Posts by Toenne

    Da war doch noch was...;)


    Also:

    Eingeschickt habe ich die Analyse am 21.4., dort eingegangen ist sie am 22.4.

    Bereits am 27.4. habe ich das Ergebnis per Mail erhalten, ging also echt fix (lag ja immerhin ein Wochende dazwischen).

    Ich habe dann noch per Mail eine Frage dazu gestellt und statt einer Antwortmail am nächsten Tag einen Rückruf erhalten, das Gespräch war ausführlich und informativ.

    Ergo: Von mir volle Punktzahl

    Ach ja, und das wichtigste: Das Wasser ist abgesehen vom hohen Fe und Mn Gehalt unbedenklich und für Gartenbewässerung und gelegentliches Teich auffüllen verwendbar.

    befund.PDF

    Wenn dann wieder der Druck sinken sollte, ist was auf der Druckseite undicht.

    Oder eine Blindkappe für den Abgang des Brio besorgen und mal draufpacken. Sinkt der Druck trotzdem dann liegts am RV. Oder war die Steuerung nicht richtig entwässert und Frost ausgesetzt? Dann kann durchaus auch ein Haarriss im Gerät die Ursache sein.

    Wäre das Ding von Gardena dann wäre das das erste wonach ich schauen würde ^^.

    1. Die Verbindungen gehören eingehanft.

    Was die Hersteller von Kunststoff-Fittings aber ablehnen. Hanf quillt und sprengt u.U. die Plaste-Fittings.

    Ich frage mich eher was z.B. beim Eckverbinder das Dichtband soll. Normal dichten die über einen O-Ring der über das Rohr geschoben und dann gepresst wird, nicht über das Gewinde. Und diesen O-Ring kann man bei der Montage durchaus beschädigen (woher ich das wohl weiss...), z.B. wenn das Rohr am Schnitt nicht angefast wurde. Der gehört dann ersetzt, nicht das Gewinde mit Dichtband umwickelt.

    Sollte man hier sowas wie ein Druckausgleichsgefäß dazwischen hängen oder macht das keinen Sinn.

    Beim Bewässern ist das eher kontraproduktiv. Denn dann wird zunächst der Druck im Behälter abgebaut (Wasser wird immer weniger) bis der Druckschalter endlich die Pumpe einschaltet. Im ersten Moment hast du also vollen Druck, der baut dann aber immer weiter ab. Und wenn die Pumpe dann anläuft dann wird der von ihr gelieferte Druck durch das Gefäß gepuffert, d.h. es dauert wieder einen Moment bis der volle Betriebsdruck in der Verrohrung anliegt.

    Ich habe eine BrioTank Pumpensteuerung, die hat einen kleinen Druckbehälter (1l? 1.5l? Weiss ich ad hoc gar nicht so genau) integriert. Und schon da nervt das Verhalten beim Bewässern. Beispielsweise wenn man eine Gartenspritze kurz schliesst um meinetwegen den Schlauch ein Stück weiterzuziehen. Diese Zeit reicht dann schon damit die Pumpe den Abschaltdruck im Ausgleichsbehälter aufgebaut hat und abschaltet. Öffnet man nun die Spritze wieder kommt kurz der volle Druck, aber der baut sich dann erst mal ab bis die Pumpe endlich wieder einschaltet und der Druck wieder zunimmt. In Summe sind das dann deutlich mehr als deine 3-5Sek in denen das zielgerichtete Sprengen eher Glückssache ist ;).

    Druckausgleichsbehälter sind ideal wenn man ständig nur Kleinmengen abnimmt da damit die Schalthäufigkeit der Pumpe reduziert wird. Ausserdem dämpfen sie die Druckstösse beim Einschalten der Pumpe. Aber beim Bewässern entnimmt man ja üblicherweise über eine geraume Zeit viel Wasser, da machts keinen Sinn.


    Was das ...

    Immer wenn ich das Wasser einschalte kommt (30m) erst mal wenig Wasser und dann nach 3-5 Sek, kommt es mit Druck weil da erst die Pumpe anfängt zu fördern.

    ... angeht kannst du mal alles auf Dichtigkeit prüfen. Wenn es irgendwo eine minimale Leckage gibt sorgt das natürlich für Druckverlust in der Leitung und somit zu Beginn wenig Wasser bis der Druck soweit abgesunken ist dass der Druckschalter wieder einschaltet. Zudem sind Schlauchleitungen elastisch und wirken daher selbst wie ein Druckspeicher, ganz los wirst du das Problem also nicht. Da kannst du nur den Druckschalter so einstellen dass er bei höherem Druck schon wieder zuschaltet statt bei niedrigerem und somit die Hysterese verringern. Aber aufpassen dass sich die Pumpe nicht plötzlich zu Tode taktet, der Anlauf ist für die nämlich Streß und darf nicht zu häufig pro Zeiteinheit stattfinden (Zahl der Einschaltvorgänge pro Stunde sollte in der BDA stehen).

    Einfachste Möglichkeit: Dünnes Loch durch den Kopf bohren durch den das Seil so gerade durchpasst. Oberhalb des Kopfes dann eine Schlaufe, ggf. durch einen VA-Ring gezogen, und die mit Seilklemmen sichern.

    Wenn du das Werkzeug dafür hast (wobei es nicht die Welt kostet): Von unten/innen eine Gewindebohrung in den Brunnenkopf und da eine VA-Ösenschraube eindrehen, mit Mutter kontern. Durch die Öse dann wiederum das Seil mit Seilklemmen gesichert.

    Welche neuen Erkenntnisse bringt ihm das jetzt? Worum es geht weiss er denke ich.


    Ich glaube aber wir haben alle die eigentliche Frage nicht so ganz überrissen: "Was für eine Schlitzbreite wäre für einen Schluckbrunnen ideal / worauf ist zu achten?". Also einem Brunnen aus dem kein Wasser gezogen wird sondern in den Wasser geleitet wird. Denn er will sich ja zunächst mal am Schluckbrunnen probieren.

    Rein theoretisch betrachtet dürfte 0.5mm da ja OK sein da es ja eigentlich zu keinem Sandeintrag kommen dürfte, das Wasser drückt ja vom Filterohr ins Erdreich und nicht vom Erdreich ins Filterrohr. Aber ob das so stimmt? Keine Ahnung.

    cozwei Wie willst du das Ganze dann überhaupt testen? Den Schluckbrunnen mit Stadtwasser fluten? Und liegen deinen Überlegungen auch genaue Kenntnisse zugrunde wieviel Wasser du voraussichtlich benötigen wirst?

    Vielleicht doch lieber erstmal den Brauchwasserbrunnen erstellen? An dessen Ergiebigkeit kannst du dann abschätzen obs für die Heizung langt, und wenn nicht dann hast du immerhin Wasser für den Garten.

    Nee, nee, das gibts schon: https://www.stiebel-eltron.de/…undwasserwaermepumpe.html oder https://www.energie-fachberate…edingungen-und-kosten.php

    Es wird tatsächlich normales Grundwasser umgewälzt. Es wird aus einem Bohrbrunnen entnommen, ihm per Wärmetauscher die Wärme entzogen und das erkaltete Wasser über einen Schluckbrunnen dem Erdreich wieder zugeführt. Und die Tiefen der Brunnen liegen im normalen Bereich eines Brauchwasserbrunnens - Grundwasser hier ist das gleiche wie Grundwasser dort.

    Wichtig dabei halt Ergiebbigkeit des Brunnens und die Wasserqualität, es gibt halt doch häufig hohe Eisen- und Mangananteile.

    Das Thema Schluckbrunnen stellt sich ja normalerweise bei Erdwärmebohrungen, die sind aber weitaus tiefer. Für einen Brunnen zur Brauchwasserförderung (Gartenbewässerung etc.) brauchts keinen Schluckbrunnen, was also hast du eigentlich vor?

    Zum Thema KG-Rohr: Als Arbeitsrohr zwar generell denkbar, es zuverlässig wieder ziehen können musst du es aber trotzdem. Dafür ist KG-Rohr nicht gemacht, zumal die Muffe den Bohrfortschritt hemmt.

    Und zum Durchmesser: DN115 Brunnenrohr hiessen >200mm Arbeittsrohr um eine ausreichend dicke Kiesfilterschicht schütten zu können.

    Die Frage an sich ist ja legitim, stellt sich ja letztlich jeder. Und immerhin hat er ja einen Schichtenplan aus unmittelbarer Nähe, nicht mehrere hundert Meter oder gar x-Kilometer entfernt.

    Die nassen Schichten sind ja in erster Linie als kiesig beschrieben, dass auch Sand enthalten ist dürfte da ja recht normal sein (wo gibt es schon reine Kiesböden ohne Sandanteil?). Von daher könnte 0.5er Schlitzung durchaus funktionieren. Das sandfrei pumpen könnte halt u.U. etwas länger daueren bis sich eine ausreichend homogene Kiesfilterschicht ums Brunnenrohr ausgebildet hat und die Sande ausgewaschen sind. Ob der Brunnen dann aber wirklich tatsächlich sandfrei wird ist Kaffeesatzleserei, das kann aus der Ferne niemand beantworten.

    Ergo: Entweder das Restrisiko eingehen und die Rohre verwenden oder versuchen die gegen 0.3er umzutauschen, wobei auch die natürlich keine Garantie für Sandfreiheit sind (Stichwort Feinsandanteile).

    Im Idealfall bohrst du natürlich tatsächlich mit Arbeitsrohr und bringst dann zwischen diesem und Brunnenrohr eine Filterkiesschüttung ein, dein Bohrdurchmesser vergrössert sich dadurch aber um mindestens 10cm damit es Sinn macht. Also höhere Kosten, mehr Arbeit und mehr Abraum. Dafür aber alles richtig gemacht.

    weiß ich ja nicht wo genau das Wasser ist.

    Das ist höchstwahrscheinlich unterhalb des Wasserspiegels...


    Im Ernst, ich verstehe die Frage nicht? Bist du unsicher ob die Lehmschicht nicht möglicherweise eine Sperrschicht ist und jetzt nur Wasser von oben nachläuft? Dann wäre dein Schichtenwasser überaus ergiebig da es genauso schnell nachläuft wie es unten im Kies wieder abläuft, sonst würde die Wassersäule ja wieder fallen. Wenig wahrscheinlich.

    Oder was genau willst du wissen?

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