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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. walter166

Posts by walter166

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • October 15, 2020 at 1:59 PM

    Liebes Brunnenbauforum, nach Fertigstellung möchte ich von meinem Projekt eine abschließende Zusammenfassung liefern:

    Bohrbrunnen in Österreich (südl. von Wien) in Sand/Schottergrund

    Grundwasserstand ca 8 m ab GOK

    Ich habe meinen Brunnen im ca 2 m hohen "Keller" einer erst nach Brunnenfertigstellung neu errichteten Gartenhütte gebohrt (Bohrniveau bzw. Brunnenoberkante daher ca 2 m unter GOK). Die Bohrung erfolgte mit einem 190-er Erdbohrer mit Aufkantung, Bohrtiefe bis zum Wasser ca 6 m. Ab Erreichen des Wassers wurde in einem 150-er TNA-Brunnenrohr als Arbeitsrohr mit einer 140-er Kiespumpe weitergearbeitet. Da das 6 m Bohrloch in der trockenen Schicht zwar grundsätzlich standfest war, aber wesentlich größer als der 190-er Bohrer bzw. das ab Erreichen des Grundwassers verwendeten 150-er Arbeitsrohres, habe ich als zweites äußeres Arbeitsrohr noch 5 m 200-er KG Rohr verwendet. Mit der Kiespumpe bin ich dann (mal schneller, mal langsamer - es waren immer wieder größere Steine mit über 10 cm Kantenlänge dabei) bis auf knapp 14 m Bohrtiefe vorgedrungen. In dieser Tiefe war dann aufgrund eines oder mehrerer größerer Steine, die ich weder bergen noch zertrümmern konnte, Schluss. Die verwendete Auflast war zum Ende ca 450 kg.

    Der Brunnenaufbau ist wie folgt (4 1/2 " Brunnenrohr):

    1/2 m Sumpfrohr mit Bodenkappe

    3 m Filter SW 0,75

    10,5 m Vollrohr

    Das Ziehen der 5 m 200-er KG-Rohre bzw. der 14 m 6" Brunnenrohre ging relativ problemlos.

    Das erste Klarpumpen erfolgte mit einer Gartenpumpe (Saugpumpe Nennleistung 3,6 bar/3800l/h). Nach einer gedrosselten Förderleistung zu Beginn habe ich nach und nach bis zur vollen Leistung aufgedreht (waren aber nur ca 1000 l/h).

    Bereits nach kurzer Zeit kam klares Wasser mit wenig Feinsandanteilen. Nach ca 4 m3 setzte sich auch kein Feinsand mehr in einem Eimer ab … insgesamt habe ich ca 15 m3 mit dieses Pumpe klargepumpt.

    Da diese für das klarpumpen verwendete Saugpumpe bei weitem nicht die gewünschte künftige Förderleistung von ca 2,5m3/h erreichte, habe ich zu einer günstigen 4" Tiefbrunnenpumpe gegriffen, die im Falle eines Versagens durch zu viel Sandeintrag beim klarpumpen kein großer Verlust ist: eine "Arebos" mit 4000l/h, 9,4 bar. Leider habe ich für diese Pumpe (so wie auch bei den meisten anderen günstigen Pumpen) keine Pumpenkennlinie gefunden und daher betreffend der tatsächlichen Leistung nur "schätzungsweise" kaufen können.

    Mit dieses Pumpe habe ich das Klarpumpen fortgesetzt und langsam auf die maximale Förderleistung erhöht (ca 3000 l bei 3,2 bar Druck am Manometer beim Brunnenkopf). Es war von Anfang an wenig Sandeintrag, nach kurzer Zeit auch in Eimern nichts mehr erkennbar.

    Bei 3000 l/h sinkt der Wasserspiegel im Brunnen auch im Dauerbetrieb nicht ab.

    In der Folge habe ich mit einem 32-er HDPE-Rphr den neuen Brunnen in mein Brauchwassersystem in das (ca 20 m entfernte) Haus eingebunden (300 l Membrandruckkessel, Einschaltdruck 2,5 bar, Ausschaltdruck 6 bar)

    Seit ca 1 Monat funktioniert das System problemlos.

    Nächstes Jahr wird noch eine automatische Gartenbewässerung folgen …..

    nachstehend noch eine (gerundete) Kostenaufstellung, bei Internetbestellungen jeweils mit Versandkosten:

    440 16 m TNA Brunnenrohr 6" als Arbeitsrohr

    190 8 m Erdbohrer 190 mm mit Aufkantung

    230 Kiespumpe 140mm

    40 Holzzange

    120 Elektr. Seilwinde

    70 5 m KG Rohr 200

    300 14 m Brunnenfilterrohr, Brunnenrohr 4 1/2 "

    60 Gartenpumpe zum klarpumpen

    200 Tiefbrunnenpumpe

    1650 Summe

    Zusätzl. in Summe ca 400-500 für Seil, Umlenkrolle, Vierkantrohre (Verlängerung Bohrgestänge), Schrauben, HDPE- Rohre und Fittinge, Wasserfilter, Manometer, Wasserzähler, Stahlseil Pumpenaufhängung, Druckschalter ….

    Kostenvoranschlag Brunnenbauer: Errichtung eines Bohrbrunnens 16 m samt klarpumpen, aber ohne Pumpe oder Technik: ca 5.300

    Das Brunnenbauprojekt war zwar langwierig und anstrengend, aber gsd. erfolgreich und wurde letztendlich um ca 2/3 günstiger realisiert als durch einen professionellen Brunnenbauer.

    Ich habe dieses Projekt nur dank dieses Forums realisiert (zuerst durch stilles Mitlesen und in weiterer Folge auch durch Ratschläge in diesem Forum), daher ein Danke an das Forum.

    Gruß Walter

  • Frage von Anfänger

    • walter166
    • September 14, 2020 at 4:05 PM

    Ich denke nicht, dass du mit dem Arbeitsrohr mehr Schwierigkeiten hast beim abteufen, außer dass du eben mehr Material fördern musst. Wenn du ein 150 er Arbeitsrohr nimmst, würde ich zur 140er Kiespumpe tendieren, du kannst aber auch mit der 108er arbeiten. Die größere hat den Vorteil, dass du auch größere Steine locker fördern kannst, wo die kleinere bereits versagt.

    Mit Arbeitsrohr hast du auch den Vorteil, dass du dann dein Brunnenrohr unten mit einer ordentlichen Bodenkappe verschließen kannst. Neben der Möglichkeit der Anpassung der SW kannst du auch die Länge der filterstrecke noch variieren ....

    die Tefbrunnenpumpe soll mind. 1/2 Meter über der Filterstrecke hängen und Muss immer mit Wasser überdeckt sein (ideal mind 2-3 Meter).

    Wenn das GW bei 4 Meter liegt, solltest du somit mind, ca 10 Meter runter, tiefer ist immer besser....

    Wenn du tiefer kommst, noch besser .... Dann kannst du auch 3 oder 4 Meter Filterstrecke nehmen.

    Kommst du nicht so tief, kannst du nachträglich auch noch adaptieren. Bei GW bei 4 Meter kannst zu Not auch noch mit einer Saugpumpe arbeiten

    Ich hoffe, alles richtig und fehlerfrei beschrieben zu haben (bin auch erst Anfänger, habe durch dieses Forum viel gelernt, und meinen Brunnen vor ein paar Wochen fertig gebohrt, derzeit bei der Installation und Einbindung in mein Brauchwassersystem im Haus)

    Bezüglich Deutung des Bodenprofils gebe ich keinen Kommentar ab, da gibt es andere, wesentlich erfahrenere und klügere Forenteilnehmer....

  • Frage von Anfänger

    • walter166
    • September 13, 2020 at 10:28 PM

    Idealerweise solltest du in Betracht ziehen, deinen Brunnen mit einem Arbeitsrohr zu erstellen. Dann bist du noch variabel bezüglich Schlitzweite der Filterrohre. Für einen geplanten Brunnen 4 1\2 Zoll (115) bietet sich als Arbeitsrohr ein 6 Zoll (150) TNA Brunnenrohr an.

    Wenn du ohne Arbeitsrohr bohren willst, ist die gängige Empfehlung SW 0,3.

    Wenn du zu viel Feinsand in der Filterstrecke hast, kann aber auch 0,3 zu groß sein, dann benötigst du einen Feinsandfilter oder Kiesbelagfilter.

    Wenn du mit Arbeitsrohr bohrst, nimmst du Bohrproben und kannst Je nach Korngrösse bzw Feinsandanteil die SW angepasst wählen bzw einen Feinsandfilter/Kiesbelagfilter einbauen.

  • Vorzeitiges Bohrende? Saugrohr in Filterstrecke?

    • walter166
    • September 13, 2020 at 9:58 PM

    du kannst auch dein Bohrgestänge relativ einfach um 4 Meter verlängern: kauf im Baumarkt oder bei einem Eisenwarenhändler zwei Vierkantrohre 30x30 mit 2 Metern Länge und einen Meter 25x25 Vierkantrohr. Vom dünneren schneidest du ein Stück ab (ca 25 cm), das passt in die dickeren rein, bohrst Löcher rein und befestigte es mit Schrauben und Flügelmuttern (denselben wie beim Bohrgestänge).

    Das 25 er Vierkantrohr passt perfekt auch in das Bohrgestänge als Verlängerung rein.....

    Das funktioniert jedenfalls wunderbar bei einem 30x30 Bohrgestänge.

  • Vorzeitiges Bohrende? Saugrohr in Filterstrecke?

    • walter166
    • September 9, 2020 at 11:26 AM

    Die Auflast kannst du auf jeden Fall noch erhöhen, bis zu 450 oder 500 kg sollte kein Problem sein.

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 11, 2020 at 7:01 PM

    Ich habe im geplanten Filterbereich 3 mal eine Probe genommen, getrocknet, gesiebt und dann gewogen, die Anteile waren immer ungefähr gleich (21,19 und 22%) , nur die wirklich großen Steine ab 10 cm waren mal da, mal nicht ....

    Werde mich an die Empfehlung halten und nach dem klarpumpen gibt es ein Update

    Gruß Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 10, 2020 at 2:21 PM

    Hkallo, anbei 2 Fotos des Bohrguts:

    0-1 mm und 1-2,5 mm (je da 20% Anteil), diesmal habe ich mich bemüht, schön zu streuen

    Gruß Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 8, 2020 at 2:28 PM

    vorerst Danke für die fachkundige Beratung, dann werde ich nächste Woche mal die Brunnenrohr bestellen ...

    ... In einigen Wochen nach Fertigstellung werde ich ein Update liefern ...

    Gruß Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 7, 2020 at 11:33 AM

    @ Franz Brandwein: bitte bei einem eigenen Projekt oder einer Frage einen eigenen Beitrag eröffnen und nicht in einem fremden Beitrag hineinschreiben....

    zurück zu meinem Brunnenprojekt:

    das gestern nicht hochgeladene Foto der Sand/Feinsandprobe 1 mm und kleiner (ca 20% Anteil, ca 20% waren zwischen 1 und 2,5 mm, ca 60% war Kies und Steine größer 2,5 mm)

    Ich möchte 3 oder 4 Meter Filterrohre verbauen (bei 1/2 Meter Sumpfrohr und 4 Meter Filter habe ich aber nur mehr eine Wasserüberdeckung von 3 Meter, daher wahrscheinlich eher nur 3 Meter Filter)

    Geplante Wasserentnahme wäre zwischen 2 und 3 m³ pro Stunde, mal sehen nach dem Klarpumpen, was der Brunnen so hergibt (bei der Wassermenge bin ich flexibel, kann den Wasserbedarf bei der Planung bzw. dem Bau der Gartenbewässerung noch entsprechend anpassen)

    Gruß Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 6, 2020 at 10:01 PM

    Geschätztes Brunnenbau-Forum, da ich nicht mehr weiterkomme, werde ich das bohren einstellen und mich mit der erreichten Bohrtiefe von 13,5 Meter und einem Wasserstand von 7,5 Meter begnügen.

    Ich habe ab Erreichen des Grundwasserspiegels einige Proben genommen, die alle mit kleinen Abweichungen dieselbe Zusammensetzung haben:

    ca 60% sind Steine und Kies größer 2,5 mm

    ca 20% sind Kies und Sand zwischen ca 1mm und 2,5 mm

    Die restlichen ca 20% sind Sand und Feinsand, davon habe ein Foto einer Probe auf Millimeterpapier gemacht:

    Nun geht es an den Ausbau des Brunnens bzw Bestellung der Brunnenrohre:

    ich möchte 4,5 Zoll Brunnenrohre verwenden (das Arbeitsrohr ist 6 Zoll)

    welche Schlitzweite ist empfehlenswert?

    Zur Auswahl stehen 0,3 mm, 0,5 mm, 0,75 mm, 1 mm, oder ist bei den Bodenverhältnissen bereits ein Filterstrumpf 0,10-0,14mm erforderlich ?

    Gruß

    Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 3, 2020 at 2:06 AM

    danach bin ich wieder auf derselben Tiefe wie vorher und nichts geht weiter und kann auch kein weiteres Material fördern.

    Habt ihr noch eine hilfreiche Idee?

    Ich wäre noch gerne ca 2,5 Meter tiefer gegangen. ...

    Ich werde jedenfalls noch einige Stunden Arbeit investieren, um weiter zu kommen, danach würde ich mich bei Misserfolg mit der Wassertiefe von 7,5 Meter zufrieden geben.

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • August 3, 2020 at 1:58 AM

    Hallo zusammen, ich möchte euch einen Zwischenstand meines Bohrprojektes geben.

    Da Anfang Juni sowohl mein gewünschter Erdbohrer 190 mm mit Aufkantung als auch die 140 mm Kiespumpe nicht sofort lieferbar waren, habe ich im Garten eine Baugrube für das künftige Gartenhaus ausgehoben und 3 Seiten mit Schalungssteinen auf 2 Meter aufgemauert. ich habe eine Arbeitsfläche von 2,5x2,5 Meter zur Verfügung, das ist nicht wirklich viel, reicht aber aus. Ende Juni habe ich mit dem Erdbohrer zu bohren begonnen. Von so manchen Bohrberichten mit Fortschritten von 2 oder 3 Meter in einer Stunde konnte ich nur träumen, da das vorliegende Sand/Kies/Schottergemisch stark komprimiert war und immer wieder Steine mit einer Kantenlänge von 10-15 cm in der Bohrstrecke waren, die ein einfaches eindrehen des Bohrers unmöglich machten. Ich habe mir bald einen Steingreifer gebaut (4 Baustahlstäbe an ein Vierkantrohr 30x30 geschweißt). Zur Auflockerung des festen Bodens habe ich 2 Zinken einer Spatengabel ebenfalls an ein Vierkantrohr geschweißt. Nach 2 Wochen mit täglich 1-3 Stunden bohren, auflockern des Grundes und einsetzten des Steingreifers (der größte Stein hatte und Kantenlänge von 25 cm) und viel vergossenem Schweiß bin ich wie erwartet in 6 Meter Bohrtiefe (=8 Meter ab GOK) auf Wasser gestoßen. Ich bin froh, zuerst den Keller ausgehoben zu haben, da ich mir dadurch 2 Meter bohren erspart habe, besonders auch deshalb, da das Bohrgestänge so gerade noch ohne mühseliges auseinanderschrauben zu heben und die Bohrschnecke zu leeren war. Bei 2 Metern mehr hätte ich das sicher nicht mehr geschafft und bei jedem Hub das Gestänge auseinander und wieder zusammenschrauben müssen.

    Vor Beginn der Arbeit mit der Kiespumpe habe ich eine Holzzange gebastelt (150x50 mit 8 cm Stärke). Der Selbstbau einer großen Holzzange war ein sehr hilfreicher Hinweis, ich habe dadurch genug Platz für die Auflast und auch einen entsprechend großen Hebel zur Drehung des Rohres. Für das Heben der Kiespumpe habe ich mir eine elektrische Seilwinde mit 300 kg Hubkraft und mit 18 m Seil gekauft, die ich in ca 2,75 Meter Höhe über dem Bohrloch befestigt habe, für das Pumpen ein 8 mm Kunstoffseil.

    Ich habe mein Arbeitsrohr (6 Zoll TNA Brunnenrohr) eingestellt und mit der Kiespumpe zu arbeiten begonnen. aufgrund der vielen großen Steine beim bohren sowie der immer wieder vorkommenden Berührung der Wände beim heben und ablassen des Bohrers war das Bohrloch wesentlich größer als der Durchmesser des Erdbohrers (Bohrer 190 mm, Durchmesser des Bohrloches ca 400 mm) und die Rohrtour war wegen des großen Spielraumes extrem wackelig und instabil. Zur Fixierung meines Arbeitsrohr habe ich daher noch ein 5 Meter 200 er KG-Rohr als äußeres Arbeitsrohr eingestellt und den äußeren Zwischraum wieder verfüllt. Dadurch steht meine Rohrtour relativ stabil.

    Die ersten 1,5 Meter unter Wasser waren nicht wirklich einfach, die Kiespumpe war im Regelfall nur einige cm mit Aushub gefüllt. Der nächste Meter wurde noch schwieriger, ohne Auflockerung mit einem 120 mm Bohrer und der 2 Zinken der Spatengabel war mit der Kiespumpe gar kein Fortschritt mehr erzielbar, pro Hub der Kiespumpe habe ich 95-98% Wasser gefördert und nahezu kein Material. Es befanden sich auch immer wieder Steine unter der Rohrkante. Beim auflockern mit der Spatengabel brach einer der beiden Zinken ab. Statt dessen habe ich eine Eisenstange mit ca 1 cm Stärke angeschweißt, die ich unten spitz angeschliffen habe, damit habe ich auch 2 verklemmte Steine zerbrochen. Von 3,5 -7,5 Meter Wassertiefe hatte ich eine problemlose Zone, die Kiespumpe war bei nahezu jedem Hub gut gefüllt, der Bohrfortschritt wirklich erfreulich.

    Seit 3 Tagen und ca 12-15 Arbeitsstunden stehe ich bei einer Wassertiefe von 7,5 Metern. Die Kiespumpe fördert nichts, mit dem 120 er bohrer merke ich, dass ich auf einem (oder mehreren) Steinen aufsitzen und nicht eindringen kann, mit dem Steingreifer spüre ich, dass mindestens ein größeres Hindernis vorhanden ist, kann aber keinen Stein greifen, mit der Eisenstange spüre ich ebenfalls, dass ein Hindernis vorhanden ist, schaffe es aber auch nicht, dieses Hindernis zu lockern oder auf die Seite zu schieben. Auch ein ziehen der Rohrtour um ca 20 cm hat nichts gebracht, danach habe ich beim ersten Hub etwas Material gefördert (was wahrscheinlich von der Seite nachgerutscht ist,

  • Planung Arbeitsrohr / Kosten / Wiederverkauf

    • walter166
    • July 18, 2020 at 3:17 PM

    Oder nimm als Arbeitstag ein 150er, kostet nur knapp 3 Euro pro Laufmeter mehr als das 125er, da kannst du ein 115er BR einstellen, dann hast du mehr Auswahl bei den Pumpen...

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • June 5, 2020 at 10:41 AM

    Hallo zusammen,

    Dann werde ich mit meinem Projekt von der Planungsphase in die vorbereitende Ausführung wechseln.

    Ich werde nächste Woche einmal einen 190 er Erdbohrer, Brunnenrohre (TNA 6 zoll) als Arbeitsrohr und eine Holzzange AD 165 bestellen.

    Mit der Kiespumpe muss ich eh noch warten, laut shop erdbohrer.de derzeit ausverkauft, wieder lieferbar ab 30.6.

    Noch eine dumme Frage zum Verschleiß: wie schnell machen Kolbengummi und Membrane der Kiespumpe schlapp?

    Wünsche einen schönen Tag ...

    Walter

  • Planung Bohrbrunnen

    • walter166
    • June 5, 2020 at 12:32 AM

    Vorab ein Dankeschön an kg49 und Kurty für eure fachkundigen Meinungen zu meinem Projekt. Ich entnehme euren Antworten, dass mein Projekt grundsätzlich gute Chancen hat, realisiert zu werden - Unwägbarkeiten können immer auftreten.

    Ich habe aus Kostengründen "natürlich" vorgehabt, den Brunnen ohne Arbeitsrohr zu zu errichten. Euren Antworten entnehme ich einstimmig, dass ich besser die 6 Zoll als Arbeitsrohr nehme und dann erst das das endgültige Brunnenrohr setze (wahrscheinlich Dimension 4 1\2 Zoll, oder habt ihr andere Empfehlungen?).

    Beim plunschen werde ich dann regelmäßig die Korngrösse des geförderten Sandes und Feinsandes bestimmen und und kann darauf abgestimmt die Schlitzweite der Filterstrecke des endgültigen Brunnenrohres sowie die Korngrösse des Filterkieses für die Hinterfüllung beim Ziehen des Arbeitsrohres auswählen.

    Zum Brunnenvorschacht möchte ich noch präzisieren: ich plane sowieso auch die Errichtung einer Gartenhütte mit 3x3 m Grundfläche. ich habe vor, den geplanten Vorschacht gleich als "Keller" der Gartenhütte in diesem Ausmaß bauen. Da habe ich eine lichte Weite des Schachtes von 2,5x 2,5 m als Arbeitsfläche zur Verfügung, das sollte wahrscheinlich genügen.

    Gruß

    Walter

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