Posts by eisvogel

    Ich hätte eine 140er abzugeben.

    Die geht ganz gut in einem 200er Rohr und ist auch nicht so lang wie die 109er.


    Mit der 140er hatte ich gelegentlch das Problem, dass der Kolben nicht wieder absinken wollte, weil die Manschette im Austragsloch geklemmt hat. Hab mir beholfen mit einer M8-Schraube in der Kolbenstange als Hubwegbegrenzung.


    Zentrierscheiben aus Stahl vergrößern die Gefahr des Werkzeugverlusts. Meine 109er und die 140er haben sich gelegentlich unter die Stöße des Muffenrhrs geklemmt beim hochziehen, da die geplunschte Rohrtour bei mir nicht Kerzengerade ist, sondern etwas krumm.

    Sorgte bei mir für (Angst-)Schweißperlen auf der Stirn.

    Wenn die Pumpen von der Druckstufe zusammenpassen, dann druckseitig parallel schalten.

    Eine geeignete Staffelung der Schaltpunkte sorgt dann für einen reibungslosen Betrieb.

    Mindestens die Zisternenpumpe sollte ggf. mit einer Abschaltung nach Füllstand versehen werden. Ein Schwimmerschalter geht da ganz gut.

    Die Nachspeisung aus dem Brunnen kann ggf. durch eine (geschaltete) Überbrückung des Rückschlagventils erfolgen.


    So läuft das bei mir seit 17 Jahren. Seit 5 Jahren ist das meine Rettung in der Not, da mein Brunnen durch einen sinkenden Wasserpegel stark an Leistungsfähigkeit eingebüßt hat.

    Das funktioniert auch deshalb nicht, weil Dir ab entsprechender Wasserüerdeckung durch die Löcher der Sand/Kies in das Arbeitsrohr einläuft.

    So schnell kannst Du mit der Kiespumpe nicht arbeiten ;)

    Mit ohne Druckkessel kann auch eine Ursache sein.

    Geringer Wasserbedarf-》Viele Schaltungen, Kontakte können verkleben.


    Schnelles Ventilschliessen -》 Druckschwankungen mit vielen schnellen Schaltungen, Kontakte verkleben.


    Beide Effekte hatte ich schon mit einem defekten MAG. Aber ich schalte mit nem SSR, das hat da weniger Probleme.

    Stampfbewegungen wirken wie bei einem Plunscher.

    Rohr sinkt ein.

    Den aufgelockerten Feinsand bekomme ich dann mit der Kiesbumpe hoch.

    Holz und Weichbraunkohle werden ausreichend zerkleinert.

    Wenn ich wieder einen Blockierer unter die Rohrkante bekomme, biete ich die unteren Flügel etwas nach aussen.

    Nachdem ich mich jetzt durch eine Schicht Holz/Weichbraunkohle hindurchgearbeitet habe geht es jetzt im Schnitt mit 10cm pro Stunde voran. Leider hab ich überwiegend Feinsand. Der Einsatz der Kiespumpe ist beschwerlich.

    Ein für die Holzschicht selbst gebauter Erweiterungsbohrer hat kurzzeitig geholfen, Holzstücke unter der Rohrkante ins Rohr zu fördern. Beachtlich, wie die 108er KP die dann einsaugt.

    Dem Erweiterungsbohrer hab ich in einer Feinsandschicht den Hals rumgedreht.

    Was stärkeres musste her. Ich hab einen Pfostenanker in der Garage gefunden und kurzerhand zum Bohrer umfunktioniert. Geht Klasse zum Auflockern und zerkleinern.

    Nach den Angaben hat die Pumpe nur ca. 1m effektive Saughöhe. Das muss die spielend schaffen.

    Wenn allerdings der Wasserstand absinkt und evtl Luft durch den Filter angesagt wird, ist Ritze.

    Bleibt denn der Druck stehen, wenn keine Wasserentnahme erfolgt und die Pumpe durch den Druckschalter abgeschaltet wurde?

    Eine Frage an die Fachleute:

    Ergäbe es Sinn, die abgebrochene Bohrung zu erhalten und für geringe Entnahmemengen auszurüsten?

    Grundsätzlich hab ich ja 3m Wasserstand.

    Der Neuansatz ist aber nur ca. 1,5m entfernt.


    Ich denke da an eine ganz kleine Pumpe zum Beispiel um meine Zisterne nachzufüllen.

    Was wären denn die kleinsten Pumpen ab 3 Zoll bis 4 Zoll?

    Da ich eigentlich nur Sand habe, ist es wohl einfacher, ich bohre neu.

    Ich hab mich mit der Klamotte schon zu lange geärgert.

    Bin jz schon wieder bei 5 m nach ein paar Stunden. Das KG lass ich jz gleich weg.

    Die Lehmschicht war jz mit einem Loch Erfahrung schnell überwunden.


    Bevor ich mit nem Meissel anfange, ist ein Reboot wohl schneller, zumal ich den Meissel erst bauen muss.

    Jetzt weiß ich, warum das 200er KG nicht weiter ging:

    Mit dem eingeführten 125er Rohr konnte ich den Sand entfernen und bin auf eine Klamotte gestoßen.

    Jetzt hab ich das 125er Rohr nochmal gezogen und werde im 200er Rohr versuchen, zum Stein vorzudringen und seine ungefähre Größe zu bestimmen.


    Weitere Maßnahmen sind wohl erst möglich, wenn ich ungefähr die Größe kenne....

    Für die 108er Kiespumpe ist er zu groß. Vermutlich auch für die 140er :(

    Mit Speicher meine ich einen Windkessel oder ein MAG.

    Wenn die Pumpe das MAG auf 9 bar aufpumpt und der nachgeschaltete Druckminderer das Leitungsnetz auf 4bar begrenzt, hast Du eine gute Speicherwirkung und dementsprechend verlängerte Schaltzyklen.

    Bei Belastung wird die Pumpe ja keine 9 bar mehr bringen, das gilt ja nur für den geringsten Lastfall.

    Ganz ohne Puffer würde ich das System auf keinen Fall betreiben. Die Druckschläge können echt böse sein, je nach eingesetzten Entnahmeventilen. So schnell regelt auch kein FU.

    Das Problem hatte ich schon ohne FU mit "vorausschauender" direkter Abschaltung bei schnellem Druckanstieg (dP/dT*) und zu kleinem Puffer.


    Es ist eine Fehlannahme, dass die Fördermenge linear zur Drehfrequenz einer Radialpumpe ist.

    Ein FU wird in den meisten Fällen den Gesamtwirkungsgrad eher verschlechtern als verbessern.


    *ich habe einen analogen Drucktransmitter im System. Über die Anstiegsgeschwindigkeit / Abfallgeschwindigkeit des Wasserdrucks verlagere ich dynamisch die Schaltpunkte der Pumpe.

    Das hat bei einem defekten MAG und deshalb zu kleinem Puffervolumen für Linderung bzgl. der Druckschläge gesorgt.


    **Im Teillastbetrieb, also mit wenig Förderung sinkt bei einer Strömungspumpe immer die Stromaufnahme. Auch ohne FU. Allerdings kann ein FU den Effekt verstärken.

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