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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. Brunnenbau Bohrbrunnen

Brunnen und Filterrohre/Pumpe

  • Silverlout
  • October 23, 2016 at 6:17 AM
  • Silverlout
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    • October 23, 2016 at 6:17 AM
    • #1

    Hallo an alle Brunnenbauer,

    ich habe aber ein Problem und benötige Eure Hilfe!

    wir haben 2012 einen neuen Brunnen bekommen. Dieser wurde von einer Firma gebohrt.
    Durchmesser Rammrohr blau 160 mm auf ca. 8 m, danach mit 125er Bohrer weiter bis auf 25 m.
    Diese Tiefe ist uns jetzt bekannt.

    Als Pumpe haben wir eine Grundfos SQ 5-50 auf 13 m hängen.
    Das Problem war, dass bei großem Wasserbedarf, das Wasser schmutzig wurde.
    Wir hatten immer genug Wasser.
    Nach Rücksprache mit einem Brunnenbauer hat er mir Filterrohre empfohlen.

    Also habe ich 3Zoll Filterrohre blau besorgt. SW 0,3 und Vollrohre. Alles rein und gepumpt.
    Die Pumpe war damit schnell fertig. Also habe ich neue Filterrohre mit einer SW 1,0 besorgt.
    Aufbau 1m Vollwand, 3 Filterrohre, Rest Vollwand. Aber auch hier trat das Problem mit der Pumpe auf.
    Nach 3-4 Minuten zog sie Luft.
    Also habe ich noch 2 Filterrohre besorgt.
    Teil 3.
    Alles raus. Das Schlammrohr und ein Filterrohre waren voller Sand.
    Neuer Aufbau: 1 Schlammrohr 2 m, 4 Filterrohre 1,0 mm 2,0 m, Rest Vollwand.
    Aber auch hier habe ich das Problem mit der Pumpe. Nach 3 Minuten ca 250-300 Ltr. zieht sie Luft.
    Sie fördert dann noch Wasser, aber nur das was nachläuft. Ca.40 Ltr/Minute (mit dem Eimer gemessen)

    Was machen wir falsch?
    wenn ich die Schwitzweite vergrößer, habe ich Angst das sich die Filterrohre mit Sand füllen.

    Bei 19 Meter ist was komisch, ab da geht das Rohr nur mit Wasser abpumpen weiter.

    Kann mir jemand mit einem Rat helfen?

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • October 23, 2016 at 1:40 PM
    • #2

    Leider ist Dein Text nicht immer verständlich geschrieben, z.B.:

    Quote from Silverlout


    Bei 19 Meter ist was komisch, ab da geht das Rohr nur mit Wasser abpumpen weiter.


    Für mich absolut unverständlich.

    Eine Skizze des Brunnens mit exakten aktuellen Angaben von
    Grundwassertiefe (bei Pumpenstillstand und bei Förderung)
    Zusammensetzung der Rohrtour
    (Was ist ein Schlammrohr, der Begriff wurde m.W. noch nie hier im Forum benutzt)
    Wie ist der Brunnen unten verschlosssen?
    Bodenzusammensetzung der wasserführenden Schicht (Sand, Kies? Korngrösse?)

    wäre sehr hilfreich.

    Warum hängt die Pumpe so hoch?

    Die Grösse der Filterschlitze wird nach dem Umgebungsmaterial des Filters ausgewählt, nicht nach dem Wasserbedarf.

    Generell, so aus dem Bauchgefühl würde ich sagen, dass die Pumpe viel zu stark für diesen Brunnen ist.
    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Silverlout
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    • October 23, 2016 at 5:44 PM
    • #3

    Hallo kg49, Danke für die schnelle Antwort.

    Wir haben ein Schlammrohr 2,00 m gewählt, dieses ist mit einer Kappe verschlossen.
    Dannach kommen die Filterrohre 4x 2,00 m Sw 1,0, Rest Vollrohre.
    Die Wassersäule steht bei 3-4 Meter.

    Der Brunnen wurde 4 Jahre mit der Pumpe betrieben, aber ohne Filterrohre. Ich konnte stundenlang Pumpen, ohne das die Pumpe Luft zog.
    Jetzt mit den Filterrohre geht das nicht mehr.

    Bei 19 Meter ist was im Bohrloch. Leider kann man nicht hineinschauen.
    Wir hatten die Rohre hinunter gelassen, danach ging bei 19 Meter mit drücken nichts mehr.
    Dann habe ich die Pumpe angeschlossen und gepumpt, langsam ging das Rohr weiter und wir konnten die weiteren Rohr aufschrauben bis 24,5 Meter.

    mfg. Georg

  • kg49
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    • October 23, 2016 at 11:14 PM
    • #4

    Leider wurden meine Fragen nur teilweise beantwortet. Vielleicht habe ich aber auch zu viele Fragen auf einmal gestellt...
    Deswegen werden wir einfach von Frage zu Frage vorgehen, dauert natürlich länger...

    Wenn ich Deinen ersten Post richtig verstanden habe, hast Du einen 25m tiefen Brunnen, bei dem bei der Herstellung die ersten 8m mit einem 160mm blauem Brunnenrohr verrohrt wurden, der Rest blieb unverrohrt.
    Dies ist sehr ungewöhnlich.
    Wenn dies richtig ist ergeben sich folgende Fragen:
    Aus welchem Bodenmaterial bestehen die 17m unverrohrte Bohrung?
    Wenn keine Felsbohrung, warum fällt diese Strecke nicht zusammen bzw. warum wurde nicht verrohrt?
    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited once, last by kg49 (October 24, 2016 at 12:17 AM).

  • Silverlout
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    • October 24, 2016 at 9:07 AM
    • #5

    Guten Morgen KG49

    wenn ich es noch richtig weiß, sind die Rammrohre bis in die Mergelschicht versenkt.
    Was danach kommt weiß ich nicht.
    Ich vermute das dort eine große Mergelschicht ist, da die Pumpe bei erhöhtem Wasserbedarf die letzten
    Jahre immer feinsten Mergel mitförderte.

    Wir hatten vor diesem Brunnen einen anderen Brunnen. Der war nur mit einem 80er Stahlrohr abgerammt.
    Dort hatten wir aber auch nur die Saugleitung hängen. Die Pumpe war eine 2500 Ltr. Loewe Wasserknecht.

    Warum der Brunnembau keine Filterrohre eingesetzt hat, möchte ich auch gerne wissen.
    Dann wär mir viel Ärger erspart geblieben.
    Leider ist dieser Brunnenbauer verstorben das ich ihn nicht mehr fragen kann.

    mfg.
    Georg

  • kg49
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    • October 24, 2016 at 1:55 PM
    • #6

    Mergel...Tja Mergel gilt eigentlich als praktisch wasserundurchlässig, aber keine Regel ohne Ausnahme:

    "Die Gebirgsdurchlässigkeit von Mergelstein wird generell von der Testtiefe unter Ge-
    ländeoberfläche bestimmt. Sie nimmt bis auf eine Tiefe von rund 800 m unter Gelän-
    deoberfläche deutlich ab. Die k f - Werte aus dem Tiefenbereich bis 300 m unter Ge-
    ländeoberfläche liegen im Mittel mit gut 10-08 m/s um etwa drei Größenordnungen
    über denjenigen aus dem Bereich 300 bis 1.500 m unter Geländeoberfläche. Der An-
    teil der k f -Werte, die die Mindestanforderung des AkEnd erfüllen, nimmt entspre-
    chend zu. In allen Tiefenabschnitten treten allerdings immer auch hohe k f -Werte auf.
    Modifizierend können bei Mergelstein folgende Einflussfaktoren wirksam werden: Die
    Gesteinszusammensetzung, insbesondere der Karbonatgehalt und die Verteilung
    des Karbonats im Gestein, ist für die Gebirgsdurchlässigkeit von großer Bedeutung.
    Erhöhte Kalkgehalte führen zur Entwicklung wassergängiger Trennfugen mit Durch-
    lässigkeitserhöhung in den kalkreicheren Partien, es sei denn das Karbonat ist dis-
    pers verteilt. In Gebirgsbereichen mit Kalksteinlagen oder -linsen ist die mittlere Ge-
    birgsdurchlässigkeit mit k f -Werten um 10-09 m/s um ca. zwei Größenordnungen hö-
    her als ohne solche Einschaltungen."

    Ich weiss jetzt nicht, ob Du diesen Text aus einem Fachartikel nachvollziehen kannst, zusammengefasst sagt er u.a. aus, dass es Trennfugen im Mergel gibt, die Wasser führen können.

    Ich gehe mal davon aus, dass der damalige Brunnenbauer sehr tief gebohrt hat, um solche Trennfugen freizulegen. Das hat damals funktioniert, heute nicht mehr. Warum? Wissen die Götter, ich kann nicht reinschauen, vermute aber, dass sich diese Trennfugen geschlossen haben bzw. das Wasser vielleicht einen anderen Weg geht.

    Der Brunnen ist jetzt nur noch sehr eingeschränkt nutzbar, ein Filterrohr dürfte Dir nichts nützen, es sollte sogar die Wasserverfügbarkeit reduzieren.
    Meine Meinung: Den Brunnen mit ca. 1m³/h nutzen, bei höherem Wasserbedarf mit dieser Fördermenge durchlaufen lassen und zwischenspeichern.

    Oder neuen Brunnen bohren, ob das aber Erfolg hat???
    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited once, last by kg49 (October 24, 2016 at 2:09 PM).

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