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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. Brunnenbau Bohrbrunnen

Kann der Sand von unten in das Rohr nach rutschen ????

  • Alex Fink
  • May 8, 2017 at 2:47 PM
  • Alex Fink
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    • May 8, 2017 at 2:47 PM
    • #1

    Guten Tag zusammen hätte mal ne Frage?

    Ich habe am Samstag einen Brunnen gebohrt, und 11 m Rohr versenkt.

    Und ab 8 m hab ich Grundwasser, aber jedes Mal wenn ich nach Messe dann hab ich 9,20 m bis zum Boden.

    Ich habe auch das Rohr komplett einmal rausgeholt die 11m und es war nichts beschädigt.. dann hab ich wieder alles rein getan und wieder geplunscht.

    Kann es möglich sein das sich der Kies von unten von alleine nach drückt?

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • May 8, 2017 at 3:50 PM
    • #2
    Quote from Alex Fink

    Kann es möglich sein das sich der Kies von unten von alleine nach drückt?

    So ganz von alleine wohl weniger.

    Durch den Plunscher erzeugst Du einen Unterdruck, der beim Herausziehen des Plunschers noch verstärkt wird. Dadurch und durch das nachströmende Wasser wird Sand bzw. Kies in das Rohr gespült.

    Abhilfe? ich arbeite z.B. mit einer Kiespumpe. Diese erzeugt ihren Unterdruck selber und wenn man mit einer Pumpe arbeitet, deren Durchmesser das Arbeitsrohr nicht vollständig ausfüllt, entsteht beim langsamen Herausziehen der Pumpe auch kein nennenswerter Unterdruck, der Sand in das Rohr spült. Einfach so meine Erfahrung.

    Vielleicht können andere aber auch noch etwas zu diesem Problem beitragen, welches öfters im Forum geschildert wird.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Alex Fink
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    • May 8, 2017 at 7:33 PM
    • #3

    Danke für den Hinweis werde es morgen mal ausprobieren

  • netblizz
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    • May 9, 2017 at 7:30 AM
    • #4
    Quote from Alex Fink

    ... werde es morgen mal ausprobieren

    ... bitte dran denken: Je tiefer man im Schlamm kommt, desto höher das Risiko, dass Plunscher / Kiespumpe unter das Brunnenrohr gerät.

    Viel Erfolg und Gruß

    Bohrbrunnen1 DN 100, 9m, 30cm Sumpfrohr, 2m Filterrohr SW 0,3, 7m Vollrohr; GW bei ca. 5m; HWW 1100 W mit Vorfilter und Druckschalter mechanisch
    Bohrbrunnen2 DN 100, 15m, 1m Sumpfrohr, 4m Filterrohr SW 0,3, 10m Vollrohr; GW bei ca. 5m; HWA 1400W mit Vorfilter und elektronischer Regelung

  • han
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    • June 13, 2017 at 11:31 AM
    • #5

    Ich möchte das Thema noch einmal aufgreifen, habe das selbe Problem, mindestens 50cm steht das Sumpfrohr nun schon im Sand, mittlerweile eher mehr. Gibt es Tricks, wie man den Sand nun nachträglich ohne Kiespumpe wieder rausbekommt?

    Ich hatte zwischenzeitlich mal versucht ohne Gewichte zu Plunschen, dies führt aber dazu, dass sehr wenig Sand im Plunscher ist.

  • tomerb
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    • June 13, 2017 at 9:10 PM
    • #6

    hallo han

    das mit dem Plunchen ist ne kunst für sich! Um Sand zu fördern musst du langsam ziehen und schnell fallenlassen aber die plunch nicht zu hoch ziehen.

    Bohrbrunnen 17 meter bei 10 meter Wasser. Pumpe DAB 30/50 Tiefenbrunnrnpumpr mit 6m3 leistung. Weitere Brunnen DN 300 mit 60m3 leistung. Pumpe Grundfos Wasserknecht.

  • kg49
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    • June 13, 2017 at 10:06 PM
    • #7
    Quote from han

    Gibt es Tricks, wie man den Sand nun nachträglich ohne Kiespumpe wieder rausbekommt?

    Wenn von unten das Wasser immer wieder den Sand nachdrückt, kannst Du auch versuchen, durch eine Wasserauflast eine Gegenkraft zu erzeugen. Praktisch heisst das, oben jede Menge Wasser beim Plunschen hinzugeben.

    Persönlich kann ich Dir keine weiteren Tips geben, da ich nur mit Kiespumpe arbeite.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Kenjie
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    • June 15, 2017 at 8:04 PM
    • #8

    Ich vermute du hast das selbe problem wie ich aktuell.

    In der wasserschicht, wo grundwasser ist, schwemmt es den sand durch die filterschlitze.

    Das hört auch irgendwann auf, da um das rohr der sand dann fehlt und du wieder von unten bodengrund ansaugst.

    Du kannst versuchen beim plunschen in den bereich der filterschlitze zu kommen, das heißt, dein plunsch muss unter diese kommen.

    Ab da an schwemmt es dir den sand in den plunsch von oben.

    Ich hatte den höchsten erfolg:

    - als augenscheinlich um das rohr kein sand mehr nachgekommen ist. hat mich knapp 6 baubütten voll boden gekostet.

    - Plunsch unten am boden sich befand und scheinbar sich etwas festgesogen hatte; etwas länger warten

    - rohr dann mit etwas höherer gewichtung (bei mir 200kg, anstatt 150kg) beladen wurde.

    - mein helfer das rohr immer mal drehbewegungen verpasste

    Und dann der plunsch langsam gezogen wurde

    Das rohr ist knapp 40-50cm nachgerutscht.

    Kann also sein das du den sand um das rohr geplunscht hast, aber der boden unter dem rohr noch nicht. Ich hatte eine membranpumpe teilweise deswegen laufen lassen.

    Aus meiner erfahrung: Wenn nix geht, dann gewichtung erhöhen und drehung des rohres und geduld, bin knapp 4x fast verzweifelt

  • tomerb
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    • June 15, 2017 at 8:23 PM
    • #9

    Hallo

    Also wir arbeiten fast nur mit Plunch! Auch haben wir selten auflast auf dem Rohr! Wir drehen die Rohre immer. Nun noch etwas Han du schreibst, das du wenn du kein Gewicht auf dem Rohr hast nichts mehr in der Plunche ist! Versuche mal volgendes! LAs die PLunch bis unten und zieh sie dann kräftig so etwar 10 bis15 Zentimetr hoch und lass sie dan sovort fallen. Das machst mehr maltz hinter einander. DAnn ziehste hoch und schaust mal nach was drien ist! Ich vermute mal, das du dann Kieselsteine drien hast.

    Bohrbrunnen 17 meter bei 10 meter Wasser. Pumpe DAB 30/50 Tiefenbrunnrnpumpr mit 6m3 leistung. Weitere Brunnen DN 300 mit 60m3 leistung. Pumpe Grundfos Wasserknecht.

  • tomerb
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    • June 15, 2017 at 8:26 PM
    • #10

    Ach ja noch was! Beim hochziehen das Rohr drehen.

    Bohrbrunnen 17 meter bei 10 meter Wasser. Pumpe DAB 30/50 Tiefenbrunnrnpumpr mit 6m3 leistung. Weitere Brunnen DN 300 mit 60m3 leistung. Pumpe Grundfos Wasserknecht.

  • han
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    • June 16, 2017 at 10:15 AM
    • #11

    Danke für die Tips, bevor ich eure Kommentare lesen konnte hat sich mein Problem wie von selbst erledigt gehabt. Wenn ich richtig gemessen habe, habe ich jetzt kein Sand mehr im Sumpfrohr.

    Drehen ist leider kaum möglich gewesen. Ich hab den Brunnen in einen alten Sickerschacht (etwa 1,8m tief) gebaut, dieser hat nur eine 50x50 Öffnung. Da wurde es auch mit den Gewichten schwierig. Da half es sich draufzustellen und nicht über die Umlenkrolle vom Dreibein zu ziehen, sondern beim Plunschen direkt zu ziehen. Da hat man deutlich mehr Gefühl fand ich.

  • kg49
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    • June 16, 2017 at 11:09 AM
    • #12

    Vergiss nicht, das Sumpfrohr am Schluss zu schliessen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • han
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    • June 23, 2017 at 2:19 PM
    • #13

    Ich habe das Bohrgut gesiebt und die größeren Steine in das Bohrloch gefüllt (etwa 1 L, 2-15mm). Dann habe ich von Betonkies, den ich noch übrig habe die kleineren Kiesel genommen (ca. 5-30mm) und auch einen Liter eingefüllt, anschließend habe ich die größeren Kiesel vom Betonkies genommen >30mm und etwa 2 Liter davon eingefüllt.

    Habe zur not noch Quellton hier, ich teste das erstmal so aus. Wollte bei Gelegenheit mal mit ner Kamera reinfahren um zu testen wie es unten genau aussieht.

    Da die letzten Wochen es sehr trocken war, habe ich schon einige m³ Wasser rausgezogen. Dabei ist der Pegel die letzten Wochen über um ca. 10cm gefallen.

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