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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. Brunnen selber bohren - dies & das

Feuchte Kiesschicht

  • httpneo
  • July 25, 2023 at 4:30 PM
  • httpneo
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    • July 25, 2023 at 4:30 PM
    • #1

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich auch mal eine Frage. Ich habe mit einem 150er Bohrer gebohrt und bin bei 5 bis 5,5 Meter in einer feuchten Kiesschicht gelandet. Bei 5 Meter hat diese angefangen und es ging nur ein kleines Stück weiter. Jetzt scheint es so zu sein, dass ich nicht tiefer komme und ich das Bohrloch nur größer mache. Das Bohrgut habe ich als Foto angehangen.

    Mein Nachbar hat bei seinem Brunnen ca. 10-12 Meter entfernt ab 4,5 Meter schon Grundwasser gehabt. Vielleicht ist der Grundwasserspiegel leicht gesunken? :D


    Ich habe dann ein DN125er BR ins Loch gesteckt und 2 Eimer Wasser rein gekippt. Das Wasser bleibt sehr lange im Rohr aber nach ca. 1-1,5 Stunden ist das Wasser dann aber doch versickert. Macht es ab hier Sinn mit einer Kiespumpe weiter zuarbeiten? Schafft eine Kiespumpe die Steingröße im angehängten Bild? Kiespumpe hat 108mm Außendurchmesser. Ich bin mir halt etwas unsicher. Mein Nachbar glaubt, dass ich sehr nah an der Grundwasserschicht sein muss.

    Das BR hat unten 0,5m SR, dann 2m Filter SW 0,5 und der Rest ist/wird Vollrohr. Falls ich als Anfänger etwas vergessen habe zu schreiben, bitte nicht steinigen. Ich beantworte gerne jede Nachfrage.

    Vielen Dank vorab.

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  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • July 25, 2023 at 5:01 PM
    • #2
    Quote from httpneo

    Jetzt scheint es so zu sein, dass ich nicht tiefer komme und ich das Bohrloch nur größer mache.

    Also fördert Dein Bohrer. Ggf. im Rohr bohren mit entsprechender Auflast.

    Quote from httpneo

    Schafft eine Kiespumpe die Steingröße im angehängten Bild?

    Lass Dir mal von einem Kiespumpenlieferanten den Durchmesser der Einlassöffnung geben und vergleiche mit den Steingrössen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • httpneo
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    • July 25, 2023 at 5:46 PM
    • #3

    Danke für die Antwort.

    Mit dem aktuellen Bohrer, welchen ich hier habe kann ich leider nicht im Brunnenrohr weiter bohren, da der Bohrer zu groß ist. Ich müsste mir dann erst einen anderen Bohrer besorgen.

    Bei der Kiespumpe heißt es 5-6cm große Steine sind kein Problem. 3-6 cm sind die Steine aktuell im Eimer. Bei der Frage ging es mir auch eher um einen Erfahrungswert.

    Mein aktueller Plan wäre die Kiespumpe zu holen und das ganze testen ob ich das Rohr tiefer bekomme und falls das nicht gut klappt muss ich schauen woher ich einen kleineren Bohrer bekomme um im Rohr weiter zu bohren.

  • Heimbrunnenbauer
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    • July 25, 2023 at 9:41 PM
    • #4

    Hallo httpneo ,

    mein Vorschlag wäre daß du mit dem 125er Arbeitsrohr und einer Kiespumpe weiterarbeitest und zwar in dem du das Arbeitsrohr mit einer Auflast versiehst und Wasser in das Arbeitsrohr einleitest damit die Kiespumpe auch fördern kann.

    Wird zwar erstmal beschwerlich wenn dort viele von den Steinen sind aber du wirst beim Plunschen sehen wie aufwändig es wird.

    Gruß Jörg

  • httpneo
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    • July 25, 2023 at 10:50 PM
    • #5

    Heimbrunnenbauer OK danke. Genau so werde ich am Wochenende auch weiter machen, sobald die Kiespumpe da ist.

  • httpneo
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    • July 28, 2023 at 5:57 PM
    • #6

    Ich wollte mal ein kurzes Update geben. Gestern kam die Kiespumpe an und ich habe fleißig losgelegt. Von 5,5m bis 6,4m (bzw. noch tiefer) musste ich Wasser per Schlauch ins Rohr geben. Grundwasser steht genau bei 6,4m. Aktuell bin ich bei 8,2m und habe immerhin schon 1,8m Wassersäule. Weiterhin grober Kies und zum Teil noch größere Steine als am Anfang. Bisher scheint es für die Kiespumpe aber noch kein Problem zu sein. In kleinen Schritten geht es tiefer. Ich bin aber optimistisch die letzten 3,8m Rohr auch noch zu versenken :)

    Images

    • Bildschirm­foto 2023-07-28 um 18.03.12.png
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    Edited once, last by httpneo (July 28, 2023 at 6:04 PM).

  • Lumpi
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    • August 1, 2023 at 11:00 AM
    • #7

    Solchen Kies haben wir hier auch vorliegen. Das Klappt mit der Kiespumpe gut. Wenn dann noch größere kommen, merkst du es, daß plötlich weniger und auch eher feineres Material in der Kiespumpe ist. Manchmal hilft dann stur weitermachen, manchmal nur noch ein Fallmeißel oder Steingreifer.

    Die rot-braune Färbung deiner Steine finde ich jedoch weniger erfreulich. Stammen sie in etwa aus einer bestimmten Tiefe?

  • httpneo
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    • August 1, 2023 at 1:02 PM
    • #8
    Quote from Lumpi

    Die rot-braune Färbung deiner Steine finde ich jedoch weniger erfreulich. Stammen sie in etwa aus einer bestimmten Tiefe?

    Was bedeutet denn die Farbe? Die Steine kommen aus einer Tiefe zwischen 7 und 9,5 Meter. Aktuell bin ich bei knapp 10 Meter angekommen. Teilweise waren auch größere Steine vorzufinden aber ich habe einfach stur weiter gearbeitet und irgendwann waren auch die größeren Steine in der Kiespumpe. Hier mal zwei Bilder. Einmal das Bohrgut bzw. das was die Kiespumpe nach oben befördert und einmal die gesammelten großen Steine die dabei waren.

    UPDATE: Was mir noch einfällt. Die Grundwasserqualität soll wegen der Landwirtschaft nicht ganz so optimal sein in meiner Region. Hoher Nitratgehalt wegen dem ganzen Düngen.

    Images

    • IMG_1291.jpg
      • 301.26 kB
      • 900 × 1,200
    • IMG_1290.jpg
      • 334.42 kB
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    Edited 2 times, last by httpneo (August 1, 2023 at 1:12 PM).

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 1, 2023 at 7:31 PM
    • #9

    Wenn du mit dem Bohren fertig bist lass eine Wasseranalyse auf Basis TrinkwasserQualität machen . Dann hast du alle relevanten Werte .

    Kosten werden im Bereich 150,-€ bis 200,-€ liegen, ist überall anders.

    Mir war es das Wert.

    Heb dir die Steine auf und fasse deinen Brunnen nachher damit ein ;)

    Gruß Jörg

  • Lumpi
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    • August 2, 2023 at 11:05 AM
    • #10

    Das Material läßt jedenfalls auf ausgibigen Wasserzulauf zu deinem Brunnen schließen.

    Die Verfärbungen deuten zumindest auf eisenhaltiges Wasser hin.

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