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  3. Fraggle

Posts by Fraggle

  • Exorzist gesucht: Was tun gegen Druckschläge?

    • Fraggle
    • April 26, 2013 at 5:29 PM

    So. Auftrag erledigt. MAG-Vordruck sind in der Tat (immernoch) 2,5 bar.

    Hab noch ein wenig rumexperimentiert: Ich glaube inzwischen auch, daß der Schlag hauptsächlich davon kommt, daß die Rückschlagklappe zu lange braucht bis sie zufällt und sich bis dahin schon eine nennenswerte Rückströmung gebildet hat, die dann gegen die sich schließende Klappe knallt.

    Aktueller Lösungsansatz: Abschaltdruck höher eingestellt. Dadurch hab ich zum Zeitpunkt des Abschaltens eine geringere Fördermenge. Dadurch ist die Rückschlagklappe nicht ganz so weit geöffnet und geht schneller zu. Dadurch knallt's spürbar weniger.

    5,0 bar Abschaltdruck = doller Bumms.
    6,0 bar Abschaltdruck = gar kein Bumms.

    Kompromis: 5,5 bar und der Bumms ist erträglich.


    Aber in wie fern der MAG Vordruck darauf einen Einfluss haben kann, hab ich jetzt noch nicht kapiert. Bitte erleuchtet mich! :confused:

    Gruß
    Dirk

  • Exorzist gesucht: Was tun gegen Druckschläge?

    • Fraggle
    • April 22, 2013 at 3:10 PM

    Test.... (hab ich jetzt 'ne Signatur?)

    MAG-Druck werde ich nochmal nachmessen. Müssten aber ca. 2,5 bar sein (leicht unterhalb des Einschaltdrucks).

    Gruß
    Dirk

  • Exorzist gesucht: Was tun gegen Druckschläge?

    • Fraggle
    • April 21, 2013 at 5:34 PM

    Aah! Danke! :)
    Hab die letzten 20 Minuten schon damit verbracht, zu googeln, was Du wohl meinst.

    Hast Du denn evtl. eine Erklärung, warum es an der Rückschlagklappe liegen könnte? Ich hatte sie ja auch schon in Verdacht, aber rein von der Logik macht das für mich noch nicht so wirklich Sinn: Offensichtlich weiß das Wasser in der Saugleitung nicht, wo es so plötzlich hin soll. (Daher die Fontaine.) Wenn ich statt der Rückschlagklappe etwas anderes nehme, was noch schneller schließt, wird das Problem doch eher noch größer, als kleiner.

    Oder?

  • Exorzist gesucht: Was tun gegen Druckschläge?

    • Fraggle
    • April 21, 2013 at 4:34 PM

    Hallo Forum!

    Pumpe läuft, Brunnen gibt reichlich Wasser, alles prima.... wenn nur diese relativ starken Druckschläge beim Abschalten nicht wären. Ich bin im Moment ziemlich ratlos, was der Fehler im System ist, bzw. was ich noch machen könnte. Wenn hier jemand eine Idee hat, wäre ich echt dankbar.

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Deshalb hab ich mal ein Foto und ein Schema angehängt. Da ich nicht vom Fach bin, ist das Schema sicher nicht normgerecht, aber ich hoffe, man kann es trotzdem verstehen.
    Dazu noch ein paar Erläuterungen (eingekringelte Buchstaben aus der Zeichnung):

    A) Feder-Rückschlagventil in der Saugleitung. War eigentlich für eine evtl. zweite Pumpe vorgesehen. Momentan ist da einfach ein Stück Schlauch zum Abfluss dran. Wenn beim Abschalten der Druckschlag kommt, schießt hier eine ziemliche Ladung Wasser raus. Das wird wohl an der Trägheit der Wassersäule in der Saugleitung liegen. Ohne den Schlauch schießt die Fontaine hier ca. 1,5 Meter hoch hinaus. Wenn ich den Schlauch abklemme und eine Blindkappe auf das Rückschlagventil setze, werden die Schläge natürlich noch wesentlich stärker (ca. doppelt so stark).

    B) Dieser Strang ist komplett abgeklemmt. Kann also ignoriert werden.

    C) Dies ist die eigentliche Druckleitung. Ca. 50 Meter DN50. Das Dreiwege-Ventil ist Motorgetrieben und dient zum automatischen Belüften des Systems bei Frost. Dazu läuft das gesamte Wasser über den dritten Ventilanschluss ab.
    Wichtig für die Druckschläge: Es ist völlig Wurst, ob hier Wasser fließt oder nicht. D.h. auch wenn alle Zapfstellen an der Druckleitung geschlossen sind rumst es trotzdem genauso stark.

    D) Der Druckschalter ist auf 5 bar (aus) und 3 bar (ein) eingestellt.

    So, und nun kommt's:
    Schaltet sich die Pumpe ab (bei 5 bar), dann rumst es so stark, daß die ganze Konstruktion einen Hüpfer macht. Man spürt den Bumms (über das Leitungsnetz) auch noch in 50 Meter Entfernung im Boden, wenn man einfach nur neben einer der Zapfstellen steht. Natürlich geht dabei auch das 8bar-Sicherheitsventil kurz auf.

    Schalte ich die Pumpe aber von Hand ein und lasse sie so lange weiterpumpen, bis die 6 bar Maximal-Druck der Pumpe erreicht sind, dann gibt es keinen Druckschlag mehr.
    Ergo: Es ist wohl bei 5 bar noch zu viel Wasser in Bewegung und die Pumpe schaltet zu abrupt ab.

    Nur was kann ich dagegen tun?

    Danke für Eure Ideen!
    Dirk

    Images

    • Foto.jpg
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      • 921 × 691
    • Schema.jpg
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      • 1,390 × 983
  • Pumpe mit schnellverschraubungen o.Ä. anschließen

    • Fraggle
    • April 7, 2012 at 10:53 AM

    Oder Du probierst es mal mit dem Suchbegriff "Rohrverschraubungen nach DIN 2993".

    Ich nehme die am liebsten flachdichtend mit Gummidichtung dazwischen.

    Gruß
    Dirk

  • Sumpf steht voll und Brunnenrohr haut ab

    • Fraggle
    • April 4, 2012 at 4:59 PM

    Naja, da ich das Brunnen- und Filterrohr direkt eingeplunscht habe, also ohne Arbeitsrohr, gibt's da nicht wirklich einen Ringraum, den ich verfüllen könnte. (Von den ersten 3 Metern mal abgesehen. Die Filterstrecke kommt aber erst nach 6 Metern.)

    Oder hab ich Dich evtl. nicht richtig verstanden? :confused:

    Nichtsdestotrotz wollte ich das Ganze erstmal eine Woche in Ruhe lassen, damit sich der Boden um die Bohrung herum komplett setzen kann.

    Gruß
    Dirk

  • Sumpf steht voll und Brunnenrohr haut ab

    • Fraggle
    • April 4, 2012 at 12:19 PM

    So, das Brunnenbauprojekt ist beendet!

    Hab zufällig am Samstag auf einer Party einen Dipl.-Ing. Wasserwirtschaft getroffen und mich noch etwas beraten lassen.
    Darauf hab ich mir Montag spontan beim ortsansässigen Brunnenbauer noch ein paar Meter Rohr besorgt und die Zigarettenpause der Jungs dort auch zum Löchern genutzt.

    Im Großen und Ganzen haben aber alle Experten meine Pläne abgenickt. :)

    Fazit:
    - Noch 2 Meter weiter runtergegangen.
    - Dann abgebrochen, weil Fortschritt und Aushub immer weniger zusammenpassen. D.h. ich hole mit Material aus der Umgebung hoch.
    - Rohr leicht hochgezogen um den Sumpf freizukriegen.
    - Material strömt aber schon bei kleinsten Druckschwankungen im Rohr nach. (Mittel- und Grobsand)
    - Also Feierabend, schnell die Tonpellets drauf. Bloß nicht mehr anrühren und ein paar Tage warten.


    Nun kommt aber die nächste Schwierigkeit:
    Wie und womit kann ich den neuen Brunnen am besten freipumpen?

    Man soll ja erst mit halbem Nenndurchfluß und danach mit dem doppelten freipumpen. D.h. ich muss erst mit 4-5 m^3/h und dann mit 20 m^3/h pumpen und das ganze noch mit Feststoffanteilen.

    Den o.g. Brunnenbauer hab ich mal gefragt, ob die das machen könnten... 2 Stunden Einsatz Schmutzwasserpumpe plus Anfahrt sollen 500 € kosten. Das vergessen wir also mal.

    Aber wie mach ich's sonst?

    Hat hier evtl. jemand Erfahrungen mit dem abschnittsweisen Entwickeln der Filterstrecke?

    Gruß
    Dirk

  • Sumpf steht voll und Brunnenrohr haut ab

    • Fraggle
    • March 31, 2012 at 4:07 PM

    Achja, noch ein Gedanke:

    Zwischen 9 und 10 Meter hatte ich ja eine herrlich grobe Schicht Kies und Geröll. Darunter wurde es wieder deutlich feiner.

    Wäre es nicht dumm, so tief runter zu gehen, daß die Filterstrecke schon wieder an der Geröllschicht vorbei ist?

    Gruß
    Dirk

  • Sumpf steht voll und Brunnenrohr haut ab

    • Fraggle
    • March 31, 2012 at 2:48 PM

    Hallo Plunschmeister,

    vielen Dank, aber ich muss doch mal nachfragen, wie wörtlich das mit dem Durchteufen des GW-Leiters zu nehmen ist, bzw. wie das genau zu verstehen ist.

    Vielleicht helfen in meinem konkreten Fall auch noch die angehängte Bohrprofile. Die stammen von der Erkundung eines Salzstockes unter unseren Füßen um ca. 1906. Unser Häuschen steht in etwa 250 Meter neben den Bohrungen 8 und 9. (Der Abstand der Bohrungen untereinander ist auch ca. 250 Meter.)

    Kurzum: Ich rechne mit ca. 50 bis 100 Meter Sand und Kies. Erst dann kommt eine Schicht Ton.

    Mir leuchtet schon ein, daß das Wasser immer sauberer wird, je tiefer ich komme, aber 100 Meter sind doch etwas utopisch.

    Gibt's da vielleicht einen sinnvollen Kompromiss?

    Images

    • Bohrprofile.jpg
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      • 1,357 × 542
  • Sumpf steht voll und Brunnenrohr haut ab

    • Fraggle
    • March 31, 2012 at 2:05 PM

    Hallo Forum!

    Eigentlich ein Luxusproblem, aber ich bin trotzdem etwas ratlos...

    Aktuelle Situation siehe angehängtes pdf (spart viele Worte).
    Brunnenrohr DN125 direkt eingeplunscht, nur auf den obersten 3 Meter ein 200er KG zur Stabilisierung des Loches.

    Nun zu meinem Problem:
    Ich würde nun gerne das Loch am Ende des Sumpfrohres mit Quellton abschließen, aber das Sumpfrohr ist ziemlich genau komplett voll mit Sand.
    Bei dem Versuch, dieses leerzuräumen haut mir aber das komplette Brunnenrohr ab, obwohl schon keinerlei Gewicht mehr drauf ist.
    Wenn ich gaaaanz vorsichtig mit der Kiespumpe bin, dann schaffe ich vielleicht 10 cm Sand rauszuräumen und das Rohr dabei nur 5cm absacken zu lassen. Aber so ganz überzeugend ist diese Arbeitsweise natürlich nicht.

    Da ich so kurz vor dem Ziel keinen Bockmist machen will, lieber erstmal die Frage hier: Was tun?

    Option 1: Rohr oben festmachen und weiterplunschen.
    Option 2: Rohr noch 60cm weiter einplunschen und dann wieder hochziehen.
    Option 3: Sch*** auf's Sumpfrohr. Quellton rein und gut.
    Option 4: Weiterbohren, weil's so schön ist. Vielleicht kommt ja irgendwann Öl. :)

    Vorschläge?

    Gruß
    Dirk

    Files

    scan0006.pdf 58.37 kB – 680 Downloads
  • Brunnenplanung - Alles i.O. so?

    • Fraggle
    • March 18, 2012 at 4:53 PM

    Anweisung ausgeführt! :)

    Ich vermute mal, Du wolltest hierauf hinweisen:

    Quote

    Die Pumpe darf Niemals in den Filterbereich gehängt werden. Der Grund ist die partielle Anströmung in einem kleinen Filterrohrbereich. Das bedeutet dass Speziell hier der Sand extrem angesaugt wird. Die Folgen sind ein zugesetzter Filterbereich und, oder eine Trichterbildung die zu Erdabsenkungen führen kann. Die Pumpe sollte rund einem Meter über dem Filterbereich ihre Arbeitsposition haben

    Genau darüber habe ich schon eine Weile gegrübelt und verstehe es nicht 100%ig. Ich kann mir diese "punkuelle Belastung des Filters" nur dadurch erklären, daß die Rohrpumpe als ziemlich dicker Stöpsel im Rohr sitzt und auch nicht verwirbelungsfrei ansaugt?

    Mein Problem ist dabei folgendes Gedankenspiel (wenn ich die Rohrpumpe weglasse und voraussetze, daß das Wasser ohne dicken Stöpsel und viel Wirbel abgesaugt wird):
    1. Behauptung: Wenn ich innerhalb der Filterstrecke ansauge, wird genau an dieser Stelle der Filter stärker belastet. OK, nehme ich mal so hin.
    2. Deshalb soll man 1 Meter oberhalb der Filterstrecke ansaugen.
    3. Der Filter kann aber gar nicht merken, ob nun 1 Meter, 5 Meter oder nur 10cm oberhalb angesaugt wird. Der Filter merkt nur, daß das Wasser nach oben verschwindet.
    4. Wenn der Filter es aber gar nicht merken kann, wieweit oberhalb ich ansauge, dann kann ich genausogut genau am oberen Ende der Filterstrecke ansaugen.
    5. Wenn ich aber genau am oberen Ende der Filterstrecke sauge, bin ich wieder bei 1. -> Punktuelle Belastung des Filters (am oberen Ende).

    Oder anders herum: Auch wenn ich 1 Meter oberhalb ansauge, müsste der Filter an seinem obersten Ende punktuell belastet sein (wegen 3.).

    Oder wo ist mein Denkfehler?

    Quote


    5 Meter Filter, warum so viel?
    2 Meter, 0,3 reichen völlig.

    Ich hatte Sorgen wg. der Strömungsgeschwindigkeit:
    2 Meter bei 7m^3/h ergeben 5cm/sec.

    Hier im Forum habe ich gelernt, daß das zu viel ist und der Brunnen nicht lange hält (verockern).

    Gruß
    Dirk

  • Brunnenplanung - Alles i.O. so?

    • Fraggle
    • March 18, 2012 at 4:22 PM

    Hallo Forum!

    3 Dinge muß ein Mann im Leben getan habe: Haus bauen, Baum pflanzen, Brunnen bohren/plunschen!
    Mir fehlt nun nur noch der Brunnen. Würde mich freuen, wenn Ihr mir sagen könnt, ob das so hinhauen wird...

    Zielvorgabe:
    7m^3/h, Pumpe ist eine Metabo "P600/1600W" (9 m^3/h, 6 bar), selbstansaugend

    Bodenverhältnisse:
    Sand/Kies (ab ca. 250um aufwärts) bis min. 70 Meter, darunter Salzstock (daher Geologie hier gut erforscht).
    Grundwasser bei 0-1 Meter (saisonabh.), gemessen ab Boden Brunnenstube.

    Der Plan:
    2 Meter Rohr DN125
    5 Meter Filterstrecke DN125 0,3mm -> (ergibt 2cm/sec bei 7m^3/h)
    0,5 Meter Sumpf DN125 / Tonpellets.
    Als Saugrohr wollte ich da HDPE DN50 reinhängen, ohne weitere Filter an die Pumpe ran und fertig.

    Etwas unsicher bin ich noch, wo genau ich absauge, d.h. in welcher Tiefe. Das Problem mit der notwendigen Pumpenkühlung hab ich ja nun nicht und dem Filter müsste es eigentlich egal sein, ob die 7 m^3/h an seinem obere Ende verschwinden oder irgendwo mittendrin. Oder?

    Daher wollte ich einfach ausprobieren, bei welcher Höhe der Saugschlauch Luft schluckt (und dann noch etwas tiefer gehen für die saisonalen Schwankungen). Grundsätzlich aber so hoch wie möglich, damit nicht soviel Sand mit hochkommt.

    Irgendwelche bösen Denkfehler?

    Danke für Eure Hilfe!
    Gruß
    Dirk


    PS. Zum Vergleich was die prof. Brunnenbauer hier überall in der Nachbarschaft gebaut haben: Spülbrunnen, 3-4 Meter unter Grundwasser. 1-2 Meter Filterrohr DN80 0,3mm, dort direkt PE-Rohr DN50 dran und ab ins Loch. Oben ne Pumpe aus'm Baumarkt und fertig. Scheint überall über Jahre zu funktionieren.

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