Posts by fl0_rian

    Servus,


    Danke für die Tips! Ich bin neu im Tiefbau, eigentlich bin ich Metaller, und um jeden Tip froh.


    ich habe auch leider keinen Baumeister den ich fragen kann,


    Den Schachtboden habe ich genommen da die Baugrube kontiunierlich mit Wasser vollläuft, und ich da nichts Betonieren konnte.


    das die Schachtringe auf 600 zusammen gehen hab ich so frei gewählt, ich wollte auch keine riesen Deckel haben. da kommen vermutlich auch kunststoff Deckel drauf, Geotextil und Rasen drüber. mal sehen ob das praktikabel ist oder am Ende ein Blumentopf drauf steht.

    Und dann ging es abermals ans Limit es Maschinenparks, 3,5m Tief ausschachten und den Kanalschacht finden! Diesmal mit ner großen Stemmmaschine!




    Am Ende mussten wir 1,2m in die Wand, das einzig angenehme am Lehmboden ist, dass man eine sehr Stabile Baugrube hat... bin da auch mit dem Bagger drauf rum gefahren - Bitte nicht nachmachen,... das kann auch ganz anders Enden! Sieht Sketchy aus, aber auch wir haben dafür gewisse Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, wenn so ne Wand abrutscht ist man schnell mal überm Jordan!

    ist soweit alles geglückt,


    es war etwas lästig um das Rohr herum zu graben, und der 2,5t Bagger war einfach am Limit mit der Grabtiefe so musste ich ca 4m³ Ton mit der Haue aus dem Loch hacken, bis ich auf 2,3m Tiefe war...


    Loch in den Schachtboden gebohrt (einen Zahn am Bohrer abgebrochen - musste den ganzen Bohrer zahlen...) ein 400€ Loch so zu Sagen... etwas Ärgerlich!





    Das war mit dem 2.5t Bagger möglich,



    der Rest wie gesagt mit der Hand!


    der Erste Schachtring war etwas anstrengend mit dem Bagger, der war zu Schwach den Ring wieder anzuheben, es war also so zu Sagen eine "one way mission" und wir hatten eine Chance. but finally...



    die Restlichen Ringe waren dann easy...



    und weiter ging es mit den Erdarbeiten -


    75m³ Schotter / Bruchasphalt Gemisch abgezogen, 50m Künette gegraben, und dazu war das 2.5t Spielzug einfach zu schwach, es musste was stärkeres her! 3,6t Bagger und ein Dumper!




    damit war es dann auch easy einen Sickerschacht zu setzen, 3m Tief 2,5x3m das war in 45min Ausgehoben und weggeführt...




    Mega! danke!


    ohh das is auch sehr interessant! vielen Dank!



    so, auf der Baustelle geht es weiter, ich dachte mir ich mache hier auch noch weiter auch wenn ich keine Fragen habe, vielleicht kann jemand davon partizipieren.



    Ich habe jetzt mal über Nacht 40m³ aus dem Brunnen entnommen, und danach eine Wasserstandsmessung gemacht - nach wenigen Sekunden ist der Pegel wieder auf Normalniveau


    Hier sind noch Bilder von meiner Kiespumpe die oben noch gefehlt haben,




    da die Kolbenstange hohl ist, habe ich oben ein Rückschlagventil eingebaut.





    dann bin ich im Bauhaus mal an ner Palette KG Rohre vorbei gelaufen, da sieht man schön den Unterschied, das sind KG Rohre mit geschäumtem Kern.





    Dieses Wochenende mache ich die Brunnenstube fertig (sofern nichts schief geht)


    dazu habe ich mir Schachtringe anliefern lassen, einen Schachtboden einen Ring und einen Konus von 1000 auf 600 - tief wird das ganze also 1,83m plus Deckel plus Rasennabe plus Schotterung unter den Schachtringen, werden wohl so 2,2m tiefe benötigt.


    Die Schachtringe habe ich mit Bostik Bitumenspachtel abgedichtet.







    In den Schachtringen habe ich jeweils 3 M10 Schlaganker montiert damit ich die Schachtringe gut heben und manipulieren kann.



    Hier mit einem Lot die Stelle Markiert wo das Loch gebohrt wird für das Brunnenrohr


    und nach Unten ist das DN160 Rohr auch offen, sag ja - selbst in ein Rohr schlitze schneiden ist komplett bescheuert - da hätte ich mich vorher besser einlesen sollen, kostenmäßig war das niemals ne Frage...


    der nächste Entnahmebrunnen bekommt definitiv ein Brunnenbaurohr :) sofern ich mir noch nen Brunnen bohre... Das Grundstück wäre definitiv groß genug für nen zweiten Brunnen, und Redundanz ist ja nie was schlechtes :)


    Filterstreckenprobleme habe ich bisher ja noch nicht - schlucken tut der Brunnen ja weit über 180L/min - mehr gibt mein derzeitiger Schlauch (50m lang) vom Hydranten garnicht her - ich schaffe es nicht durch einfüllen den Wasserspiegel wirklich anzuheben - vorher verschwindet das Wasser im Grundwasserleiter - beim zweiten Rückspülvorgang konnte ich den Brunnen noch bis zum Überlaufen befüllen - jetzt fülle ich 1m³ in den Brunnen und bevor ich mein Maßband im Brunnen habe ist das Wasser schon wieder weg :)


    ich GLAUBE dass der Grundwasserleiter sehr "dick" ist - beim Bohren kam ich bei 15m durch ne Sandschicht dann nur Kies bis 22m...


    wenn ich das richtig zusammengetragen und gelesen habe ist das offen lassen solange kein Problem - solange man keinen feinen Sand hat -


    heut mal das erste Glas aus dem eigenen Brunnen gekostet :) Schmeckt gut :)


    Wasser von meinem Brunnen und des Brunnens des Nachbarn auf dem ich bisher mitgenascht habe gehen diese Woche noch zur Analyse - bin schon gespannt :)

    ja die Schlitze habe ich selbst eingebracht, alleine die Arbeit zahlt sich schon nicht aus zu machen,.. abgesehen von der sauerrei steht der Aufwand nicht dafür!


    Die Filterrohre stecken 50cm in gröberem Kies und sind im Ringspalt (hoffentlich) auf der gesamten Filterstrecke mit 4-8mm gewaschenem Kiesel umschlossen, der Boden scheint mittelkörniger kies zu sein - wie oben geschrieben ist es halt schwer genau zu sagen welches Bohrklein woher stammt wenn man da mit dem Bohrer stunden lang drin rum rührt...


    generell ist abgesehen vom feinerem Sand der größte Teil des Aushubes dieses Material (80%)




    man bekommt ja mit der Zeit auch ein Gefühl worin der Bohrer gerade rotiert - ich schätze ab 22,5m große Steine oder gar Fels da der Bohrer ab dieser Tiefe nicht mehr weiter kommt.


    - ein Paradebeispiel von how 2 NOT gab es bei einem direkten Nachbarn, der hat in der Bauphase zwei Sickerbohrungen gemacht - erstellt von einem Unternehmen - weniger als 5m neben dem Brunnen des nächsten Nachbarn - dieser hat noch während dem Bohren Einwände gebracht - ein Kontrastmitteltest hat nach 2h bereits seine Badewanne mit Farbwasser befüllt... da musste der Bauherr dann auch gleich den Ortswasseranschluss vom geschädigten Nachbarn bezahlten,... irre oder? Welcher Professionist bohrt denn bitte an einer Stelle die günstig für einen Dacheinlauf ist?


    ich bin mit meinem Brunnen 30m von allen anderen Brunnen in der Umgebung weg - aus gutem Grund!


    Sollte ich noch Sickerbohrungen erstellen werde ich dazu (im Gegensatz zur gängigen Praxis in Österreich) ein volles Genehmigungsverfahren machen, schon alleine - was wenn da wirklich mal was schief geht? Zahlt die Versicherung keinen cent - ich verstehe die Leute nicht,.. das ist wie ein "alles auf die Null" beim Roulette.

    und vor allem über eine so umfangreiche technische Ausrüstung verfügt. Da wird Dich mancher Brunnenbauer beneiden.

    danke :)


    hat sich ausgezahlt über die Jahre all mein Geld in Werkzeug statt Alkohol umzusetzen :)


    kannst du vl. noch was zur Liefermenge sagen? Was liefert so ein Brunnen wenn die Bodenverhältnisse gut sind? oder was wäre eine akzeptable Liefermenge wenn das ein Professionist gebohrt hätte? Oder womit rechnet man wenn man nen DN160 Brunnen bohrt?


    habs nicht lassen können und eben nochmal 3m³ am Stück gepumpt - das Reservoir im Ringspalt vergrössert sich scheinbar (ohne weiteren wirklich nennenswerten Austrag an Lehmigem Wasser) - bekomme nun fast 1m³ bis die Fördermenge von 70l/min auf 65l/min zurück geht - dort bleibt sie dann aber Stabil für weitere 2m³ - wie viel ist "normal" womit kann man glücklich sein - schon klar dass das vom Boden und dem Grundwasserleiter abhängt aber was bezeichnet man als nen gut liefernden Brunnen und was eher ein schlecht liefernder Brunnen?


    meine Eltern haben nen sehr großen Pool mit 130m³ - die haben Ortswasser und die Thematik nicht - aber da hätte ich schon etwas Schiss den Nachbarn das Wasser für ein paar Tage zu nehmen bei so einer Aktion :P


    man ließt ja nur wenn jemand zu wenig Wasser hat von 200-300L/h aber wo liegt denn das obere Ende?






    neuer Tag neuer Versuch - erstmal wieder auf 22,5m bohren - dann kam die neue Kieselpumpe zum Einsatz - und hurra das Ding geht gut! in 4-5h von 17,5m bis 21m das Bohrloch ausgeräumt.


    Dann kam das Brunnenrohr in das Bohrloch und mit jedem Meter stieg die Angst dass es nicht weiter versinken oder stecken würde - und ich im Brunnenrohr nochmals kiespumpen müsste... aber um 21:55 war das Ende erreicht - ich hatte 21m vorbereitet und musste noch extra Rohr vorbereiten da es sich so problemlos in das Loch stecken lies.



    zum Brunnenrohr - heute würde ich das blaue Brunnentohr mit Gewinde nehmen, als ich Material bestellt hatte habe ich mich noch nihct so tief in die Materie eingearbeitet - zu meinem KG Rohr ist zu sagen dass es sich dabei nicht um ein Baumarkt KG Rohr handelt sondern um ein Poloplast PVC-U Rohr dass Blei Weichmacher und Füllstofffrei ist! Eventuell ist hier die Krux begraben wieso manche Brunnenbauer ein KG Rohr verwenden und kein blaues Brunnenrohr - normales KG Rohr mit geschäumtem Kern und nicht Weichmacher- und Bleifrei wäre bei mir definitiv nicht in den Brunnen gekommen - da hätte ich ein blaues Rohr bestellt - aber nach ein bisschen googlen und Datenblätter vergleichen unterscheidet sich das Polo Plast PVC-U Rohr nicht von einem 5mm Brunnenrohr außer in Farbe und Form - Material ist das Selbe!

    Dam Arbeitsablauf zur Liebe würde ich mir das nicht nochmal mit nem Steckrohr antun!

    Alle Wulste schneiden das Rohr mit Tangit verkleben und 8 mal verschrauben ist ein ziemlicher Aufwand - und auch das Trennen macht keinen Spaß!


    gestern habe ich die Baustelle abgebaut, das Arbeitsrohr ausgegraben und den Ringraum die ersten 3-4m (150 kg gewaschener runder Kiesel (4-8mm Korngröße)) verfüllt - dann kam göberer Kieselpumpenaushub in den Ringraum und dann der ganze feine Sand aus dem Bohrloch zur Abdichtung - ich habe versucht so gut es geht das alte Bodenprofil das ich mir beim Bohren so mitgeschrieben hatte wiederherzustellen. 5 Scheibtruhen feiner Sand haben den Ringraum komplett abgedichtet - es sickert kein Wasser mehr ein - für den Abschnitt der Baustelle erstmal genug - wenn ich die Brunnenstube grabe werde ich das Rohr 1m tief einbetonieren um es komplett abzudichten und diese Abdichtung gleich als Fundament für die Schatringe nutzen - meine Brunnenstube soll mit WU Beton dicht sein - ich habe sehr viel Flächenwasser und das soll sich nicht in meiner Brunnenstube wiederfinden!


    das schönste Geräusch nach 15 Tagen des Graben und Bohrens. - rieselnder Kiesel in den Ringspalt



    falls es jemandem auffällt - das Rohr ist wie gesagt - nicht geschäumt da sieht man es schön im Schnitt.

    und ich habe den ersten Anpumpversuch gestartet - hier die Notizen dazu..

    [die Pumpe hängt beim Pumpversuch ganz unten in der Filterstrecke]



    nach vier Rückspülungen kann man "unendlich" habe mal 1,5m³ getestet mit rund 70L/min entnehmen das sind grob rüber 4.200l/h und das Maximum der Födermenge meiner Pumpe.


    beim 4. Intervall konnte ich nach 250L hören wie die Pumpe begonnen hat das nachlaufende Wasser wegzusaugen (also etwas Luft gezogen hat) mein Reservoir im Ringspalt ist damit in etwa 250L groß


    beim letzten Intervall konnte ich zwar hören dass die Pumpe es schafft den Spiegel bis zur Pumpe abzusenken aber es kommen kontinuierlich 65-70L Wasser nach.


    Ich habe gestern und heute circa 12-15m³ Wasser aus dem Brunnen entnommen, habe den Wasserspiegel vom See des Nachbarn damit um circa 10cm angehoben :)


    Alle Werte sind einerseits mit dem Durchflusszähler als auch mit Kübel und Stoppuhr gemessen. Immer wieder Witzig wenn sich die Mathematik beweist.



    Hier noch mein Bohrprofil und Ausbau meines Brunnens,




    Ja Leute - was soll ich sagen? Ich bin SUPER SUPER happy und komplett wasted - das waren 16 Tage 12h am Tag buckeln - ich habe sooooooo viel gelernt und es hat mega spaß gemacht! Ein tolles sehr interessantes Handwerk - Glückwunsch jedem der das in Profession Ausführt!


    Entgegen aller Aussagen der Nachbarn war mein Boden dann doch nicht 18 meter nur Lehm - worauf die ganze Aktion eigentlich ausgerichtet war :)


    eine Frage noch zum Schluss!


    was schaffen eure Brunnen denn so an Förderleistung?

    wie oben beschrieben habe ich ein DN160 Rohr mit 3m Filterstrecke und 1,5mm Schlitzbreite - und einer Einströmfläche von rund 30.000mm² was dem 1,5 fachen Rohrdurchmesser entspricht plus es ist unten auch noch offen.


    ich bin mit meinen derzeitigen 4000l/h sehr zufrieden, vermutlich ist da auch noch Luft nach oben - andere Pumpe und noch mal Rückspülen - die Filterstrecke schluckt ja weit mehr als 10m³/h ich überlege bereits eine Schluckbohrung zu bohren und eine Grundwasserwärmepumpe zu installieren - ich finde Grundwasser Spitze! eine genauere Versickungsmessung wäre möglich wenn ich vom Hydranten einen C oder B Schlauch zum Brunnen lege - jedoch ist mir der Aufwand dazu noch zu groß da ich ja bei der letzten Messung auf rund 10m³/h gekommen bin wird es nicht an der Filterstrecke sondern eher am Zufluss des Grundwassers scheitern.


    unglaublich cooles Projekt gewesen! meine Bohrmaschine mit alles drum und dran verborge ich sehr gerne in Österreich - für jemanden der sich ein 5-10m Loch bohrt ist das einfach - 22m ist ne ziemliche Ansage und es wird mit jedem Meter exponentiell nerviger!


    Vielen Dank auch an das Forum und KG für die ganzen schlauen Beiträge - habe mir hier sehr viel Wissen geholt ! vielen Dank!

    So meine Lieben, der Nachwelt hier noch die restliche Story, und auch mal eine Geschichte wo mal was schief geht :)


    Ich habe es dann geschafft auf 22,5m zu bohren, dann ist die Storzkupplung aufgesprungen und die Spülung war dann schlagartig unterbrochen und 5-6m in Bewegung befindliches Bohrklein haben sich um den Bohrer verdichtet.

    Da hat der Spaß dann begonnen - Bohrer hat sich keinen Millimeter mehr bewegen lassen weder drehen noch ziehen. Damit begann dann die Baustelle nervenzehrend zu werden.


    als erstes habe ich versucht mit Druckluft, 12 Bar, versucht das Bohrklein aufzulockern - keine Chance! dann musste schwereres Gerät her!



    mein Vater war so nett und hat mir geholfen da ich zu 90% alleine gearbeitet habe und es emotional alleine nicht mehr schaffbar war.


    für den Stapler musste ich extra eine Fahrbahn zur Bohrstelle aufschütten diese verdichten und ich habe noch große Rampen untergelegt da der Stapler gut 3,5t hebt, und knapp 3t wiegt. 3h lang haben wir auf dem Gestänge rumgerissen um das Gestänge 10cm hochzubekommen, dann wieder das Bohrgerät daran angeschlossen und ruckartig zu drehen bekommen, am Ende ging es dann den Bohrer freizudrehen und hochzuarbeiten... OHNE SPÜLUNG da kam kein Tropfen durch!


    also nen ganzen Tag in 0,5 Sekunden vernichtet!


    Ein Zugstück mit Druckluftanschluss für das Bohrgestänge musste her,






    [ganzes Bild fehlt leider - am Ende wurde noch ein U-Profil 40-60-40-8 angeschweißt um an dem Bohrgestänge ziehen zu können... ] sehr ihr auf dem Bild mit dem Stapler...


    am nächsten Tag dann erstmal einen Splint in die Storzkupplung eingebaut dass diese nicht mehr aufgehen kann, hier ist auch zu sagen, dass das gar nicht so ungefährlich ist, die Pumpe macht gut 70m³/h das ist ein massiver Lehmwasserstrahl, wenn einen die Kupplung vl nicht erschlagt, den Wasserstrahl in die Augen zu bekommen braucht wohl niemand!


    nächster Tag wieder bei "null" beginnen :) bohren auf 22,5m - Kiespumpen - und dann kam die Ernüchterung! die 100mm Kiespumpe zieht nichts mehr! Loch bei 18m... ach habe ich mir noch einen Meter gewunschen!


    Abends habe ich mir noch überlegt wie ich eine größere Kiespumpe zusammen bekomme mit wenig Aufwand,



    zwei alte Radlager ein paar Fittings und Gummi - alles was mir fehlte war ein Mantelrohr.


    nächster Tag dann shopping Tour - die Winde am Bohrgerät hatte sich verabschiedet - dauernd Gehäuseschluss - und ich brauchte noch ein Mantelrohr für meine Kiespumpe!

    Bei meinem Buntstahllieferanten bin ich dann fündig geworden 129x2 ein Meter verschnitt mir einer Delle am Ende! - 30€ mit Rechung danke und zurück nach Hause in die Werkstatt

    der gesamte Tag ging für die Kiespumpe drauf.






    das Bohrrohr musst du gut verdichtet oder mit Quellton eindichten, dass dir dort eben nichts vorbei läuft, nur mit dem Erdbohrer ein 200er Loch und das Bohrrohr rein strecken wird nichts, das kann sich überlst rechen wenn du oberflächenwasser hast dass durch das ROhr dann in den Brunnen läuft beim Bohren und dir die Bohrwand abspült die dann einbricht.


    wenn du spülbohrst mit 180er bohrer wie ich, und es plötzlich hakt oder der Bohrtrum zu springen beginnt bist du auf Steinen,...


    Schotter und Kies stabilisierst du über das Bohrwasser das mit Ton oder Bohrzusätzen vermengt wird (Bentonit zB) das Bohrwasser sollte ne schmierige Tonige creme sein, dann geht es am Besten - die Erfahrungen kann ich bisher Teilen, ob das zum Erfolgt führt wirst du sehen,..


    Ich hab ne 65m³/h Pumpe und die könnte auch gerne größer sein, um so tiefer du kommst umso mehr Wasserfluss brauchst du um das Bohrklein hochzubekommen, dabei hilft natürlich auch die Dichte der Bohremulsion, ist das ne schwere schmierige Pampe bekommst du eher Steine und Sand hoch als mit klarem Leistungswasser.


    Wenn dein Bohrer immer Stecken bleibt rührst du vl schon meter tief im Sand und Kies rum bis der nicht mehr kann - ich hab nen 2,5kW E-Motor mit untersetzungsgetriebe das 90rpm macht, da kommt schon mächtig Drehmoment am Bohrgestänge an, aber auch der bleibt manchmal stehen,..


    wenn dir der Bohrer stecken bleibt hilft nur ruckartig anschalten und dabei hochfahren versuchen,.. so bekomme ich meinen Bohrer aus 3m Kies ohne Spülen frei,..


    Viel Glück Junge!

    achja, und seinen Brunnen aus freude wärend dem Bohren Pumpen ect freizuspülen ist nicht die beste Idee gewesen, zwar hatte ich dann die Sicherheit auf Grundwasser zu sein, habe mir damit aber das Leben schwer gemacht da beim Freipumpen klarerweise das Loch auch ausgespült wurde und auch instabil wird dabei,.. also diesmal erst freipumpen wenn das Brunnenrohr auf Endhöhe ist,..


    Was ich noch fragen wollte, rührt ihr da Bentonit vorher an und lasst es quellen oder schüttet ihr es ins loch und der Bohrer und die Spülpumpe machen den Rest,... habe beim ersten mal 40kg mit dem Betonrührer aufgerührt und beim zweiten mal einfach ins Loch gekippt.


    Dadurch dass ich anfangs ja soviel Ton und Lehm hatte hatte ich ne super Bohremulsion, nun ist mein Spülbecken voll mit Sand deswegen habe ich heute nochmal auf Anraten eines Brunnenbauers 40kg Bentonit nachgefüllt,..

Brunnen selber bauen