erbitte Infos zu potentiellem Kw/h-Verbrauch...echtes Problem

  • Guten Tag zusammen,
    ich möchte mich kurz vorstellen:
    Daniel, 48 Jahre


    Ich bzw. wir (als 3köpfige Familie) haben zur Zeit mit unseren Vermietern eine sehr unschöne Situation und ich benötige dringend ein paar Infos.

    Also: wir haben auf dem Grundstück des durch uns angemieteten Haus u.a. auch einen Brunnen (Schachttiefe ca. 5-6 Meter).
    Das Wasser daraus nutzen wir gemeinsam mit unserem Vermietern (die das Haus neben uns bewohnen) zum Giessen des Gartens, wobei der Stromanschluss für die Pumpeneinheit über unseren Vermieter läuft.

    Was ich schon rausgefunden habe:
    unsere Pumpe arbeitet mit einer Abschaltautomatik ähnlich wie diese: https://www.profi-pumpe.de/TAU…HOfp69swjJlwaAkpIEALw_wcB

    Problem:
    die Abschaltautomatik war defekt, so dass entsprechend eine lange Zeit lang keine Abschaltung stattfand.
    Dies wurde von unserem Vermieter erst bemerkt, als er eine hohe Stromrechnung erhielt.
    Es sind wohl an die 1.000 KW als Jahresverbrauch aufgelaufen, wobei die Pumpe in den Frost-Monaten abgebaut ist und entsprechend nicht betrieben wird.


    Unser Vermieter stellt nun in den Raum, dass 1.000 KW keinesfalls durch eine defekte Abschaltautomatik entstanden sein könnten, da die Pumpe nur 240kw brauchen würde => er unterstellt uns entsprechend (ohne es explizit zu sagen), dass wir in irgendeiner Art von diesem Anschluss aus auch Strom für "was weiss ich was" genutzt hätten.

    Da ich mich mit "Pumpen" und dem durchschnittlichem Stromverbrauch nu wirklich überhaupt nicht auskenne, stehe ich argumentativ natürlich da "wie ein Ochs vorm Scheunentor" und kann halt nur sagen: "ich habe nichts gemacht".

    Frage an Euch:

    haltet Ihr es für denkbar, dass 1000kw bei einem unbemerkten Defekt der Abschaltung auflaufen?
    Wie gesagt: die Schachttiefe ist ca. 5-6m und die Pumpe bringt auf den Schlauch einen Druck von 6bar.

    Ich bin für jede Info dankbar und sei es, dass Ihr sagt: "Frag mal da und da nach....das sind die Mega-Kompetenten"; denn: wir sind zur Zeit, ob dieser für uns sehr schockierenden Unterstellung einfach entsetzt.
    Dass das Mietverhältnis auf kurz oder lang durch uns endet, steht für uns schon so gut, wie sicher....ich möchte dem Vermieter aber noch die Möglichkeit zum Einlenken geben und dafür muss ich aber einfach mehr in der Materie sein.

    Wie gesagt: danke, für Infos

    LG
    Daniel

  • Hallo,


    das kann dir keiner annährend beantworten, ohne die Pumpe zu kennen.

    Aber das die Pumpe 240 kW benötigt halte ich für falsch. Aber auch 240W wäre sehr wenig.


    Dazu kommt, dass die Pumpe ja gegen den Wasserdruck gepumpt haben muss, da kein Wasser abgenommen wurde. Das heißt maximaler Strom Verbrauch der Pumpe.


    Daher werden hier mehr Daten benötigt, um eine einigermaßen passende Schätzung abzugeben.

  • Hallo,
    erstmal danke.
    Leider kann ich keine genauen Infos zum Fabrikat/Hersteller der Pumpe machen.

    In Anbetracht der angespannten Situation umkreise ich derzeit noch die Pumpstation, da ich keine Lust auf weitere Unterstellungen habe.


    LG

  • Dazu kommt, dass die Pumpe ja gegen den Wasserdruck gepumpt haben muss, da kein Wasser abgenommen wurde. Das heißt maximaler Strom Verbrauch der Pumpe.

    Das ist leider nicht ganz richtig, wie man jedem Graph zum Leistungsverbrauch einer Pumpe entnehmen kann.

    Z.B. haben Grundfos und andere einschlägige professionelle Pumpenhersteller dazu Informationen veröffentlicht.


    ich möchte dem Vermieter aber noch die Möglichkeit zum Einlenken geben und dafür muss ich aber einfach mehr in der Materie sein.

    Ein bisschen Einarbeitung in physikalische Problemstellungen hat eigentlich noch nie geschadet. Und das Internet stellt alle Informationen bequem zur Verfügung.

    Man sollte dabei schon gelernt haben zwischen Leistung (kW) und Arbeit (kWh) zu unterscheiden. Bezahlt werden muss die Arbeit, also die kWh.

    Noch bequemer ist es jedoch, in Foren zu fragen...

    Also denn: Sehr grob kann man sagen, dass eine Tiefbrunnenpumpe eine Leistung von so ca. 0,5KW bis 1,5KW hat.

    Daraus ergibt sich ein minimaler "Stromverbrauch" von 12kWh pro Tag, ein maximaler von 36kWh pro Tag. In 100 Tagen also minimal 1200kWh, maximal 3600kWh.

    Du wirst in der Lage sein, das für jeden beliebigen Zeitraum umzurechnen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo KG49,


    ich danke Dir wirklich von Herzen für Deine Ausführung!

    Ich gebe Dir recht, dass "google" immer ein guter Freund sein sollte, möchte Dir aber auch folgendes mitteilen:
    ich kenne mich mit vielem wirklich gut aus.....
    aber: "Stromthematiken" bleiben einfach bei mir im Kopf nicht hängen....ich habe dafür eschlichtweg keine Schublade im Gehirn.
    => daraus folgt, dass ich bei Stromthemen jedesmal von Neuem anfange zu googlen.........
    was meinst Du wie oft ich schon ergoogelt habe, was die verschiedenen Leiter beim Lampenanschluss sind? =O
    Vielleicht erklärt Dir dies auch für Dich nachvollziehbar warum ich mich bei diesem m.E. für uns derzeit wirklich wichtigen Thema zeitnah in ein Forum begeben habe.

    Wie gesagt: vielen lieben Dank...Du hast mir sehr geholfen!
    LG
    Daniel

  • Du kannst noch folgendes machen (ohne Mathematik):

    Falls die Pumpe über einen Stecker an das Stromnetz angeschlossen ist, kannst Du Dir für kleines Geld einen Leistungsmesser kaufen, der kommt in die Steckdose und der Stecker der Pumpe dann in den Leistungsmesser.

    Der "Stromverbrauch" wird dann direkt digital angezeigt.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo,


    da die Pumpe heute von unserem Vermieter abgebaut wurde, habe ich einfach gesagt: "Ich würde die Einheit gerne mal fotografieren, damit wir auf dem selben Sachstand sind".
    Antwort: "Wenn Sie das glücklich macht"


    Hier also je ein Photo von Abschaltautomatik gemacht, sowie einem Gerät von "AGRO-Technik" zu dem ich aber keine wirklichen Treffer im Internet finde.

    Bevor ich die Firma "Agro-Technik" kontaktiere um zu erfragen, was das jetzt genau für ein Gerät ist und wie es arbeitet, gehe ich erstmal lieber den Weg zu erfragen, ob jemand von Euch weiss, ob dies quasi die stromführende Quelle für die eigentliche Pumpe ist.

    Wenn ich richtig interpretiere, dann trifft ja genau das zu, was Du (kg49) schriebst bzgl. des Minimalverbrauches.

    Vielen Dank im Voraus, liebe Grüße und schönes WE
    Daniel

  • Leider kann ich keine genauen Infos zum Fabrikat/Hersteller der Pumpe machen.

    In Anbetracht der angespannten Situation umkreise ich derzeit noch die Pumpstation,

    Aber Du kannst zumindest sagen, ob die Pumpe im Brunnen oder in der Pumpstation steht.


    Und mal den Verbrauch, der gemessen wurde, eindeutig angeben.


    Es fällt mir auch schwer, einen überhöhten Verbrauch auf eine defekte Abschaltung zurückzuführen.


    Eine Pumpe, die in der Pumpenstation steht und dauernd gegen einen geschlossenen Verbraucher läuft, wird heiß. (und man sollte sie hören?) Hat sie einen Überhitzungsschutz, wird sie abgeschaltet und nach einer Abkühlfase bei defektem Schaltautomat wieder gestartet. Hat sie keinen Überhitzungsschutz, hat sie eine extrem begrenzte Überlebenschance.


    Auch mit Überhitzungsschutz fällt es mir schwer vorzustellen, dass sie es überlebt, wenn sie einen Sommer lang permanent ein- und ausgeschaltet wird.


    Ist die Pumpe im Brunnen, gilt das gleiche, obwohl der Kühleffekt des Wassers da größer sein mag.


    Gruß

    Peter

  • Das was Du fotografiert hast, hat leider gar nichts mit der Pumpe zu tun. Das Foto mit dem gelben Gegenstand zeigt den Druckschalter, umgangssprachlich auch häufig "Presscontrol" genannt, dies sollte das defekte Bauteil sein.

    Das andere Foto zeigt die Vorschaltbox der Pumpe, die einen Betriebskondensator enthält.

    Aus beiden Gegenständen können keine eindeutigen Rückschlüsse auf den Leistungsbedarf der Pumpe getroffen werden.

    Je nach eingebautem Kondensator liegt der Wirkleistungsbedarf der Pumpe lt. Aufkleber zwischen 0,25 und 1,1 KW.

    Daraus ergibt sich ein minimaler Tagesbedarf von 8 KWh, ein maximaler von 26,4 KWh. Bei 100 Tagen 800 KWh bzw. 2640 KWh.

    Wenn dieses Gehäuse geöffnet wäre, könnte man aus dem Kapazitätswert des Kondensators genauere Rückschlüsse ziehen.


    Ich sehe gerade, dass der Aufkleber eine Lochmarkierung besitzt. Demnach ist der Kondensator für 0,55 KW ausgelegt.

    Wenn das stimmt, kannst Du also ruhigen Gewissens von den Berechnungen meines ersten Postings mit 0,5 KW ausgehen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


    Edited once, last by kg49 ().

  • Hallo Peter,
    das ist ja das Problem!
    Die Pumpe steht nicht oberirdisch.
    Ich kann den genauen Stromverbrauch nicht angeben, da ich vom Vermieter (der ja Inhaber bzw. Betreiber dieser Außensteckdose ist) nur den Wert von ca. 1000kwh gegeben bekomme habe.

    Der Elektriker, welche den Defekt an der Abschaltautomatik bemerkte, teilte uns allen auch mit, dass wir (solange besagtes Teil noch nicht ausgetauscht ist) wir alle unbedingt die gesamte EInheit nach dem Gießen vom Strom trennen müssen, damit die in der Tiefe befindliche Pumpe nicht heiss läuft.
    Insoefern gehe ich davon aus (da er das System auch erstinastallierte), dass das System also keinen Überhitzungsschutz hat.

    Da wir natürlich zur Zeit mit Argus-Augen beobachtet werden, kann ich nicht an den abgedeckten Brunnenschacht gehen und gucken, was da jetzt für eine Pumpe ist.

    Vermieter reagierte ja schon sehr argwöhnisch, als ich sagte: "Na, wenn Sie jetzt abbauen, dann ist ja der Kasten offen....lassen Sie mich das System mal fotografieren"

    Aber ich denke, dass ich von KG49 schon viele und sehr zielführende Infos erhalten habe.

    Meine derzeitige Überlegungen gehen nun in die Richtung, ob ich proaktiv anbiete, dass wir auch die Kosten für ein unabhängiges Gutachten übernehmen würden.
    Dies unter der Prämisse, dass dann einfach (wenn das Ergebnis aufzeigt, dass es an der Abschaltung lag) beidseitig wieder Ruhe und langsam auch wieder "Vertrauen" einkehrt.

    LG

  • dass wir auch die Kosten für ein unabhängiges Gutachten übernehmen würden.

    Das ist aber sehr grosszügig!

    Ich würde ihm anbieten, die kompletten Kosten zu übernehmen, wenn er Recht hat. Sollte allerdings ein Gutachter seine Meinung nicht teilen, hätte er die Kosten zu übernehmen.

    Übrigens, ein echter Gutachter dürfte mindestens das gleiche kosten wie der durch den Fehler hervorgerufene Mehrverbrauch.

    Um welchen Zeitraum (ca.) handelt es sich eigentlich, in dem die Pumpe ununterbrochen lief?


    Nochmals: Die Angabe des Vermieters zur Leistungsaufnahme der Pumpe stimmt nicht mit der Vorschaltbox überein, es sei denn, der Kondensator wurde vom Handwerker falsch dimensioniert oder ausgetauscht. Ist alles schon vorgekommen!


    Wenn die Angabe des Vermieters mit 240W stimmt (sehr wenig für eine Tiefbrunnenpumpe zur Gartenbewässerung), ergeben sich an einem Tag 240W x 24h = 5,76 KWh, in 100 Tagen 576 KWh.

    Jetzt rechne Dir aus, wie lange die Pumpe dauerhaft lief.

    Wie gesagt, 240W ist extrem wenig. Du kannst ihn ja mal fragen, wie er auf diesen Wert kommt.

    Um die Angelegenheit noch etwas zu verkomplizieren:

    entscheidend ist die Wirkleistungsaufnahme des Motors. Die 240W können auch die Leistungsaufnahme des Hydraulikteils der Pumpe sein. Der Motor braucht dann entsprechend mehr.

    Die Angaben der Pumpenhersteller sind nicht einheitlich und teilweise "geschönt".


    Als Abschlussresumee fände ich es am sinnvollsten, wenn ihr gemeinsam die Pumpe laufen lasst (zur Zeit ist ja noch kein Frost) und in die Steckdose so einen bereits vorgeschlagenen Leistungsmesser steckt. Kostet keine 15€ und kann hinterher noch sehr häufig im Haushalt verwendet werden z.B Kühlschranküberwachung.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi Kg49,


    bei allen Vorschlägen gebe ich Dir recht und z.B. genau die Idee mit dem gemeinsamen "Prüfen" hatte ich auch schon und visiere ich an.

    Zur Zeit ist die Situation aber (noch) so verbohrt, dass der Vermieter eher einfach "bockig" reagiert und sagt:
    "Da sind mir 1000kwh aufgelaufen......da stimmt was nicht und ich vermute, dass Sie da etwas manipuliert haben. Wenn ich jetzt noch an eine Prüfung gehe, dann kostet mich das nur wieder Geld....dann schalten wir die Pumpe halt lieber einfach ab und beziehen das Wasser künftig über die Stadt.....da müssen wir dann viel bezahlen für das Wasser und Sie sind schuld"


    Kurz um:
    leider befindet sich die Kommunikation noch nicht wieder auf der Sachebene.
    Da möchte ich aber eben hinsteuern und deshalb frage ich auch soviel nach um eben in die Materie reinzukommen und mit "neutralen Fakten" überzeugen kann.

    Normalerweise würde ich sagen:
    Gut...blöder Vermieter...versteigt sich in Gedankenwirrwarr......dann wollen wir mit dem nichts mehr zu tun haben und suchen was Neues.
    Problem ist aber, dass wir vor 2 1/2 Jahren hier eingezogen sind und unser nun 7-jähriger Sohn einfach ein sehr gutes/schönes Umfeld hat => viele Freunde gefunden, Schule in der Nähe usw.
    Das möchten wir ihm nicht alles mal eben nehmen, nur weil sich der Vermieter in UNterstellungen versteigt.......wenngleich wir schon auch ein Auge auf den Häuser-Markt geworfen haben.

    Trotz der "Bockigkeit" und der "hanebüschenden Unterstellungen" habe ich dem Vermieter heute signalisiert, dass wir uns gar nicht sperren finanziell zu partizipieren, wenn es am Defekt lag.......nur: dafür müssen eben erstmal die Unterstellungen aus dem Weg.......denn unter der Prämisse zahle ich keinen Cent...dies käme ja einem Schuldeingeständnis gleich und wir haben nun mal einfach nichts gemacht.....

    LG und nochmals (oder wieder) danke für Deine Tips
    Daniel


    ps: ich stand heute schon mit dem TÜV in Kontakt, da ich mal einen Kostenvoranschlag für ein Gutachten haben wollte => Rückmeldung: machen sie in der Art leider nicht!

    Schade, denn der TÜV wäre so unabhängig gewesen, dass es gar nicht "unabhängiger" geht....nun werde ich mich Montag mal an die Handwerkskammer wenden und gucken, was so ein Gutachten kostet....

  • Für ein Gutachten, gleich welcher Art, muss der Vermieter den Zugang zur Pumpe gestatten.

    Im einfachsten Fall erfolgt eine Leistungsmessung, so wie ich es Dir bereits beschrieben habe, nur mit einem professionellen Gerät.

    Im komplexeren Fall wird die Pumpe geborgen, demontiert und im "Labor" des Sachverständigen untersucht.

    Wichtig für ein Gutachten ist jedoch, wie lange die Pumpe unkontrolliert lief. Darauf hast Du leider bis jetzt keine Antwort gegeben. Ohne Zeitangabe wird sich jedes Gutachten in einem breiten Bereich bewegen, den Dein Vermieter beliebig interpretieren kann.

    Ganz kompliziert wird es, wenn die Pumpe über einen Thermoschutz verfügt. Dies würde bedeuten, dass die Pumpe sich u.U. bei Erwärmung abschaltet und bei Abkühlung wieder einschaltet.

    Eine genaue Bestimmung der Laufdauer wäre dann nur möglich, wenn der "Sachverständige" eine Messreihe im Brunnen durchführen würde. Da das Grundwasser im Prinzip eine konstante Temperatur hat, wäre das zu jeder Jahreszeit möglich.

    An die Pumpe würde ein Kontrollschreiber angeschlossen, der aufzeichnet, wie lange die Pumpe an einem Tag läuft.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach einem Sachverständigen. Beachtet dabei das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

    Berichte mal, was die Suche ergeben hat.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


Brunnen selber bauen