Posts by Oubiwahn

    Update:


    ich habe das Brunnenrohr in das Arbeitsrohr gesteckt und das Arbeitsrohr gezogen.

    Als HIlfsmittel hatte ich mir einen Falschenzug gekauft.

    Mit dem Seil des Falschenzuges habe ich dann das Arbeitsrohr an der Muffe umschlungen (hier erkennt ihr auch, welchen Knoten ich gewählt habe - einfache Schlinge).

    Wenn das Seil doch abgerutscht ist, habe ich darüber eine Schraubzwinge angebracht, dann war das Seil bombenfest.


    Ich hatte das Arbeitsrohr ja ca. 40cm unter GOK gesetzt. Als das Brunnenrohr drin war, schaute es aber wiederum ca. 40cm aus dem Arbeitsrohr heraus.

    Wahrscheinlich ist etwas Sand in das Arbeitsrohr gelaufen und ich habe die Bodenkappe nicht berücksichtig, die ja auch ein paar Zentimeter tief ist.

    Jetzt stand ich vor der Wahl: Entweder so lassen oder Rohr ziehen und noch etwas plunschen


    Dabei ist mir ein weiterer Fehler meinerseits eingefallen.


    Der Brunnendeckel, den ich gekauft hatte, ist zum Einstecken. Einstecken geht aber nur auf der Seite mit Außengewinde. Und wo war diese Seite? Natürlich unten, da war ja ganz unten die Bodenkappe drauf geschraubt.

    Also hat der Brunnendeckel mir die Entscheidung abgenommen. Ich habe vom Brunnenrohr ein Stück abgeschnitten und dann den Deckel draufstecken können.


    Das Ziehen des Arbeitsrohrs war insgesamt recht einfach. Der erste Meter war trotz Flaschenzug anstrengend, aber dann ging es schnell. Ich denke so 2h für die 8 Meter.


    Meine Idee war, jedes Brunnenrohr vom Rest abzuschrauben und so Stück für Stück das gesamte Rohr zu ziehen.

    Aber Pustekuchen. Das erste Rohr habe ich gerade so abgeschraubt bekommen. Habe es mit Schraubzwingen fiiert und dann Hulk gespielt.

    Beim zweiten Rohr hatte ich dann keine "Lust" mehr ;).


    Also die ganzen 7m Arbeitsrohr auf einmal gezogen.


    Hier war das Schwierige, das Rohr die letzten Zentimeter über das Brunnenrohr zu hiefen. Habe ich dann per Hand gemacht.

    Lange konnte ich das Rohr nicht kontrollieren, also kontrolliert zu Fall gebracht. Dabei über ein Spielzeuglaster meines Sohnes gestolpert.

    Wenn der Nachbar aus dem Fenster geschaut hat, war es sicherlich unterhaltsam. :S


    Als nächstes musste ich das 7m Rohr auseinanderbekommen. Dazu habe ich die Brunnenzange angelegt und die Gewindestangen in den Boden gerammt.

    Auf der anderen Seite habe ich dann das Rohr mit 2 gegenüberliegenden Schraubzwingen fixiert und dann mit Kraft und leichten Schlägen gegen den Uhrzeigersinn die Rohre lösen können.

    Habe gelesen, dass Öl helfen sollte. Aber Küchenöl. Muss natürlich beim Verschrauben am Gewinde verteilt werden.


    Erste Pumpversuche waren erfolgreich. Jetzt muss ich noch ein paar Feinheiten abstellen und das Bohrloch abdichten. Quellton sollte heute oder morgen kommen.

    Im Schlauch steigen Luftblasen auf, wahrscheinlich ist ein Verschraubung nicht dicht.


    Demnächst folgen Bilder.


    Die Vollrohre des Brunnenrohrs sind von der Firma FIMAP aus Italien, dort gibt es auch technische Angaben. Der Gewegefilter hatte lediglich einen Aufkleber, auf dem "GKF T15" stand. Außerdem stand da noch made in Germany, also wahrscheinlich aus Deutschland.

    Darunter konnte ich im Netz aber nichts finden.

    Meine Anfrage an den Versandhändler ist bisher ohne Anwort geblieben.


    Grüße


    André

    so, jetzt sollte es aber jeder sehen können.


    Es handelt sich hier um 5x50mm Schlitze. 42 in einer Reihe. Demzufolge insgesamt 168 mit einer Fläche von 250mm² pro Schlitz.

    Insgesamt ergibt das eine Durchströmfläche von 420cm² pro Rohr.


    Grüße


    André

    Hallo Kurty,


    vielleicht kannst du mal die Größe der Schlitze messen. Das versuche ich auch mal.


    Die werden grundsätzlich wahrscheinlich größer sein.


    Ist halt interessant für mich, ob Gewebefiilter mehr Wasser durch lassen als geschlitzte der selben Größe.


    Grüße


    André

    Hallo kg,


    erstmal große Verwunderung über deine seriöse Quelle ;) in Bezug auf dieses Forum.


    Ich war auf der Seite und kann nur sagen:

    Ich habe einen Adblocker. Aber Gott ist einfach zu mächtig 8o


    Hier gäbe es einen ähnlichen Gewebefilter (Quelle). Ich dachte die Bezeichnung T15 wäre Standard.

    Habe mich dadurch verraten X/


    Um die Angaben genau vergleichen zu können, müsste man wohl alle 3 Gewebefilter der Hersteller kaufen und vergleichen.


    Ich meine, dass mein Gewebefiilter ebenfalls ein geschlitztes Rohr als Grundlage hat.

    Ich poste später noch ein Bild von der Innenseite.


    Sind aber trotzdem enorme Unterschiede, die für die Planung eines Brunnens erhebliche Auswirkungen haben können.


    Und Gewährleistung ist im Hobbiebereich eher schwierig, weil du ja den ordnungsgemäßen Einbau der Filter nachweisen musst.

    Da kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit jeder Anbieter raus.


    Vom worst case auszugehen ist immer besser, es kann dann nur besser werden8)


    Grüße


    André

    Hallo kg,


    vielen Dank für deine Antwort.


    bei Erdbohrer.de steht nicht bei allen Gewebefiltern (Quelle) die Durchflussmenge und wenn, dann nur eine Beispielrechnung für DN50 x 1000.


    Ob bei Lieferung ein Datenblatt entsprechend des Gewebefilters geliefert wird, kann ich natürlich nicht sagen.

    Aber Qualität sieht für mich dann doch anders aus.


    Ein anderer (sehr seriöser) Anbieter gibt für deine Gewebefilter mit 0,1mm einen maximalen Durchfluss von 0,6m³/h an.

    Du hast 0,19mm.

    Hier mal der Link zum Gewebefilter, den ich gekauft habe (Quelle).

    Ich möchte hier ausdrücklich nicht für diesen Anbieter Werbung machen und äußere mich auch sonst nicht zu diesem Kauf.

    Kannst du mir bitte den Link zu den "seriösen" Anbieter geben. Ich kann diesen Wert irgendwie nicht nachvollziehen.

    Dann wäre ja die Angabe bei Erdbohrer übertrieben.


    Das bedeutet, dass der Brunnen wohl 3000l die Stunde an Wasser abgegeben kann, im Optimalfall. Wäre dann ja der Referenzwert für kommende Abnehmer.


    Grüße


    André

    Hallo kg,


    ich habe eine Übersicht erstellt und einen K-Filter der gwe-Gruppe mit einem Gewebefilter von Erdbohrer.de verglichen.

    Dabei habe ich angenommen, dass mit VT und V jeweils die Fließgeschwindigkeit des Grundwasser gemeint ist.


    Quellen:


    gwe-Gruppe (S.5)

    Erdbohrer.de


    gwe-Gruppe
    Erdbohrer.de
    DN50, 1000mm
    Brunnenfilter (K-Filter), Schlitzweite 0,2mm
    Gewebefilter, Tressenweite 0,19mm
    Wasserdurchlässigkeit bei 1,8m/min
    0,6qm/h 4,5qm/h


    Grüße



    André

    hallo Felix,


    ich würde sagen einfach mal probieren. Es sind ja nur die Meter bis zum Grundwasser entscheidend.


    Ich denke aber, dass der Boden nicht weichen wird (wohin sollte er auch).


    Grüße


    André

    Hallo kg,


    leider konnte ich keine Daten bezüglich der Durchflussmenge herausfinden.


    Der Gewebefilter ist nicht von Erdbohrer, aber gleicher Aufbau.

    Auf der Internetseite von Erdbohrer wird als Besipiel aber nur ein DN50-Filter vorgestellt.

    Ich habe meine Versandhändler angeschrieben und hoffe dort auf Antworten.


    Grüße


    André

    Hallo kg,


    habe gerade in einem älteren Beitrag folgendes zu maximaler Fördermenge von dir gelesen:

    Quote

    Kennt man den Bodengrund, den Brunnenfilter und den Grundwasserstand, kann man auf Erfahrungswerte zurückgreifen.

    Quelle


    Kannst du anhand dieser Daten, die hier vorliegen, abschätzen wie hoch die maximale Fördermenge ist und ob dafür eine Kiesschüttung notwendig wäre?


    Bodengrund: MIttel- bis Grobsand

    Gundwasserstand: 2m unter GOK bis mind. 8m unter GOK

    Brunnenfilter: 3m T15 Feinsandfilter


    Grüße


    André

    In das DN200 soll dann eigentlich ein 150er Brunnenrohr gesetzt werden (dann kann ich auch die 140er Kiespumpe weiter nutzen

    Das verstehe ich nicht.


    Du teufst doch das Arbeitsrohr auf die volle Länge des Brunnens ab, oder?

    Wozu willst du dann im Brunnenrohr weiter "stochern".


    Du könntest es z.B. so machen:


    Du nimmst dn200 Arbeitsrohr und bohrst/plunscht/pumpst das dann auf die gewünschte Tiefe. Währenddessen erfährst du wie der Boden beschaffen ist (damit auch welcher Filter notwendig werden könnte). Dazu erfährst du dann auch, die mächtig die Grundwasserschicht ist.


    Anschließend kannst du das Brunnenrohr mit Bodenkappe hineinsetzen.
    Ggf. noch Kiesschüttung und dann das Arbeitsrohr ziehen (auch hierbei gibt es was zu beachten).


    Du solltest dir auch einen Plan B überlegen wenn du KG-Rohre nehmen willst.

    Was machst du, wenn das KG-Rohr beim Ziehen oder teufen bricht?


    Bei Brunnenrohren kommen solche negativen Erfahrungsberichte eher selten vor. Ich habe häufiger von gebrochenen KG-Rohren gelesen.


    Grüße



    André

    Hallo kg,


    bisher und so soll es eigentlich auch bleiben, wird nur ein 3/4" Schlauch angeschlossen mit entsprechendem Abnehmer (Brause oder Viereckregner).

    Beim Viereckregner wird von einem Wasserverbrauch von 1.200 l/h ausgegangen. Dazu kann später vielleicht noch eine Schwengelpumpe kommen.


    Eine Beregnugsanlage wird definitv nicht angelegt.


    Ich denke, dass die Schwengelpumpe nicht mehr Wasser abzweigt als ein Regner oder eine Brause. Daher rechne ich mit einer maximalen Entnahme von 2.000 l/h.


    Ich werde mal, wenn ich nachts nicht schlafen kann, versuchen, die optimale Entnahmemenge für den Brunnen zu ermitteln. Falls dann andere Abnehmer angeschlossen werden, kann ich dann vorher schauen, ob das alles mit dem Brunnen geht.


    Grüße


    André

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