Posts by modpl

    @ Frank: Was war denn das für ein Brunnenbauer?
    1mm Schlitze im FR und bei 1,5m im Lehm aufgehört.
    Wie ab 3m ist das KG-Rohr eingeschlitzt worden.
    3m vom Rohr welches unten im Bohrloch steht ist geschlitz, oder?
    Denke mal die Schlitze, die im Lehm stehen haben sich zugeschmiert, wenn nicht sogar die gesamte Filterstrecke, weil du sagst das Rohr sieht von innen aus wie ein Kamin der ausgeschleudert wurde.
    Du hast doch Garantie oder? Warum hat der Brunnenbauer den brunnen nicht Klargepumpt?


    @ rammbrunnen:
    Bin bei 6,50m auf Lehm gestoßen. Habe ca. 2,50m wasser im Rohr( 0,50 SR + 2m Filterrohr)
    Meine Frage: Weil ich gerade lese bei Lehmschicht aufhören. macht bei mir keinen Sinn oder was meinst Du dazu?
    Ist nur Oberflächenwasser oder?
    Habe mit der Kiespumpe das Rohr bis zum 1.FR leer bekommen, danach lief es wieder voll.

    Alles Klar, versuche Dein Glück.
    Dir ist aber schon Klar, das Du hier nicht nach Grundwasser bohrst?
    Es handelt sich hier um Oberflächenwasser - Sickerwasser (Schneeschmelze,Regen) welches im Laufe der Zeit durch den Hang versickert und unterirdisch nach unten abläuft.
    Dein Brunnen hat dann auch eher den Charakter einer Zisterne.
    Ist halt auch Wasser, aber halt nicht so ergiebig wie ein Bohrbrunnen im Grundwasser.

    Moin, Moin,


    schöne Bilder.
    Ich hätte aber nicht da gebohrt wo es eh schon trocken ist.
    Kann sein das sich der Abfluss ( unterirdisch) im Laufe der jahre geändert hat, daher sind deine Brunnenringe nun trocken.
    Es kann auch mehere unterirdische Abflüsse geben, daher hat dein Nachbar auf gleicher Höhe noch Wasser.
    Ich hätte da im Hang gebohrt( Bild1) wo der Weg feucht ist. Dein Weg hat auch gefälle nach unten. Dann wurde ich sehen, ab wo der Weg anfängt feucht zu werden und würde dann vom Weg aus gesehen links im Hang bohren. Denn da muss irgendwo eine undurchlässige Schicht sein, da tritt zur Zeit das wasser aus, welches unterirdisch vom linken Hang kommt.
    Dazu muss ich kein Wünschelrutengänger sein. :lol:
    Unter Deinem Weg, vielleicht knapp darunter läuft das Wasser richtung des unteren Baches, denn irgendwo muss es ja hin.
    Wenn die Wasserspur auf dem Weg nach unten zum Bach geht ist es so.
    Mach da mal eine Probebohrung, all zu tief kann es ja nicht sein und lass es uns mal wissen, was dabei rausgekommen ist.

    Moin holmux,


    also grundsätzlich bis zum Grundwasser bohren (mit Bohrer)
    Bei unklaren Bodenverhältnissen, so groß wie möglich anfangen.
    Falls Bohrloch zusammenfällt im Mantelrohr bohren.
    Unter dem FR ein Sumpfrohr setzen(halbes VR reicht in der Regel aus)
    Schlitzbreite des Fr richtet sich nach deinen Bodenverhältnissen, wenn du Grundwasser erreicht hast.
    Eine Bodenkappe kannst du nicht setzen, dann kannst du später nicht mit der Kiespumpe arbeiten. Rohr wird nach erreichen der Bohrtiefe mit Tonpellets verschlossen( die quellen auf)
    Bei DN 100 FR mit Schlitzbreite 0,5mm hast du so ca. 1,8 kbm pro Stunde pro Meter FR.
    Bei einer Wassertiefe von 10m, reicht eine Gesamttiefe von 13m nicht, denn du musst mindestens 3-4m Wasser von oben gesehen über dem letzten FR haben.
    Aus dieser Tiefe kannst du nicht mehr mit einem hauswasserwerk pumpen, sondern mit einer Unterwasserpumpe.
    Brunnen kann man regelmäßig warten( plunsche) dafür ist das Sumpfrohr gedacht, hier sammelt sich Sand.
    Oder hier mal nachlesen:
    http://www.der-brunnen.de/bohrbrunnen/bohrbrunnen.htm

    Nun fredddd,
    eigentlich ganz einfach:


    Es ist für Wasser schwierig , im Inneren des Berges hinunterzufließen. In der Ebene kann das Wasser hingegen leichter unterirdisch auch über große Strecken fließen.


    Der Grund dafür ist wiederum, daß der Boden aus verschiedenen Schichten besteht. Das Regenwasser sickert durch eine wasserdurchlässige Schicht und fließt auf einer undurchlässigen Schicht entlang.


    Wenn im Gebirge die Schichten nicht gerade senkrecht liegen (auch das gibts aber), so kommt es oft dazu, daß eine wasserführende Schicht an einem Berghang ins freie führt, und schon entsteht eine Quelle.


    Im Hügelland liegen die Schichten oft waagrecht wellig übereinander. Da sind dann die Quellen zumeist unten.


    Gruss Plunschmeister

    Hallo svenndi,


    kenne die geologischen bedingungen bei dir nicht. Aber, wenn du schon mal 4 FR hast, warum verbaust du die nicht auch als FR?
    Wenn das arbeiten mit der kiespumpe ging, alles rein was du hast.
    Als sumpfrohr kannst du auch nur ein halbes vollwandrohr nehmen.( 1VR mit der säge durchsägen) Die andere hälfte schraubst du dann oben beim plunschen immer rauf. wenn du bodengleich bist, das halbe raus und 1m VR rauf dann immer so weiter.
    Wenn du dann 3m wasser von oben gesehen über dem letzten VR hast, dürfte das reichen.
    Was dann letzt endlich an wasser nachläuft, kann wohl keiner genau sagen, aber du bist mit 4 VR auf der sicheren seite.
    Wenn du fertig bist mal austesten.
    Bloss das was du jetzt hast ist doch kein brunnen oder?????????????

    Ist alles aus meiner Sicht ein bischen schlecht gelaufen Dein Brunnenbau.
    Stimmt was marc23r sagt, hättest du wenigsten 2 FR unten verbaut, die setzt man einfach nicht nach oben.


    Richtig ist 3-4m Wasser über dem letzten FR. Du hast nun einen Wasserstand von 4m, also knapp 2 VWR über deinem einzigen Filter haben Wasser.
    Der Wasserspiegel senkt sich bei Wasserentnahme Trichterförmig um ca 1m.
    Dann haben wir schon mal 1m wasser über FR. Wenn das Wasser nicht schnell genug aus dem umgebenen Erdreich nachläuft, pumpst Du diesen 1m auch noch schnell weg. Folge Dein einziges Filterrohr saugt Luft.
    Glaube gar nicht mal, das dass an den oberen verbauten FR liegt.
    Meine Meinung, nun weiß ich auch nicht wo deine Pumpe ( wieviel m ) saugt.

    Möglich ist alles.
    Es ist aber üblich, das bis zum Grundwasser gebohrt wird. Alles andere ist Spielerei.
    Wo willst du das ganze Fremdwasser bei 4m zu plunschen hernehmen, das versickert doch ins Nirvana. Wenn nun 1m zu plunschen wäre ok, aber so bohren, bohren, bohren Meister.
    Im Brunnenrohr oder iM KG als Mantelrohr.

    Ja der durchmesser über muffe ist 149mm passt so.
    Aber wenn ich das recht verstehe stehst du im moment bei 4 m noch ohne grundwasser. Um mit der Kiespumpe ( mit kolbenstange) arbeiten zu können musst du grundwasser haben oder ausreichend fremdwasser zuführen.
    Die kiespumpe arbeitet nur unter wasser, sie erzeugt einen unterdruck und saugt das lose sand/kiesgemisch in sich ein.
    Da du dann bis zum grundwasser noch 4m hast, musst du jede menge fremdwasser zuführen, um richtig arbeiten zu können.( wer weis wo das alles hinläuft?)
    Vergesse unter deinen filtern nicht das sumpfrohr, wo du nachher drinnen plunscht, sonst saugst du den sand durch deine filter ein. ( falls du zähne am sumpffrohr machen willst- nicht einfach das rohr einsägen die drücken sich nach aussen, sondern halt schon richtig robuste zähne machen)
    Wichtig beim plunschen das aufzulegende Gewicht.


    Wenn du kg rohr als mantelrohr benutzt kannst du bis direkt zum grundwasser weiterbohren, dein bohrloch fällt nich mehr zusammen hat auch den vorteil das wenn du mal auf lehm stösst dich nicht mit plunschen abmühen musst- aber wenn du sicher bist es kommt nur noch kies.
    Glaub mir ich weiß wovon ich rede - stecke mit meinem brunnenrohr in lehm fest.
    Wenn du am grundwasser bist musst du aber noch tiefer rein dass weist du- kennst du auch da die bodenverhältnisse?

    Was für ein brunnenrohr hast du denn und hast du es schon abgeteuft?
    Alternative eventuell zum bohren im rohr- plunschen mit fremdwasser, soll auch gehen, wenn du nun z.B. losen sand/kies hast.
    Hauptsache du hast im lehm gross genug gebohrt, das du dein brunnenrohr da durch bekommst.

Brunnen selber bauen