Posts by Lumpi

    Wenn du so kiesigen Boden hast, dürften die 0,75mm Schlitze nicht wirklich zu groß sein. ...und wenn du das 200er Rohr mit einem Meter Filterschlitzung in solch kiesigen und wasserdurchlässigen Boden hinein bekommst, dürfte da auch eine Menge Wasser nachkommen. Sofern der Grundwasserspiegel nicht fällt.

    Wenn du auf die Version mit dem Rammbrunnen umschwenken mußt, hast du bei dem 200er Rohr sogar die Möglichkeit, evtl auch zwei Spitzen einzutreiben und diese paralel zu nutzen.

    Dass sich das Rohr tagelang problemlos ziehen und nach Erweiterung der Bohrung wieder versenken lies und nun von einem Moment zum nächsten nicht mehr bekomme ich halt nicht in den Kopf. Das kann ich auch mit dem Ton nicht erklären, der müsste ja innerhalb eines halben Tages schlagartig expandiert sein und das Rohr festbetoniert haben.

    Ich könnte mir dazu noch vorstellen, aber das ist nur eine Idee von mir und keinerlei Erfahrung, daß beim Ablassen des Rohrs von oben Material wie ein Keil in die durchbohrten festen Schichten nachgerutscht ist. Da wird ja nicht viel Platz sein, und es könnte dort zu sehr starken Klemmungen führen.

    Hast du mal Wasser in die andere Richtung zugeführt um zu testen, wieviel dort unten derzeit "ablaufen" kann?

    Wenn du die Möglichkeit hast, über einen längeren Zeitraum Wasser unter Druck zuzuführen, sprich mehr Wasser, als unten versiegen kann, könntest du Glück haben, daß sich das Wasser den Weg außerhalb (die Filterstrecke steckt ja anscheinend teilweise in dem hartem Bereich???) des Rohrs nach oben sucht und somit evtl ein wenig Platz um das Rohr schafft.

    Vielleicht ist das ein dummer Gedanke?!? Da können vielleicht mal andere ihre Meinung zu nennen.

    Gruß

    Holger

    Der Schneidschuh dürfte dir, so vermute ich das zumindest, nur als Stabilisierung und im Lehm beim Arbeiten am Stück wirklich helfen.

    Bei dem Sand auf den Bildern ist es gut möglich, daß er sich an der folgenden Muffe wieder nur schwer verdrängen läßt.

    Hast du die Möglichkeit, den Brunnen oben dicht zu verschließen und dabei Wasser (viel) mit Druck ins Rohr zu pumpen? Evtl spült sich dabei durch die Filterschlitze das Wasser raus und den Sand etwas nach oben. Dabei weiter Gewicht von oben auf das Rohr und hoffen das sackt.

    Aber das bringt dich auch dann nicht ans Ziel, sollte der Boden tiefer mal kiesiger werden, denn dann geht dir dort das Wasser verloren und der Sand darüber hält die Muffen wieder fest.

    Das siehst du falsch. ....und die Jungs von der Feuerwehr auch!!

    Das Wasser, welches der Brunnen hergibt, kann man auf jeden Druck anheben, den die Pumpe hergibt, aber die Menge ist dadurch nicht änderbar.

    Muffen- oder Glattwandrohre?

    Befand sich auf dem Weg nach unten irgendwo eine lehmige / anlehmige Schicht?

    Welche Böden hast du bisher durcharbeitet?

    Welche Rohrlängen verwendest du?

    Wie tief bist du gesamt?

    Ab wo steht Wasser im Rohr?

    Bis wohin und wie dick hast du gebohrt?

    Nachbars Lumpi schon wieder mit dummen Kommentaren.


    4m Tiefe ab Erdoberfläche, das sind rund 15 volle Bohrschnecken, die sind ja rund 30-40cm hoch. Sagen wir 20, er kommt ja nicht immer ganz voll rauf. Das sind 10 Bohrvorgänge pro Stunde. Dann hat man aber immer noch 6 min um den Bohrer einmal reinzudrehen, hochzuziehen und abzuklopfen. Das ist nun wirklich kein Hexenwerk, auch wenn der Bohrer am Ende 5m lang ist.

    Dann laß dich von nachbars Lumpi mal belehren, daß 3m "Mutterboden" in der Höhe nicht möglich sind! Deine Aussage zeugt davon, daß du von Böden mal überhaupt keine Ahnung hast. ...und wenn du schon nicht weißt, was der sogenannte Mutterboden ist, dann gehe ich davon aus, daß du auch keinen Schimmer haben wirst, was wirkliche Ton- und Lehmböden sind. Denn auch da bohrst du keine 30 cm von Hand am Stück hinein und ziehst das dann auch noch mal eben hoch.

    Also laß es doch einfach, in einem Forum Dinge zu verbreiten, von denen du keine Ahnung hast.

    Sei glücklich darüber, daß du im Boden Spielkastensand vorgefunden hast, und dein Projekt trotz unpassender Materialwahl gut ausgegangen ist. Nur laß es bitte, anderen das noch nahe zu legen, dies ebenso so zu machen, denn viele sind damit schon gescheitert.

    Das Ausdehnungsgefäß muß weniger Vordruck haben, als der Einschaltdruck eingestellt ist.

    Reduziere erst einmal den Vordruck auf etwa 1,8bar.


    ...gerade gesehen, daß das Gefäß ca 2m höher hängt, als der Druckschalter...also noch mal 0,2bar weniger im Druckgefäß. 1,6bar sollten es in etwa sein.

    Bei zunehmender Differenzhöhe ist das vermehrt. Je weniger atmosphärischer Druck, desto mehr Gasbildung findet statt.

    Schau mal bei Beulco auf der INetseite. Ich meine, die wären sogar bis 0,8bar Unterdruck freigegeben. Mir ist jedenfalls noch keine Bessere dafür untergekommen.

Brunnen selber bauen