Schichtenwasser! Brunnenrohr welche Größe?

  • Hallo!


    Ich habe mich hier angemeldet weil ich Euren Rat brauche. Ich möchte in den nächsten Wochen einen Brunnenbohren lassen, ein Angebot vom ortlichen Brunnenbauer habe ich bereits erhalten. (siehe Anhang)

    Ich weiß, dass bei uns der Grundwasserstand bei 70m 8| und das Schichtenwasser bei 4m liegt. Alle meine Nachbarn haben daher nicht tiefer als 4-10m gebohrt und nutzen das Schichtenwasser.

    Da ich einen großen Garten mit automatischer Bewässerung betreiben möchte, brauche ich dementsprechend viel Wasser. Meine Pumpe (KSB Multi Eco) fördert bis 4,2m³/h.


    Ich habe mich schon viel belesen, aber irgendwie bin ich immer noch ratlos. :/


    Daher meine Frage:

    Welche Möglichkeiten bezüglich Rohr und Filtergröße habe ich, um letztendlich soviel wie möglich von dem Schichtenwasser zu nutzen?

    Sollte ich z.B. ein größeres Rohr (DN 100) und darin dann das Saugrohr (DN40) verwenden, damit sich das Schichtenwasser darin besser sammeln kann? :confused:


    Wäre für jeden Tipp dankbar..


    Grüße Sandy




  • In welcher Tiefe liegt denn die Schicht, auf der das Schichtenwasser liegt?

    Aus welchem Bodenmaterial soll das Wasser gefördert werden?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Wie der Boden beschaffen ist weiß ich leider nicht genau. Als wir eine neue Gasleitung verlegen mussten hatte ich bis auf 1,50m gegraben. Zuerst 60cm Mutterboden und dann kam nur noch Kies. Angeblich soll es bei 8-10m eine Mergelschicht geben.


    Mein Nachbar hat einen Rammbrunnen, welcher nur 6m tief ist. Laut seiner Auskunft liegt die Schicht bei ca. 4 Metern. Er hat seinen Brunnen schon vor 20Jahren gebaut und kann sich leider nicht mehr richtig erinnern.

  • hallo, wir haben im letzten Jahr einen 1" Brunnen gespült,(15m mit 3m Filterrohr) und ich bin wirklich verwundert, wieviel Wasser da rauskommt. Mach Dir da mit den 2" keine sorgen. Wir haben in das Brunnenrohr eine Kunststoffleitung mit Metallspirale eingeführt die direkt an die Pumpe angeschlossen ist. Viel mehr solltest Du Dir über Eisengehalt im Wasser Gedanken machen ! Bei uns ist der eisengehalt sehr hoch und macht eine automatische Minibewässerung innerhalb von 2 Monaten dicht. Viel Erfolg !

  • Hallo Blackbook,

    um den Eisengehalt mache ich mir keine Sorgen, bei meinem Nachbarn ist das Wasser absolut top.

    Vielmehr mache ich mir Sorgen das das Schichtenwasser auch wirklich ausreicht. Durch die Trockenheit in den letzten Jahren bekam mein Nachbar schon Probleme.

    Früher konnte er stundenlang die Regner laufen lassen, aber letzten Sommer ging das nicht mehr. Er musste zwischenzeitlich immer wieder 1Tag warten bis sich das Schichtenwasser neu gesammelt hat.

    Deshalb meine Überlegung, ob ich vielleich ein größeres Rohr nehmen sollte, damit sich darin das Schichtenwasser besser sammeln kann.:/

  • Na dann rechne Dir mal aus, wieviel Wasser sich in einem Brunnenrohr (DN 100 bzw. DN200) sammeln kann.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Man kann die Fördermengen für die Filterrohre sehr gut bei Lotze Wassertechnik nachlesen. Dein Brunnenbauer hat 1,5 m Filter, finde ich ein bisschen zu wenig. Bin aber auch nur Hobbybohrer. Wir wollen in diesem Jahr einen 5" Brunnen auf 9m mit 3m Filter spülen. Das ist dann schon fast ein Feuerlöschbrunnen. Meiner Meinung nach reichen aber Deine 2" für einen Garten völlig aus. Bei 1m Filter DN 100 bist Du bei rund 2Kubik pro Stunde.

  • @ Blackbook:

    Deshalb meine Überlegung, ob ich vielleich ein größeres Rohr nehmen sollte, damit sich darin das Schichtenwasser besser sammeln kann.

    Man kann unschwer lesen, dass es dem Threadstarter nicht um die mögliche Fördermenge des Brunnenrohrfilters geht, sondern dass er das Wasser im(!) Rohr speichern möchte, also das Rohr als Sammelbehälter nutzen will.

    Oder lese ich da etwas falsch?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • @ Blackbook:

    Man kann unschwer lesen, dass es dem Threadstarter nicht um die mögliche Fördermenge des Brunnenrohrfilters geht, sondern dass er das Wasser im(!) Rohr speichern möchte, also das Rohr als Sammelbehälter nutzen will.

    Oder lese ich da etwas falsch?

    Gruss

    kg49

    Ja, irgendwie hatte ich mir das so vorgestellt. Aber du hast recht, dass würde bei weitem nicht reichen. Sorry, ich bin halt absoluter Laie und verstehe diese ganze Brunnenbaugeschichte nicht so recht. :rolleyes:


    Wie ich schon schrieb, mußte mein Nachbach immer 1Tag warten, bis sich wieder genug Wasser gesammelt hatte. Daher suche ich nach Rat, wie ich den Brunnen aufbauen sollte, um das Optimum an Wasserausbeute zu erzielen.

  • Wenn das Schichtenwasser in der zur Verfügung stehenden Menge stark schwankt, ist dies ein Paradebeispiel für einen Schachtbrunnen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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