Bohrbrunnen basierend auf Bodengutachten bauen

  • Hallo,


    Wir überlegen einen Bohrbrunnen zu bauen. Ich habe das Handbuch zum Brunnenbohren durchgelesen und darauf basierend und basierend auf unserem Bodengutachten (eigentlich für die Wärmepumpe gemacht) versucht ein Konzept zu erstellen.

    Bevor ich anfange hätte ich gerne eure Meinung dazu.

    Das Bodengutachten und meine Skizze im Anhang.


    Als Werkzeug plane ich:

    Erdbohrer: https://www.erdbohrer.de/Brunn…-mit-Aufkantung::906.html

    Brunnenrohr: DN 115 8m normal, 2m Filter

    Kiespumpe: 90mm


    Habe ich etwas entscheidendes übersehen?

    Was würdet ihr anders machen?


    In der Nachbarschaft haben viele Spülbrunnen. Dabei wurde das Grundwasser bei 5.5m gefunden. D.h. das Bodengutachten ist zwar alt, aber verändert hat sich nciht viel.


    Vielen Dank und viele Grüße

  • Habe ich etwas entscheidendes übersehen?

    Zur Beurteilung fehlt die Angabe der gewünschten Wasserfördermenge/h und die geplante Filterschlitzgrösse.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Naja ich möchte 350m² Rasen bewässern. Pro Kreislauf plane ich jeweils 2 T380 Gardena Sprenger. Diese verbrauchen 500l/h bei 2 Bar. Also 1000 l/h vielleicht mit Puffer 1500 l/h.


    Da ich den Boden der Wasserführenden Schicht nicht kenne wollte ich die Schlitzgröße bestimmen, wenn ich diese bei der Bohrung gefunden habe und sie mir anschauen kann. Grundsätzlich würde ich denken 0,5 sind ok, weil ja in dem Bodengutachten kein Feinsand benannt wird. Was denkt ihr?

  • wenn ich diese bei der Bohrung gefunden habe und sie mir anschauen kann.

    Wewnn Du mit Arbeitsrohr bohren willst, ist das absolut i.O. Wenn Du ohne Arbeitsrohr die Filterrohre versenken willst, geht das nicht.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ja verstehe. Mit Arbeitsrohr wollte ich eigentlich nicht arbeiten. Dann brauche ich auch 2 unterschiedliche Bohrköpfe oder? Vielleicht nehme ich einfach 0,3 mm und gut ist.

  • Wewnn Du mit Arbeitsrohr bohren willst, ist das absolut i.O. Wenn Du ohne Arbeitsrohr die Filterrohre versenken willst, geht das nicht.

    Gruss

    kg49

    Warum sollte das nicht gehen?

    Wir bohren hier seit fast 30 Jahren in überwiegend Grob- und Mittelsandigen Böden mit DN 125 und 0,5 mm Schlitzen ohne Arbeitsrohr. Dabei beträgt die durchschnittliche Absenkung bei 5 m/3 Entnahme 0,50 m bei kaum meßbarem Sandgehalt.

  • Warum sollte das nicht gehen?

    Ganz einfach. Der Threadstarter möchte sich das Bohrgut der Filterschicht ansehen und dann entscheiden, welche Filterschlitzgrösse er nehmen soll.

    Da ich den Boden der Wasserführenden Schicht nicht kenne wollte ich die Schlitzgröße bestimmen, wenn ich diese bei der Bohrung gefunden habe und sie mir anschauen kann.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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