Hilfe ich bin am Ende......

  • Hatte bis letzte Woche einen funktionierenden Brunnen und nun steht alles vor dem aus.

    Ich fang mal von vorne an.

    Vor einigen Wochen hatte ich auf einmal Wasser im Keller.
    Zur besseren Verständnis, sauge ich vom Brunnen im Garten über eine Leitung bis in den Keller über eine Saugpumpe an und verteile dann wieder in den Garten und vor dem Haus.
    nach meiner Überprüfung stellte ich fest, dass die Saugpumpe undicht war. Das Gott sei dank innerhalb der Garantie.

    Ich rief also den Hersteller an und bekam sofort Ersatz für meine defekte Saugpumpe.

    Leider lies ich mich vom Hersteller überreden, eine Tiefbrunnenpumpe anstelle zu nehmen und fragte ihn auch, ob es beim Einbau Probleme geben könnte.


    Nein, mit meinem Rohrdurchmesser von 110 mm, wäre es für die Tiefbrunnenpumpe kein Problem, einfach einführen bis es nicht mehr weitergeht und anschliessen = und läuft.

    Den Druckschalter lieferten sie auch noch promt mit dazu.
    Ich habe am letzten Wochenende Das Saugrohr in fünfeinhalb Stunden mühevoll gezogen und holte somit 7,5 Meter Stahlrohr aus dem Boden.
    Die Tiefbrunnenpumpe dagegen war vom Einbau ein leichtes dagegen mit 4,5 Meter

    Tiefe Ausgelotet und Schlauchlänge angepasst, Pumpe in das Rohr, fertig.
    Am Sonntag wollte ich dann die Elektrik anschliesen und den ersten Probelauf vollziehen.

    Da musste ich die bittere Erfahrung machen, was es heißt, wenn KEIN Wasser mehr da ist.

    Die Pumpe lief leer.
    Ich zog sie an die Oberfläche und nahm das Lot vom Vortag und lies es wieder in den Brunnen hinab.
    Diesmal aber plummste es nicht mehr ins Wasser, sondern auf trockenen Boden. Ich holte eine kräftige Taschenlampe und läuchtete in das Rohr und musste feststellen, dass da unten kein Waser mehr war.

    Auch die Gesammtlänge meiner Tiefbrunnenpumpe plus Schlauch ist um 3,5 Meter kürzer, als die Saugleitung, die ich einen Tag zuvor aus dem Bohrloch zog.

    Jetzt weiß ich mittlerweile, dass ich am Tag zuvor die Pumpe in das Oberfächenwasser fallen hörte, daß jetzt, über Nacht, an der Stelle versank, andem vorher das Saugrohr steckte.

    Jetzt Hab ich alles abgebaut, die Pumpe in die Gartenhütte gestellt
    und habe gar kein Brunnenwasser mehr.
    Mir sind sämmtliche Ideen ausgegangen, deshalb habe ich mich mal hier angemeldet, in der Hoffnung, dass jemand mich an die Hand nimmt und mir sagt, das ist doch alles kein Problem )


    Ich grüße als Neuling hier mal freundlich und freue mich auf wirklich ernstgemeinte und vieleicht Hilfreiche Ideen von eurer Seite.

    Conreal

  • Hallo,
    Die Bilder, die ich mit eingestellt habe, sagen doch bestimmt aus, dass es ein bereits bestehender Brunnen ist.
    Das gezogenen Saugrohr habe ich als Foto eingestellt und das bohrloch sieht man auch sehr gut.

  • Ups, das schaut nicht so gut aus.
    Da steht mit Sicherheit nur ein Rohr bis zum Grundwasseranfang.
    Dann wurde die Rammspitze eingeschlagen.
    Das ging mit dem HWW.
    Um eine Rohrpumpe zu betreiben müsstest Du neu bohren und tiefer in das Grundwasser rein, mit Brunnenrohr und Filterrohr.

  • Ich sehe unten in 4,5 Metern kein Wasser mehr, das Rohr war ja auch 7,5 Meter lang, somit weitere 3,0 Meter tief im Boden steckend.
    Das jetzige Saugrohr ist so dick verkrustet, dass ich es nicht mehr in das Loch bringe.
    Habe sogar schon versucht, es mit nem Hammer zu bearbeiten.
    Das ist wie Beton.

    Bis 4,5 Meter ist ja auch das graue Kunststoffrohr, dann erst müsste für eine Tiefbrunnenpumpe nachgebohrt werden.

  • Bestelle dir hier im Shop einen neuen Rammfilter, den baust du wieder an deine Saugleitung(Rohr). Notfalls auch noch Rohr. Alles neu abdichten und zusammenschrauben.
    Alles zusammen wieder auf vorherige Tiefe einrammen und dein HWW anschließen.
    Die Tiefenbrunnenpumpe samt Druckschalter schickst du zurück.
    gruss
    PM

  • guten Morgen.
    Mit genau diesen Gedanken habe ich auc hschon gespielt.
    Meine Spitze ist zu alt, muss mal schauen, ob ich sie vom Rohr bekomme.
    Wollte mich zuvor nochmal mit dem Hersteller in Verbindung setzen.
    Der kam ja damals mit meinem defekten HWW billig davon, als ich einen Wasserschaden im Haus hatte.

    Werde ihn mal ins Gebet nehmen, vieleicht, weil er mir das Teil aufschwatzte, beteiligt er sich an den kosten.

    Ausserdem benötige ich ja wieder ein HWW.

    Aber schonmal vielen Dank, für die gedankliche Unterstützung.

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