Posts by Oubiwahn

    Update:


    Habe gestern erfolgreich weiter plunschen können. Das Arbeitsrohr lässt sich ohne Probleme mit meinem Körpergewicht runterdrücken. Habe in knapp 2 h 1m geschafft.

    Aus dem hiesigen Forum weiß ich, dass das ein guter Fortschritt ist ;).

    Es finden sich hin und wieder etwas größere Kiesel im Aushub (ca. 2cm groß). Bisher aber kein Problem.

    Ich werde noch in den Zwischenraum von Arbeits- und Brunnenrohr eine Kiesschicht einfüllen, als Absicherung. Ich weiß ist eigentlich zu dünn, aber immerhin etwas.

    Ich sehe aber ein Problem auf mich zukommen. Da sich ja im Erdreich Löcher aufgetan haben, die sich wie geschildert nicht sofort schlossen, befürchte ich, dass der Kies sich beim Ziehen des Arbeitsrohres dorthin verabschiedet.

    Als Lösung sehe ich nur, das Arbeitsrohr bis oben mit Kies zu füllen und beim Ziehen immer wieder Kies nachzufüllen, damit der im Notfall das Loch füllt.

    Hat jemand eine andere, bessere Lösung?


    Aktueller Stand: 5m

    noch übrig: 3m



    Grüße



    André

    Hier ein paar Bilder:



    Das Bohrloch, nachdem ich es erweitert habe. Am Bildrand ist die Schicht aus Bauschutt zu sehen (oder eher schwer zu erkennen). Das Grundwasser steht bei ca. 2m Tiefe.



    Auf diesem Bild kann man erkennen, dass sich eine kleine Höhle gebildet hat. Die wird wahrscheinlich enstanden sein, als ich in die Breite gebohrt hatte. Ich nehme mal an, dass ich irgendwann der Boden an der Stelle setzen wird.




    Hier der vom Nachbarn selbst gebaute Plunscher. Kommt vom Wirkungsgrad wohl nicht an einen gekauften heran und erfordert wohl mehr Hübe, aber wenn ich das Loch damit plunschen kann, ist alles perfekt.



    Hier ist die Dose zu sehen, die als Kolben fungiert. Durch die Dose führt ein Loch. Oben auf der Dose liegen ein paar Schichten Stoff und Gummischeiben. Ganz oben auf der Dose ist ein Gummifetzen als Loch-Verschluss, damit bei Hochziehen kein Wasser von oben nach unten fließt, aber beim Herablassen Wasser von unten nach oben kann.


    Grüße



    André

    Update:


    Habe gestern das Rohr ziehen können. Ich habe von oben etwa 1m tief das Loch erweitert bis ich zur Muffe vorgestoßen bin. Danach konnte ich das Rohr leicht herausbekommen. Zwischdurch hatte sich meine Umlenkrolle vom Querbalken gelöst whärend ich draufsaß und kräftig drückte.

    Ich sage nur: Achtung bei der Schraubenwahl und der Montage. Tipp: Die Schrauben nicht gerade einschrauben, sondern schräg zur Seite weg. So wird nicht nur das Gewinde belastet, sondern die Kraft geht auch aufs Holz.


    Danach habe ich das Bohrloch über dem Grundwasser erweitert um mehr Spiel zu bekommen. Anschließend habe ich das Rohr wieder hineingesetzt. Es stand erst 3m tief und nach einigem plunschen bin ich auf eine Blase gestoßen und noch einmal einen meter gesunken.

    Jetzt bin ich also wieder bei 4 meter.

    Werde dann nächste Woche versuchen, das Rohr weiter abzusenken.


    Grüße


    André

    Das KG-Rohr sollte irgendwie aus dem Boden, wenn es nicht gebraucht wird. Wenn die einzelnen Teile verschraubt oder geklebt sind, dann kann das Ziehen funktionieren. Wenn die nur zusammengesteckt sind, wird es schwierig. Theoretisch wäre eine Möglichkeit, neben dem Rohr weitere Löcher zu bohren, um das Rohr zu entlasten und alle Teile heraus zu bekommen.


    Grüße


    André

    Update:


    habe gestern das Rohr knapp eine halben Meter ziehen können. Mein Aufbau mit Leiter, Quelbalken und Umlenkrolle wurde um einen Balken am Zugseil erweitert. Auf diesen habe ich mich dann entweder setzen können (praktisch) oder höheren Druck anlegen können.


    Leider ist der Sand nicht gleich nachgelaufen, so dass das Rohr beim erneuten Pumpen bis auf seine alte Position runterrutschte.


    Nach ein paar gescheiterten Pumpversuchen ging es aber auch nicht weiter runter.


    Also entschloss ich mich, dass Rohr komplett zu ziehen und es an anderer Stelle neu zu probieren.


    Dabei bin ich auf ein weiteres Problem gestoßen, was aber auch die Lösung sein kann: Ich bekomme das Rohr nämlich nicht komplett heraus.


    Meine Vermutung ist, dass die Gewindemuffen nicht leichtgängig durch die Bauschuttschicht passen. Ich konnte das Rohr per Hand relativ leicht herausziehen, bis zu einem bestimmten Punkt. Ich nehme an, dass dann die Muffe auf die Steinschicht stößt und nicht vorbeit kommt. Das gleiche Problem könnte sich auch beim herablassen ergeben.

    Möglicherweise keilt sich ein Stein in dieser Schicht ein.


    Ich versuche heute, die Schicht um das Rohr herum abzutragen und dann das Rohr nochmal herab zu lassen.

    Mal sehen, was dann passiert.



    Grüße


    André

    Update:


    Habe gestern noch einmal versucht das Rohr weiter runter zu bekommen.

    Leider hatte ich Probleme mit dem Plunscher.

    Dieser ist meiner Meinung nach zu leicht, da ich beim anziehen nicht den Kolben hebe, sondern den Plunscher. Außerdem macht es sich zusehends bemerkbar, dass der Kolben aus einer Dose besteht, diese rostet nämlich. Das erschwert es zusätzlich, den Kolben nach oben zu ziehen, da sich die Dose im Rohr verhakt.


    Das aber nur am Rande.


    Ergebnis des erneuten Versuchs war nix. Keinen Zentimeter weiter gekommen. Der Hinweis mit dem Grundwasser hat mich weitergebracht. Es ist kein Sand mehr nachgelaufen, auch wenn nicht so viel davon nach oben kam.


    Das etwas unter dem Rohr liegt halte ich auch für möglich.

    Ob es ein Stein ist weiß ich natürlich nicht. Ich denke aber eher nicht, da ein Stein ja nicht alleine in 4m Tiefe mal so rumliegt. Wahrscheinlicher wird es ein Stück Holz sein, da ich immer wieder kleine Holzteile nach oben ziehe.


    Ich werde jetzt versuchen, das Rohr ein wenig anzuheben um dann nochmal zu pumpen. Wenn das Rohr dann nicht weitergeht, muss es ein Hindernis da unten geben und ich muss neu anfangen.


    Neue Herausforderung: wie kann ich das Rohr anheben?


    Ich hatte überlegt, eine Leiter drüber zu stellen, dort ein Balken quer zu legen, An diesem eine Umlenkrolle und mit einem Seil dann das Rohr hochziehen.

    Oder durch das Gewindestück am Rohr ein Loch bohren, Stange durch und dann versuchen mit einer Drehbewegung das Rohr hochzuziehen. Dabei Aber nur ein Rohr durchbohren, damit das andere, das aufgeschraubt wird, das Loch wieder verschließt.


    Grüße



    André

    Hallo kg,


    was man beim Bohren alles bedenken muss ;)


    Auflast auf das Rohr bin zurzeit ich. 110 Kilo haben bisher gereicht um das Rohr problemlos nach unten zu treiben.


    Wenn ein Hohlraum entsteht und das Rohr auf etwas aufliegt, dann müsste dieser Gegenstand doch absinken, außer er ist so groß, dass das Loch keine Rolle spielt. Ein Kieselstein müsste dann doch schon freiliegen und herunterfallen.

    Ich habe bisher immer mal wieder kleine Holzteile hochgezogen (max. 3cm lang). Ich gehe aber nicht davon aus, dass dort etwas größeres liegt, bis auf diese kleinen Teile habe ich nichts anderes auf der gesamten Strecke gehabt.


    Das mit dem Hohlraum leuchtet ein, wo soll der Sand sonst herkommen, wobei ich glaube, dass dieser Raum vom umgebenden Sand wieder zufließt und sich diese Löcher im Erdreich "verteilen". Deshalb sinkt das Rohr nicht weiter, sondern hat immer noch Auflagefläche.


    Ich werde mal Wasser einfüllen bei jeder Hebung und schauen wie weit ich komme.


    Sollte das nicht reichen, ziehe ich das Rohr ein Stück und versuche es dann nochmal.


    Wahrscheinlich muss ich jetzt regelmäßig Wasser nachgeben. Der Druck wird ja nicht kleiner mit steigender Tiefe.


    Grüße


    André

    Update:


    Ich habe die letzten Tage angefangen mit dem Bohren.

    Der erste Meter war kein Problem. Habe ihn mit dem Spaten ausgehoben, da ich einen Schacht anlegen möchte und das Rohrende unterhalb des Bodens liegen soll. Der Brunnen soll oben abgedeckt werden, damit er von Außen nicht sofort sichtbar ist.

    Ich musste insgesamt 6 mal ansetzen, da ich bei ca. 1m auf Steine gestoßen bin.

    Beim sechsten Mal habe ich mir diese Schicht dann genauer angesehen und festgestellt, dass es sich dabei um Bauschutt handelt.

    Mit einem Hammer und einer Gewindestange (es wäre sicherlich auch anders möglich gewesen) habe ich dann diese ca. 40cm Schicht abtragen können.


    Dann ging es weiter mit dem Erdbohrer (Marke Eigenbau vom Nachbarn). In 2,5m Tiefe kam dann Wasser. So war ich dann doch noch etwas erfreut über den Stand nach Tag 2.


    Am nächsten Tag Rohr rein und dann mit dem Plunscher weiter (ebenfalls Marke Eigenbau vom Nachbarn - Ein Stück Fallrohr und eine Blechdose - genial) .

    An Tag drei habe ich dann einen Meter geschafft (immer nur nach Feierabend).


    An Tag 4 dann Ernüchterung. Es tat sich erstmal nichts. Sand gefördert, aber das Rohr sank nicht weiter ein.

    Ich habe dann mal die Länge des Rohres gemessen, waren ca. 4,06m. Habe dann das Maßband in das Rohr gehalten, runter bis es auf Sand aufsetzte und siehe da, nur 3,6m.

    Konnte also nicht weiter einsinken.

    Wahrscheinlich gelangt über Nacht wieder Sand in das Rohr, entweder durch das Ansteigen des Grundwasserspiegels, da ich während des Plunschens ja Wasser entnehme oder durch die Gezeiten (weiß der Kuckuck).


    Dann ging es wieder 1m runter und dann doch die große Ernüchterung. Seit dem geht nichts mehr. Ich fördere Sand, ich müsste eigentlich schon ca. 2m weiter sein, aber das Rohr bewegt sich nicht. Es gelangt auch immer wieder Sand in das Rohr. Hatte mit dem Maßband anfangs 4,7m gemessen. Nach mehreren Hüben dann nur 4,6m.


    Zum besseren Verständnis: 4m Rohr sind im Boden und darüber noch ein 1m Rohr aufgeschraubt. Deshalb messe ich 4,7m. Nicht das einer nachrechnet und sich wundert.


    Mit dem Maßband bin ich gestern Abend aber auf 5m gekommen, also dort, wo das Rohr endet. Mit dem Plunscher komme ich aber nich soweit. Habe am Seil jeden Meter eine Markierung gemacht. Beim Plunscher fehlen ca. 30cm. Ich kann aber weiterhin Sand fördern.


    Meine Ideen:


    Mit einer Kamera schauen was los ist. Wenn ich es denn überhaupt sehen würde.

    MIt einem Bohrer runter und versuchen den Sand unter dem Rohr zu bewegen. Dann sollte es möglich sein, dass Rohr ein Stück tiefer zu drücken.

    Wenn das Rohr irgendwo aufsitzt, dann mit dem Bohrer versuchen, den Gegenstück zu entfernen oder wegzudrücken.


    Hättet ihr noch Ideen?


    Grüße


    André

    Hallo,


    Ich wollte den Schlauch so weit wie möglich nach unten legen, damit ich keine Probleme mit Grundwasserschwankungen habe.

    Ich werde nächste Woche mit dem Bohren anfangen. Da ich hauptsächlich feinen Sand erwarte, sollte das Bohren nicht allzu schwer sein.


    Schöne Grüße


    André

    Hallo Jan,


    das hatte ich total vergessen.


    Habe im alten Rammbrunnen mal gemessen. Das Grundwasser steht bei etwa 2m Tiefe.


    Also wäre der Aufbau folgendermaßen:


    1m Sumpfrohr + 3m Filterstrecke + 4m Rohrstrecke, von denen 2m im Wasser stehen.


    Ich weiß jetzt nicht genau ob es einen Unterschied macht, wo der Schlauchausgang liegt.

    Das dürfte doch eigentlich nicht den großen Unterschied ausmachen.


    Wenn der Ausgang über der Filterstrecke liegt, dann entstehen am oberen Ende des Filters höhere Ansaugkräfte als unten. Wenn der Schlauch im Sumpfrohr liegt, dann ist es genau anders herum. Der Unterschied ist nur, dass bei der 2. Variante mehr Sand aufgesogen werden könnte (wenn den welcher durchsickert).


    Schöne Grüße



    André

    Update:


    Ich habe jetzt die Brunnenrohre bestellt.


    Der Behelfsbrunnen besteht aus Brunnenrohr DN 115 mit einer Gesamtlänge von 8m.

    Der Brunnen besteht aus Brunnenrohr DN 80 mit einer Gesamtlänge von ebenfalss 8m.


    Ein Nachbar probiert auch gerade das Bohren eines Brunnens und hat mir eine Handvoll Aushub gegeben.


    Es handelt sich hierbei um Feinsand (nicht nachgemessen, mit Kinderspielsand vergleichbar).

    Als Sandfilter habe ich einen Feinsandfilter T15 genommen.


    Da bei Feinsand die Fließgeschwindigkeit abnimmt wird die Filterstrecke auf 3m verlängert um genug Wassernachschub zu gewährleisten.


    Dazu kommt natürlich eine Bodenkappe.


    Insgesamt habe ich für die Rohre und die Kappe stand heute ca. 350 ,- bezahlt. Kostentreiber war hier natürlich der Gewebefilter.


    Entlastend für den Geldbeutel kann noch erwähnt werden, dass das Arbeitsrohr nachdem es gezogen wurde wieder verkauft werden kann.


    Schöne Grüße


    André

    Hallo kg49,


    Habe meine Signatur überarbeitet. Das KG-Rohr als Arbeitsrohr fällt ja weg.

    Das ist mein aktueller Plan.

    Ich nehme aber nach deinen Ausführungen an, dass DN 80 zu klein ist.

    Hallo kg49,


    der Vermieter sagte ja bereits, dass der Brunnen versandet ist. Im Gartenhäuschen habe ich alte Saugschläuche gefunden. Die Vormieter werden also ebenfalls mit elektrischen Pumpen gearbeitet haben und den Brunnen damit überfordert haben.

    Für eine Schwengelpumpe wäre er zwar geeignet, aber da der Brunnen direkt vor dem Eingang zum Gartenhäuschen liegt, fällt diese Möglichkeit auch weg.

    Hallo kg49,


    zu dem Druchmesser mache ich mir noch Gedanken.

    Mir geht es jetzt erst mal um den alten Rammbrunnen.


    Wenn das Wasser im Saugschlauch stehen bleibt, bei laufender Pumpe, kann ich doch davon ausgehen, dass kein Wasser mehr nachfließen kann (oder nur sehr wenig) und das darauf hindeutet, dass der Brunnen versandet ist.

    Ich konnte ja 3 mal über jeweils eine knappe Stunden Wasser fördern. Gestern nicht mehr.

Brunnen selber bauen