Beiträge von Bohne

    Hallo Norbert,

    als erstes würde ich überprüfen, ob die RV-Ventile richtig funktionieren.

    Dazu ein T-Stück mit Verschraubung, Manometer und Kugelhahn (KFE-Hahn macht sich ganz gut) einfach an einen Wasserhahn schrauben.

    Wasserhahn öffnen, über KFE-Hahn Wasser etwas ablaufen lassen, KFE-Hahn schließen, Pumpe ausschalten und dann Manometer beobachten.

    Sinkt der Druck auf Null, macht das RV Schwierigkeiten oder du hast in deinem Sytem eine Undichtigkeit.

    Bei eingeschalteter Pumpe kannst außerdem noch messen ob der Presscontrol die Pumpe schaltet.

    Befindet sich in deiner Anlage ein Ausdehnungsgefäß?

    Dann bei diesen den Vordruck überprüfen.

    Richtig angeklemmt hast du die neue Pumpe?


    Gruß Bohne

    Hallo wellsmith,

    wenn du mit KG-Rohr arbeiten möchtest, dann schneide den Sickenring einfach ab

    und stelle dir selbst die Muffen her.

    Die Originalmuffen sind zu weit um sie anständig zu verkleben.

    7 - 10 cm sollten es schon sein.

    Anleitung dazu findest du auf You Tube.

    Kleiner Tip noch: Zwei Bohlen auf Böcke legen,

    mit zwei kurzen Brettern im gleichem Abstand von 8-10 cm zusammen schrauben,

    an der Stelle, an der die Muffe geformt wird, ca. 15 cm lang von den Bohlen etwas

    ausklinken

    So liegt das Rohr grade auf den Bohlen und die Muffe sollte dann auch grade werden.


    Wie du den Verschluß deiner KP bauen möchtest, würde mich interessieren.

    Ich habe es vielleicht ähnlich gelöst, wenn du Interesse an Bildern hast....


    Gruß Bohne

    Hallo Harry,

    Zitat

    Ist meine Annahme richtig, dass ich die Membran mit einem Druck von 1,35 Bar einstellen muß?


    Ja, deine Annahme ist richtig.
    Versuche aber bitte deine Manometer abzugleichen.
    Einmal das mit dem du den Vordruck überprüfst, mit dem welches dir den Einschaltdruck anzeigt.
    Ich gehe mal davon aus, dass deine Manometer nicht geeicht sind und aus meiner Erfahrung sind 0,15 bar Unterschiede in den Anzeigen keine Seltenheit.
    Den Vordruck auf jedenfall im drucklosen Zustand bei geöffnetten Ventil einstellen.


    Gruß Bohne

    Hallo Olafb,
    wenn der Wasserstand im Brunnen, bei 7 -8 m ist, kannst du mit einer zweiten Billigpumpe versuchen, den Sand abzupumpen.
    Ansonsten würde ich es so angehen, wie kg49 es beschrieben hat.
    Solltest du die Pumpe frei bekommen, hänge sie 50 cm über den Filterbereich.
    Sonst passiert dir das gleiche wieder.


    Gruß Bohne

    Hallo,


    schau mal in mein Album, Bild 3 und 11.
    Ist im Prinzip ein Riversidebohrer mit Rückschlagklappe.
    Zur Arbeitsweise: Zwei bis vier Umdrehungen, dann kurz hoch reißen, sofort wieder runterdrücken und das Ganze von vorn.
    Nach einigen Wiederholungen solltest der Bohrer voll sein (wenn der Lehmanteil im Mergel nicht zu hoch ist) und man kann ihn mit einer Seilwinde ziehen.


    Gruß Bohne

    Hallo Plumper,
    mit den Gewichten kannst du jetzt anfangen.
    Vorher würde ich dir empfehlen noch einmal mit deinem Bohrer im Rohr zu bohren.
    Ist mehr zur Kontrolle. Manchmal bekommt man Steine beim plunschen nicht mit heraus.
    Diese wandern dann tiefer, bis sich dann mehrere übereinander legen. Dann rutscht nichts mehr.
    Du kannst außerdem versuchen, das Rohr etwas zu drehen eventuell wieder ein Stück ziehen, dann sollte es weiter nach unten gehen.


    Gruß Bohne

    Hallo Plumper,
    nochmal zu den Materialeigenschaften von KG- zu Brunnenrohr.
    Ich kenne zwar nicht die genauen Prüfbedingungen, vermute aber das es sich bei der Materialprüfung um genormte Prüfstücke (gleiche Länge, Breite und Dicke) handelt und nicht aus den Rohr heraus getrennte Probestücke.
    Das würde jedenfalls die gleichen Werte erklären.
    Besser zum Vergleich ist wohl der SN-Wert.
    Dieser gibt die Ringsteifigkeit an.
    Schau dir einfach mal, bei GWE, das Diagramm "Einbautiefe für Vollwandrohre" an und vergleiche die Wandstärken der unterschiedlichen Rohre miteinander.


    Gruß Bohne

    Hallo Plumper


    Zitat

    Naja, die Deckenhöhe mit 2m ist schon zum arbeiten was unangenehm, geht aber.


    Sobald du anfängst mit Schutzrohren zu arbeiten, wird die Deckenhöhe nicht mehr ausreichen. Es sei denn du benutzt Rohre von 0,5 oder 0,75 m länge. ist aber ungünstig, da jede Muffe zusätzlich Widerstand beim absenken des Rohres bringt.
    Außerdem sollte das Bohrloch senkrecht verlaufen, zum einen um den Reibungswiderstand zwischen Erdreich und Rohr so gering wie möglich zu halten. Außerdem kann es passieren, dass das beim plunschen immer weiter abdriftet und du nicht auf Tiefe kommst.
    Es kann so gar soweit kommen, das die Tiefenpumpe im Rohr verklemmt.


    Gruß Bohne

    Hallo JJ4U


    Bevor du dir eine neue Pumpe kaufst, würde ich alles einmal gründlich überprüfen.
    Ein verzinktes Eisenrohr kann sich von innen zusetzen und den Duchfluss erheblich einschränken.
    Als erstes würde ich dir empfehlen, die Pumpe zu ziehen, die Leitung zu demontieren, die Pumpe zu reinigen, Zinkrohr durch PE- Rohr ersetzen (mit Sicherungsseil) und den Brunnen mal genau anschauen (Tiefe, Verschmutzung).
    Wenn alles gereinigt wurde, dann mal die Stromaufnahme der einzelnen Phasen messen und mit den Motorkenndaten vergleichen.
    Vielleicht hat nur der Motorschutzschalter ne`Macke.
    Welchen Durchmesser hat dein Brunnen und aus welchem Material besteht er?
    Wichtig wäre noch zu wissen, wieviel Liter aus deinem Brunnen gefördert werden kann.
    Die neue Pumpe sollte nicht zu groß ausgelegt werden.


    Gruß Bohne

    Zitat

    Es soll nicht wenige Leute geben, die länger als 72h in Urlaub fahren. Es gibt sogar Fälle, wo mehrere Wochen eine Wasserinstallation nicht benutzt wird.


    Dazu steht in der VDI 6023 auch etwas.

    Zitat

    Wie haben nur unsere Vorfahren überlebt?


    Da gab es auch nur 3 Zapfstellen im ganzen Haus (wenn überhaupt) und das Wasser in den Leitungen wurde mehrmals am Tag ausgetauscht.
    Wie alt sind denn unsere Vorfahren im Durchschnitt geworden?
    Sauberes Trinkwasser ist für die meisten Selbstverständlich.
    Bei einer Öffentlichen Versorgung meistens auch nicht das Problem.
    Aber bei Eigenversorgung können viele Fehler gemacht werden.
    Die Vorschriften sind nicht umsonst so verschärft worden.


    Gruß Bohne

    Zitat

    ich glaube Bohne denkt das ich Ortswasser habe


    Nein, das habe ich schon verstanden.
    Dusche- man kann feine Wassertröpfchen mit einatmen
    Waschbecken- Zähne putzen
    Also überall wo die Möglichkeit besteht das Wasser in den Körper kommen kann; Trinkwasser.
    In der Trinkwasserinstallation, dazu gehören Errichtung, Betrieb und Instandhaltung, hat sich in den letzten Jahren viel geändert.
    Stehendes Wasser in den Leitungen geht gar nicht mehr, auch nicht in kurzen Leitungsabschnitten.
    Da bringt ein RV-Ventil nichts.

    Zitat

    welche Gesetze oder Verordnungen sollen die vorgesehene Anlage verbieten?


    Die aktuelle DIN 1988 , VDI 6023, Lebensmittelgesetz......
    Das alles jetzt einzeln zu erklären, ist ein wenig viel.
    Wie ich dir schon empfohlen habe, lass dich von einem Fachmann vor Ort beraten.

    Zitat

    Das Wasser muss sowieso regelmässig überprüft werden.


    Und zwischen den Prüfungen kann nichts passieren??


    Gruß Bohne

    Hallo Dioz,
    Was du da planst, halte ich schon für mehr als bedenklich.
    Du willst dein Wasser aus dem Brunnen als Trinkwasser nutzen und nicht nur für Gartenbewässerung mit zusätzlicher WC-Spülung im Haus.
    Die meiste Zeit des Jahres, wird das Wasser in den Leitungen die du zur Bewässerung nutzen möchtest, nicht ausgetauscht und schön vor sich hin gammeln.
    Ich würde dir raten, die Hauswasserversorgung und die Gartenbewässerung zu trennen.
    Dieses könnte z.B. durch einen Erdtank für die Gartenbewässerung, welcher durch ein Magnetventil mit freiem Einlauf zur Befüllung, erfolgen.
    Deine Gesundheit und die deiner Familie sollte an erster Stelle stehen.
    Es ist zwar dein Haus und dein Grundstück, trotzdem bist du an Gesetze und Verordnungen gebunden.
    Lass dich am besten vor Ort von einer anständigen Fachfirma beraten, bevor etwas passiert.


    Gruß Bohne

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