Bohrbrunnen ca. 15m vom alten Rammbrunnen

  • Hi Leute,


    Da mein ca. 30 Jahre alter Rammbrunnen nicht zufrieden stellt, möchte ich mir nun einen Bohrbrunnen zulegen.


    Als Pumpe würde eine Kreiselpumpe dienen sie hat einen Max-Druck von 5,5 bar und eine Förderleistung von 6-10000l/h.


    Der alte Rammbrunnen ist 6m tief und hat eine Wassersäule von 2m. Ab 3m beginnt lehmiger Kies mit faustgroßen Steinen.


    Jetzt meine grundlegende Frage:


    Selber bohren oder das Angebot eines mir bekannten Brunnenbohrers annehmen, der mir ein maschinell erstelltes Loch von 320mm bohrt und ein dn100 Rohr einstellt und das ganze für 1300€ !?


    Zum Selber bohren würde ich mir das hier leihen :

    https://m.ebay-kleinanzeigen.d…-verm/1010823164-239-4287


    Gruß

    RammBrunnen 1 1/4 Zoll

    6m tief, bei 3m Wasser

    KG Rohr 100mm bis 3m oder tiefer

    Neptun Classic HWW NCHW-70

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  • Als Pumpe würde eine Kreiselpumpe dienen sie hat einen Max-Druck von 5,5 bar und eine Förderleistung von 6-10000l/h.

    Hoffnungslos überdimensioniert.

    Selber bohren

    Wenn Du leidensfähig bist und selbst etwas erstellen willst.

    Gerätschaft nicht ausleihen, da längere Arbeitszeit wahrscheinlich.


    das Angebot eines mir bekannten Brunnenbohrers annehmen

    Wenn sich die Threadüberschrift auf die Tiefe des Brunnens bezieht, kann man über das Angebot mit folgenden Ausführungen reden:

    15m bohren

    Brunnenrohr (blau) mit Sumpfrohr und ?m Filter setzen

    (?) Nur nach Kenntnis des Untergrundes und geplanter Wasserentnahme angebbar.

    Kiesschüttung

    Klarpumpen

    Schichtenverzeichnis

    Brunnenprofil

    Ich würde DN115 nehmen. Falls der Wasserspiegel mal sinkt, könnte eine 4" Pumpe gesetzt werden.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Danke für die Antwort, aber die Tiefe würde ich auf 6-7m schätzen.


    Der Brunnenbohrer sagte sie bohren hier in der Gegend immer 5m.

    RammBrunnen 1 1/4 Zoll

    6m tief, bei 3m Wasser

    KG Rohr 100mm bis 3m oder tiefer

    Neptun Classic HWW NCHW-70

  • Der alte Rammbrunnen ist 6m tief und hat eine Wassersäule von 2m

    Also beginnt der Grundwasserspiegel in 4m Tiefe.

    Eine Bohrung bis max. 7m Tiefe ist nicht besonders zielführend.

    Der angegebene Preis dafür ist nicht nachvollziehbar.

    Der Brunnenbohrer sagte sie bohren hier in der Gegend immer 5m

    In der Handwerksrolle eingetragener Meisterbetrieb für das Brunnenhandwerk(!) ?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das Grundwasser hier ist ziemlich hoch altes Mainbett, die Keller laufen schnell voll etc.


    Ich weiß das Sie Brunnen machen und schweres Gerät haben, mehr aber auch nicht.


    Was wäre denn eine annehmbare tiefe?

    RammBrunnen 1 1/4 Zoll

    6m tief, bei 3m Wasser

    KG Rohr 100mm bis 3m oder tiefer

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  • Das hängt vom Bodengrund und vor allem von der geplanten Wasserentnahmemenge ab. Danach richtet sich die Filterlänge.

    Um einen Brunnen zu erstellen, an dem die Enkel noch Freude haben und der gegen Grundwasserschwankungen geschützt ist, kann man grob sagen:


    Ab Grundwasserstand abwärts:


    2 - 3m Vollrohr

    erforderliche Filterlänge

    1m Sumpfrohr.


    In "guten Böden" könnte man sagen:

    3m Vollrohr

    2 - 3m Filterrohr

    1m Sumpfrohr


    Also Grundwassertiefe + 6 - 7m.


    Deswegen erschienen mir die 15m auch als sehr realistisch für einen guten, langlebigen Brunnen mit hoher Wasserentnahme.


    Je länger der Filter ist, um so langsamer strömt das Wasser in das Brunnenrohr. Je langsamer es strömt, umso geringer ist die Gefahr der Verockerung und damit eine wichtige Voraussetzung für ein langes Brunnenleben..


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ok, das ist verständlich.


    Also laut Brunnenbohrer ab 3m lehmiger Kies mit faustgroßen Steinen.

    Das macht mir etwas Angst, passt auch zu mein Erfahrungen beim Garten umgraben.


    Welche Bohrergröße würdest du empfehlen!?

    Und wenn ich das Brunnenrohr direkt einsetze, woher weiß ich vorher die Konfiguration!?

    RammBrunnen 1 1/4 Zoll

    6m tief, bei 3m Wasser

    KG Rohr 100mm bis 3m oder tiefer

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  • Soll sich das auf einen Selbstbau beziehen?

    Faustgrosse Steine können erhebliche Probleme bereiten, wenn keine Erfahrungen und das richtige Werkzeug vorhanden sind.

    So eine ausgeliehene Bohrausrüstung funktioniert nur bei Grobsand oder Feinkies problemlos.

    Sollte der Selbstbau geplant werden, würde ich erst einmal sehr viele(!) Bohrberichte lesen. Man kann sich dabei gar nicht genug anlesen.

    nd wenn ich das Brunnenrohr direkt einsetze, woher weiß ich vorher die Konfiguration!

    Deswegen arbeitet man idealerweise mit einem Arbeitsrohr.

    Ansonsten kann man nur auf gut Glück konfigurieren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

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  • Also besser nicht selber bohren!?


    Ich lese schon seit 2-3 Jahren und kenne die Guten, so wie die Horror Storys.


    Hab halt so ne Ahnung, dadurch das ich Mal ne Kellerwand freigraben musste und mir zig Steine begegnet sind.


    Es hat wohl damals vor ca 20-30 Jahren auch bei einigen Nachbarn nicht mit dem Brunnen geklappt.

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  • Also besser nicht selber bohren!?

    Ich sprach ja schon von der Leidensfähigkeit. Zusätzlich sollte man in der Lage sein, Metall zu bearbeiten und anzupassen. Oder jemand haben, der das für einen macht.

    Ein Schweissgerät sollte kein unbekannter Gegenstand sein und eine Flamme zum Heissmachen sollte auch zur Verfügung stehen.


    Bei Auftragsvergabe: unbedingt eine weiteres Angebot einholen. Das kann auch ein Hobbybrunnenbauer sein, wenn er sein Handwerk versteht und Referenzen vorlegen kann.

    Im Zweifelsfall keinen Dienstleitungsvertrag, sondern einen Werkvertrag abschliessen.


    Wieviel Wasser wird denn gebraucht (L/h)?


    Gruss

    kg49

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  • Naja das Verständnis für Metall und dessen Bearbeitung sollte ich haben.

    Ich bin Maschinenschlosser in der Instandhaltung, also ist zur Not auch ne Werkstatt vorhanden.


    Ich denke schon dass die ihre Sachen ordentlich machen ich werde nochmal nachhaken.


    Die Leidensfähigkeit ist nach 3 Jahren Hausumbau mittlerweile wirklich begrenzt.


    2-3000l/h wären schon super, mehr ist immer gut.

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  • Also....wenn ich jetzt selber anfange, würde ich mir einen 200mm Handbohrer mit 8m gebraucht kaufen ca 100€ und evtl. noch einen 170mm Bohrer.


    Als Arbeitsrohr dn175 Brunnenrohr? Oder ist das zu groß!?


    Wenn das funktioniert ein dn125 einstellen und auffüllen (macht da Filterkies Sinn!?).

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  • Das kommt darauf an, was Du in das Arbeitsrohr hineinstellen willst.

    Eine Kiesschüttung sollte ca. 5cm stark sein.

    Kiesbelagfilter gibt es in unterschiedlichen Stärken.

    Ob so etwas erforderlich ist, hängt vom Untergrund ab.

    Das Arbeitsrohr sollte ein Glattwandrohr mit TNA Gewinde sein.

    Als Brunnenrohr reicht DN115 vollkommen aus.

    Gruss

    kg49

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    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Bei dn115 würde ja als Arbeitsrohr ein Glattwand TNA Gewinde dn150 reichen und wäre wohl auch einfacher zu bohren.


    Laut dem bekannten Brunnenbohrer, ist hier hauptsächlich lehmiger Kies.

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  • und wäre wohl auch einfacher zu bohren.

    Je kleiner der Durchmesser, umso geringerer Kraftaufwand und Wahrscheinlichkeit, auf einen Stein zu treffen.

    Aber:

    ist hier hauptsächlich lehmiger Kies.

    Dann kannst Du nur hoffen, dass Du nicht die Ausnahme mit Sand hast.

    No risk, no fun.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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