Posts by Michel

    Okay gaaanz langsam.
    4m über Geländeoberkante hängt mein elektrischer Seilhebezug mit 20m Stahlseil und haken dran.
    An den Haken befestige ich den Bohrer über dem schon drei Meter Gestänge befestigt sind.
    Dann hänge ich den Bohrer ins Loch und lass ihn am Stahlseil hängen hinunter, bis nur noch ein Meter des Gestänges rausschaut. Dann stoppe ich und mach die nächsten 3, 4 oder 5 m Gestänge drauf und befestige dieses mit einer M10er Schraube mit Mutter. Das geht solange, bis der Bohrer unten angekommen ist. Dann lass ich zusätzliches Stahlseil ab um das Gestänge drehen zu können. Nach 10 - 12 Umdrehungen (je nach Material und Bohrerart und bei Ton natürlich eher weniger wird der Bohrer wieder gezogen, das Gestänge entsprechend wieder geteilt und der Bohrer entleert. Dann geht's wieder abwärts.


    Es soll aber Bohrer geben, die unten bleiben und man zieht nur das Bohrgut in einer Hülse hoch. Das Prinzip ist natürlich genial. Weiß jemand eine Firma, die diese Bohrer vertreibt???


    Gruß Michael

    Hi Lasttrip,


    habe ein Holgestell über das Beet meiner Frau gebaut, welches 4 Meter hoch ist (immer noch aufgebaut). Dort hängt auch noch der Seilhebezug, welcher 250kg / 500 kg Zugkraft hat.
    Am Bohrer selbst ist eine Öse angeschweißt, an der das Stahlseil hängt. Es geht aber auch ein Haken statt einer Schraube in der Verbindung zum Gestänge! Die sollte aber M10 sein. Eine M8er-Schraube ist mir mal gebrochen...


    Blackout weg?


    Gruß Michel

    Ja, dass ist eine gute Idee...
    Meine Frage dazu: das Locj wird ja dann auch mit Ton zugeschmiert oder machts dann tatsächlich durch das Vakuum "blööp" und die Luft kann einfließen? Wahrscheinlich ist es so. Mein elektrischer Seilhebezug hat hat auch immer so nach einem Meter ziemlich geächzt! Jetzt weiß ich auch warum! Danke Rammbrunnen, Du bist echt vom Fach! ;-)


    Gruß Michel

    Hi,


    Babysteinchen? Dann hast Du ja Glück gehabt.
    Ja Ton ist eklig zu bohren.
    Ziehst Du den Bohrer mit der Hand? Dann nur wenige Umdrehungen machen und gleich wieder ziehen, am besten Hilfe dazu holen, denn wenn der Bohrer längere Zeit unten bleibt, dann quillt das Loch zu und Du bekommst ihn womöglich gar nicht mehr gehoben. Sei vorsichtig!!!


    Du musst solange bohren bis Du auf Kies stößt. Viel Spass noch!!!


    Wo bohrst Du?


    Gruß Michael

    Na klar, bin auch noch Anfänger, habe wie gesagt auch erst einen Brunnen gebohrt und den auch noch erfolglos. Aber ich habe mich durch die Materie gelesen und konnte durch meine vielseitigen praktischen "Anwendungen" in meinem Fall vieles nachvollziehen.


    Wenn ich Dir den Tipp geben darf: wenn Du die Steine nicht mit dem Bohrer (ggf. mal Verlängerungen am T-Stück verwenden) nicht gleich rausbekommst, dann lass es sein. Du kannst sie nicht rausfummeln, wenn selbst der Bohrer es nicht schafft! Wenn Du sie lockern kannst ist nämlich auch erstmal die Frage, ob Du sie überhaupt hochbekommst.
    Lieber gleich ein neues loch bohren, als sich immer weiter zu ärgern und letztlich doch zu scheitern, so, wie ich!
    Kann auch sein, dass Du 4 x bohren musst, bis es klappt...


    Gruß michael

    Hi Lasttrip,


    ja genau, das bedeutet es.
    Wenn Du aber an den Steinen nicht vorbeikommst, solltest Du einen neues Loch bohren und das alte wieder zuschütten.


    Solltest Du auf Sand oder Kies stoßen, dann wird darin Grundwasser sein.
    Wenn Du Pech hast, ist die Mächtigkeit des Tones jedoch so groß, dass Du eine Tiefbrunnenpumpe brauchst.


    Achtung! Tonlöcher haben die Angewohnheit zuzuquellen!!!


    Was heißt, das Du mit einem 150er Bohrer eigentlich nur ein 100er Brunnenrohr versenken kannst, es sei denn Du bist sehr schnell. aber 100mm Durchmesser sollten bei deinen Anforderungen auch reichen.
    Aber da gibt es noch ein Problem, d.h. ich weiß nicht wirklich, ob es eins ist: wenn Du das Filterrohr durch die Tonschicht führst, werden sich teilweise, wenn nicht gar alle Filterschlitze mit Ton zusetzen. Der Effekt ist, dass kaum Wasser nachfließen kann.
    Gut, man könnte mit einer spezielen Druckdüse und einem Kärcher die Filter wieder freimachen, aber so ein Ding (eigenlich zum Rohr reinigen gedacht) kostet auch schon wieder Geld...
    Eine Lösung wäre ein 125er KG-Rohr als Bohrrohr zu nehmen, das geht aber nur, wenn die Tonschicht nicht mächtiger als 5m ist. Dann könntest Du es ins Loch einführen und Dein 100er Brunnrohr durchjagen, ohne das alles vollgesabbelt wird!


    Wichtig finde ich auch, den Badewanneneffekt zu verhindern und im Anschluß das Rohr mit Tonpellets ordentlich abzuschließen.


    Hoffe, dass Dir das irgendwie weiterhilft.


    Gruß Michael

    Mann, mann, mann,


    Rammbrunnen hat doch gesagt, dass man mit einer Bentonitlösung spült und nicht mit Wasser!!!


    :shock:


    Die russische Pumpe die Du meinst ist von der Art her eine Aquamarathonpumpe, die Du aber nicht an Deinem Gestänge vorbringen kannst, das kannst Du also vergessen. Eine Sandverträgliche Saugpumpe wäre vielleicht eine Rettung, falls Du es mit dem Kettenzug (schafft gewöhnlicherweise 1000 kg) nicht schaffen solltest.


    Letzte Rettung wäre eine Kiespumpe (mit Kolben)mit einem Außendurchmesser von nur 60mm. Weiß aber nicht, wos die in der Größe gibt.


    Viel Glück noch


    Michel

    Hallo Lasttrip,


    es gibt noch mehr Faktoren:
    was saugt Deine zukünftige Saugpumpe?
    Oder nimmst Du eine Tiefbrunnenpumpe?
    Schließt Du auch Regner an?
    Zusammengefasst: wieviel m3/h möchtest Du ohne Probleme aus Deinem Brunnen zapfen können?


    Dementsprechend musst Du Dir nämlich überlegen, wieviel Filtermeter Du versenkst und dann erst kann man die Zieltiefe klären.


    Willst Du einen sandfreien Brunnen, benötigst Du ein ziemlich großes Bohrrohr, damit Du um deinen Filter /blaues Brunnenrohr) noch Filterkies schütten kannst.


    Beispiele:


    Bohrrohr innen (DN200) = 200mm / Filterrohr außen (DN100): 113mm / besser (DN80): 88mm / Kiesschichtdicke rechnerisch: 44mm / 61mm.


    Bohrrohr innen (DN250) = 250mm / Filterrohr außen (DN125): 140mm / Kiesschichtdicke rechnerisch: 45mm.


    Ersteres Beispiel ist für Dich dann wahrscheinlich das Sinnvollste, wenn Du es so machen möchtest
    Wenn Du Dir nicht soviel Arbeit machen möchtest, geht auch ein Brunnenrohr mit 0,3mm-Schlitzen ohne Filterkies.
    Ein Bohrrohr ist nie verkehrt, falls Du auch eine feste Schicht triffst, die Du erstmal durchbohren müsstest!


    Warte auf Deine Antworten...


    Gruß Michel

    Hallo Lasttrip,


    wenn das Wasser so nah an der Oberfläche ist, könntest Du Dir ja einen Schachtbrunnen machen. Damit kenne ich mich aber leider nicht so aus.


    Ansonsten: Bohrer leihen, bis zur Sandschicht bohren, Filterrrohr einstellen und es abplunschen.
    Die Info, die Dir fehlt, ist die, wie tief diese wasserführende Schicht, es sei Oberflächenwasser oder auch nicht, ist.


    Gruß Michael


    P.S: bitte keine Werbung

    Hi Wörsty,


    Du schriebst:


    quote]"Irgendwie bin ich nicht wirklich schlauer.
    Kann man das nun so machen lassen oder
    ist das mit den Gewebefiltern oder 2m
    Filterrohr totaler Mist? Das Ding soll wie
    gesagt auch eine Weile halten..."[/

    Hi,


    schau Dir mal die Horizontalschneide an...
    Wie steil ist sie angeschweißt?
    Wenn Du die Möglichkeit hast: flex sie ab und schweiß sie oder eine neue flacher an. Dan musst Du zwar öfter drehen, aber der Bohrer schält sich leichter in den Boden.


    Zusätzlich empfehle ich Dir, den Bohrer mit einem elektrischen Seilhebezug zu ziehen, das ist einfacher.


    Im E-Bay bekommst Du welche bis zu 1200kg Zugkraft.
    500kg sollten natürlich auch schon reichen --> ca. 80€.


    Gruß Michel

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