Posts by Toenne

    Deine Pumpe saugt statt Wasser mit etwas Sand nun also schlammiges Wasser.

    Das Rohr das im Bild vom Keller links unten in der Bodenplatte versinkt ist wohl der fragliche Brunnen? Denn dann würde ein Problem mit der Verrohrung von einem aussenliegenden Brunnen ins Haus ja schonmal ausfallen.

    Bliebe nur der Brunnen selbst, und ohne Infos über denselben ist jede Diagnose Kaffeesatzleserei.

    Nützt nix, die Verrohrung muss runter und du musst reinschauen.

    Könnte das Sand/Stein Gemisch auf dem Foto grob genug sein, um darin die Filterstrecke zu betreiben ? Also mal versuchen, klarzukommen ?

    Aus der Ferne betrachtet: Ja und ja. Vorsichtiges an- und sandfrei-pumpen würde da Klarheit schaffen, gerade auch was die Ergiebigkeit des Brunnens angeht.


    Die vorhandene Pumpe mit Q20, d.h. 20.000 l/h

    Bei welcher Förderhöhe und welchem Druck? Irgendwelche Maximalangaben sind Schall und Rauch da sie in der Praxis nie vorkommen.

    Wobei mir das bei 5m Filterstrecke schon extrem überdimensioniert vorkommt.

    allerdings wäre das auch jederzeit später noch einfach machbar.

    Du wirst dich wundern...wenn sich so ein Rohr erstmal gesetzt hat...

    Aber vor allem: Jetzt (bzw. wann immer du die Bohrung beginnst) ist die Baustelle eingerichtet, man hat alle notwendigen Materialien und Werkzeuge zur Hand, ob der Garten nun eine Woche kürzer oder länger verwüstet wird spielt auch keine Rolle, und wenn es abwärts geht ist die Motivation auch gross.

    Ob das in ein paar Jahren auch noch so attraktiv ist damit nochmal neu zu beginnen...?

    Würdest du es trotzdem ohne Arbeitsrohr und Kiesschicht versuchen?

    Ich schon, das sollte aber nicht dein Maßstab sein.

    Was ich aber auf jeden Fall täte wäre die Filterstrecke deutlich zu verlängern, jeder Meter hilft. Und auch tiefer damit beginnen da in Zukunft eher nicht steigende Grundwasserstände und eine höhere Ergiebigkeit zu erwarten sind.

    Wie du hier sicherlich schon gelesen hast sollte die Filterstrecke immer mit Wasser überdeckt sein, da sind deine 2m Differenz zwischen aktuellem Grundwasserstand und Filteroberkante für die Zukunft betrachtet für meinen Geschmack deutlich zu wenig. Zumal eine Tiefbrunnenpumpe üblicherweise in diesem Bereich hängt und diese natürlich auch immer komplett mit Wasser überdeckt sein soll, und je nach Ergiebigkeit deines GWL sinkt der Grundwasserstand beim Pumpen prinzipbedingt immer noch mehr oder weniger stark ab.

    Wenn man schon so angenehme Bodenverhältnisse hat würde ich das auch ausnutzen um sich später nicht zu ärgern.

    Zunächst zu der SQ 2-55: Laut Kennlinie würde sie bei 65m ziemlich genau deine Mindestanforderung abdecken.



    Desweiteren hast du vielleicht vom Brunnenbauer zumindest eine Rechnung bekommen aus der hervorgeht wieviel Filterstrecke eingesetzt wurde? Denn die Pumpe sollte ja möglichst 1-2m darüber hängen. 72m Brunnentiefe abzüglich 65m Wasserpegel ergeben gerade mal eine Differenz von 7m. Abzüglich 1m für die Pumpenlänge abzüglich 1m Sumpfrohr abzüglich 1m Wasserüberdeckung bleiben nur noch 4m übrig. Bei der Bohrtiefe würde ich aber annehmen dass der Brunnenbauer nach dem Motte viel-hilft-viel eine längere Filterstrecke installiert hat.

    Nein, in einem ganz normalen Presscontrol, von dem die ganze Zeit die Rede war.

    -->


    (Presscontroll wird dann verkauft)


    Ich verstehe allerdings nicht warum.

    Was ist denn nun der Unterschied zwischen einem PC (PC jetzt mal stellvertretend für diese Gerätegattung verwendet) und einem Druckschalter?

    Der Druckschalter schaltet bei einem vom Benutzer eingestellten Druck ab und fertig. Der PC dagegen überwacht den Wasserfluss und lässt die Pumpe eingeschaltet solange noch Wasser fliesst.

    Heisst in Bezug aufs Ausdehnungsgefäss: Der Druckschalter schaltet bei meinetwegen 5bar ab, dieser Druck steht dann beim Öffnen eines Verbrauchers zur Verfügung und sinkt danach ab bis der untere Einschaltdruck erreicht ist, dann startet die Pumpe wieder. Bei 5bar sind - einfach mal als Zahl angenommen - 20l Wasser in den Ausgleichbehälter geflossen die zunächst zur Verfügung stehen.

    Der PC lässt die Pumpe laufen bis sie kein Wasser mehr in den Behälter drücken kann und der Wasserfluss zum Erliegen kommt, plus einer kurzen Nachlaufzeit. Dies ist dann meinetwegen bei 7bar der Fall. Bis dahin wurden angenommen 25 Liter ins Ausdehnungsgefäss gedrückt, nach Öffnen eines Verbrauchers stehen 7bar an. Auch hier startet die Pumpe erst dann wenn der untere Einschaltdruck des PC im Leitungsnetz unterschritten wird.

    Der PC hat also den Nachteil dass die Pumpe einige Sekunden in einem schlechten Wirkungsgradbereich läuft (wenn der Druck im Behälter sich dem statischen Druck der Pumpe nähert) bzw. sogar noch nachläuft ohne dabei Wasser zu fördern.

    Auf der Plusseite steht allerdings dass danach auch mehr Wasser im Behälter zur Verfügung steht welches zunächst verbraucht werden kann bis die Pumpe wieder anspringt. Und es ist prinzipbedingt bereits ein Strömungswächter (Trockenlaufschutz!) integriert den man sonst zusätzlich bräuchte.

    Ich sehe keinen relevanten Nachteil der mich veranlassen würde einen bereits vorhandenen PC wieder zu verkaufen.

    Aber jeder wie er mag, funktionieren werden beide Lösungen.

    Sorry, bin gerade erst zurückgekommen.

    Wenn ich oben in meinem Anfangsbeitrag ziehmlichen Mist erzählt habe, bist Du jetzt gerade dabei, das noch zu toppen ;-).

    Ohne Zweifel ^^.


    So ein Bullsh*t kommt dabei heraus wenn man gedanklich eigentlich bei einem anderen Thema ist, sowieso schon mit einem Fuß zur Tür raus, man Magnetventil und Druckregler durcheinander würfelt und dann auch noch dabei mindestens ein Dutzend Mal von der besten Ehefrau von allen unterbrochen wird weil ihre Ansinnen nicht auch nur eine Sekunde Verzögerung gestatten...:D


    Ich lösche es aber nicht sondern lasse es als abschreckendes Beispiel stehen ;).

    So, wie Du das darstellst verstehe ich das so, dass, wenn die Pumpe mehr als die angegebenen 8bar oder 10bar liefern würde, das System überlastet würde und Schaden nehmen kann? Was bei einem mechanischem Druckschalter nie passieren wird, weil der vorher abschaltet?

    Nicht zwangsläufig Schaden nehmen, aber es kann sein dass ein PC diesen Druck schlicht nicht mehr abschalten kann, es wird ja mit einem Elektroventil geschaltet.

    Beim mechanischen Druckschalter drückt die Pumpe die Wassersäule gegen eine vorgespannte Feder. Diese gibt mit steigendem Druck immer weiter nach bis das Ventil schliesst, eben rein mechanisch. Und das heisst dann ganz simpel je höher der Pumpendruck ist desto zuverlässiger schliesst das Ventil. Das schaukelt sich ja selbstständig hoch und nahezu schlagartig hoch: Das Ventil beginnt beim eingestellten Druck ein wenig zu schliessen. Der Durchfluss wird geringer woraufhin sich der Betriebspunkt der Pumpe nach links zu geringerem Durchfluss und höherem Druck verschiebt. Woraufhin die Feder aufgrund des nun höheren Drucks noch stärker zusammengedrückt wird und der Durchfluss noch weiter sinkt. Was dann wiederum eine Druckerhöhung zur Folge hat. Usw usw bis der statische Druck der Pumpe erreicht ist.

    Sofern das Ventil nicht eingangsseitig platzt kannst du also praktisch beliebig hohe Eingangsdrücke schalten. Beim PC nicht, irgendwann schwenkt das E-Ventil schlicht die weisse Flagge.

    Bei Komponenten für die Gartenbewässerung ist das ja nicht anders, irgendwann können auch da die E-Ventile nicht mehr schliessenund der Benutzer flucht weil sie nicht abschalten.

    Kein Denkfehler, ist so. Und die Leistung die vorher zum Aufladen des Druckgefässes verwendet wurde ist ja auch nicht völlig verloren da man dafür anschliessend Wasser zapfen kann ohne dass die Pumpe dafür läuft.

    Die obige Betrachtung ist schon sehr theoretisch und eigentlich nur von Belang wenn man seine Stromrechnung so weit wie irgend möglich drücken will.

    Was ist denn nun der Unterschied zwischen den beiden Aufbaumöglichkeiten?

    - Nimmt man den Presscontrol dann läuft die Pumpe bis ihr Maximaldruck im Ausgleichsbehälter erreicht ist. Nach ein paar Sekunden Nachlaufzeit schaltet sie ab. Diese Nachlaufzeit ist vergeudete Energie...aber wie gesagt nur ein paar Sekunden. Und richtig ist auch dass die Pumpe mit steigendem Gegendruck in Hinblick auf die Fördermenge mit immer schlechterem Wirkungsgrad läuft. Dafür aber wird das Gefäss maximal möglich gefüllt, sagen wir als angenommen Wert einfach mal 30l bei 8bar.

    - Nimmt man den mechanischen Druckschalter dann schaltet die Pumpe beim eingestellten Druck ab, meinetwegen 5bar. Bis hierhin läuft die Pumpe in einem annehmbaren Wirkungsgradbereich. Dafür gelangen dabei aber auch nur 25l ins Gefäss, d.h. die Pumpe muss bei Entnahme häufiger laufen und nachladen.

    Wird man das an der Stromrechnung wirklich relevant merken? Ich denke eher nein.

    Aber: Beim Presscontrol und dem Ausgleichsgefäss muss man schon sehr aufpassen dass sie auch für den Druck der Pumpe spezifiziert sind, so ein Presscontrol egal welchen Herstellers ist meist mit 8bar angegeben (es gibt auch Varianten mit höherem Druck...muss man halt drauf achten). Der mechanische Druckschalter schaltet ja bereits vorher ab so dass hier nichts zu befürchten ist. Dafür fehlt wie schon angesprochen der Trockenlaufschutz der beim Presscontrol normaler Bestandteil ist.

    Man kann einen Presscontrol bei Beachtung der obigen Punkte also ohne weiteres einsetzen. Wirkliche Vorteile bietet er aber eigentlich nicht, vielleicht doch eher im Gegenteil. Ist dann aber letztlich Geschmackssache, wirklich falsch macht man damit nichts.

    In der Zeichnung von Stueckgold ist die Lage der Pumpe nicht eingezeichnet. Die sitzt zwischen KFR und PC

    Da es in der Zeichnung eine mit 'Brunnen' bezeichnete Leitung gibt und die von ihm verwendete Pumpe Kärcher BP 6 eine Tiefbrunnenpumpe ist dürfen wir wohl von der Annahme ausgehen dass dort auch die Pumpe ist, also vor dem Rückschlagventil. Eine TBP im Gebäudeinneren würde nicht so furchtbar viel Sinn ergeben...;).

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