bohrprotokoll der EWS:

    32,7 mNN

    0,00 - 0,40 m Mutterboden, grau braun

    0,40 - 1,20 m Feinsand, schluffig, gelb braun

    1,20 - 6,50 m Mittelsand und Feinsand, braun

    6,50 - 15,50 m Sand, stark Kiesig, braun bunt

    15,50 - 60,00 m Ton und Schluff grau


    Zu meinen Überlegungen:

    Es reichen sicherlich 13 Meter für einen funktionierenden Brunnen...

    Ich stelle mir aber vor (wenn es gut laufen sollte) die Rohrfahrt bis zur natürlichen Tonschicht abzuteufen und damit unten zu verschließen. 8)

    Macht das so Sinn oder sind die "kalkulierten Sicherheiten" absurd (spinnerhaft) hoch?


    Bohrbrunnen mit DN150 PVC Brunnerohr 7,5 mm Wandung, ohne Arbeitsrohr:

    0,00 - 10,00 m (22,5 mNN) Vollwandrohr.

    10,00 - 14,00 m (18,5 mNN) Filterrohr, SW (3 Meter 0,3mm, 1 Meter 0,5 mm)

    14,00 - 15,00 m (17,5 mNN) Sumpfrohr


    Demnach sollte selbst bei niedrigem Grundwasserspiegel (zulest 1995) eine Wassersäule von ca. 2,5 Metern vor der Filterstrecke stehen.

    Macht ein Mischen bei der Filterstrecke überhaut Sinn oder sollte man bei den Bedingungen direkt 0,5 mm nehmen?

    Die Bedingungen scheinen mir als Laie ja an sonsten optimal zu sein...


    Was meint Ihr?


    Liebe Grüße


    UNI

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