Umbau Grundwasserversorgung auf Druckschalter und Co.

  • Hallo liebe Brunnen - und Grundwasserfreunde! :saint:


    Ich habe demnächst vor, meine bisherige Grundwasserversorgung umzubauen!


    Vorab das Problem - zu wenig Wasser am Hahn!!


    Stand jetzt:


    Brunnen im Schacht, Pumpenkopf, Grundwasserspiegel auf ca. 6m Tiefe

    Im Schacht sitzt der Rücklauf meiner GW-Wärmepumpe - im selben Brunnen wird auch Grundwasser für die Gartenbewässerung entnommen!

    Brunnenleistung aktuell nicht bekannt!

    Verbaute Pumpe: Speck SUPS 4-2,5-9 (theo. Fördermenge bei 15m FH 3,5m²/h lt. Datenblatt)

    Vom Pumpenkopf wurde bis in dem Technikraum eine 3/4-Zoll-PE-Leitung verlegt (ca. 17m)

    Im Technikraum sitzt ein Filter sowie ein Presscontrol (Speckmat) zur Steuerung der Pumpe!

    Nach dem Presscontrol wurde die Leitung durch den Installateur - warum auch immer - auf eine 1/2-Zoll-Kunstoffleitung reduziert! :cursing:

    Diese drei Leitungen führen jeweils als Stichleitung an drei Kemper-Außenwasserhähne am Haus (frostsicher)!

    Die längste Stichleitung hat eine Länge von ca. 20 Metern...

    Die Leitung von der Pumpe bis zu am weitesten entfernten Hahn hat also ca. 37 Meter!


    Das Problem: Am Aussenwasserhahn kommt mir zu wenig Wasser (gemessen ca. 1200 Liter/h) <X


    Nun spekuliere ich mit einem Umbau der Anlage.


    Möchte im Brunnenschacht ein T-Stück einbauen, eine Bohrung vom Schacht nach außen und die 3/4 Zoll-Leitung neben dem Schacht hochführen! Wasserhahn dran und fertig!


    Presscontrol in den Schacht verbauen ist angeblich problematisch - Thema Feuchtigkeit, Kondenswasser und Frost!


    Deswegen plane ich den Rauswurf des Presscontrols und Einbau eines Druckschalters incl. Membranausdehnungsgefäßes!


    Somit wären die drei Außenhähne am Haus weiter im Betrieb und zusätzlich hätte ich neben dem Brunnenschacht einen Hahn, wo ordentlich Wassermenge und Druck kommen dürfte!



    Was haltet Ihr von meinem Plan! Auf was sollte ich achten?


    Zusätzlich stellen sich mir folgende Fragen:


    1. Hätte mir ein 100Liter-Ausdehnungsgefäß ausgesucht ( Reflex REFIX DE 100). Passt das? Alternativen?

    2. Welchen Druckschalter könnt Ihr mir empfehlen? (Hersteller? Typ?)

    3. Wie hoch denkt Ihr ist die Wassermenge am neuen Hahn? Schaff ich 3000l / h

    4. Bersteht das Problem von Druckschwankung bei geringer Abnahme?


    Freue mich schon auf Eure Antworten! :thumbup:


    LG Chris


  • Irgendwie ist Deine Anfrage verloren gegangen, wahrscheinlich war zu viel los.

    1. Hätte mir ein 100Liter-Ausdehnungsgefäß ausgesucht ( Reflex REFIX DE 100). Passt das? Alternativen?

    Ja

    2. Welchen Druckschalter könnt Ihr mir empfehlen? (Hersteller? Typ?)

    https://www.erdbohrer.de/Druck…ar-das-Original::807.html


    Schaff ich 3000l / h

    Wohl kaum.

    4. Bersteht das Problem von Druckschwankung bei geringer Abnahme?

    Ob das ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen, aber technisch bedingt werden sie auftreten.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Hallo kg49,


    Danke für Deine Hilfe!


    zu 1.) Könnte das Gefäß auch kleiner ausfallen oder gilt die Regel "Je größer desto besser"?


    zu 2.) Dein verlinkter Druckschalter hat einen Einschaltdruck von 2 bar und einen max. Auschaltdruck von 8 bar - seh ich das richtig?

    Es gäbe in diesem Shop auch die 1,5 / 5 bar Ausführung - wäre der nicht geeignet? Oder sind die 5 bar max. Auschaltdruck zu gering?


    zu 3.) hab mittlerweile einen Test gemacht und das T-Stück eingebaut! Pumpe bringt mit 5m 3/4-Zoll-PE-Rohr und 25m 3/4-Zoll Schlauch ca. 3.100 Liter! :-)

  • oder gilt die Regel "Je größer desto besser"?

    Wie so häufig gilt auch hier die Regel: "das kommt darauf an". Ziel ist es u.a., die Einschaltzyklen der Pumpe zu verlängern. Zum einmaligen Händewaschen tut es sicherlich ein 20L Behälter. Will man Toilettenspülungen dran hängen oder eine Tröpfchenbewässerung, sollte der Behälter so gross wie möglich sein.

    Merke: Nur 50% des Behältervolumens kann maximal zur Wasserspeicherung genutzt werden.

    1,5 / 5 bar Ausführung - wäre der nicht geeignet? Oder sind die 5 bar max. Auschaltdruck zu gering?

    Auch das hängt von den persönlichen Anforderungen ab. Je nach Pumpe kann man deutlich höhere Drücke als 5 Bar zum Abschalten einstellen.

    Als Einschaltdruck wird eigentlich ein Wert zwischen 2 und 3Bar üblicherweise gewählt, deswegen hätte ich den vorgeschlagenen genommen. Qulitativ sind beide gleich.

    Man muss auch berücksichtigen, dass die Hysterese nach unten durch die Trägheit des Systems etwas grösser ist.

    Pumpe bringt mit 5m 3/4-Zoll-PE-Rohr und 25m 3/4-Zoll Schlauch ca. 3.100 Liter!

    Laut Eingangspost wurden zu nicht unerheblichen Teil 1/2 Zoll Leitungen verlegt, und da wirst Du Dich umschauen, wie dann die Leistung in den Keller geht.

    Wenn Du dann 2m³/h schaffst, bist Du gut dran.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

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