Brunnenauslegung bei niedrigem Grundwasserstockwerk

  • Die Pumpe ist eine Kärcher BP 7 Home & Garden eco!ogic mit max. 6000 l/h, max. 6 bar und ma. 8m Ansaughöhe.


    Ich kann testweise mal noch die Ansaughöhe verändern und direkt am Ausgang der Pumpe messen.


    Deinen Text kenne ich, danach hatte ich weiter oben schon meine Daten kalkuliert:


    Auslegung auf 3000 l/h bei 3,5 bar (Druckverlust 0,7 bar für 7,5 m Höhe und 30 m Länge bzw. 0,6 bar für 1" Schläuche) und 10 m Länge bzw. 0,6 bar für 3/4" Schläuche) ergibt Gesamtverlust von ca. 2,5 bar, also Vordruck 6 bar im Arbeitspunkt => also 6 bar / 3000 l und Anschlussleitung 1"


    Wenn ich das nicht erreiche, darf ich halt nicht alle drei Stränge gleichzeitig nutzen, sondern nur 1-2 Stränge. Also 3000 l/h wäre schön, aber wenn ich nur 2000 l/h nutzen sollte, um den Brunnen nicht zu überfordern, wäre das halt so.


    Welche Pumpe bzw. welcher Kennlinienbereich passt da am Besten dazu?

  • Gut, wie tief ist dabei der Grundwasserspiegel abgesunken? Wie weit ist er dabei vom obersten Filterschlitz entfernt?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Absenkung war dabei unter 50 cm. Der Aufbau von unten gemessen schaut jetzt so aus:


    0,00 - 0,50 Vollrohr in der Tonschicht

    0,50 - 1,00 Vollrohr in der Kiesschicht

    1,00 - 4,00 Filterrohr 0,75 mm Schlitzweite

    4,00 - 5,50 Vollrohr in der Kiesschicht

    5,50 Grundwasser-Ruhepegel

    5,50 - 11,00 Vollrohr

    11,00 Brunnenkopf in Brunnenstube

    11,50 Geländeoberkante

  • Absenkung war dabei unter 50 cm

    Dies interpretiere ich als kleiner 50cm.

    Da das unterste Rohr in einer Tonschicht steht, gehe ich davon aus, dass keine Tonpellets geschüttet wurden.

    Mit Maximalleistung pumpen und feststellen, ob Sand sich am Boden ansammelt, d.h. ob der Brunnen an Tiefe verliert.


    Wenn kein Sand sich ansammelt, der Brunnen also diese Pumpleistung problemlos schafft, kannst Du Dir mal drei Pumpen im Netz aussuchen, die Deine Anforderungen erfüllen, also 6Bar, 3000L/h.

    Ich schau die mir dann mal an.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ja, kleiner als 50 cm - da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.



    Ich habe die letzten Tage voll laufen lassen, um meinen Teich wieder voll zu bekommen, das Wasser kommt klar und eben nachgemessen, bleibt auch die Tiefe konstant. Man merkt richtig wie das Senklot im Lehmbatz am Grund landet.



    Pumpenideen:


    Pedrollo 4Blockm 2/12 (die gäbe es günstig als Paket mit einer Presscontrol)

    Pedrollo 4Blockm 2/9

    Lowara 4 GS 07M-L4C (ist aber recht teuer mit dem notwendigen Verlängerungskabel)

    Ebara 4WN SET 3-11 (erscheint mir aber etwas knapp in der Auslegung, die -16 etwas oversized)

    Zehnder TM 15-1 (ist im Set mit knapp 1000.- auch recht teuer)

  • Eigentlich kommt nur die Ebera in Frage. Sie hat, soweit ich die Kennlinien sehe, eine recht flache Kennlinie was zur Folge hat, dass es zu einem relativ geringem Druckanstieg kommt, wenn die Wasserabnahme gedrosselt wird. Bei den anderen Pumpen kommt es zu einem deutlichen Druckanstieg.


    Wenn die Wasserentnahme jedoch über einen Kessel druckgesteuert wird, wäre auch die Zehnder sehr attraktiv, da sie über eine Mantelstromkühlung verfügt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Was hätte denn ein höherer Druckanstieg für negative Auswirkungen? Und würdest du bei der Ebera eher die -11 oder die -16 nehmen?


    Für einen Kessel habe ich im Brunnenstübchen eigentlich keinen Platz.


    Gibt es noch grundsätzlich andere Pumpen, die in Frage kämen? Bei einigen finde ich zumindest keine Kennlinien.


    Bei meinen Verhältnissen - sollte ich die Pumpe in den Sumpf oder besser über die Filterstrecke hängen?


    Und nochmal Danke für deine Mühe!

  • Für einen Kessel habe ich im Brunnenstübchen eigentlich keinen Platz.

    Da gehört auch kein Kessel hin, sondern ins Haus.

    Was hätte denn ein höherer Druckanstieg für negative Auswirkungen?

    Deutlich veränderte Wurfweite bzw. Zerstörung der Verteilung.


    eher die -11 oder die -16 nehmen?

    Meine Aussage passt nur zur 11.


    Bei meinen Verhältnissen - sollte ich die Pumpe in den Sumpf oder besser über die Filterstrecke hängen?

    In den Sumpf kannst Du nur die Zehnder hängen (Mantelstromkühlung).

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

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  • Soweit verstanden, danke. Wäre die Ebera 4WN 4-9 dann noch besser, da ist die Kennlinie noch flacher?


    Dazu muss ich dann wohl noch die EBARA Servocontrol nehmen, die Servopress hat mit 1" AG zu kleine Anschlüsse (habe bis zum PE 32 alles mit 11/4" ausgelegt.

  • Wäre die Ebera 4WN 4-9 dann noch besser,

    Wenn Dir 5Bar bei 3 m³/h reichen, dann ja.

    die Servopress hat mit 1" AG zu kleine Anschlüsse (habe bis zum PE 32 alles mit 11/4" ausgelegt.

    Das sollte ein Adapter für kleines Geld regeln.

    Gruss

    kg49

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  • Ich habe jetzt die Druckverluste nochmal gegengerechnet:


    - 7,5 m PE-Rohr 1" ergibt für die Steigleitung gerundet 0,1 bar Verlust (da hatte ich mit 0,7 einen Nuller zuviel drin)

    - 20 m PE-Rohr 1" ergibt für die Verteilung gerundet 0,2 bar Verlust (ich muss die 3 sternförmigen Verteilrohre ja nicht addieren, sondern nur das längste nehmen)

    - 10 m Gartenschlauch 3/4" zum Kreisrgener usw. ergibt 0,6 bar Verlust


    Somit käme ich auf ca 1 bar Druckverlust für die Leitungen und wenn ich für die Nippel, Anschlüsse usw. noch 0,5 bar zusätzlich vorsehe, wäre ich dann wirklich bei 5 bar / 3000 l/h damit ich am Regner noch 3,5 bar habe (Betriebsbereich Kreisregner 0,7 - 2,0 m³/h bei 2,5 - 4,0 bar).


    Da ist jetzt hoffentlich kein Denkfehler drin.


    Wenn ich die Servopress mit 1" und Adapter anschließe, dann verenge ich mir aber doch gleich am Anfang den Innendurchmesser zu sehr, oder? Ich bin davon ausgegangen, dass das PE-Rohr in 1" einen Innendurchmesser von 26 mm hat, den ich auch über die Verschraubungen, Nippel, usw. aufrecht erhalten sollte. Daher habe ich für die Fittings usw. 11/4" verwendet, damit ich da keine unnötigen Verengungen drin habe und erst am Schluß wechsle ich auf den 3/4" - Anschlußschlauch, der dann nur noch 19 mm Innendurchmesser hat. Die Fittings haben ja zwar große AG und IG, aber die eigentliche Durchgangsbohrung ist dann doch deutlich kleiner.


    Und noch eine Frage zur Positionierung der Pumpe. Hänge ich die so, dass die Unterkante der Pumpe genau am oberen Ende der Filterstrecke hängt oder muss ich höher rauf (ich habe ja nur ca. 1,80m "Luft" bis zum Ruhepegel rauf)?

  • Wenn ich die Servopress mit 1" und Adapter anschließe, dann verenge ich mir aber doch gleich am Anfang den Innendurchmesser zu sehr, oder?

    Die Druckverluste berechnen sich nach der Länge der Verengung.


    Die Pumpe sollte so abgehängt werden, dass ihre Ansaugöffnung mindestens 0,5m über dem obersten Filterschlitz liegt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ich glaube, dann habe ich jetzt alle Daten soweit beinander und bestelle mir jetzt die Ebera 4WN 4-9, die bekomme ich momentan für 485.-


    Nach dem Urlaub kann ich dann das Ganze gleich fertig bauen :-)


    kg49: Dir nochmals herzlichen Dank für deine Unterstützung!


    Viele Grüße
    Andi

  • Bestelle zeitlich so, dass Du die Pumpe sofort ausprobieren und ggf. umtauschen kannst.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

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    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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