Posts by heinzl

    Hallo Steffen!


    Wie können wir die Größe der Pumpe berechnen, gibt es da vielleicht ein Programm oder Tool dafür.
    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Steffen


    Vielleicht hilft Dir dieser Link:
    http://www.seccua.de/de/service/anlagenauslegung.php


    Hier kannst Du eine Bedarfsrechnung Deiner Verbraucher erstellen, wobei nach Eingabe der Werte im Schritt1, sowie dem Einsatzort, automatisch (dauert ca. 3 sec.) im Schritt4: Ergebnis, der Gesamtvolumenstrom errechnet wird.


    Somit hättest Du einen Richtwert für Deine erforderliche Pumpenleistung.


    Zu Deiner neuen, geplanten Pumpe: Es gibt Kreiselpumpen die Ober und Unterwasser arbeiten (z.b.:Ebara Multigo). Diese Pumpe könntest Du in den Brunnen reinhängen. An die gleiche (bewährte) Stelle wo Du derzeit Dein Wasser ansaugst auch die neue Ansaugöffnung platzieren. Pumpengeräusch wäre sicher weg (eigene Erfahrung). UND, die Saughöhe nicht 8m, sondern 1m? Wie tief Du die Pumpe eben runterhängst.


    Aus dem Bauch würde ich Dir (4 Personen)einen 90 Liter, oder 120 Liter, zwangsdurchströmten (Trinkwasser!?)Membrandruckkessel empfehlen (z.b.:elko-san Eder). Genügt sicher (eigene Erfahrung). Aber auch dafür gibt es ein Berechnungstool.


    Und jetzt kommt das dicke Ende! Wie auch immer Deine Bedarfswünsche sind, entscheidend ist sicher, daß die neue Pumpe NICHT so viel Wasser aus dem Brunnen saugt, bis der abgesenkte Wasserspiegel die Ansaugöffnung der Pumpe erreicht. 90 cm Wasserstand ist sicher genug, wenn der Brunnen entsprechend ergibig ist. Doch das mußt Du rausfinden.


    Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen,
    mit herzlichen Grüßen, Heinz.


    P.S. Wie groß ist die Apollo-Pumpenleistung? Welchen Druck fährst Du im System? Vielleicht ein Wasserzähler vorhanden?

    Hallo Bohne,


    Hallo heinzl,
    na soweit liegen die Vordrücke ja auch nicht auseinander.
    Gruß Bohne


    Bei pe 2,5 bar und pv 1,8 bar sind es immerhin 0,7 bar lt. Tabelle.
    Bei pe 2,5 bar, würde ich pv 2,3 bar einstellen. (optimale Ausnutzung des Nennvolumen und Minimieren der Pumpenschaltspiele, doch wem sag ich das).



    Leider gibt es bei Membranausdehnungsgefäßen viel zu viele Angaben.
    Die einen schreiben; Abschaltdruck minus 1,5bar, von einem bar hab ich auch schon was gelesen.
    Vom Abschaltdruck auszugehen, finde ich etwas daneben.


    Oder eher VOLL daneben?

    Ich kenne es so; Einschaltdruck minus 10 Prozent ergibt den Vordruck.


    Na DER Tip kommt in mein Archiv für gute Ratschläge !!! Das Posting sagt doch alles und funst immer.


    Gelesen hatte ich auch schon; Einschaltdruck minus 0,2bar ergibt den Vordruck. Damit könnte ich mich auch noch anfreunden.


    War für mich bisher Standard, wobei diese 0,2 bar absolutes Minimum sind.


    Auf jeden Fall muß der Vordruck geringer als der Einschaltdruck sein,


    Da bin ich aus mehreren Gründen voll bei Dir. (z.b. Temperaturschwankungen beeinflussen den mech. Druckschalter, und der kurze Druckabfall wenn z.b. Vordruck gleich Einschaltdruck,...auch schon gelesen, weiß schon, wegen optimaler Ausnützung des Nennvolumen)


    weil sonst die Membran an dem Metallbehälter durch scheuert.


    Na ja, gilt (vielleicht, weiß nicht) für einen stehenden Membrandruckbehälter (MAG). Doch bei einem Liegenden nicht. Die Blase legt sich im Kessel nach unten, , wo sie sich natürlich auch bewegt.(schrumft-sich ausdehnt, und am Innenraum des Kessels scheuert. Super bei einem Billigsdorferkessel mit Schweißnaht in der Mitte)


    Und zum Abschluß noch ein Link welcher das Thema im Forum BOOTE, unter anderem, von der mathematischen Seite beleuchtet.


    Welchen Vordruck für Druckausgleichsgefäß (Trinkwasser) ? - boote-forum.de - Das Forum rund um Boote


    Aber bitte bis zum Ende lesen!


    Herzliche Grüße, Heinz


    P.S.@Fellnase, war Heute erste Arbeit doch leider, der Fux fuxt mich.

    An "die DREI", ein herzliches Danke!


    Interessante Tabelle. pe-pv Unterschiede doch um einiges Größer, gegenüber Membran-Druckbehälter mit 20 bis ca. 100 L Nenninhalt.


    Das Service kann sich sehen lassen. Und darum versteh ich nicht, wenn manche Fragesteller Hilfe in Anspruch nehmen und letztendlich ein Filmriß ist.
    Das fehlende feedback --> nur nehmen und nichts geben.


    Mit herzlichen Grüßen, Heinz.


    P.S.@ Fellnase: wieso ich die Tabelle nicht sehen kann, weiß ich auch (noch) nicht. Alles andere, kein Problem. jpg Dateien,ect.

    Hallo audioavid!


    Ausser den bereits angeführten Firmen fand ich noch im Netz, von Rehau die AWASCHÄCHTE aus PP, sowie von Wallner & Neubert, PE-Schächte. Spricht mich am ehesten an, da ich "NUR" einen DN 1000 Schacht bräuchte (Konus und Schachtverlängerungen, in Summe ca. 2m tief), bzw. das Material PE mir am ehesten zusagt.
    Die sogenannten "Bodenplatten", mit Rohreinbindungen sind ja für eine Brunnenstube unnötig. Hier würde ich ein "Ringfundament", betonieren.


    Jedenfalls sind die Kunststoffteile für eine Brunnenstube gegenüber fertigen Betonteile um ein vielfaches teurer. Dafür ist der Transport und die "Verarbeitung" kein Problem, da die PP/PE-Teile wesentlich leichter sind.


    Tja, ich weiß auch noch nicht, wie ich das Projekt verwirklichen werde. Aber vielleich werde ich noch fündig. Eine Info ist Dir /Euch sicher.


    m.f.G. Heinz

    Hallo maeander4! Betreff Brunnenstube aus Kunststoff,
    google mal:


    "kessel-pumpenschacht" verschiedenste Schächte in Kunststoff, jedoch monolithische Bauweise.


    oder: "romold pe-schächte" sind auf Bausatzbasis. Konus, Ringe, Böden,...


    mehr als die oben angeführten kenne ich leider nicht.


    Wer weiß noch etwas zu diesem Thema?


    herzliche Grüße, Heinz.

    Hallo Burgisch,


    Ebara Multigo, ist jedoch NICHT selbstansaugend. Ein RV in der Saugleitung ist notwendig. Funktioniert an einem Rammbrunnen bei mir seit drei Jahren klaglos. (versorgt ein Einfamilienhaus und die Sprenkleranlage, bestens)


    Herzliche Grüße, Heinz.


    P.S. meine ist eine 40/15 Type

    Hallo heinzl!
    Ich mache mir bei der "Kessel mit Druckschalter"-Kombination Sorgen, dass bei Entnahme kleinerer Mengen (Gartenspitze) die Pumpe den Kessel füllt, abschaltet weil Druck erreicht ist und kurze Zeit später, wenn nach 5 Minuten der Kesselinhalt verbraucht ist, die Pumpe wieder einschaltet. Das ganze Spiel beginnt von vorn.
    DN100


    Hallo DN100


    Deine Sorgen sind unbegründet. 5 Sekunden sind eine (ZU) kurze Zeit, für Pumpe EIN/AUS. Da würde ein Fehler vorliegen.
    Deine Überlegungen sind richtig, doch so funktioniert dieses System. Und die Pumpe nimmt auch keinen Schaden. Und, möglicher Weise wird durch die "spritzende" Gartenspritze, der Ausschaltdruck gar nicht erreicht. Somit läuft die Pumpe so lange bis die Spritze OFF, mit Nachlauf, bis DS ausschaltet und Membrankessel wieder voll.
    Grundsätzlich bestimmt die Größe des Kessel die Schaltintervalle der Pumpe (Kessel=Speicher).


    Beim Presscontrol "merkt" er, dass noch Wasser fließt und lässt die Pumpe an, obwohl der Kessel bereits voll ist. Ist doch förderlich für die Lebensdauer, dachte ich...DN100


    Versteh ich nicht. Bitte anders formulieren.


    Denke, der Presscontrol schaltet/läßt die Pumpe erst bei Erreichen eines unteren Druckwertes an. Und schaltet ca. 10 sec. nach "Strömung 0", aus.
    Sind wir hier NICHT einer Meinung???


    MfG Heinz.


    P.S.: Wie ich die Funktion eines "Presscontrol" sehe: Schaltet die Pumpe bei einem fix eingestellten, und nicht veränderbaren Druck ein (meist so um 1,5 bis 2,0bar). Ausgeschaltet wird die Pumpe c.a. 10 Sekunden nach Strömung 0. Das heißt, gemäß Pumpenkennlinie, arbeitet die Pumpe jedesmal vor aus, mit maximal möglichen Druck gegen das geschlossene Ventil. Ob dieses "System" für die Planung deiner Anlage funktioniert, bezweifel ich.


    Ich würde einen 100L Kessel, einen mechanischen Druckschalter verwenden, dann hast du alle Rechte. Das heißt, ich muß nicht recht haben.
    Probieren geht über studieren. Tu was du dir denkst, und berichte, so können andere auch von deinen Ideen profitieren.


    Ich stelle mir jetzt vor, den Presscontroll mit dem Membranspeicher zu koppeln.
    DN100


    Hallo DN100, folgender Link behandelt Presscontrol MIT Membrandruckkessel.


    Presscontrol 230V - Unterwasserpumpen und Zubehör bei Pumpenwelt.de


    Hoffe ich darf diesen Link hier so reinstellen, wenn nicht, Admin bitte löschen, oder auch Info über PN.
    Soll keine Werbung sein, sondern nur zum Verständnis dieser Kombination, Presscontrol-Membrandruckkessel, beitragen.


    Herzliche Grüße, Heinz.


    P.S. zu Funktion, mechanischer Druckschalter mit Membrankessel:


    Entsprechender Druckschalter laut Pumpenkennlinie auswählen, z.b. für Deine TBP5000M, max 6,0 bar, den Condor MDR 5/8, mit einem X Liter Kessel.


    Somit kannst Du nach Deinem persönlichen Anforderungen eine optimale Pumpensteuerung machen/einstellen, und gegebenenfalls auch verändern.


    Z.b.: EIN 2,5bar, AUS 5,0bar, Vorpressdruck im Kessel 2,3bar (= max. Speicherausnützung des Kessel). Die Pumpe arbeitet nie gegen ein geschlossenes Ventil (=AUS bei Presscontrol), sondern in ihrem optimalen Leistungsbereich. Und das kannst Du nur über einen individuell einstellbaren mechanischen Druckschalter.


    Der Trockenlaufschutz vom Presscontrol, bei einer Unterwasserpumpe? Entscheide selbst, ob Dein Brunnen "trocken fällt".


    P.P.S: die Kessel/Speicher, sind mindestens auf 8bar/10bar Betriebsdruck ausgelegt (Kesselgrößen abhängig).


    Ein Druckminderer, Richtung "Hausgschichten" ist machbar, doch benötigt dieser immer 0,5bar mehr(Vor) Druck am Eingang als am Ausgang eingestellt wird.
    Z.b.: wenn du den Druckregler auf 3bar einstellst benötigt dieser 3,5bar Vordruck, um richtig funktionieren zu können.Z.b.:Honeywell D06F 1,5-6,0 bar Hinterdruck einstellbar.

    Überall wo gesaugt wird ist Unterdruck.
    Selbst wenn man mit einem Strohhalm aus dem Glas trinkt ist Unterdruck im Röhrle.


    @PM
    Und wenn man unmittelbar vor dem Mundstück des Röhrle ein Vacuummeter montiert, und die Lippen des Mundes als Rückschlagventil arbeiten, Funktioniert das Vacuummeter.


    Egal wo das Röhrle ins Wasser taucht (Bohrbrunnen, Grundwasserleiter, Bierglas,...)


    Herzliche Grüße, Heinz.

    Hallo DN100!


    Bitte um genaue Typenbezeichnung deiner Pumpe, sowie des Presscontroll.
    Und wie sieht deine "Bewässerungsanlage" aus? (Gardena, Rainbird,...Viereckregner, Getriebeversenkregner,...)


    Der Membrandruckkessel mit 100L ist ok. Betriebsdruck => 8-10bar, Prüfdruck ~15bar. Doch diese Angaben sollten auf dem Kessel stehen!!!


    Mfg Heinz.


    P.S. bin absolut KEIN Profi, doch vielleicht kann ich trotzdem helfen?


    PPS.und wieso "Presscontrol oder Druckschalter"???Funktion, Vor - und Nachteile beider Teile sind doch klar?

    Hallo DN100!


    Ich verwende immer ME-Fittinge (z.b. ISIFLO). Kunststoff gut, doch muß hier mit "Feingefühl" gearbeitet werden. Von Weichmacher ist mir nichts bekannt.
    Und bei den Isiflo-Fittings gibt es eine eindeutige Montageanleitung. So gemacht, absolut dicht.
    Immer wieder Störungen durch zu brutales zusammenschrauben der Kunststoff-Fittinge (Gewinde verkantet, mit Rohrzange rauf- oder in Nippel reingedreht,...)


    Herzliche Grüße, Heinz.

    Hallo Losthighway!


    PM hat alles gesagt. Als Ergänzung zu den geka-plus Kupplungen:


    NUR die Geka Messing "Saug-und Hochdruck" sind auch saugfest !!!
    Z.b.: Best. Nr.:104 SH.
    Gleiches gilt auch für die in Kunststoffausführung, z.b.: Best. Nr. 104 SPL.


    Nach verbinden der Kupplung über die Klauen, wird mittels einer Mutter, die Kupplung auf "Pressung" verschraubt.


    Verwende ich für "kurzzeitige" Saug und Druckverbindungen. Funktioniert klaglos.


    Für eine dauerhafte, langfristige Verbindung sind diese Kupplungen, meiner Meinung nach, gar nicht gedacht. (Heißen ja auch Schnellkupplungen).
    Bei einer Fix-Installation eines Hauswasserwerkes würde ich Verschraubungen mit Flachdichtungen (wie PM oben bereits angeführt) verwenden.


    Herzliche Grüße, Heinz.

    Hallo kg49
    Wenn die Pumpe es schafft,ein zweites mal anzulaufen,wird Sie nach oben gedrückt.Normal wäre doch,daß Sie beim Anlauf nach unten zieht.Der Saugschlauch drückt nach oben.
    Gruß Aswan


    Könnte es sein, daß die Pumpe in die falsche Richtung läuft? Somit wird sie nach oben gedrückt. Sie saugt sich nach oben?


    Wenn bei einem 230V - "Kondensator Motor" - der Co defekt oder fehlt, ist folgender Effekt vorhanden: bei Strom ein, Motor "brummt", aber läuft nicht, da der Co für den Anlauf notwendig ist. Wenn man jetzt, händisch, z.b. am Lüfterrad den Motor/Anker einen Schubs gibt, läuft der Motor. ABER! Der Motor läuft in die Richtung in die man ihn angeschubst hat!!!
    Ganz normal, als ob das so richtig wäre.


    Zitat von Scholle, im Beitrag#13:Wenn man das Sieb unten abnimmt und sie Vorsichtig an den Schaufelrädern ein wenig zurück dreht hat man des öffteren glück das sie wieder anläuft.
    Pumpe läuft, Strom aus. Der Rotor=Achse mit Schaufelräder, bleibt meistens in einer bestimmten Stellung im Stator stehen. wenn man diese Stellung etwas verändert, KANN die Pumpe, auch mit defekten Co, anlaufen.
    Und, so am Rande, die Größe des Kondensator muß der Leistung des Motors entsprechen (gibt es eine Liste: Motorleistung zu Kondensatorgröße).


    Nur so eine Idee, herzliche Grüße, Heinz.


    P.S. Obiges, sind meine persönlichen, praktischen Erfahrungen. Na bin sehr neugierig, ob der Fehler einmal zu Tage kommt (dzt. eher unter Wasser).

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