Hohe Wassersäule ohne große Nachflussmenge

  • Hallo zusammen,


    Ich konnte leider bisher kein passendes Thema finden und versuche daher es mal hier über einen neuen Threat.

    Mein Problem ist folgendes, ich habe mir meinen Brunnen selbst auf gute 15 Meter von Hand gebohrt.

    Nach ca. 10 Metern hatte ich Wasser. Ich habe nach und nach über Wochen weiter gebohrt und gepluncht.

    Da nun fast fünf Meter Wasser im Rohr stehen komm ich nun einfach nicht wirklich weiter mit Bohren oder plunchen, alles was ich unten mit dem Edelmannbohrer raushole ist bis ich diesen an der Oberfläche habe wieder runter gefallen. Selbiges gilt auch für den Pluncher.

    Wenn ich versuche frei zu spülen fällt die wassersäule nach gut 30 Sekunden auf null zusammen und benötigt ca. 7 Minuten zum wiederaufbau.

    Habt ihr Tipps was ich noch versuchen könnte um die Zeit des Pumpvorgangs zu verlängern?

    Ich hab mir schon einen 7000 Liter Puffer gebaut in den ich die Pumpe ständig reinlaufen lassen könnte aber so wirklich dienlich für die Lebensdauer der Pumpe und die Steuerung wäre das ja auch nicht....


    Ich würde mich sehr freuen wenn der ein oder andere Experte oder Erfahrende Brunnenbauer hier mir einen Tipp geben könnte.


    Im Voraus schonmal vielen Dank an alle die sich meinem Problem annehmen.


    VG Darky

  • Hallo,


    Also ich hab generell das 100er Brunnenrohr von Aurora verwendet, glaub 5 mm Stark ist die Klassifizierung der Wandung.

    Ich habe hier 750mm Sumpfrohr mit Edelstahlschneidfuss als Startrohr verwendet, anschließend folgen 3 Meter Filterrohr mit 3 mm Schlitzweite.

    Es wurde kein Bohrrohr verwendet, filterkies wurde ebenfalls nicht eingesetzt.

    Gebohrt wurde ein 125er Loch.

    Leider wurde großteils erstmal nur Lehm gefördert, ab 10 Meter ging es dann los mit Nennen wir es mal einer sandigen Lehmschicht mit etwas Kies.

    Ich würd ja gern noch mal zwei drei Meter runter um die Wassersäule zu erhöhen, hab nur keine Idee mehr wie oder was ich alternativ machen kann und bin froh wenn Ihr Ideen hättet.

  • Ich würd ja gern noch mal zwei drei Meter runter um die Wassersäule zu erhöhen,

    Das wäre schon gut, in der Hoffnung, das sich eine verbesserrung des Grundwasserleiters ergibt.


    Zum räumen des Brunnenrohres und weiter bohren eine Schappe verwenden.


  • Vielen danK für den Tipp, ich schau mir das Werkzeug mal im Details an.

    Ist das die einzige Möglichkeit oder hat noch jemand eine Idee

    Mindestens bis 20 oder 25 M bohren. Wenn man im Rohr plunscht, dann nur glattwand-Rohre, sonst kannst Du sofort aufhören. Die Muffen bleiben stecken und dann kannst Du einpacken und aufhören.

  • Eckie das war ja mein ursprünglicher Plan, leider ist mittlerweile kein Weiterkommen mehr da die wassersäule bereits so hoch steht und das was ich mittlerweile fördere ist nur noch ganz feiner Sand mit Lehm bzw. Hier und da mal ein Steinchen Kies.

    Kommt halt noch kaum was nach oben...

  • Naja es ist so wenig Lehm das ich weder mit dem edelmannbohrer im Rohr noch mit der normalen bohrschnecke ohne Rohr nennenswerte Mengen durch die wassersäule nach oben befördern kann. Das was in der kiespumpe gefördert wird ist leider ebenfalls sehr wenig und fein. Aber eins ist sicher die Zeit die ich Wasser fördere ist mach einer Aktion jeglicher Art komplett lehmfarben. Und in der Pumpe ist auch feinsand zu finden...eigentlich glaube ich das ich einen Weg finden muss das Wasser aus dem Loch zu bekommen und schnell genug mit dem Bohrer wieder runter nur leider bin ich dafür zu langsam und das Wasser steht wieder drin bin ich hochziehen will..

Brunnen selber bauen