Posts by Eckie

    Ich nochmal. Grundwasser und oberflächenwasser sind 2 paar Schuhe. Die Reibung in einer Wasserführenden Schicht ist die die das Magnetfeld erzeugt worauf der Körper anspricht. Bauarbeiter können eine Wasserleitung nur finden wenn das Wasser darin fließt. Stilles Wasser reibt nicht und erzeugt keine Ströme die auf den Menschen Einfluss nehmen. Das Wasser fließt meistens von Nord ost nach Süd West. Das hab ich an all meinen Adern erkannt da diese alle die gleiche Richtung haben mit leichten Kurven.

    Es gibt keine Adern und das mit der Richtung stimmt auch gar nicht. Das Wasser fliest unterirdisch nicht in Adern. Das sind moderne Legenden.

    Im Fachhandel für Brunnenbaugeräte. Man kann sich sowas natürlich auch selbst innerhalb von 5Min. zusammenbauen.

    Gruss

    kg49

    Wo gibt es denn einen Fachhandel für Brunnenbaugeräte in Deutschland? Es gibt in NL nur einen Fachhandel für Brunnenrohre und Pumpen. Ein Geschäft wo es Plunscher oder Kiespumpen gibt, findest Du hier nirgendwo. Und eine Spüllanze schon gar nicht leider.

    Ich finde es auch komisch das Du "Fachmann" schreibst und dann auch noch selber nicht anwesend warst als der Brunnen bei Dir gebohrt wurde. Bei diesen 1-Tag Jobs sollte der Kunde immer zu Hause sein, oder wenigstens nicht lange weg sein. Wenn ich einen Brunnen bohre muss der Kunde anwesend sein.

    In einem 8 Meter tiefen Brunnen hat eine Tiefbrunnenpumpe nichts zu suchen. Bei dieser Tiefe hängt sie wahrscheinlich am Boden und zieht jetzt durch die Filterstrecke Sand rein.


    Du solltest mehr Informationen geben über den Ausbau der Rohre.

    Ist eine Kiesschüttung gemacht worden, und so ja, die Korngrösse?


    Es kann sein dass die Kiesschüttung zu weit runter gesackt ist und ein Teil der Filterstrecke nun nicht mehr richtig beschützt wird. Es kann ein Riss im Rohr gekommen sein, der Bodendeckel hat sich gelockert...Bei guten Rohren darf so etwas nicht passieren.

    Aber irgendwo muss etwas passiert sein.

    Schön dass es geklappt hat! Ein paar Bilder wären auch schön. :

    Mir ist gestern noch etwas aufgefallen, ich weiß aber nicht ob das wichtig ist - ich habe gestern mit dem Schlauch den Garten gegossen. Mir kam es vor als ob der Druck schwangt. Nicht stark aber man merkt eine gewisse Schwankung, die aber nur ganz kurz ist.



    Gruß

    Sordl

    Das bedeutet meistens dass der Wasserspiegel gerade mal genügt. Die Pumpe würde ich mal 1 Meter sacken lassen und dann testen ob der Druck jetzt wohl gleich ist.

    Ich bin mal ganz ehrlich jetzt: das hört sich alles sehr schlecht an.


    Bei so viel Sand sind mehrere Ursachen möglich. Das Filterrohr hat eine zu grosse Schlitzweite für deinen Boden und Die Kiesschüttung ist schlecht ausgeführt worden oder sogar unterlassen. Ich wette, eine schnelle Spühlbohrung, von der ich sowieso nicht viel halte.

    Es könnte ein Riss in der Filterstrecke oder im Vollrohr aufgetreten sein, es fehlt ein Deckel unten vielleicht. Aber trotzdem darf das alles nicht passieren wenn der Brunnen von einem Fachmann angelegt wurde. Die Geschichte mit dem jährlichen reinigen ist lächerlich.

    Eine Brunnenreinigung habe ich noch nie gemacht, werde ich auch niemals machen.

    Wenn ich einen Brunnen bohre und meine Kunden rufen mich nach einem Jahr an, dass mengenweise Sand in den Brunnen strömt kriegen sie entweder einen neuen Brunnen umsonst, oder ihr Geld zurück.

    Ich würde dem Brunnenbauer das erst mal knallhart vorschlagen, aber 2011 ist ziemlich lange her, das wird nichts mehr bringen.

    Okay du meinst also ich müsste tiefer als 10 Meter? Ich hatte immer Angst das ich sonst zu tief komme und der Rammfilter unterhalb der Wasserbringenden Schicht gestemmt wird.

    Erst schreibst Du, ab 4,5 M geht das Bohren nicht mehr, weil der Boden nass wird. Das heisst also, es müsse ab 4,5 Grundwasser (Schichtenwasser) sein.
    Dann behauptest Du nach dem Rammen bis 10 Meter Tiefe nur 2 M Wassersäule zu haben.

    1. Rammfilter 10 Meter tief ist sinnlos.

    2. Die Gardena ist zu stark für einen Rammbrunnen.
    3. Schlauch im Rammbrunnen hat da nichts zu suchen. Die luftdichten Rohre dienen ja als Ansaugeleitung! Hat der Schlauch überhaupt ein Rückschlagventil unten?
    4. Teflon wird bei Rammbrunnen auch abgeraten. Hanf solltest Du verwenden. Wenn nicht Luftdicht, kannst Du pumpen bis Ostern ohne Erfolg.

    5. Wie ist der Bodenaufbau? Steht der Filter in Kiesboden, oder ist es Ton, Feinsand, grober Sand?
    6. Die wasserbringende Schicht hört nicht plötzlich auf nach 10 Meter. Auch da gibt es noch viele Missverständnisse.


    Wie KG49 schon erwähnte; Du brauchst sehr viel Zeit um dich richtig einzulesen. So schnell schnell mal ein paar Topics durchblättern reicht nicht.

    Hier kannst Du sehen wie ich mit 110 mm Stahlrohren arbeite, und wieviel Aufwand es dann schon gibt. In diesem Beispeil geht es recht einfach und gehen die Rohre auch schnell runter. Weil der Boden nur sandig war und es keinen Ton gab.


    Wenn auch bei uns der Ton kommt, dan wird erst mal rumgemeckert aber muss es trotzdem weitergehen. In den meisten Fällen wissen wir wie dicke diese Schicht ist und was danach kommt. Das Hochziehen durch Tonschichten bleibt aber eine Sch..arbeit!

    Das Rohr muss vertikal beweglich bleiben. Ich befürchte, dass Rohrstücke unten "festgebacken" sind. Die Drehung um 30 Grad führe ich auf lose sitzende Gewinde in höheren Schichten zurück.

    Der zur Verfügung stehende Bohrplatz ist zu klein. Während des Bohrens muss das Rohr nur im Uhrzeigersinn gedreht werden. Nicht 30 Grad hin und her, das lockert Gewinde, wenn diese nicht durch Schrauben dagegen gesichert werden.

    Gruss

    kg49

    Und das ist gerade der Grund ( ich mache hier keine Anti-Werbung gegen PVC-TNA ) dass ich kein Fan bin von PVC wenn der Durchschnitt zu gross ist. 125 mm ist schon eine fast unmachbare grösse, wenn Du mich fragts auch der Maximum für sogar viele Profi's die mit schweren Stahlrohren arbeiten. Auch bei Stalhrohren gibt es dieses Problem dass man immer im Uhrzeigersinn festdrehen soll. Wenn aber gerüttelt wird und links-rechtsum gedreht wird, dürfen die Rohre sich nicht losdrehen.

    Ich fürchte dass der Ton das Rohr völlig fest hat. Wenn man runter kommt mit den Rohren, heisst das nicht immer dass sie auch wieder hoch gehen. Auch bei dicken Stahlrohren habe ich diese Probleme schon mal gehabt. Da konnte sogar ein ziemlich starker Löffelbagger von einem Kumpel nur sehr mühsam meine Arbeitsrohre schrittweise hochziehen. Mit dem gleichen Bagger reisst er dicke Bäume um und hier guckte er völlig verzweifelt.


    Der Reibungswiederstand bei 125 mm Rohren ist schon so enorm gross, da brauchst Du mehr als 1 Ton.
    Ich überlege mal weiter wie ich Dir helfen kann.

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