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Brunnen-Blog: Alfons König

  • alfons.koenig
  • June 1, 2017 at 12:42 PM
  • alfons.koenig
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    • June 1, 2017 at 12:42 PM
    • #1

    Hallo,

    ich habe vor zwei Jahren einen gebrauchen Erdbohrer d15cm geschenkt bekommen. So begann mein Projekt Brunnenbohren. Von dem möchte ich hier berichten und meine Erfahrungen und auch Story teilen (wenn ich hier richtig bin).

    Eine ganze Zeit lag das Ding rum, bis ich eines Abends in einer Ecke am tiefsten Punkt mal spasseshalber gebohrt habe. Zuerst kam nur Erde mit ein paar kleinen Steinen. Nach knapp einer halben Stunde und fast 2m kam Sand. Recht feiner Sand. Der wurde dann recht schnell naß und rutschte auch gleich vom Bohrer.

    Ich habe das Bohrloch inzwischen etwas aufgeweitet und ein 2m langes DN160 KG Rohr eingesteckt, dass ca 20cm aus der Erde schaut.

    Ein paar mal habe ich auch mit einer Pumpe aus dem Baumarkt, die man an die Bohrmaschine klemmt, Wasser gefördert.

    Danach habe ich eine Betonplatte drauf gelegt und gelegentlich den Wasserstand geprüft. Über ein ganzes Jahr hinweg bis heute, stand stets Wasser - eben auf knapp 2,0m.

    DIY-Projekt mit möglichst minimalen Mitteln (vorhandenes Material, kleinster finanzieller Aufwand)

    Stand:
    Bohrbrunnen DN160 KG-Rohr (2016), 2m, GW bei 1,8m; bis dahin Erde mit kleinen Steinen, ab 1,8m feiner Sand

    Plan:

    Möchte einen Bohrbrunnen zur reinen Gartenbewässerung.

    2-3 m Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

    Schwengelpumpe und/oder E-Pumpe; Steigrohr vorhandener Wasserleitung

  • Brunnen reinigen
  • alfons.koenig
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    • June 1, 2017 at 12:49 PM
    • #2

    Die Tage schaute ich mal wieder nach dem Wasser und es ist weiterhin noch da.

    Gestern habe ich mir zwei 1m-DN160-KG-Rohre gekauft und insgesamt für 5 Euro erhalten, da die beschädigt waren. Schnäppchen.

    Mein Plan ist die KG-Rohre als Arbeitsrohr möglichst 4 m (oder mehr) zu versenken. Hierzu möchte ich mir einen Plunscher bauen, um den Sand hoch zu bekommen.

    Dann möchte ich ein Rohr mit Schlitzen einbringen. Wenn ich es richtig gelesen habe, ist es empfehlenswert 0,3mm Schlitze zu nehmen.

    Dann kommt eine Kiesschüttung rein (also zwischen Arbeitsrohr und Brunnenrohr) und dann soll das Arbeitsrohr raus.

    In das Brunnenrohr kommt dann ein Pumprohr, mit dem das Wasser hoch soll.

    Mein Traum ist ein Savonius-Windrad, dass langsam aber stetig Wasser in meine Tanks fördert.

    DIY-Projekt mit möglichst minimalen Mitteln (vorhandenes Material, kleinster finanzieller Aufwand)

    Stand:
    Bohrbrunnen DN160 KG-Rohr (2016), 2m, GW bei 1,8m; bis dahin Erde mit kleinen Steinen, ab 1,8m feiner Sand

    Plan:

    Möchte einen Bohrbrunnen zur reinen Gartenbewässerung.

    2-3 m Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss: Bodenkappe

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  • alfons.koenig
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    • July 27, 2017 at 9:15 AM
    • #3

    Die Tage habe ich mein 160er KG-Arbeitsrohr gezogen, da ich es für ein anderes Brunnenprojekt benötige.

    Das ziehen war von Hand nicht mehr möglich. Als ich jedoch eine 3m Stange genommen habe, mit einem Strick das Rohr befestigt hab und dann über einen ca. 30cm langen Hebel angesetzt habe, ging es sehr einfach. Sobald ich das Rohr wenige Zentimeter bewegt hatte, ging es auch von Hand.

    By-the-way: Durch den vielen Niederschlag ist der Grundwasserspiegel schätzungsweise 20-30cm gestiegen

    DIY-Projekt mit möglichst minimalen Mitteln (vorhandenes Material, kleinster finanzieller Aufwand)

    Stand:
    Bohrbrunnen DN160 KG-Rohr (2016), 2m, GW bei 1,8m; bis dahin Erde mit kleinen Steinen, ab 1,8m feiner Sand

    Plan:

    Möchte einen Bohrbrunnen zur reinen Gartenbewässerung.

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  • alfons.koenig
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    • July 30, 2017 at 8:46 AM
    • #4

    Gestern habe ich zwei Orte weiter einem Kollegen geholfen. Sein ca 20 Jahre alter Brunnen ist vor ca 2 Jahren versiegt.

    Mit einem Seilzug haben wir das Rohr mit Schlagbrunnenrohr gezogen. Ging recht einfach da es nur ca 4m tief war und der Boden quasi nur aus Sand besteht.

    WIr vermuten dass der Rammfilter durch den feinen Sand zugesetzt wurde. Unten im Sumpf waren sicher 6-7cm feinster Sand.

    WIr haben dann geboht und bei knapp 2m Grundwasser gefunden. Dann Arbeitsrohr reingedrückt und Bierchen geköpft.

    DIY-Projekt mit möglichst minimalen Mitteln (vorhandenes Material, kleinster finanzieller Aufwand)

    Stand:
    Bohrbrunnen DN160 KG-Rohr (2016), 2m, GW bei 1,8m; bis dahin Erde mit kleinen Steinen, ab 1,8m feiner Sand

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    Edited once, last by alfons.koenig (July 30, 2017 at 11:53 AM).

  • alfons.koenig
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    • July 30, 2017 at 8:51 AM
    • #5

    zuhause folgte der zweite Akt:

    MMein Dorfschmied hat mit ein Rohling für meinen Plunscher gemacht.

    Dem hab ich ein Loch verpasst und ein 5mm Gummi und ein Henkel.

    ak.plunscher mit Ventil

    Mal gucken was der macht...

    DIY-Projekt mit möglichst minimalen Mitteln (vorhandenes Material, kleinster finanzieller Aufwand)

    Stand:
    Bohrbrunnen DN160 KG-Rohr (2016), 2m, GW bei 1,8m; bis dahin Erde mit kleinen Steinen, ab 1,8m feiner Sand

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    Edited once, last by alfons.koenig: Bild falsch positioniert (July 30, 2017 at 1:38 PM).

  • alfons.koenig
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    • August 1, 2017 at 8:12 PM
    • #6

    ... was machte der Plunscher?

    Pumpen! Kräftig anziehen und fallen lassen. Wenn er hart unten aufschlägt läuft es am besten. Und nicht zuviel Wasser, denn sonst geht es zu schwer.

    Somit sind wir in recht kurzer Zeit einen Meter tiefer gekommen. Das 160er KG-Rohr lässt sich bis jetzt recht einfach von Hand nachschieben. Der Wulst (um den dicken Teil der Dichtungsnut gekürzt) wirkte sich nur unmerklich aus.

    Rohre sind heute gekommen. Ich bin gespannt...

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      • 2,048 × 1,152

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