Posts by florianf

    So inzwischen ist hier einiges weiter gegangen.

    1.) Ich habe mir aus Stahlträgern ein "Krangerüst" für meine Seilwinde gebaut und einbetoniert. Das wackelige Dreibein war mir zu umständlich und gefährlich bei den Lasten die zu erwarten waren.

    2.) Das alte Brunnenrohr habe ich gezogen. Hierzu habe ich mir einen Spülbrunnenkopf gebaut mit Muffenanschluss und Druckluftanschluss welchen ich über einen 3 Wege Hahn steuern konnte.

    Das ging erstaunlich leicht und ich habe direkt das TNA Rohr eingesetzt.


    Hier mal ein Bild des Lofilt Filters nach knapp einem Jahr Betrieb im Schluff.

    3.) Es ging erstaunlich schwer voran in der alten Brunnenbohrung. Ich bin von einem Heimspiel ausgegangen, aber dadurch, dass die Schichten komplett durcheinandergewirbelt waren, war es schwer immer das richtige Verfahren anzuwenden, Mergel wechselte sich mit eingeschwemmten Grobsand aus der obersten Schicht ab, dann mal wieder Steine usw. Bei 7 Meter passierte es dann und ich habe auf einmal riesige Brunnenrohrstücke gefördert. Das Rohr wollte wieder gezogen werden. Das Ergebnis sah so aus:

    Bei ca. 11m wenn ich mich richtig erinnere war ich wieder kurz davor das Rohr zu ziehen. Beim Bohren hakte es extrem, die Kiespumpe förderte nichts mehr...... Ich habe dann mit 2 Meter Hebel den Bohrer vorangetrieben und was kam zum Vorschein?


    Einer der kleinen Söhne gestand: "Papa Brunnen bauen, Wasser, helfen!". Alles klar!

    So weiter ging es mit Plunschen, bohren usw. Genau bei 12,7 Metern wo ich zuvor aufgehört hatte wurde es knochenhart. Ich kam selbst mit meinem frisch geschärften 7cm Bohrer welchen kaum in den Boden. Ich kann es mir nur so erklären, dass das Gewicht des Brunnenrohres und die Vibrationen der Pumpe den Boden entsprechend verdichtet haben.


    Aktuell bin ich nun bei 14 Meter angekommen im Grobsand / Feinsandgemisch bei einem Wasserstand bei 11 Metern und ich habe rund 500kg Last auf der Klammer skeptisch war ich ob ich noch mehr draufpacken kann da das Rohr nur runterrutscht nachdem ich es ca 10 cm gezogen habe, auf Dauer etwas nervig, aber dann habe ich mein Bild vom letzten mal entdeckt was die Auflast anbelangt:


    Ich habe das mal im Kopf überschlagen: Um und bei 1 Tonne war das.


    Also morgen gibts extra Gehwegplatten und dann rauscht es sicherlich auf 15 Meter runter :-)


    Folgende Fragen habe ich an die Gemeinde:


    Oben beschriebenes Problem (Rohr sinkt nur ab nach dem Ziehen) liegt an der Auflast? Oder gibt es andere Ideen?

    Images

    • brunnenkopf.jpg

    Du hast 40cm Feinsand und dann 7,6 Meter Mergel vor dir. Selbst wenn um Mergel Mal eine Wasserführende Schicht kommt wird die nicht ergiebig sein. Interessant wird es frühestens ab Meter 8 und dann wirst du mindestens 5 Meter weiter müssen. Aber das kommt drauf an was du dort vorfindet. Blaues Brunnenrohr unbedingt in TNA Ausführung ist Pflicht.

    Grüsse

    Au Backe 7 Meter Mergel. Viel Spaß! Da kommst du nur mit guten Erdbohrern in verschiedenen Durchmessern durch. Vergiss den Gedanken an KG Rohr! Selbst das wesentlich stärkere Brunnenrohr hat es mir schon wiederholt im Mergel zerlegt!

    Viel Erfolg, Geduld und Kraft wünsch ich Dir!

    Hallo,

    vermiete nun meine Ausrüstung in Hamburg bzw. im südlichen Schleswig Holstein. Siehe:

    -kleinanzeigen.de/s-anzeige/komplettes-brunnenbauset/1181454370-274-16905?utm_source=whatsapp&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android

    Das Ende.

    Also der Brunnen steht, Tiefbrunnenpumpe ist drin. Mit einer Zeitschaltuhr kann ich den Brunnen nun so befahren, dass ein Rasensprenger versorgt ist, 15 Minuten Betrieb, 15 Minuten Pause. So so es. Vielleicht wird die Fördermenge ja im Lauf der Zeit noch höher. Ich hätte noch tiefer gemusst, aber dafür hätte ich keine Erlaubnis von der Behörde bekommen wegen des Wasserschutzgebietes (nur zertifizierte Brunnenbauer).

    Ich danke dem Forum und insbesondere dir, KG, für die vielen hilfreichen und prompten Unterstützungen.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein hoch interessantes Projekt war an welchem ich vieles gelernt habe. Mit einfacherem Boden wäre ich zufriedener gewesen aber den kann man sich nicht schnitzen.

    In diesem Sinne alles Gute

    Glaub mir, habe die Zylindervolumen berechnet.

    Was mich vor allem interessiert ist:


    Wie lange muss ich den Brunnen anlernen?


    Was passiert wenn ein Filter trocken fällt? Negative Auswirkungen?

    Moin,

    alle Brunnenrohre heute restlos gezogen. Das Arbeitsrohr war unten gut eingedellt. Wohl ein Stein zum Schluss im Weg gewesen.

    Filterkies mit 4mm 100kg als Schüttung um das DN 100 Rohr angebracht. Unten stehen 4m Lotze Feinsandfilter.

    Die heute auch mit dem Hauswasseranschluss 10 Minuten gespült.

    Mit 200 Liter pro Stunde für 2 Stunden angefangen. Wassersäule sinkt dabei auf 7m unter GOK von 4m Ausgangswert.

    Nun läuft seit 2 Stunden die Pumpe auf 300 Liter pro Stunde. Spiegel sinkt hierbei auf 8m unter GOK. Mehr traue ich mich nicht im Moment.

    Anfangs war das Wasser trübe nun ist es weitestgehend klar. Gepumpt wird mit der alten Saugpumpe. Frage mich ernsthaft warum das Ding die Ansaughöhe schafft.

    Was passiert eigentlich wenn ein Filter trocken fällt?

    Wie lange sollte der Brunnen angelernt werden? Wieviele Stunden bzw. wie sollte ich ihn weiter entwickeln?

    Danke mal wieder für Eure Antworten.

    Heute mal wieder ein wenig Rohr gezogen. Das Brunnenrohr bleibt nun ohne Weiteres Zutun drin. Noch 5 Meter sind drin und diese kann ich mit der Hand hochheben. Zwischenzeitlich stand das Wasser bis 1m unter GOK aber ist wieder abgesunken, wie kam das Zustande? Habe auch ein Video vom Absinken, mal sehen ob ich es verlinkt bekomme.

    Es ist verrückt wie einfach inzwischen der Vorgang Rohr ziehen und auseinanderschrauben von der Hand geht. Wenn ich überlege, wie lange ich dafür in meinen Anfangszeiten gebraucht habe.....Video

    Naja, habe ein Stahlrohr zwischen Innenrohr und kettenzug geklemmt. Hat Gott sei Dank so geklappt und das brunnenrohr ist minimal demoliert was aber nix macht da aus noch abgesägt wird.

    Wie hoch wird der Filterkies nun stehen? 3 Meter sind nun raus. Muss wohl Mal für die Endphase ein wenig die anderen Beiträge Querlesen....

    Moin,

    gestern mal die Brunnenbaustelle abgerüstet und aufgeräumt. Muss ja mal ein Ende haben mit dem Schlachtfeld.

    Soeben mal die abschließenden Maße ausgelotet (btw. am Magneten den ich abgelassen hatte blieben Steine kleben, vielleicht sollte ich ein Erzbauwerk eröffnen?)

    Grundwasser steht bei 3,7m

    Rohr steht auf 12,7 Meter

    Bohrlochtiefe sind 12,4 Meter

    Bestellt sind nun 4 Meter Lotze Feinsandfilter und 9 Meter Trapezvollrohr, Brunnenkopf und Verschlusskappe jeweils in DN 100 und 4 Sack Filtersand 2-4mm bei Toom,

    Plan: 50 cm Sumpfrohr, 4 Meter Feinsandfilter, Rest Vollrohr. Schüttung soweit der Filterkies reicht mindestens jedoch 5,5 Meter.

    Wie setze ich am geschicktesten die 13 Meter Rohr ein? Stück für Stück aber wer hält bitte die 50kg beim Aufdrehen? In einem Ganzen? Wie habt ihr das bisher gemacht? Gibt es vieleicht Fotos?

    Wenn ich einen Meter Filter in die Schicht von 4 auf 5 Meter setze, sollte es bei dem Grundwasserstand ja eigentlich nicht zu einem Abfließen des Wassers außerhalb des Betriebes kommen und somit eine höhere Ergiebigkeit die Folge sein oder täusche ich mich mal wieder?

    Spülung der Feinsandfilter. In der Beschreibung wird diese dringend angeraten. Einfach den Gartenschlauch runter und aufdrehen? Wieviel Druck ist notwendig um die Dinger zu spülen? Kann man das evtl auch schon auperhalb machen indem man die Rohre mit der Kappe versclhiesst und Wasser einfüllt?

    Spricht etwas dagegen das Arbeitsrohr bei 5 Meter in der Bohrung zu lassen? Spart mir bei Nacharbeitungsbedarf u. U. in ein paar Jahren ein wenig Arbeit.

    Vielen Dank für die Antwort/en!

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Brunnen selber bauen