Hilfe für neuen Hauswasseranschluß

  • Hallo,

    Habe einen Brunnen bohren lassen 60m, Filterstrecke 54-58m, Wasserstand 4m, Pumpe hängt bei 6m, Druck 6 bar. Nun möchte ich im Waschhaus welches isoliert ist den Anschluß für mein kl. Haus und Waschhaus bauen

    (Neubau 70m2 Dusche, 2 WC, Geschirrspüler, Waschmaschine, 2 Handwaschbecken, Spüle, 2 Personen).

    Leitung ¾" zum Haus

    folgende Varianten:

    1. Grundlos PM2 -2 bar,

    oder Druckschalter ZP Control 01 Comfort,

    oder Druckschalter 1/4" MDR 21/6 max.7 bar Condor


    2, 3fach-FilterBB-20 Big Blue,


    3. Flamco Airfix A Ausdehnungsgefäß 35l

    oder Zilmet Zilflex Hydrolex 35- 1,8 bar


    Frage:

    -PM2 -2 bar welcher Druck ist auf der Leitung und wie füllt sich das Ausdehnungsgefäß brauche ich ein Druckminder

    -oder ist ein normaler Druckschalter ausreichend hätte aber kein Trockenlaufschutz

    -oder ZP Control 01 Comfort von Zehnder keine Bewertung im Netz


    Wie sollte der Aufbau sein.

    Bin seit Tagen im Netz und kann mich nicht entscheiden:/

  • Der angegebene Druck der Pumpe von 6Bar wird der Maximaldruck sein. Bei welchem Arbeitspunkt soll die Pumpe betrieben werden?

    Die vorgesehenen Ausdehnungsgefässe erscheinen mir viel zu klein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Arbeitspunkt gleich Standort?

    ¾" Leitung 8m bis ins Bad und 7m Spüle und Geschirrspüler

    Waschhaus 4m

    alles Erdgeschoß keine Höhen

    Ausdehnungsgefäß wollte ich nicht so groß wählen um stehendes Wasser zu vermeiden.

    Hätte aber auch Platz für ein größeres.

  • Arbeitspunkt gleich Standort?

    Nein, der Arbeitspunkt der Pumpe war gemeint.

    Da von einem Ausdehnungsgefäss nur ca. 50% effektiv genutzt werden können, solltest Du über die Grösse noch einmal nachdenken.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo,

    Ich hatte gehofft hier Fragen beantwortet zu bekommen und Lösungsvorschläge.

    Also ich würde dir vorschlagen.........

    Mir helfen so ne Aussagen nicht, wo ist dein Arbeitspunkt!

    Auf keinen Fall wollen wir mit dem Brunnenwasser Bewässern!


    Danke für jede Unterstützung

  • Also ich würde dir vorschlagen.........

    Man kann natürlich ins Blaue hinein etwas vorschlagen, wobei die ganze Dimensionierung eine Glückssache wird. Dies entspricht aber nicht meinem Arbeitsstil. Jede Anlage kann durchgerechnet werden und erfüllt anschliessend genau die Anforderungen, für die sie geplant wurde.

    Du möchtest nicht bewässern, aber duschen. Duschen werden heutzutage in so vielen Variationen angeboten, dass man ohne Angabe des genauen max. Wasserverbrauchs sowie des dafür erforderlichen max. Drucks keine exakte Planung durchführen kann.

    Aber wenn Dir das zu aufwändig ist, warte auf Vorschläge anderer Forenteilnehmer, diese werden sicherlich kommen.

    Über die Aufgabe des Ausdehnungsgefässes hast Du Dir anscheinend auch noch keine grossen Gedanken gemacht bzw. den täglichen Wasserdurchfluss berechnet, sonst würden Deine Überlegungen zu einem anderen Ergebnis führen.

    Nichts für ungut, aber die optimale(!) Planung einer Bewässerungsanlage bzw. einer Hausversorgung ist aufwändiger, als es sich mancher vorstellen kann.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das ist doch mal eine gute Beschreibung:


    Membrandruckgefäß dimensionieren:

    In dem Gefäß stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Gasdruck und Wasserdruck ein. Um das Volumen des Gases zu berechnen, langt die einfachste Variante. Wir nehmen ein ideales Gas an uns verwenden das Boyle-Mariotte’sche Gasgesetz: p*V=konstant (p=Druck, V=Volumen). Wichtig ist es, den Gasdruck im Membrandruckgefäß im Leerzustand auf den Einschaltdruck einzustellen. Bei uns also 2.0 bar. Man kann auch 0.1-0.2 bar darunter gehen. Diesen Druck sollte man auch regelmäßig kontrollieren. Ein zu hoher wie auch ein zu niedriger Druck vermindert die Effizienz des Gefäßes. Bei zu geringem Druck wird die Membran auch mehr als nötig belastet. Am besten nimmt man ein Gefäß mit eingebautem Manometer. Dann kann man die Anlage kurz wasserseitig drucklos machen und den Gasdruck ablesen.

    Wird nun in unserem Beispiel Wasser mit 4 bar auf das Membrandruckgefäß gegeben, so drückt sich Wasser in das Gefäß. Dadurch wird das Gas zusammengedrückt und der Druck erhöht sich, bis er auch 4 bar beträgt. Nach p*V=konstant, schrumpft das Gasvolumen also bei einem Druckanstieg von 2 bar auf 4 bar um die Hälfte (Druck verdoppelt sich, Volumen halbiert sich). Dementsprechend ist nun die andere Hälfte des Gefäßes mit Wasser gefüllt.

    Um das Gefäß zu dimensionieren, braucht man nun noch den zu erwartenden Wasserfluss. Dazu kann man konservativ den maximalen Fluss eingeben, den man im Pumpendatenblatt zwischen Einschalt- und Ausschaltdruck findet („schlimmster Fall“, Pumpentiefe / 10 zum Druck dazurechnen). Genauer wird die Rechnung, wenn man den durchschnittlichen Fluss zwischen Einschalt- und Ausschaltdruck aus dem Wasserhahn kennt. Bei unserer Pumpe müssen wir mit bis zu 3000 Liter pro Stunde rechnen.

    Unsere Pumpe darf laut Datenblatt bis zu 100 Mal pro Stunde eingeschaltet werden; d.h. zwischen Ausschalten und Einschalten müssen 36 Sekunden liegen. Das ist eine konservative Annahme, da wir dabei die Zeit zum Aufladen des Membrandruckgefäßes auf den Abschaltdruck ignorieren. Das Membrandruckgefäß muss also bei einem Fluss von 3000 Liter pro Stunde für 36 Sekunden Wasser enthalten. Das ergibt 30 Liter Wasser.

    Nach p*V=konstant, haben wir bei voreingestellten Gasdruck von 2.0bar beim Abschaltdruck


    von 3.2 bar einen Wasseranteil von 37,5% im Gefäß. Somit ergibt sich ein Volumen für das Membrandruckgefäß von 80l. Da die Membran selbst auch ein Volumen hat und nicht in jeden Winkel des Gefäßes kriechen kann, kann man gut 5% dazu rechnen.

    Wenn man die Förderleistung als maximalen Fluss angesetzt hat, kann man weiterhin annehmen, dass das Gefäß ungefähr in der selben Zeit wieder befüllt wird, wie es entleert wurde. Unter diesen Annahmen könnte man das Gefäß auch nur halb so groß auslegen (zeitlicher Abstand zweier Starts = Zeit für Entleerung + Zeit zum Wiederbefüllen).

    Experimentelle Prüfung:

    Ich habe ein 100l Gefäß gekauft. Geht man von 5% Volumen für die Membran aus, ergibt sich wie oben berechnet für ein Wasservolumen von 37,5% (3,2 –> 2,0 bar) ein Wasserinhalt von 35,6 Liter.

    https://blog.thesen.eu/membran…ausschaltdruck-festlegen/

  • Also bei mir Druckgefäß 80 Liter, jetzt bleiben noch die oben gestellten Fragen:

    Welche Firma z.B Flamco Airfix A 80

    Druckschalter

    Filter

    und benötige ich ein Rückschlagventil

    Anordnung


    Danke für eure Hilfe

  • Schade, dass Du zu dem Artikel keine Quellenangabe dazu geschrieben hast. Mich würde mal interessieren, wer so etwas geschrieben hat.

    Unsere Pumpe darf laut Datenblatt bis zu 100 Mal pro Stunde eingeschaltet werden

    Mir ist keine Tiefbrunnenpumpe bekannt, die ein solches Schaltvermögen aufweisen soll. Typenangabe?

    Weiterhin ist der Verschleiss einer Tiefbrunnenpumpe bestimmt durch die Häufigkeit des Ein-bzw. Ausschaltens. Während des Laufs tritt praktisch kein Verschleiss auf. Es muss also eine der Hauptaufgaben bei der Dimensionierung sein, die Pumpe beim höchsten Wasserbedarf durchlaufen zu lassen und bei kleinerem Wasserbedarf die Ein- und Ausschaltintervalle in ihrer Anzahl so gering wie möglich zu halten.

    Das soweit dazu.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Grundfos schreibt selber auf Seite 8:


    Grundfos_SQ_SQE_Daten.pdf


    wie kommentierst du das, so funktioniert die Pumpe mit einen 18 Liter Behälter.

    Wir sind 2 Personen und werden nie alle Verbraucher gleichzeitig nutzen und wenn ein WC mal ein paar Sekunden länger brauch wäre es uns egal. Wir möchten ein einfaches aber funktionierendes System.

  • Grundfos schreibt selber auf Seite 8:

    Was soll ich da kommentieren? Von einer variablen Drehzahleinstellung ist ja wohl hier nicht die Rede.

    Die Quellenangabe des Textes aus dem vorherigen Post wäre für mich viel interessanter gewesen.

    Wir sind 2 Personen und werden nie alle Verbraucher gleichzeitig nutzen und wenn ein WC mal ein paar Sekunden länger brauch wäre es uns egal.

    Darum geht es auch nicht. Ich kann meinem letzten Post nichts mehr hinzufügen.

    Ich glaube nicht, dass ich Dir hier noch weiterhelfen kann.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Habe unter dem Text einen Link gesetzt.

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    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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