Warum das Brunnenrohr ziehen

  • Hallo Forum,


    erstmal Glückwunsch zum informativen Forum. Bei euch findet man unzählige nützliche Tipps. Dennoch bleibt bei meinem Brunnenprojekt eine Frage offen.


    Kurz zum Projekt:

    Brunnenrohr DN125

    3m Filterrohr in 0,5mm Schlitzweite

    0,5m Supfrohr

    Tiefe 9m

    Wasserstand 4m

    Lage ist Brandenburg


    Bis auf 4 m konnte ich gut bohren und danach ohne Probleme das Rohr bis auf 9 m abteufen. Gearbeitet habe ich mit einer 108 Kiespumpe.

    Es gibt nur das Problem das ich feinen Schwemmsand habe der scheinbar auch nach mehreren Stunden pumpen nur wenig nachlässt. Tiefer möchte ich nicht gehen da ich dann Gefahr laufe auf eine Eisenhaltige Schicht zu stoßen. Und das wäre dann schon sehr schade. In dieser Gegend hat eigentlich jeder eisenhaltiges Wasser, bis auf meine Nachbarin und jetzt auch ich.

    Jetzt bin ich am überlegen 3m 3Zoll Feinsandfilter auf Ebene des anderen Filter abzulassen und dann bis oben auf 4 Zoll zu erweitern um evtl. mal ein Tiefbrunnenpumpe (Option) benutzen zu können.

    Was mir nicht klar ist: Warum sollte ich das äußere Brunnenrohr wieder raus ziehen? Wenn ich es drinnen lasse habe ich doch immer die Möglichkeit mit meiner Kiespumpe zu reinigen oder aber evtl. in x Jahren mal tiefer zu bohren.Auch ist mir die Quarzsand Auffüllung zwischen den Rohren nicht ganz klar. Der Sand der angesaugt wird ist doch genau der der auch um das große Rohr liegt.

    Noch etwas zum Rohrverschluss. Dadurch das es Schwemmsand ist, ist dieser nach dem hochholen mit der Kiespumpe unten im Rohr sofort nach gerutscht. Auch das einleiten von viel Wasser brachte nur wenig bis gar keinen Erfolg. Somit habe ich das hingenommen und mit mehren abgestuften Kiesschichten verschlossen. Diese Schicht ist ca. 0,5m hoch. Rein informativ, würde es etwas bringen tiefer zu bohren, den Boden verschließen und dann das Rohr wieder ein Stück hoch ziehen?


    Vielen Dank im Voraus

  • Hallo,


    ein Bild vom Sand kann ich heute Abend schicken.

    Die Beschaffenheit ist aber wirklich fein. Weder Steine, Kies, Grobsand, Lehm, Ton oder was es sonst noch so gibt. Der hellgelbe Sand ist so fein das wann die Körnung zwischen den Fingern beim zerreiben im nassen Zustand nicht merkt. Wirk fast wie nasser Staub und sieht auch im Schauglas des Vorfilter so aus. Was sich im Filter absetzt kann nur mit kräftigen Wasserstrahl ausgespült werden. Einfach so läuft es beim Ausfüllen nicht raus. Vielleicht bringt dich das in der Bewertung schon ein Stück weiter.


    Lieben Dank

  • Ist dieser Sand denn der beim Plunschen geförderte, oder das was die Pumpe jetzt nach oben fördert?


    Erzähle doch auch mal was du deinem bisherigen Abpumpen...

    Wieviel Wasser förderst du? Welche Sandmenge pro m³ Wasser ist enthalten? Was gibt der Brunnen derzeit überhaupt her?

  • Hallo brot123,


    ganz so einfach finde ich das nicht. Klick doch Mal den ersten Link an.

    Dort steht

    "Sandfilter Brunnenfilter LOTZE 3" Fein-/Rohrgewinde 1m lang".

    Ja aber wie ist denn nun das Gewinde und auf welcher Seite ist was? Ich glaube ich stehe auf dem Schlauch, aber ich verstehe es einfach nicht:/.


    Hallo Lumpi,


    ja das ist der Sand der von der Pumpe gefördert wird. Aktuell fördere ich jetzt ca.15h. Mal mit mehr und weniger Durchfluss. Die maximale Fördermenge der Pumpe beträgt 1600l/h. Das ist sicher der Pumpe geschuldet, denn die Wassersäule fällt nur ca. 15cm ab und es stehen noch an die 2 m Säule über dem Filter. Wenn ich die Fördermenge auf ca. 350l/h drossel (Tropfschlauch) wird kein Sand gefördert. Bei voller Leistung aber schon und auch erheblich. Die Menge ist jetzt schwer zu bestimmen aber ich habe zwei Bilder. Das Erste 350l für 30 min, das Zweite 1600l für 10 min. Der Filter ist ein 9Zoll Filter. Das Ziel ist eigentlich später mal in die Richtung 3000l/h zu kommen.

  • Anscheinend stehst du auf einer PE Leitung^^.... Du arbeitest erst mit dem Feinsandfilter der Feingewinde hat und dann kannst du auf dem Vollrohr mit einem Gewinde Adapter auf Trapezgewinde weiterarbeiten. Beim feinsandfilter sind beide Seiten Feingewinde, je nachdem wie du weitermachen willst brauchst du dann die Adapterverschraubung

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